[Frage] Analoges Telefon u Hausnotruf an Fritzbox 7430 anschließen

flow87

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Hallo,

Bis gestern hatte ich ein analoges Telefon und ein Hausnotrufsystem an einer Telefondose angeschlossen.

Seit gestern habe ich nun einen Telekom Magenta Zuhause M Anschluss mit einer Fritzbox 7430.

Wie schließe ich das Telefon und das Hausnotrufsystem nun richtig an der Fritzbox an?

Ich habe das Telefon mit der TAE Buchse der Fritzbox und das Hausnotrufsystem mit der RJ11 Buchse der Fritzbox verbunden.

Ist das richtig?
 
Im Prinzip ja. Da die Fritzbox nur einen Analoganschluss hat, sind TAE- und RJ11-Buchse parallel geschaltet.
Bezüglich Hausnotrufsystem solltest du aber bei dem Betreiber nachfragen, ob das System an einem VoIP-Anschluss funktioniert bzw. den Hausnotruf testen.
 
Der RJ11 Anschluss ist ebenso FON1 aka TAE

https://assets.avm.de/files/docs/fritzbox/fritzbox-7430/fritzbox-7430_man_de_DE.pdf
Seite 252

tae-rj11.png

.... von einem analogen...


Bei der 7270 Seite 14 steht folgendes

FON 1 und FON 2

2 TAE-Buchsen und 2 RJ11-Buchsen für den Anschluss
analoger Telefone und anderer analoger Endgeräte
An FON 1 und FON 2 können Sie jeweils eine Buchse
belegen, also insgesamt 2 analoge Telefone
anschließen.

Somit bräuchtest Du zB eine 7490 mit 2TAE bzw 2 RJ11 Anschlüssen - wenn man den Worten so glauben kann
 
Somit bräuchtest Du zB eine 7490
Strenggenommen ja, wenn der Hausnotruf auch funktionieren soll, wenn telefoniert wird, ist diese Lösung sogar zwingend notwendig. Wenn allerdings nur eine Person in der Wohnung lebt, ist es sehr unwahrscheinlich, dass während eines Telefonats der Notruf betätigt werden muss, ein Parallelschaltung an einem Anschluss würde ausreichen.
Btw auch mit der 7490 bleibt das generelle Problem bestehen, ob der Notruf via VoIP überhaupt funktioniert.
 
Hi,

diese Hausnotruf"kisten" funktionieren i.d.R. auch über VoIP problemlos. Das Problem ist eher die Zuverlässigkeit/Verfügbarkeit des Anschlusses an sich und die (Nicht)Funktion bei Stromausfall. Der Hausnotruf hat Batterien drin, die Fritz!Box aber nicht......

Grüße
Snyder
 
Guten Tag,

kleine USV würde das lokal heilen. Leider ist alles vor der Haustür auch nur in der Steckdose :-(

Im Einbruchmeldebereich verwenden wir IP und GPRS als Funkersatzweg... Amtsgespeiste analoge Leitung mit 60 V Batterie im "Amt" und "passiver" Endstele war sichere Telefonie. Alles vorbei nur noch Müll:-(

Beste Grüße

Andreas
 
Amtsgespeiste analoge Leitung mit 60 V Batterie im "Amt" und "passiver" Endstele war sichere Telefonie. Alles vorbei nur noch Müll:-(

Wieso? Das gibt es doch nach wie vor, per MSAN-POTS (z.B. für Aufzugnotruf). Die POTS-Linecards gibt es auch nur in den HVt. und nicht bei OutdoorMSANs die bzgl. Energieversorgung nicht abgesichert sind.
 
Hallo,

habe ich mal versucht zu googeln. Kann man die Ports noch neu bestellen? Kunden mit alten analogen Leitungen werden ja migriert...

Beste Grüße

Andreas

P.S.: setzt einen Stromweg an A nach B voraus ;-)
 
Kann man die Ports noch neu bestellen?
Ja:
http://www.telekom.de/zuhause/tarife-und-optionen/telefonieren

Kunden mit alten analogen Leitungen werden ja migriert...
Zu MSAN-POTS und damit bleibt dbzgl. alles beim alten (von einigen umgerüsteten OPAL- und nur FTTH-Gebieten mal abgesehen):
https://telekomhilft.telekom.de/t5/...-ohne-Internet-und-Sonderdienste/ba-p/2564345
https://geschaeftskunden.telekom.de...tarife/sonderdienste/349664/aufzugnotruf.html
 
.. na das werde ich mal im T-Punkt meines Vertrauen nachfragen. Die Auskuft im Chat war das eher wage...
 

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Hi,

das funktioniert aber nur, wenn man explizit einen "nackten" analogen Anschluss bestellt! Alles andere (Telefon + DSL) läuft über die Karte im "Kasten" auf der Straße.
Alternative:
Es gibt, je nach Anbieter, auch Notrufsysteme die via Mobilfunk laufen. Die kosten zwar ein paar Euro/Monat mehr als die analogen, funktionieren dafür aber nicht nur innerhalb der Wohnung, sondern quasi überall. Die Lokalisierung erfolgt dabei via GPS-Daten, die zusammen mit dem Notruf abgesendet werden. Eine Sprachverbindung wird zusätzlich aufgebaut.
Ich weiß das so genau, weil mein SchwieVa vor exakt dem gleichen Problem stand.

Grüße
Snyder
 
@angos
Deshalb gibt es noch 2 weitere Links in meinem Beitrag wo das Thema sehr ausführlich behandelt wird. Und was verstehst du bzw. der Auskunftgeber im Chat überhaupt als "IP Anschluss"?
 
Moin,

ich bin seit 1980 Fernmelder. Die "richtige" Telefonie kenne ich schon noch. Beobachte/bearbeite hier auch die Zwangsumstellung von ISDN auf VoIP und nun die Migration der Analoganschlüsse. Habe so ca. 100 Fritzboxen verbaut und lasse mir täglich die Protokolle schicken. Regelmäßig Ausfälle in der Telefonie :-( Informiere dann schnell die Kunden damit sie nicht ihr Telefon oder die Fritzbox hauen. Auch die wenigen ansprechbaren Techniker - ja es gibt echt noch welche - der Telekom schauen regelmäßig zum Boden wenn ich ihnen das präsentiere. Die "eigenen" Boxen halten sich da ja eher bedeckt. Das endet alles ganz schlimm. Zum Glück hat ja heute fast jeder mindestens ein Mobilsprechgerät so das die Festnetztelefonie, auch bei mir, extrem zurück gegangen ist.

Letztlich braucht man um das für sichere Anwendungen nutzen zu wollen eine Kupferader von A nach B und zumindest im "Amt" eine USV/ein NEG. Das da auch nur Karten in das Rack geschoben werden ist mir schon klar. Wenn die dann alles können was ein analoger Anschluss konnte (Telefon, Fax, RAS/Modem,..) wäre das brauchbar. Erwarte hier bei einigen Kunden mit 25 Jahren alten Einbruchmeldanlagen an Analogleitungen die Umstellung. Mal sehen ob das funktioniert. Die Alternative wäre IP+GPRS als Ersatzweg für ca. 1,5-2 k€ + Mobilvertrag... Nicht witzig nur teuer und kein Ersatz für die amtsgespeiste Telefonie.

Ich denke mal die Damen/Herren in Callcentern der Provider lesen auch nur Antworten vom Bildschirm ab. Früher saß in der "Entstörungsstelle" ein alter Mann der sein Leben mit Telefonie verbracht hat. Der wußte was er tat und was er sagte...

Wir schon alles richtig sein wie es jetzt ist. Nur seriös ist das alles nicht mir den ganzen Steckernetzteilen :-(

Beste Grüße

Andreas

P.S.: Werde das heute mal vor Ort testen ob ich einen "normalen" Anschluss bestellen kann.
 
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... und nun die Migration der Analoganschlüsse.

Dann müsstest du doch eigentlich MSAN-POTS kennen bzw. wird es langsam Zeit, dass du dich darüber informierst denn ob damit 25 Jahre alte Einbruchmeldanlagen an Analogleitungen noch funktionieren sollte m.E. dennoch im Einzelfall überprüft werden.
 
Vor langer, langer Zeit, als es noch Telefone gab, die per Impuls wählten, wurde bei meiner Oma ein Hausnotrufsystem installiert,
Ich hatte dafür die Schauzeichenanlage (je ein FeTAp 611/613) durch zwei Tonwahltelefone mit großen Tasten und einer "AWS" ersetzt, die hinter der Notrufanlage hing, so dass das ganze mit einem Telefonanschluss funktionierte.
Die Notrufanlage war als N beschaltet, damit wurde im Notfall, wenn man auf die Notruftaste drückte, auch das bestehende Gespräch unterbrochen wurde.

Gibt es diese Funktion bei dem oben genannten Hausnotrufsystem nicht?
 
Hallo zusammen,

es gibt Hausnotrufsysteme die über das Mobilfunknetz einen Notruf absetzen. Eine interessante Alternative zum VoIP Anschluss und seinen (möglichen) Störungen inkl. Stromausfall.
Das Hausnotrufsystem hat natürlich einen Akku, somit erspart man sich definitiv USV am Router usw. Außerdem beruhigt es ungemein, wenn wohl der Telefonanschluss gestört ist,
aber der Hausnotruf mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch funktioniert.

Ich bin selbst Fernmelder, doch ich kann das gejammere schon nicht mehr hören. VoIP ist ja definitiv seit 2005 im Gespräch. Die Alarmanlagenhersteller haben mit Sicherheit
entsprechende Module/Lösungen entwickelt um deren Alarmanlagen über VoIP und/oder Mobilfunk betreiben zu können. Man sollte nach vorne blicken und VoIP als gesetzt
betrachten. Es bringt nichts, ewig der veralteten Technik hinterherzujammern. Klar war ISDN besser, aber das Thema ist (weltweit) einfach rum ..

Gruß
Michael
 
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Die Notrufanlage war als N beschaltet, damit wurde im Notfall, wenn man auf die Notruftaste drückte, auch das bestehende Gespräch unterbrochen wurde.

Gibt es diese Funktion bei dem oben genannten Hausnotrufsystem nicht?
Das Hausnotrufsystem kann das vielleicht, aber die Fritz!Box eben nicht!
Außerdem ist die eventuell belegte Leitung nicht das Problem, sondern die Verfügbarkeit des Anschlusses u.a. bei Stromausfall.

Grüße
Snyder
 
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BTW:
Das Hausnotrufsystem kann das vielleicht, aber die Fritz!Box eben nicht!
Die FritzBox muss auch nichts unterstützen wenn man an den FXS-Port z.B. eine NFN-Dose anschließt. Aber je nach Hausnotrufsystem wird das Telefon auch direkt an dieses angeschlossen und somit wird dann dafür eine NF-Dose nicht benötigt.
 
Dann müsstest du doch eigentlich MSAN-POTS kennen bzw. wird es langsam Zeit, dass du dich darüber informierst denn ob damit 25 Jahre alte Einbruchmeldanlagen an Analogleitungen noch funktionieren sollte m.E. dennoch im Einzelfall überprüft werden.

Moin,

mal nicht so streng sein;-) Lerne auch als alter Mensch immer noch gerne etwas dazu. Die Informationen dazu sind gut versteckt finde ich.

Die Protokolle der Einbruchmeldanlagen sind genormt und bekannt. Da darf der Netzbetreiber ruhig mal selbst testen wenn er sein Netz ändert. Natürlich verkaufen die Gerätehersteller IP/GPRS-Geräte. Auch alles schon für viel Geld an der Wand. Die Anlagen hängen, warum auch immer, leider oft im letzten Betonkeller - da ist GPRS schon oft nicht möglich...

Sonnige Grüße

Andreas

P.S.: Schon interssant wie das hier doch zur Diskussion führt:-) Alt=bewährt muss nicht schlecht sein nur weil die EDV Fuckler das Spiel denken gewonne zu haben...
 
@qwertz.asdfgh:
Nicht nur selektiv zitieren!
Die belegte Leitung (sofern man bei VoIP noch von einer Leitung sprechen kann) ist das allerallerallerkleinste der Probleme.

Grüße
Snyder
 
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