Anschluss analoge TK-Anlage an FBF7170

rene_in_le

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Hallo!

Habe folgende Idee um 2 Amtsleitungen nutzen zu können.
Vielleicht könnt ihr mir bestätigen, dass dies funktioniert.


Hardware:

KD ----> Kabel Modem <--> FBF

FBF <--> FON1 <--> analog. Amt1 (TK-Anlage) --> mehrere Telefone
FBF <--> FON2 <--> analog. Amt2 (TK-Anlage)


Software:

In der FBF konfiguriere ich 2 Voip-Nummer auf die 2 verschiedenen FON-Anschlüsse.
(so dass FON1 "klingelt" bei Rufnummer 123 und FON2 bei 234)

In der TK-Anlage definiere ich, dass bei ankommenden Anrufen auf Leitung 1 Tel. x klingelt und bei Leitung 2 Tel. y

Für ausgehende Anrufe könnte die TK-Anlage über 2 Ämter rausgehen und die FBF managed das über Voip, so dass wenn Leitung 1
besetzt ist man noch über Leitung 2 auf VOIP-NUmmer 2 telefonieren kann.



Gibt es hier einen Denkfehler?
 
Anmerkungen:

- die FBF hat nur einen analogen Amtsanschluss, d.h. Du kannst nur ein analoges Amt vom Kabelmodem dort anschliessen

- die Umleitung von einer Rufnummer auf die andere am Kabelmodem hilft wenig, da Anrufe so gleich signalisiert werden, egal ob sie auf der ersten oder zweiten Rufnummer am Kabelmodem eingehen.

- die FBF 7170 hat auch einen internen ISDN-Port, so daß hier nicht zwei analoge Ämter erforderlich sind, sondern eine gewöhnliche ISDN-Anlage verwendet werden kann.

Der Rest funktioniert so wie beschrieben. Siehe auch hier: http://wiki.ip-phone-forum.de/telefonie:analog:kabelmodem

--gandalf.
 
Ich vergass zu erwähnen, dass ich nicht über KD voipen wollte, sondern über einen anderen Anbieter wie DUS.net, so dass mich doch der 1 analoge Anschluss nicht stören sollte?

Sollte in diesem Fall erst die FBF die VOIP-Pakete aus dem TCP/IP Protokoll holen und auf die FON1-3 verteilen?
 
Das ist schon richtig so... jedoch ist die Frage, ob Du auch den analogen Amtsanschluss am Kabelmodem nutzen möchtest, oder ob Dir Kabel-Telefonie zu unsicher ist und lieber noch ein T-Net-Anschluss dazu kommt.

--gandalf.
 
Jetzt komme ich durcheinander...

Ich wollte den T-Net Anschluss durch VoIP ablösen.
Um den analogen Anschluss am Kabel-Modem zu nutzen, müsste ich ja das VoiP von KD nehmen. Aber da kann ich ja gleich über DUS gehen und habe bei Bedarf mehrere Rufnummern.

Richtig?

Gibt es Deiner Ansicht nach, höherere Sicherheitsbedenken bei VoIP?


Vielleicht schaust Du auch mal in meine anderen Beiträge (nur von heute), da ich dort beschreibe, wie ich vorgehen wollte, um VoIP erst zu testen und dann T-Net abzuschalten/portieren.

Danke sehr!

Rene
 
Hallo rene_in_le,

wenn ich dich richtig verstanden habe geht es dir garnicht um die analoge Amtsleitung, sondern nur darum eine Telefonanlage die für 2 Analoge Amtsleitungen gedacht war an 2 Verschiedenen Analot-Telefon-ports einer Fritzbox anzuschließen um dann mit 2 verschiedenen VOIP-Rufnummern an verschiedenen Telefonen Telefonieren zu können.
Auch wenn ich genau dein Problem bisher nicht hatte und auch deinen Lösungsvorschlag deshalb nicht selber ausprobiert habe, würde ich sagen das geht. Ich betreibe selber eine Analoge Telefonanlage (Amex) mit 2 Eingängen für Amtsleitungen hinter einer FB7050, allerdings habe ich bisher immer nur eine Leitung Zwischen Fritzbox und Amex verbunden und die Amex so konfiguriert das immer alle Telefone klingeln, soweit gibt es keine Probleme und auch das von dir postulierte Scenario müsste meineserachtens funktionieren, sofern sich die analoge Telefonanlage so konfigurieren lässt wie du beschrieben hast.
Nebenbei kann man ja auch die Fritzbox auf Dailthroug konfigurieren und dann auch bei einer Anlage mit nur einer Amtsleitung mehrere Rufnummern auf mehrere Telefone leiten, allerdings kann man dann immer nur ein Gespräch gleichzeitig führen, bei deinem Scenario müssten auch 2 gleichzeitig möglich sein sofern das die Telefonanlage kann.
 
rene_in_le schrieb:
Ich wollte den T-Net Anschluss durch VoIP ablösen.
Das funktioniert auch so.

rene_in_le schrieb:
Um den analogen Anschluss am Kabel-Modem zu nutzen, müsste ich ja das VoiP von KD nehmen. Aber da kann ich ja gleich über DUS gehen und habe bei Bedarf mehrere Rufnummern.
Yo! Wenn ich Telefonieangebote nach Zuverlässigkeit ordnen sollte (die besten zuerst), dann würde ich wohl T-Com, Kabel-Deutschland, dus.net erhalten.
rene_in_le schrieb:
Gibt es Deiner Ansicht nach, höherere Sicherheitsbedenken bei VoIP?
Nicht Sicherheit im Sinne von Integrität und Mithören, sondern im Sinne von Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit.

Der Weg, den Du beschreibst, ist ok und machbar, jedoch solltest Du Dir klar sein, daß VoIP für Privatkunden nicht die Verfügbarkeitsanforderungen von T-Com T-Net oder T-ISDN für Privatkunden erfüllt. Hier gibt es deutlich mehr Risiken, die für den Ausfall der Telefonie sorgen können. Also ist der Test von VoIP parallel zum bestehenden Festnetz gut... und dann entscheidest Du, ob VoIP alleine etwas taugt, oder ob da weiterhin ein Festnetzanschluss bleiben muss. Vielleicht wird es ja nachher VoIP plus Mobilfunk...

--gandalf.
 
noch eine Frage zur Einstellung am FBF

Folgendes habe ich im Netz bei einer Hicom Anleitung (s.u.) gelesen, wenn man diese als SLAVE anschließen möchte muss die MASTER-Anlage (FBF) am analogen Tln.-Port MFV-FLASH beherrschen und bei der Hicom muss man die AMTsleitung auf PBX umstellen.

Kann man davon ausgehen, dass dem so ist?

Danke sehr!



*********************************

10.3.3.2 Anschaltung als Slave

Bei dieser Vernetzungsart ist in der Hicom 100E mindestens eine Baugruppe TLA 2 oder TLA 4 erforderlich. Mindestens eine Amts-Schnittstelle ist an eine analoge Teilnehmer-Schnittstelle (MFV-Flash erforderlich) der Hauptanlage anzuschalten.
Die Richtung, in der sich die Leitungen zur Hauptanlage befinden, ist als PBX zu programmieren.
 
Hallo!

Habe eine Tipp bekommen.

Anstatt der analogen Ämter soll ich den ISDN-Anschluss (S0?) an den FON s0 der FBF anschließen.
Das wäre einfacher und ich könnte die Funktionen, wie Rufübertragung nutzen.

Ist dies korrekt?

Danke!
 
Guckst Du in meinem Posting #2 nach Punkt 3 :roll:

Die ISDN-Kopplung bietet mehr Funktionen - insbesondere können verschiedene MSN signalisiert werden und damit in der Anlage für verschiedene angerufene Nummern unterschiedliche Rufverteilungen erfolgen.

Dafür benötigt die Anlage einen externen S0-Port, der für den Anschluss an ein Amt geeignet wäre.

--gandalf.
 
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