Anschlussqualität nimmt kontinuierlich ab

@Kalle2006
Ja, das habe ich als nächstes vor. Ich hab mittlerweile 1&1 dazu bewegt mir eine neue FritzBox zu schicken - allerdings sei auch erwähnt, dass ich die selben Problem auch schon mit einem anderen Modem hatte - das liegt aber jetzt schon gut ein halbes Jahr zurück.

@Novize
du hast nicht komplett unrecht, natürlich ist eine Soundkarte nicht als Messgerät für soetwas zu gebrauchen, aber es ist allemal besser als nichts! Ich bin leider nicht jemand der nen Oszi und nen FSP im Wert einiger Kleinwagen mal eben im Keller rumstehn hat, tut mir leid.
Was Potentialverschleppungen angeht hab ich nun glaub ich mehrmals geschrieben dass ich ALLE Potentialverbindungen zur FritzBox getrennt habe und das obwohl der größte von mir gemessene Potentialunterschied eh nur 3mV betragen hat.

Zu 1. Das Netzteil der FritzBox wurde bereits getauscht, ausserdem habe ich daran wie gesagt einen Akku und einen 10mF Elko, der Spitzen durchaus abfangen sollte.

Zu 2. Das ist definitiv nicht der Fall, laut Telekom sind die Werte bestens. Ausserdem wurde die Leitung auf ein anderes Adernpaar gelegt, eben weil zuvor ein anderer DSL Anschluss daneben war, dies ist jetzt nicht mehr der Fall, meine Leitungskapazität hat sich dadurch sogar um 10% verbessert, die Störungen hat das aber nicht beseitigt.

Zu 3. Warum soll ich Störungen damit nicht messen können? Ist doch völlig egal wieviele zusätzliche Störungen er erfasst, er wird deswegen nicht die gerade interessanten ignorieren. Wie gesagt erfasst er u.A. wenn ich meine Schreibtischlampe zwei Stockwerke drüber einschalte - ich denke auch dass er das tut, weil er über einen Schukostecker am Stromnetz hängt, und nicht weil der Impuls über die Telefonleitung kam, aber das ist doch egal, fakt ist, zu den Störungszeiten hat er keinerlei Spitzen erfasst, egal ob über das Stromnetz oder die Telefonleitung, und das ist das einzig relevante.
Wenn du nen Speicheroszi mit PC Interface übrig hast, ich nehm's dir gerne ab, aber solange das nicht passiert, werd ich mit der Soundkarte vorlieb nehmen müssen.
 
Was Potentialverschleppungen angeht hab ich nun glaub ich mehrmals geschrieben dass ich ALLE Potentialverbindungen zur FritzBox getrennt habe und das obwohl der größte von mir gemessene Potentialunterschied eh nur 3mV betragen hat.
auch induktive Kopplungen hast Du ausschließen können?
Wie und womit hast Du die Potentialdrift gemessen?
Was für ein Messgerät, wie hoch ist der Eingangswiderstand, über welchen Zeitraum hast Du gemessen, Wechselspannung, Gleichspannung oder Wechselspannung mit wie hohen Gleichspannungsanteilen?
Zu 1. Das Netzteil der FritzBox wurde bereits getauscht, ausserdem habe ich daran wie gesagt einen Akku und einen 10mF Elko, der Spitzen durchaus abfangen sollte.
Die Spannung nur per Akku puffern ist ebenso unsinnig, wie einer Kuh jodeln beibringen zu wollen.
Zu 2. Das ist definitiv nicht der Fall, laut Telekom sind die Werte bestens. Ausserdem wurde die Leitung auf ein anderes Adernpaar gelegt, eben weil zuvor ein anderer DSL Anschluss daneben war, dies ist jetzt nicht mehr der Fall, meine Leitungskapazität hat sich dadurch sogar um 10% verbessert, die Störungen hat das aber nicht beseitigt.
Lt. Telekom bestens, klar, aber reicht es immer noch bei Dir, um die eingestreuten Störungen zu überdecken, oder ist es gerade um dieses Niveau gesunken?
Zu 3. Warum soll ich Störungen damit nicht messen können? Ist doch völlig egal wieviele zusätzliche Störungen er erfasst, er wird deswegen nicht die gerade interessanten ignorieren.
Die Chance, dass Du damit genau die Störungen auslöscht, die Du doch messen möchtest, steht bei ca 50%. ;)
Von mir aus mach's mit Deiner Soundkarte, aber wunder Dich nicht, wenn Du nur unsinniges Dinge misst. Wie gesagt, der PC selbst ist unkalkulierbar, was Auslöschung bzw Einstreuung zusätzlicher Störungen angeht. Die Eingänge der Fritz sind hochohmig genug, damit Du nur mit diesem PC das Messergebniss komplett zunichte machst.
Im Übrigen: Du misst lt. eigener Aussage nur bis 22 kHz, aber leider fängt DSL erst bei 138kHz an und geht bis 2,2MHz hoch - was also willst Du mit dieser Quasi-Gleichspannungsmesserei anstellen wenn die Störungen sich im HF-Bereich bewegen?
Jeder KW- und MW-Radio-Sender hat in Deinem Spektrum seine Finger drin. Also überdenke bitte mal Deinen Versuchsaufbau
 
@Kalle2006

mehrmals geschrieben dass ich ALLE Potentialverbindungen zur FritzBox getrennt habe und das obwohl der größte von mir gemessene Potentialunterschied eh nur 3mV betragen hat.
Dem Irrglauben ist schon so manscher voll ausgebildeter Techniker, der sein leben lan nichts anderes macht als Computer und Peripherie aufzubauen und anzuschließen, erlegen.

Harte Funktionsstörungen in einem Gerät! Alles zigmal durchgemessen und kein Fehler zu finden - bis dann gezielt nach Potentialunterschieden gesucht wurde! Und siehe da: gestörtes Gerät <-> Computer -<-> Computer <-> Computer <-> 100% sauber funktionierendes Gerät <-> Wackelkontakt auf Gehäuse <-> Erde!

Solche Störungen sind heimtückisch! Du schwörst Stein und bein daß da nichts sein kann - und trotzdem schlägt das durch irgeneine Verbindung ohne die die nackte Funktionalität nicht gegeben ist durch! Unmöglich gibts da nicht. Da gings um Industrieanlagen! Theoretisch alles dicht - aber eben trotz aller Sorgfalt, aller Messung, der Wackler war da und hat sich über mehr als einen Computer durchgeschleift um genau da wo man wirklich nicht mit rechnen mußte bemerkbar gemacht.

Wer sagt übrigens daß es Erde sein muß? DSL ist ein wahnsinnig hochfrequentes Ding! Die Störung kann sich glatt durch die Luft verbreiten und durch ein ungeschirmtes Kabel einschleichen, durch andere Kabel fortpflanzen und dann erst bemerkbar machen.



Zu 1. Das Netzteil der FritzBox wurde bereits getauscht, ausserdem habe ich daran wie gesagt einen Akku und einen 10mF Elko, der Spitzen durchaus abfangen sollte.

Netzteil IM Computer tauschen! Netzteil vom Monitor tauschen, Trafo im Fernseher tauschen oder vom Netz trennen. Das Netzteil der SAT-Anlage, der Stereoanlage, Radiowecker,.... Irgendwas das Strom verbraucht spukt! Solange Du nicht wirklich intensiv glasklar bewiesen hast daß da nicht ein einziges Teil das da ein paar W stom aufnimmt nicht (in Konjunktion mit irgendwas anderem das auch die Spezifikation ein klein wenig verlassen hat und in die Gegend spukt ist als Störer aktiv.

Zu 2. Das ist definitiv nicht der Fall, laut Telekom sind die Werte bestens. Ausserdem wurde die Leitung auf ein anderes Adernpaar gelegt, eben weil zuvor ein anderer DSL Anschluss daneben war, dies ist jetzt nicht mehr der Fall, meine Leitungskapazität hat sich dadurch sogar um 10% verbessert, die Störungen hat das aber nicht beseitigt.

Fein, das schließt vieleicht aus daß der Stzörer außerhalb Deiner Wohnun sitzt! Es schließ NICHT aus daß der Störer innerhalb Deiner Wohnung sitzt. Der erste, schnellste und zuverlässigste Test ist:

Sicherastellen daß außer der Fritz und dem was wirklich unbedingt gebraucht wird um diese zu überwachen kein einziger Stromverbraucher da ist. Ohne Meßgeräte sind alle sonst irgendwie benötiggten Komponenten auch noch einzeln auszutauschen um sicher zu gehen daß nicht ausgerechnet das Gerät das scheinbar unverzichtbar ist, genau das ist welches die Störung einstreut. Reduziere die Stromverbraucher auf das unbedingt nötige Minimum indem nichts anderes auch nur die Chance hat dazwischen zu funken. Notebook in Batteriebetrieb per LAN-Kabel an die Fritz - und sonst darf nichts die Chance haben irgendwie an Strom zu kommen! Zur Gegenkontrolle das Notebook auch noch austauschen - das Netzteil der Fritz! ebenso. Ist dann die Störung weg, geht die Suche wirklich los - ansonsten andere Fritz! (die kann selbst der Störer sein!)

Zu 3. Warum soll ich Störungen damit nicht messen können?

Wer sagt daß es genau die Frequenz ist die von der Soundkarte erfaßt wird? Wer sagt daß nicht ausgerechnet die Soundkarte selbst der Störer ist?

Ist doch völlig egal wieviele zusätzliche Störungen er erfasst, er wird deswegen nicht die gerade interessanten ignorieren.

Doch, genau das kann passieren. Und es ist sehr wahrscheinlich daß genau das auch passiert.

Wie gesagt erfasst er u.A. wenn ich meine Schreibtischlampe zwei Stockwerke drüber einschalte - ich denke auch dass er das tut, weil er über einen Schukostecker am Stromnetz hängt, und nicht weil der Impuls über die Telefonleitung kam, aber das ist doch egal, fakt ist, zu den Störungszeiten hat er keinerlei Spitzen erfasst, egal ob über das Stromnetz oder die Telefonleitung, und das ist das einzig relevante.

Wer redet von Spitzen? Das Spektrum verschweigst Du ja wohl nicht grundlos. Zumindest hast Du es bisher nicht zeigen wollen.

Ja, es kann eben genau die Schreibtischlame sein. Es kann das Netzteil der Fritz! sein. Es kann das Netzteil des Notebooks sein, Es kann sogar ganz sipel die Kabelklemme oder Löstszelle sein mit der Du die Fritz auf die Telefonleitung klemmst, es kann sonstwo im Telefonkabel sein, es kann eines der an der Chose beteiligten Stromkabel sein. Es kann schlicht auch einfach die Summe aller Verbindungen sein. Ein Kabel, einmal geknickt kann (an)gebrochen sein ohne daß man es von außen sieht. Führt halt dazu daß es eigentlich geht - aber eben doch nicht konstant.


Alleine der Luftdruck unter dem die Erde steht, ist keine Konstante. Eine Änderung kann ausreichen die Störung wirksam werden zu lassen oder eben geradeso nicht. Fange einfach mal an den Störer zu suchen. Ohne wirklich einmal anzufangen mit einem Minimalaufbau unter Ausschluß von allem anderen wirst Du nie weiterkommen. Sicherungskasten: alle Sicherungen raus bis auf die eine auf der die Fritz! - und wirklich sonst nichts anderes hängt. Ist die Verbindung plötzlich stabil kannst Du weitersuchen.

Oder hör auf rumzujammern und lebe mit dem Problem.
 
auch induktive Kopplungen hast Du ausschließen können?
Wie und womit hast Du die Potentialdrift gemessen?
Was für ein Messgerät, wie hoch ist der Eingangswiderstand, über welchen Zeitraum hast Du gemessen, Wechselspannung, Gleichspannung oder Wechselspannung mit wie hohen Gleichspannungsanteilen?
Die Kabelwege von Übergabepunkt der T-Com bis zum Modem sind zusammen grad mal nen Meter und verlaufen nicht direkt parallel mit anderen Kabeln. Die Installation ist zwar nen halben Meter neben dem Hauptstromkabel unseres Hauses, aber das dürft bei den meisten Haushalten so sein, darin sehe ich kein Problem. Dass sich auf dem halben Meter etwas induktiv einkoppelt glaube ich daher nicht.
Wie ich gemessen habe, hab ich eigentlich geschrieben, nämlich jeweils gegen Schutzleiter der nächsten Schuko-Dose, wobei die dort vorhandene Schirmung NICHT über ebenso dort vorhandene Geräte geerdet war. Gemessen hab ich somit die Spannung vom Keller über die Schirme des LANs rauf in den zweiten Stock und von dort (dort sind die Schirme über PCs geerdet) wieder runter in den Keller zur Schuko-Dose. Ich hab Gleich- und Wechselspannung gemessen, der Eingangswiederstand des Messgerätes beträgt 10MOhm. Das Messgerät ist ein PeakTech 3340 - damit hab ich auch eine Frequenzmessung gemacht, was z.B. eine induktive 50Hz Einkopplung angezeigt hätte.
Die Spannung nur per Akku puffern ist ebenso unsinnig, wie einer Kuh jodeln beibringen zu wollen.
Unsinnig ist das keines Wegs, denn der Akku dient primär als USV nicht als Puffer gegen Spannungsstöße - und dafür hab ich, wie du sicher konsequent überlesen hast, einen 10mF Kondensator dran.
Lt. Telekom bestens, klar, aber reicht es immer noch bei Dir, um die eingestreuten Störungen zu überdecken, oder ist es gerade um dieses Niveau gesunken?
Wie soll ich bei mir unbekannten Störungen entscheiden, ob diese das Signal überdecken? Ich kann dir nur sagen, dass die Telekom meine Leitungsqualität verbessert hat, indem sie mich auf ein Adernpaar gelegt haben, welches weiter von anderen DSL Anschlüssen entfernt liegt, und dass die Störungen selbst bei einem SNR von 20dB (!) auftreten, also denke ich, dass das Signal bei mir ansich stark genug ist.
Die Chance, dass Du damit genau die Störungen auslöscht, die Du doch messen möchtest, steht bei ca 50%. ;)
Diese Annahme begründest du worauf? Kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen... Damit eine von mir zu messende Störung ausgelöscht wird, muss exakt die selbe Spannungspitze an der Masse des PCs und an meinem Messeingang (Spannungsteiler) auftreten - wie wahrscheinlich ist es also, dass ein Spannungstoß von X Volt auf der TAL exakt zum selben Zeitpunkt mit X/200 Volt am Schutzleiter auftritt, der keinerlei direkten Kontakt zur TAL hat?
Die Eingänge der Fritz sind hochohmig genug, damit Du nur mit diesem PC das Messergebniss komplett zunichte machst.
Was meinst du bitte damit? Dass die FritzBox einen hochohmigen Eingang hat ist Voraussetzung dass ich eine Spannung zuverlässig messen kann, aber vor allem messe ich ja garnicht das DSL Signal sondern das Telefonsignal (La), denn...
Im Übrigen: Du misst lt. eigener Aussage nur bis 22 kHz, aber leider fängt DSL erst bei 138kHz an und geht bis 2,2MHz hoch - was also willst Du mit dieser Quasi-Gleichspannungsmesserei anstellen wenn die Störungen sich im HF-Bereich bewegen?
Jeder KW- und MW-Radio-Sender hat in Deinem Spektrum seine Finger drin. Also überdenke bitte mal Deinen Versuchsaufbau
... ich messe nur mit 22kHz - nicht weil ich denke dass das total knorke ist, sondern weil ich eben kein 20kg schweres Messgerät von Rohde&Schwarz im Keller stehn hab.
Dass ich mit 22kHz nicht die DSL Leitung und Störer auf DSL Frequenzen messen kann ist mir völlig klar (auch das hab ich im übrigen schon mehrfach geschrieben). Allerdings sollte dir klar sein, dass Störungen die z.B. beim Einschalten von Verbrauchern am Stromnetz entstehen großteils sehr breitbandig sind und mit 22kHz durchaus erfasst werden können, und um diese ging es mir primär.
Dass ich mit 22kHz Messungen eine Störung nicht gänzlich ausschließen kann ist mir klar, ich kann aber Störer < 22kHz ausschließen, was die Art der Störer schonmal gewaltig einschränkt.

Im übrigen hab ich nichts gegen derartige Kritik, ich versuch ja auch wirklich darauf einzugehen. Andererseits, einen (realistischen) Lösungsvorschlag gibst du mir ja auch nicht ;)
 
Dem Irrglauben ist schon so manscher voll ausgebildeter Techniker, der sein leben lan nichts anderes macht als Computer und Peripherie aufzubauen und anzuschließen, erlegen.
Hier bin ich 100% sicher. Es ist ja nicht so dass sich die Verkabelung über viele Räume erstreckt... Der Schirm des T_Com Kabels im Hausverzweiger endet im Nichts, von da geht es über Splitter und NTBA zur FritzBox, Splitter und NTBA sind auf Beton montiert, mal abgesehn davon dass die Plastikgehäuse haben. Die FritzBox hat nicht allzuviele weitere angeschlossene Geräte, da ist nur ein LAN Kabel und das ISDN Kabel zur Telefonanlage, deren beider Schirm ich eigenhändig abgeschnitten und einen Stecker aufgecrimpt habe, bei dem ich zuvor die Metallummantelung entfernt habe.[/quote]
Wer sagt übrigens daß es Erde sein muß? DSL ist ein wahnsinnig hochfrequentes Ding! Die Störung kann sich glatt durch die Luft verbreiten und durch ein ungeschirmtes Kabel einschleichen, durch andere Kabel fortpflanzen und dann erst bemerkbar machen.
Sagt niemand, ich kann hochfrequente Störer ja leider nicht gänzlich ausschließen. Ich kann aber sagen, dass die Kabel von der T-Com bis zur FritzBox eben nur einen Meter lang sind, was es schwer macht hier einzustrahlen. Eine Einstrahlung über das Netzwerk und ISDN Kabel ist nicht gänzlich ausgeschlossen, wenn gleich die Kabel aber 1m nach der FritzBox beide geschirmt und geerdet sind.

Netzteil IM Computer tauschen! Netzteil vom Monitor tauschen, Trafo im Fernseher tauschen oder vom Netz trennen. Das Netzteil der SAT-Anlage, der Stereoanlage, Radiowecker,.... Irgendwas das Strom verbraucht spukt! Solange Du nicht wirklich intensiv glasklar bewiesen hast daß da nicht ein einziges Teil das da ein paar W stom aufnimmt nicht (in Konjunktion mit irgendwas anderem das auch die Spezifikation ein klein wenig verlassen hat und in die Gegend spukt ist als Störer aktiv.

[...]

Fein, das schließt vieleicht aus daß der Stzörer außerhalb Deiner Wohnun sitzt! Es schließ NICHT aus daß der Störer innerhalb Deiner Wohnung sitzt. Der erste, schnellste und zuverlässigste Test ist:

Sicherastellen daß außer der Fritz und dem was wirklich unbedingt gebraucht wird um diese zu überwachen kein einziger Stromverbraucher da ist. Ohne Meßgeräte sind alle sonst irgendwie benötiggten Komponenten auch noch einzeln auszutauschen um sicher zu gehen daß nicht ausgerechnet das Gerät das scheinbar unverzichtbar ist, genau das ist welches die Störung einstreut. Reduziere die Stromverbraucher auf das unbedingt nötige Minimum indem nichts anderes auch nur die Chance hat dazwischen zu funken. Notebook in Batteriebetrieb per LAN-Kabel an die Fritz - und sonst darf nichts die Chance haben irgendwie an Strom zu kommen! Zur Gegenkontrolle das Notebook auch noch austauschen - das Netzteil der Fritz! ebenso. Ist dann die Störung weg, geht die Suche wirklich los - ansonsten andere Fritz! (die kann selbst der Störer sein!)
Ich würde zu gerne diesen Rat befolgen - aber es handelt sich um eine Störung die gerne mal auch einen oder zwei Tage ausbleibt, ich müsste mindestens für eine Woche alle Verbraucher vom Netz trennen, damit das ganze auch nur ansatzweise repräsentativ wird - das ist in einem vier Personen Einfamilienhaus schlicht nicht machbar.

Am Stromkreis der FritzBox hängt aber sonst ausser drei Zimmerleuchten und einem Switch nichts, das ganze befindet sich im Keller in einem Raum, der kaum betreten wird, es ist also eh der "konstanteste" Ort im Haus.

Eine andere FritzBox kommt die Tage von 1&1... aber, und das hab ich schonmal geschrieben, traten die Probleme auch schon mit einer anderen FritzBox auf.

Wer sagt daß es genau die Frequenz ist die von der Soundkarte erfaßt wird? Wer sagt daß nicht ausgerechnet die Soundkarte selbst der Störer ist?
Die Soundkarte bzw. meinen ganzen Messbasteleien sind nicht der Störer, weil diese erst ein paar Tage existieren, die Störung aber Monate.


Wer redet von Spitzen? Das Spektrum verschweigst Du ja wohl nicht grundlos. Zumindest hast Du es bisher nicht zeigen wollen.
Ich hab nicht vor es zu verschweigen (siehe Anhang, oben Schreibtischlampe, unten der Bereich wo ein Synchronisationsverlust war - ich kann dort rein garkeine Abnormalität erkennen. Zu erkennen sind primär die durch das Aliasing auftretenden Linien)

Ja, es kann eben genau die Schreibtischlame sein. Es kann das Netzteil der Fritz! sein. Es kann das Netzteil des Notebooks sein, Es kann sogar ganz sipel die Kabelklemme oder Löstszelle sein mit der Du die Fritz auf die Telefonleitung klemmst, es kann sonstwo im Telefonkabel sein, es kann eines der an der Chose beteiligten Stromkabel sein. Es kann schlicht auch einfach die Summe aller Verbindungen sein. Ein Kabel, einmal geknickt kann (an)gebrochen sein ohne daß man es von außen sieht. Führt halt dazu daß es eigentlich geht - aber eben doch nicht konstant.
Wie gesagt, mein Testaufbau besteht erst seit ein paar Tagen. Alle Kabel vom T-Com Übergabepunkt bis zur FritzBox und auch von der FritzBox zum restlichen LAN wurden bereits ersetzt.


Oder hör auf rumzujammern und lebe mit dem Problem.
Bestünde das Problem immer, könnte ich es akzeptieren. Bestünde das Problem nur alle paar Tage, könnte ich damit leben. Aber da es mal Tage/Wochen geht und dann mal 15 mal am Tag ausfällt, kann ich leider nicht damit leben ;)
 

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  • dslspektrum.jpg
    dslspektrum.jpg
    312.1 KB · Aufrufe: 28
Also noch einmal: DSL-Probleme treten im oberen kHz- bis unteren MHz-Bereich auf. Solange Du dort nichts messen kannst, lass diese Spielerei sein - Du vergeudest damit nur Deine Zeit.
Es macht Dir keiner einen Vorwurf, wenn Du keine Mess-Equipment im Kilo-Euro-Bereich zuhause stehen hast. Versuche aber bitte nicht, mit diesen Spielereien, den Fehler analysieren zu wollen.
Eher kannst Du mit bloßem Finger erkennen, ob das Teewasser 89,1° oder 89,4° heiß ist.
Mit Deinem Messaufbau holst Du Dir mehr Fehler ins Messsystem, als Du echte Probleme sehen und erkennen kannst.
Warum mache ich mir eigentlich bei jeder Messung auf den Baustellen Gedanken, was die Messkurven überhaupt an Aussage bringen können, wenn es laut Deiner Ansicht doch so simpel ist. :gruebel:
Ich glaube, ich muss mal ein Praktikum bei Dir machen,
- oder lieber doch nicht? :noidea:
Alles was Du nicht messen kannst, schließt Du der Einfachheit halber lieber mal aus. Ich glaube, Du machst es Dir wirklich zu einfach.

Aber da Du mir eh in keinster Weise Glauben schenkst, klinke ich mich an dieser Stelle aus - bringt ja sowieso nichts :?
 
Also noch einmal: DSL-Probleme treten im oberen kHz- bis unteren MHz-Bereich auf. Solange Du dort nichts messen kannst, lass diese Spielerei sein - Du vergeudest damit nur Deine Zeit.
Es macht Dir keiner einen Vorwurf, wenn Du keine Mess-Equipment im Kilo-Euro-Bereich zuhause stehen hast. Versuche aber bitte nicht, mit diesen Spielereien, den Fehler analysieren zu wollen.
Eher kannst Du mit bloßem Finger erkennen, ob das Teewasser 89,1° oder 89,4° heiß ist.
Mit Deinem Messaufbau holst Du Dir mehr Fehler ins Messsystem, als Du echte Probleme sehen und erkennen kannst.
Warum mache ich mir eigentlich bei jeder Messung auf den Baustellen Gedanken, was die Messkurven überhaupt an Aussage bringen können, wenn es laut Deiner Ansicht doch so simpel ist. :gruebel:
Ich glaube, ich muss mal ein Praktikum bei Dir machen,
- oder lieber doch nicht? :noidea:
Alles was Du nicht messen kannst, schließt Du der Einfachheit halber lieber mal aus. Ich glaube, Du machst es Dir wirklich zu einfach.

Aber da Du mir eh in keinster Weise Glauben schenkst, klinke ich mich an dieser Stelle aus - bringt ja sowieso nichts :?
Wieso nicht glauben? Ich wollte mit der Messung doch nur breitbandige/niederfrequente Impulsstörungen ausschließen, HF Störungen kann ich nicht ausschließen und das hab ich auch nie behauptet. Das ist das was ich mit der Messung bezwecken wollte und das ist auch die einzige Schlussfolgerung die ich darausziehe - mehr nicht.
 
Leider tauschst du nur Fritzbox gegen Fritzbox und nicht mal gegen etwas anderes denn ich sehe auch die Fritzbox selbst als Problem an.
Desweiteren sparst du am falschen Ende wenn du irgendwelche Magnetkerne anstatt solchen nimmst die sich z.B. im mhilfe Forum als geeignet erwiesen haben.
 
Welches Modem würdest du denn empfehlen?
 
Thomson Speedtouch der V6 Serie (516iv6,536iv6,546iv6,585iv6) oder neuer (TG585iv7) oder ein Speedport W700V.
 
Soooo.... UPDATE ;)

1&1 hat mir jetzt eine neue FritzBox 7170 geschickt (nachdem sie mir zuerst eine 7113 geschickt haben, die Schlaumeier), die kam gestern an.


Ich hab jetzt die neue 7170 mit DSL und dem NTBA verbunden, aber NICHT mit dem LAN und meiner Telefonanlage.

LAN und Telefonanlage hängen an meiner alten 7170, überbrückt wird die Verbindung über W-LAN.

Das einzige was jetzt noch die neue 7170 mit meiner Hausinstallation verbindet ist das Netzteil der neuen 7170 da ich im Moment noch keine unabhängige Stromversorgung (sprich: Autobatterie) auftreiben konnte.

Wenn es jetzt klappt, lag es entweder an der alten FritzBox (die ich 1&1 eh innerhalb 30 Tage zurückschicken muss :( ) oder an meiner Hausinstallation.

Das ganze hilft mir zwar leider nicht das Problem zu beheben, aber es sorgt endlich für Klarheit ;)


Was meint ihr, wäre es wichtig jetzt sofort noch möglichst schnell eine unabhängige Stromversorgung aufzutreiben (100%ige galvanische Trennung), oder soll ich das Netzteil mal dran lassen und hoffen dass trotzdem keine Fehler auftreten? Hätte den Vorteil dass ich auch mein Stromnetz als Fehlerursache ausschließen könnte.
 
Ja, galvanische Trennung kann nie schaden. Nimm irgendein Netzteil von einer anderen FBF. Die großen alten wo auch 12V und 1A rauskommen haben einen Trafo drin = galvanische Trennung.
 
So... gab heute wieder Trennungen, daher hab ich nochmal umgebaut.
-> siehe Bildchen

Das Kabel links kommt vom etwa 1,2m entfernten Hausverteiler der T-Com der an der Wand montiert ist. Und das Stromkabel an der FritzBox endet an einer 12V 80Ah Autobatterie.
Das wars, mehr ist nicht angeschlossen. Mal von Einflüssen über die Luft abgesehn ist das System jetzt völlig von meiner Hausinstallation getrennt. Wenn jetzt noch nen Fehler auftritt weiß ich mir echt nicht mehr zu helfen :(
 

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  • dsl_galv.jpg
    dsl_galv.jpg
    107.9 KB · Aufrufe: 38
Wenn jetzt so immer noch Fehler auftreten (Nebenfrage: wie lange kann die volle Batterie die FBF versorgen?), dann schmeiß mal den Splitter und NTBA aus der Leitung und klemm die Fritze direkt an den Amtsanschluss.
 
Dann ist aber mein Telefon tot ;)
Splitter ist recht neu, wurde ebenfalls schon umgetauscht, wegen der Probleme.

Die Batterie hat 80Ah wobei ich ihre Vorgeschichte nicht genau kenne... ich tippe mal drauf dass die FritzBox etwa 500mA zieht (ich hab das vor weit über nem Jahr mal gemessen, jetzt hatte ich irgendwie keine Lust dazu), was dann für ne knappe Woche reicht.
Leider fürchte ich, dass ich mich mit der Messung an meine alte FB 3030 erinnere und die Batterie uralt ist. Mit meinem Glück hält es also kaum zwei Tage ;)
naja, ich hoff mal das beste...
Jetzt ist erst mal alle paar Stunden in den Keller rennen und Spannung überwachen angesagt, denn dafür nen "Melder" zam zu löten war ich heut auch zu faul ;)

Edit: Hab heute gemessen, die FritzBox 7170 zieht 450mA bei aktivem ADSL2+, externem S0 und W-LAN (12%)
 
Zuletzt bearbeitet:
So, heute morgen gab es wieder einen Synchronisationsverlust - es kann also definitiv auch nicht an mir liegen :(

Das heisst jetzt wohl, dass ich nichts mehr machen kann, denn die T-Com hat nach ner Hand voll Störungsmeldungen bei denen nichts gefunden wurde auch keine Lust mehr...
 
Ne, eins hast du noch nicht versucht: Splitter und NTBA weglassen. Ja, ich weiß, du hast dann keinen Telefon mehr, aber versuchs trotzdem. Du kannst ja deine eingehende Telefone irgendwoanders hin umleiteun und abgehend für paar Tage über VoIP+WLAN telefonieren.
Ich fresse ein Besen, wenn der Fehler die ganze Zeit an NTBA und/oder Splitter lag.
 
hmm... wie gesagt, der Splitter ist neu, dass der kaputt ist ist genauso wahrscheinlich wie dass der Fehler an der neuen FritzBox liegt...
NTBA... Ich werd drüber nachdenken, leider kostet ne Weiterleitung der Anrufe schweine Geld bei der T-Com was ich eigentlich nicht verstehe, ich dachte bei einer Rufumleitung zahlt man nur die Mehrkosten, aber selbst bei einer Umleitung zu einer Festnetznummer im selben Ort zahle ich die vollen Gesprächskosten (laut T-Com Hotline) :(
Die Sache ist hald nicht so einfach, ich wohn ja nicht alleine hier - ich selbst könnt problemlos auf das Telefon verzichten, aber meine Familie spielt da nicht mit.
 
Ich kann dir jedenfalls bestätigen, dass der Splitter den DSL-Signal ein wenig dämpft und eine FBF immer auch direkt an den Amtsanschluss angeschlossen werden kann. Aber ja, dann würde das Telefon fehlen. Ich weiß nicht...an deiner Stelle würde ich die 10 oder 20 Euro, was da an Umleitungskosten entstehen werden einfach bezahlen nur um den Fehler auszuschließen. Abgehend kannst ja wie gesagt VoIP-Flat nehmen und um die Umleitungskosten gering zu halten (falls da gerade ein längeres eingehendes Gespräch ansteht), kann man ja jedesmal rangehen und gleich zurückrufen (abgehend hast du ja eh bestimmt eine VoIP-Flat fürs Festnetz). Eigentlich werden deine Mitbewohner gar nichts merken. Den Trick mit FBF---WDS_WLAN----FBF kennst du bestimmt - da einfach die Telefone an der Slave-FBF anschließen, anrufumleitung einstellen und keiner würde was merken und deine FBF ist dann nur noch direkt mit dem Amtsanschluss und der Autobatterie verbunden. Vielleicht kannst du dann noch mit der Telekom reden und die erlassen dir die Umleitungskosten für diesen Test.
Bei solchen Problemen wie du hast, würde ich an deiner Stelle diesen Aufwand betreiben.
 
Ok überredet... ;)
Hab die FritzBox jetzt direkt an der TAL und Splitter und NTBA übergangen.
Gestern Vormittag gab es im Übrigen nochmal satte 9 Trennungen, das hatte ich seit Wochen schon nicht mehr - also eher ein Zeichen dass es mal wieder komplett zufällig ist und die Häufigkeit der Störungen auch nicht mit meinem Umbau weniger wurden (was erstmal augenscheinlich der Fall war).
Die Batterie hab ich gestern Abend, nachdem sie jetzt 96 Stunden brav ihren Dienst verrichtet hat abgeklemmt, etwa 25% Kapazität hat sie noch inne, ist also doch noch ganz in Ordnung.
Momentan läuft die FritzBox daher wieder mit dem Netzstecker.

Ach ja, wie auf dem Bild zu erkennen ist, habe ich ein Y-Kabel für die FritzBox gebaut (für meinen Batterie Aufbau) um Netzteil und Batterie gleichzeitig anschließen zu können. Damit dann natürlich keine Ströme zwischen Netzteil und Batterie fließen, ist in jedem der beiden Zugänge je eine Diode, was bedeutet dass die FritzBox etwa 0,5V weniger Spannung bekommt. Heisst also, dass sie momentan mit 11,5V läuft, sieht darin hier jemand ein Problem? Selbst bei 9V hab ich die FritzBox schon getestet, LAN und W-LAN haben da problemlos funktioniert, DSL hab ich damals nicht getestet. Ich werd mich diesbezüglich auch nochmal an AVM wenden und nachfragen...

Edit: AVM hat mir eben bestätigt dass die Spannung kein Problem ist :)

Edit2: Juhuu, kaum 7 Stunden umgebaut, schon ist die Verbindung wieder abgebrochen... :/
 

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