Bei allen Tests und Überlegungen musst du bedenken wie lange ein vergebener Lease vom Client verwendet werden darf (Standard) und tatsächlich verwendet wird (Realität).
Welche Gültigkeitsdauer verwendet dein DHCP-Dienst? Im FritzOS sind 10 Tage Standard, siehe #1. Das ist gähnend lange, wenn man
IPAM-Probleme im LAN aufspüren muss. Minimum am FritzBox-Router ist 1 Tag.
Bei einem Reboot verhält sich jeder Client/Host anders
, je nach Hersteller/Betriebssystem.
Z.B.
MS-Windows behält den Lease
über einen Reboot hinaus, auch
wenn der vergebende DHCP-Dienst nicht erreichbar ist und
selbst dann noch, wenn die lease time abgelaufen ist.
Ein FritzBox-Router bestätigt alles was sie längst nichts mehr angeht, auch noch wenn DHCP komplett OFF/aus ist. Das führt im Zusammenwirken zu '
klebrigen DHCP-Leases', die man nach
DORA so nicht erwartet.
Kein Verbraucher / Nur ein Administrator / wundert sich, was in seinem W/ LAN abgeht
Inzwischen bevorzuge ich sehr kurze Leases von 1 Stunde für Hosts der Verbraucher (tablet, phone, usw.) und 1 Tag für Geräte der W/LAN-Infrastruktur oder IoT-Devices. So sieht man im LeaseTable, um welche Art von Teilnehmer es sich handelt und Reorganisationen gehen locker von der Hand. Deshalb wurde dem Router (der FritzBox) der DHCP-Dienst weggenommen. (M)Ein Router ist ein Router.
btw: Die Geräte der Infrastruktur (FritzBoxen im IP-Client-Modus als WLAN-Accesspoints) könnten auch feste statische IPv4-Adressen bekommen, aber dann fehlt ihnen die korrekte
Systemzeit. In (meinem)
FritzBox-Netz braucht es die Zeitinitialisierung der AP's mit dem DHCP-Lease-Offer, so zumindest meine Beobachtung und die darausfolgende Entscheidung alles per DHCP organisieren.
Heutzutage, in Zeiten von
randomized MAC-addresses (habe ich bisher nur bei mobile devices gesehen) muss man auch die Frage beantworten:
Möchte ich sowas Hässliches wie randomized MAC-address im vertrauten W/ LAN hinter meiner Haustür zulassen? bzw. administrieren?
btw
@hexadezimal der Titel '
AP hinter FB7490 vergibt lokale IP im falschen Bereich' passt nicht. Ein WLAN-Accesspoint (IP-Client-Modus) vergibt keine IP-Adresse. Der DHCP-Dienst läuft auf dem Router, deiner FritzBox7490.
Warten wir dein Ergebnis ab, bei DHCP macht jeder Hersteller was er will bzw. für opportun hält.
Ein Beispiel:
@Grisu_ #4 Diese Kamera merkt sich ihre IP ganz lange, bis zum nächsten INIT mit der handy-APP. Meine Haustürkamera, eine
Steinel Cam L 600 o.ä., arbeitet z.Z. mit einer IPv4-Adresse, die wurde initial vom Router vergeben (lease time one day), weil anfangs die Geräte-MAC noch nicht bekannt war. Jetzt ist der DHCP-Dienst an der FritzBox wieder OFF/aus.
Vielleicht bestätigt FritzOS irgendetwas. Jedenfalls verwendet die Kamera nicht die aktuell angebotene IP-Adresse. Mein DCHP-Dienst auf dem Pi-hole bietet für die Geräte-MAC-Adresse der Kamera eine (andere) IPv4-Adresse an. Weitere Untersuchungen / Abhilfe habe ich derzeit nicht angestellt. Müsste mit der APP und dem aktuellen Angebot vom Pi-hole neu im Mesh-WLAN initialisieren und dabei das DHCP-Protokoll auf den LAN mithören.
Netzwerkverbindung zurücksetzen: Beim Zurücksetzen werden alle Einstellungen und gespeicherten Daten für dieses Gerät gelöscht. Es wird als neues Gerät ins Heimnetz aufgenommen. wäre auch noch eine Idee, egal.
Nun ist sie halt mal da, die Initial-IP-Adresse und die (Hersteller-) APP funktioniert
zum Anschauen der Bilder. Genau wie bei dir ...
Von der LSC PTZ Kamera gibt es nur einen Screenshot mit den Statusinformationen.
Da lässt sich manuell nichts einstellen, außer dem Wlan-AP über den sich die Kamera mit dem Netz verbindet, das läuft alles über eine App (LSC Smartconnect App, Tuya-App geht auch) hier daher nur auch nur ein Screenshot aus der App. Die IP ist die, der FB zugewiesene dynamische.
Mein FAZIT:
IP-Kamera-Hersteller machen bei der Initialisierung mit einer handy-Hersteller-APP am gleichen WLAN-Accesspoint aus einer DHCP-Lease Time was sie wollen, nämlich eine statisch feste IP-Adresse. Manche IP-Kameras (Hersteller für Consumerprodukte) halten sich einfach nicht an
RFC 2131 u.a.
2132, 3315, 1542. IP-Kamera-Hosts mit handy-APP machen aus DHCP was der Hersteller will, keinesfalls das, was ein Standard mit einem RFC fordert. Wenn eine Kamera keine Standards, z.B.
RTSP Stream, unterstützt, ist der Hersteller der APP der erste Ansprechpartner bzgl. Support und Funktionalität.
https://de.wikipedia.org/wiki/Security_through_obscurity