Analog-Anlschluss als Telefonnummer in Fritzbox anlegen

jannigo

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Hallo zusammen,
ich wohne mit meiner Verwandtschaft in einem Haus; als Haustelefon haben wir bisher eine Telefonanlage und nun möchte ich mich mit einer Fritzbox & Eigenem Anschluss "Eigenständig" machen. Soweit läuft alles - DSL etc funktioniert. Nun stellt sich mir die Frage: Kann ich das Analog-Signal, welches ich von unserer TK-Anlage in meine Wohnung bekomme, als "Eigene Rufnummer" in der Fritzbox anlegen mit z.B. irgendeinem "Analog->Sip-Adapter" oder so etwas ähnlichem - sofern es sowas gibt?
Ich möchte nämlich keine zwei DECT-Frequenzen haben und über ein Telefon die Anrufe beider Nummern annehmen.

Würde mich echt freuen, wenn jemand eine Idee für so ein Gerät hat :D

Viele Grüße,
Jannis
 

KunterBunter

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jannigo

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1. Ich habe mir (da ich eh keine TOP-Schnelle Leitung habe) eine 7430 zugelegt
2. Ich weiß. Ich habe bisher an dem Anschluss über die TK-Anlage ein Gigaset DECT-Telefon mit Basis stehen und das FB-Integrierte DECT angeschaltet.

Dabei fällt mir eben ein: Warum baut man keine VoIP Funk-Telefone --> Arbeiten nicht mit DECT sondern WLan?

Nachtrag :
Ich denke so ein Y-Kabel habe ich bei der 7490 schon mal gesehen.

Edit DM41: 2 Beiträge zusammengeführt. Bitte demnächst editieren.
 
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erik

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Bekommst Du denn Dein Analogsignal über zwei Drähte (Doppelader) oder nur per Funk (DECT)?
Bei leitungsgebundener Zuführung kannst Du wie oben schon steht mit der richtigen Fritzbox das Signal einfach mit einspeisen. Bei der 7430 geht das nicht, auch nicht mit Y-Kabel.

Wlan-Telefone haben sich als störanfällig und akkufressend erwiesen.
 

jannigo

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Über 2 Drähte (Analoganschluss) erhalte ich das Signal von der Anlage.
Ok, interesant (das mit den WLan-Telefonen).
 

erik

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Dann hast Du die falsche Fritzbox gekauft.
 

jannigo

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Und gibt es da irgendein „Converter-Gerät“ für sowas? Es gibt ja auch VoIP zu Analog-Adapter für z.B. analoge Fax-Geräte bei Virtuellen TK-Anlagen wie 3CX. Gibt es sowas auch andersrum?
 

erik

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Ja, eine alte Fritzbox, z.B. 7170, 7270, 7360, 7390, 7272. 7330 oder 7113 kann sowas. Nur keine Fritzbox mit SL. Bei den aktuellen Modellen hat nur noch die 7590 einen analogen Amtskopf, weil solche Anschlüsse kaum noch erhältlich sind.
 

erik

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jannigo

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Unpassende Frage, aber ich habe mich damit noch nie wirklich befasst: Was ist SL?
Und außerdem: Gibt es da vllt. auch ein externes Gerät, was nicht eine Fritzbox ist, sondern vielleicht einen SIP-Trunk / VoIP-Probider simuliert oder so?
 

KunterBunter

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SL steht wohl bei AVM für Subscriber Line, also DSL-Anschluss ohne Splitter.
Und ein externes Gerät, was einen SIP-Trunk simuliert, ist mir auf Anhieb nicht bekannt. Sowas braucht ja auch niemand außer einem VoIP-Provider.
 
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erik

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Genau das macht doch so eine von uns vorgeschlagene alte Fritzbox: Sie hat einen Eingang für ein analoges Amt und man kann intern ein LAN/Wlan-Telefon einrichten, was nichts anderes als ein interner VoIP-Provider ist, den Du dann in Deiner anderen Fritzbox einrichten kannst. Alle anderen Funktionen dieser Fritzbox kannst/musst Du abschalten und ihr eine feste IP geben.
 

RealHendrik

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Kommen wir erstmal zur beim TE vorhandenen 7430 zurück: "Keine TOP-Leitung" zu haben, ist relativ. Die Box kann immerhin schon VDSL bis 100 MBit. Aber da mit DSL usw. alles klappt (Aussage des TE), scheint er einen komplett eigenen Internet-Account zu haben. (Bei welchem Anbieter eigentlich?) Da bei fast allen Internet-Accounts in irgendeiner Weise VoIP-Telefonie enthalten ist, dürfte der TE auch eine (oder mehrere) eigene, unabhängige Telefonnummer(n) haben. Insofern leuchtet mir auch das Vorhaben, das "Haustelefon" der Verwandtschaft weiter nutzen zu wollen, nicht unbedingt ein.

Ziel des TE scheint jedenfalls zu sein, dass er mit einunddemselben Endgerät sowohl seine eigene Telefonnummer nutzen will als auch die (ggf. nur Nebenstellennummer) der Verwandtschaftsanlage. Das geht, wie ebenfalls schon erwähnt, mit einer Fritzbox, die einen eigenen analogen Amtskopf hat - die 7430 hat das leider nicht. Nun könnte man sich eine weitere Fritzbox, die über den analogen Amtskopf verfügt, danebenstellen und versuchen, die ganze Angelegenheit irgendwie zusammenzuknüppern. Der Austausch der 7430 gegen eine andere - einzelne - Fritzbox, mit der alles in einer Kiste vorhanden ist, ist jedoch deutlich sinnvoller. Aktuell wäre es nur die 7590, die alle Erwartungen erfüllt. Es gibt aber genügend gebrauchte Fritzboxen, die die Ansprüche des TE ebenfalls erfüllen könnten, und vielleicht wäre das die beste Möglichkeit, dieses Vorhaben zu lösen.
 

erik

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Das wäre auch mein Vorschlag gewesen aber ohne zu wissen ob er ADSL, VDSL oder was anderes hat kann man nichts empfehlen. Bei ADSL wäre die 7272 mein Vorschlag, bei VDSL 50 die 7360v2 und wenn Mesh gewünscht wird die 7490, jeweils günstiger als Gebrauchtgerät, auch als 1&1-Version weil die keine Einschränkungen haben. Wenn eine zusätzliche Box als Adapter dienen soll weil die 7430 bleiben muß wäre die 7113 die stromsparendste und kleinste Lösung, erhältlich in der Bucht für unter 10 Euro.
Wie ich gerade sehe gäbe es die 7360, die einen amtskopf und alle Eigenschaften der 7430 außer Mesh hat, für 18,90 Euro.
 
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RealHendrik

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Also, ich sähe keinen besonderen Grund, eine "Zwei-Boxen-Lösung" anzuwenden - das funktionierte zwar prinzipiell, ist aber m.E. erhöhter Konfigurationsaufwand und geringere Übersichtlichkeit, mal ganz abgesehen von höherem Energieverbrauch und so weiter. Bei überschaubarem Platz ist auch Mesh nicht unbedingt erforderlich (wobei ich da sowieso keine besonderen Vorteile sehe). Eine Box, die alles macht, ist hier eindeutig die sinnvollere Lösung, und das ist ja eigentlich auch die besondere Eigenschaft der Fritten...

Soll es Neuware werden, geht kein Weg an einer 7590 vorbei (es sei denn, irgendein Händler hat noch einen Restbestand von z.B. 7490ern auf Lager). Netterweise haben Fritzboxen eine ziemliche Marktdurchdringung, so dass auch ein umfangreicher Gebrauchtmarkt existiert, und das auch noch mit sehr moderaten Preisen. Insofern unterstütze ich Deine Gebraucht-Empfehlungen, mit Ausnahme der 7113 (weil sie nur Teil einer Lösung würde).
 
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NDiIPP

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Bei den aktuellen Modellen hat nur noch die 7590 einen analogen Amtskopf,
Und die 6890.

Der Austausch der 7430 gegen eine andere - einzelne - Fritzbox, mit der alles in einer Kiste vorhanden ist, ist jedoch deutlich sinnvoller.
Exakt. Wenn man mit der 7430 zufrieden ist, wäre in diesem Fall wohl eine 7490 angebracht (gebraucht für unter 100,- € zu bekommen und neu gibt es die bei etlichen Händlern nach wie vor, aber oft für einen Preis, den ich für eine 7490 nicht mehr bereit wäre zu zahlen). Es muss also nicht gleich eine 7590 oder 6890 sein. Grundsätzlich gäbe es also wohl mindestens 3 verschiedene Modelle (und nicht nur eines), welche die Erwartungen des TO erfüllen könnten.

Die 7430 kann dann wieder verkauft werden.
 

erik

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Ich stimme zu, aber wenn sich jemand freiwillig ein so beschränktes Gerät wie die 7430 antut (die nur Fast-Ethernet hat) käme ich nie auf die Idee ihm eine 6890 vorzuschlagen. Wobei die 6890 eigentlich die am besten ausgestattete Fritzbox ist, irgendwie wird sie von AVM aber stiefmütterlich behandelt.
 

NDiIPP

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Ich stimme zu, aber wenn sich jemand freiwillig ein so beschränktes Gerät wie die 7430 antut (die nur Fast-Ethernet hat) käme ich nie auf die Idee ihm eine 6890 vorzuschlagen.
Ich auch nicht. Aber ich würde ihm derzeit vermutlich auch (noch) keine 7590 vorschlagen. Meine Anmerkung bezog sich in diesem Fall auch primär auf die Äußerung "Bei den aktuellen Modellen hat nur noch die 7590 einen analogen Amtskopf", denn diese Aussage stimmt eben so nicht.
 

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