analoge Telefone an Auerswald-ISDN-TK --- wie in Fritzbox einrichten?

Um aus der Fritte raus zu wählen so das die Auerswald nachfolgende Codes übernimmt, nimmt man *#.
Also nicht ganz optimal weil die Fritte eben mehr ist als nur eine DECT-Basis, müsste aber funktionieren.
 
Das wäre machbar und meiner Meinung nach auch sinnvoll.
Allerdings ist der ISDN-Flaschenhals meiner Meinung nach dann kritischer. Während bei ETS 4308I hinter der 7270 95% der Gespräche in der 7270 enden, die ISDN-Verbindung zwischen den Anlagen also frei ist, würden dann 95% der Gespräche durch die ISDN-Verbindungsleitung führen. Wenn zwei Telefonate an der FBF gleichzeitig geführt werden, ist dann ein Weitervermitteln zur Auerswald nicht mehr möglich.
Eine Variante gibt es aber noch:
FBF vor der Auerswald - wie bisher - aber zusätzlich der Analogeingang der FBF mit einem Nebenstellenausgang der Auerswald verbunden. Vorausgesetzt, es ist die ETS 4308I mit Clip.
Dann kann man zur FBF auch weiterverbinden, indem man den Anruf in der Auerswald auf den internen Analoganschluss weiter vermittelt, welcher mit der FBF verbunden ist. Für die ist das dann ein extern eingehender Analoganruf.
Um gezielt eine Nebenstelle der FBF anzusprechen, wirds dann kompliziert:
In der FBF wird Callthrough eingerichtet, für eingehende Anrufe am Analogen Festnetz.
Um nun gezielt eine Nebenstelle der FBF von der Auerswald aus zu erreichen, wählt man die Nebenstelle, an der die FBF analog angeschlossen ist, hört einen Piep, gibt die PIN ein (z.B. 0000) und dann die Nebenstellennummer.
 
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Jo, das wäre natürlich auch eine Möglichkeit mit der analogen NSt.

Das Haus ist nur mit 2 Personen bewohnt (Wohnhaus und Homeoffice zugleich). Von daher wäre es egal, dass nur 2 Gespräche geführt werden könnten.


Werde die analoge NSt-Methode mal testen. Ich glaube, mit den genannten Einschränkungen könnten wir gut leben und die Fritzbox ist trotzdem noch der alleinige Manager für Anrufliste und Telefonbuch. Wenn ich die MSN der Auerswald-Nebenstellen entsprechend benenne, dann sehe ich ja auch, dass es ein interner Anruf ist und nicht von extern kommt, anhand der übermittelten Nr.
 
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Kurzer Zwischenbericht: Hab die Fritzbox nun zusätzlich an eine analoge NSt der Auerswald geklemmt. Es funktioniert. Ich musste in der Fritzbox nicht mal was unter "analoger Anschluss" eingeben. Hab dort nur meinen ISDN-Anschluss konfiguriert.

Was ein bischen doof ist, ich habe jetzt an den analogen Telefonen und den DECT-Telefonen unterschiedliche Nummern und Tastencodes, um zu vermitteln usw. Aber das ist halt mal so, kann man nicht ändern. Dann kommt eben ein kleiner Aufkleber aufs jeweilige Telefon oder ein Zettel danaben mit den jeweiligen Befehlen.


Wenn ich vom DECT zum analogen Tel verbinde, dann hab ich z.B. NSt 51 und wenn ich vom analogen Tel. zu einem anderen analogen Tel. verbinde, dann ist das selbe Telefon die NSt 31.



Aber zumindest funktioniert jetzt alles so weit, dass wir damit leben können.
 
Schön, dass es klappt.
Der Analogeingang der FBF ist halt zu Vielem gut :)

Die meiner Meinung nach beste Lösung ist übrigens, wenn man noch eine alte FBF (5012/5050/7050/7170) rumfliegen hat (am besten natürlich die gute alte 7170). Die dann vor die ISDN-Anlage, die 7270 dahinter. Dann bekommt die ISDN-Anlage VoIP durch die Altbox, auch RUL kann man da einrichten. Die 7270 wird dann für alles übrige eingesetzt und ist normale Nebenstelle der ISDN-Anlage. Ist natürlich etwas "sauberer" als so ein Loopback-Kabel.
Mit der Technik bin ich gerade dabei, für jemand anderen eine Anlage zu bauen. Eine FBF reicht bei demjenigen nicht, er bekommt eine Auerswald Commander Basic I in fast-Vollausstattung (8 analog, 2*4 S0, TFE(2-fach), noch erweiterbar um 8 weitere Analoganschlüsse). Vor das ganze kommt eine FBF 5012 (nur VoIP2ISDN) und der TCom-Anschluss, dahinter eine 7390 (DSL, WLAN, evtl. DECT, AB, Faxempfang). Direkt an die Auerswald die normalen analogen + ISDN-Telefone sowie zwei TFE.
Die Interntelefonie ist dank Rufnummernplan der Auerswald sehr ordentlich. Keine billige Lösung, aber hoher Komfort, hohe Zuverlässigkeit und Erweiterungsfähigkeit.
 
Aber dann hab ich doch immer noch das Problem, dass ich z.B. die DECT-Geräte an der Fritzbox nur komplett ansprechen kann. Also wenn ich jetzt von der Auerswald bei mir die NSt. 31 anrufe (da hängt die Fritzbox dran), dann klingeln alle 3 DECT-Geräte.

Ist das bei deiner Lösung nicht auch so? Oder kann man auch auf die analogen Ausgänge irgendwelche Steuercodes durchreichen? Wird dann aber wohl ein ziemlich langes getippe... R31 oder *31 geht halt recht schnell ohne viel nachdenken zu müssen.

Vom Ergebnis her ist meine Lösung doch haargenau das selbe wie die "sauberere" Lösung mit den 2 Fritzboxen. Oder hast du damit dann noch extra Funktionen, die ich so mit nur einer FBF nicht abdecken kann?




Ich könnte ja noch die analoge NSt 31 in der Fritzbox als Eingangsrufnummer eingeben. Sollte ich das dann unter "Festnetz analog" machen? Wenn ich dazu noch einen Anrufname vergebe, z.B. "Auerswald intern", dann bekomme ich bei einem internen Anruf auf die 31 an den Funktelefonen doch "Auerswald intern" angezeigt und ich kann sofort erkennen, dass der Ruf von intern kommt? Gut, ich sehe natürlich auch noch die kommende NSt, z.B. 35. Die hab ich im FBF-Telefonbuch hinerlegt mit dem jeweiligen Standort, z.B. "Schlafzimmer".
 
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Du mußt so vorgehen wie Andre das beschrieben hat. Die 7270 kommt mit dem ISDN-Amt an den interne ISDN-Port der Auerswald. Dannn fungiert die 7270 als reine ISDN-Dect-Basisstation. Du kannst dann die internen Nummer 41 - 48 den Dect-Mobilteilen direkt zuordnen. Intern kann man dann ohne * und # direkt z.B. 31 oder auch 42 wählen. Diese Konfiguration läuft bei mir schon ein halbes Jahr sehr zuverlässig.
 
Es ist bei uns so gewünscht, dass alle Telefone direkte Amtapparate sind, also ohne Vorwahl von "0" gleich ein Amt bekommen. Dann geht das doch nicht, ohne *# zu wählen, oder?


Ich habs jetzt so angeschlossen:

NTBA -> Fritzbox 7270 (ISDN) -> Auerswald ETS-4308I -> analoger Eingang der Fritzbox


Somit kann ich nämlich alle Funktionen der Anrufüberwachung (Anrufliste, Telefonbuch usw) komplett in der Fritzbox verwalten. Wenn ich die Fritzbox nur hinter die Auerswald hänge, dann geht das ja nur noch für Anrufe, die mit den DECT-Mobilteilen geführt werden.

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Meine Auerswald hat 2 S0-Anschlusse (ich hab sogar noch ein S0-Zusatzmodul verbaut), aber meine Fritzbox leider nicht. Sonst würde das besser funktionieren.

Aber gut, dann muss ich eben mit unterschiedlichen Telefoncodes und der Einschränkung, dass die DECT-Geräte nur als Gruppe angerufen werden können, leben. Ist jetzt nicht soooo schlimm.
 
Dann geht das doch nicht, ohne *# zu wählen, oder?

Das machts in der Tat schwieriger, ist aber nicht unmöglich.
Du könntest in den Wahlregeln der 7270 einen Call-by-Call-Anbieter mit der "Vorvorwahl" "0" einrichten.
Alle Anrufe zu Mobil, Festnetz usw. bekommen diesen Anbieter zugewiesen.
Für die internen Nummern wird gezielt "Festnetz" ohne diesen Anbieter eingerichtet.
Das Problem: Es gilt immer der Anfang der Rufnummer, speziell vor allgemein.
Hat man die "41" also als interne Nummer ohne extra 0 vorweg definiert, muss man für alle externen Nummern, die so beginnen, wieder die 0 einrichten, also für 410, 411...,419 wieder Anbieter 0.
Die Wahlregeln werden dann sehr umfangreich, ich weis nicht, wie viele die FBF stemmen kann, einfach probieren.
Bei 4 Nebenstellen der Auerswald sind es dann 5 (Mobilfunk bis Sondernnummern) + 4 (die Ausnahmen) + 40 (die Ausnahmen der Ausnahmen, Ortsnetznummern, die mit 41, 42 43 oder 44 beginnen) = 49 Wahlregeln.
In der Auerswald wird dann die spontane Amtsholung für die Nebenstelle der FBF ausgeschaltet.

Wählt man eine der zweistelligen internen Nummern, so wählt die FBF unverändert, also ohne "0" vorweg. Wählt man eine der internen Nummern, wählt sie die Extranull automatisch.
Interngespräche laufen dann von der FBF nur durch Wahl der Nebenstellennummer, weder ** noch *#** erforderlich.

Bei einer vorgeschalteten 7170 würde man alle Anrufe in dieser verwalten statt in der 7270. Das Telefonbuch müsste man natürlich händisch gelegentlich abgleichen (in 7270 exportieren und in der 7170 laden)
 
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