[Frage] Ausbau des DSL-Netzes im Dorf - Bevorzugung der DTAG-Kunden zu befürchten?

*UnMatcheD*

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Hi Leute,

unser Dorf soll Ende des Jahres ENDLICH eine eigene Vermittlungsstelle bekommen, hängen bisher noch am Nachbarort dran, daher z.B. bei mir nur 1,1 MBit.

Suboptimal wenn man wie ich eigentlich viel von Zuhause aus arbeiten könnte :argh:

Nun die Frage, hat jemand von Euch dbzgl. bereits Erfahrungen gemacht:

Ich bin 1&1-Kunde, Vertrag läuft demnächst aus & ich würde diesen eigentlich gerne wieder zu Neukunden-Konditionen inkl. Fritz 7390 verlängern ;)

Allerdings habe ich Bammel das ich als 1&1-Kunde bandbreitentechnisch benachteiligt werden könnte wenn die neue Vermittlungsstelle am Start ist.

Ich gönne der Oma von Nebenan die 16MBit als DTAG-Kunde natürlich auch von ganzem Herzen, wirklich brauchen wird Sie die im Gegensatz zu mir aber nicht ;)

Ich gehe mal stark davon aus das auch in der neuen Vermittlungsstelle die DTAG der Herr im Hause sein wird, auch in allen Nachbardörfern mit besserem DSL-Ausbau sind die Kunden mit DTAG-IP's am Start.

Über Euere Erfahrungen/Meinungen würde ich mich freuen!

Gruß und schönes WE!

EDIT: Jo toll, schon im Titel ein Schreibfehler - glänzend. Kann ich aber anscheinend nicht ändern :-( Sry!
 
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rollo

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chked

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Möglicherweise wird es bei der langsamen 1&1 Geschwindigkeit bleiben, insbesondere wenn es sich bei der neuen "Vermittlungsstelle" um einen Outdoor-Schaltverteiler handelt. Bei uns hat die Telekom nach fast 4 Jahren! Bauzeit einen solchen Kasten aufgestellt, 1und1 kommt da nicht ran oder will nicht. Empfehlung eines 1und1-Mitarbeiters: Wechseln Sie doch zur Telekom!
 

SteffenGrün

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Machs wie die Oma und wechsel zur Telekom, wenn du in absehbarer Zeit schnelles Internet haben möchtest. ;-)
Preislich nimmt sich das nun auch nicht wirklich viel.
 

erik

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Hier auf dem Dorf, wo nur die Telekom Technik stehen hat, habe ich gerade erst nach dem günstigsten Angebot für eine 16000er Leitung gesucht. Da Vodafone derzeit keine Regio-Anschlüsse verkauft ist der beste Preis, der auch nach 24 Monaten nicht steigt wenn man nichts tut bei der Telekom zu bekommen. Da ich wirklich nur einen Internetanschluß brauche und die Telefonie bereits über andere Anbieter die ich auch nicht wechseln will abgewickelt wird habe ich einen IP-Anschluß für knapp 30 Euro monatlich genommen.
Telekom-Vorteil: Man kann seine eigene Wunschhardware verwenden. Sofort nach Aufbau der Technik konnte ich zu Annex J mit mehr Upload wechseln. Die neue Technik hatte leider einen Frühausfall, da ich aber Kunde beim Betreiber der Technik bin konnte der Fehler an einem Werktag behoben werden. Nicht auszudenken wenn mein vorheriger Anschluß ausgefallen wäre, da hätte ich wohl telefonisch niemanden erreicht und der Ausfall hätte Wochen gedauert.
Vom Wechselbonus den die Telekom zahlt kann man sich übrigens auch eine Fritzbox kaufen. Dazu muß man nicht bei 1+1 verlängern.
 

SteffenGrün

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Die 120 Euro Winbackprämie gibts leider seit 1.2. nicht mehr, aber so gross sind die Preisunterschiede gerade in Regiogebieten sowieso nicht.
 

Sandra-T

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Wenn die Telekom ausbaut, hat sie auch erst mal eine Art Investitionsschutz, d.h. andere Anbieter können meistens nicht direkt die Technik buchen. Von daher hat man immer einen Vorteil, wenn man beim Netzeigentümer Kunde ist, gerade in schlechter ausgebauten Gebieten.

Sollte es allerdings ein Outdoor DSLAM werden, hat man bei anderen Anbietern noch schlechete Chancen, da dann angeklemmt zu werden.

Gruß
Sandra
 

*UnMatcheD*

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Hi @ll,

vielen Dank erst einmal für Eure Antworten - scheint ja leider so zu sein das meine Befürchtungen nicht ganz unbegründet sind.

Ich werde mich erst einmal bei der Ortsvorsteherin schlau machen wie der momentane Stand ist.

Ich befürchte zwar das Sie mir nicht einmal auch nur einen vagen Termin nennen kann, aber mal schauen.

Übrigens investiert unsere Gemeinde bei dem Ausbau kräftig mit, ich meine mich an eine Summe von 200k+ erinnern zu können.

Ist mir nach Euren Antworten tatsächlich zu riskant den Vertrag mit 1&1 zu verlängern.

MIr geht's auch nicht um die paar Euro im Monat, ich würde für eine 16er Leitung auch liebend gerne mehr bezahlen & dafür vernünftig arbeiten können.

Dann werde ich es wohl tatsächlich der Oma von nebenan nachmachen bevor Sie mir bandbreitentechnisch entschwindet :gruebel:

@ Sandra-T:

Diese präzisen Informationen in Deiner Sig:

"Details zur Anschlussleitung: Leitungslänge: 2698 m (2108 m mit Ø 0,4 mm und 590 m mit Ø 0,35 mm Leitungsquerschnitt) Leitungsdämpfung: 38/26dB Signal-Rauschabstand: 9/9 dB"

Wie kommt man an sowas ran?

Ich würde auch gerne mein Wissen über DSL-Technik ein wenig vertiefen, hat da jemand eventuell einen Link parat?

Ein schönes WE Euch Allen!

Gruß aus der Pampa ;)

P.S. Wegen der fast 4 Jahre Bauzeit in #3 - Ernsthaft jetzt? Wenn ich noch 4 weitere Jahre Bytes zählen muss dreh ich durch...
 
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Sandra-T

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@ Sandra-T:

Diese präzisen Informationen in Deiner Sig:

"Details zur Anschlussleitung: Leitungslänge: 2698 m (2108 m mit Ø 0,4 mm und 590 m mit Ø 0,35 mm Leitungsquerschnitt) Leitungsdämpfung: 38/26dB Signal-Rauschabstand: 9/9 dB"

Wie kommt man an sowas ran?

Ich würde auch gerne mein Wissen über DSL-Technik ein wenig vertiefen, hat da jemand eventuell einen Link parat?
Grundlegende Informationen kann man bspw. bei Wikipedia unter den Suchworten DSL bzw. DSLAM erfahren.

Die Informationen zur Dämpfung und S/R stammen aus einer Messung, die am Schaltungstag des Anschlusses durchgeführt wurde. DIe Info zur Leitungslänge habe ich vom Techniker auf Nachfrage erhalten. (samt Messprotokoll vom Schaltungstag) Gerade die Telekom gibt solche Infos fast nie raus, andere Anbieter mit ein wenig Glück schon.

Gruß
Sandra
 
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mikrogigant

Guest
Da Vodafone derzeit keine Regio-Anschlüsse verkauft
Selbst wenn Vodafone Regio-Anschlüsse verkaufen würde: man will sowas nicht haben, auch von keinem anderen Anbieter. DSL sollte man grundsätzlich direkt vom Betreiber beziehen. Wenn nur Telekom-DSL verfügbar ist, dann muss man eben in den sauren Apfel beißen und bei der Telekom Kunde werden. Telekom-DSL über einen Zwischenhändler zu beziehen (und bei Regio-Anschlüssen ist immer ein Zwischenhändler im Spiel) ist dagegen ein Quell stetigen Ärgers.

Aber so wie es aussieht, hast du das alles befolgt und bist Telekom-Kunde. Du wirst diese Entscheidung höchstwahrscheinlich nicht bereuen, auch wenn ein Telekom-Anschluss etwas teurer ist als ein vergleichbarer Vodafone-Anschluss.

Grüßle

Der Mikrogigant
 

scolopender

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Peter_Lehmann schrieb:
Ich möchte an dieser Stelle meine Erfahrungen posten.
Das Forum ist aber kein Blog. Wie lautet die Frage zu Deiner Lösung?

G., -#####o:
 

Rohrnetzmeister

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pcccc

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@Peter_Lehmann: Danke für deinen Erfahrungsbericht, super! :groesste:

In meinem Wohnort soll in diesen Jahr auf VDSL mittels einiger Outdoor-DSLAMs aufgrüstet werden - da stehe ich dann wohl genauso vor der Wahl ;)
 
M

mikrogigant

Guest
Tja, entweder man ist Netzbetreiber-Kunde und profitiert somit zeitnah von Verbesserungen, die dieser einführt, oder man ist stur, bleibt Reseller-Kunde und treibt einen Riesenaufwand, um etwas zu bekommen, das der Netzbetreiber seinen eigenen Kunden fast ganz ohne deren Zutun zur Verfügung stellt.

Also ich wüsste schon, was ich in so einer Situation machen würde.

Grüßle

Der Mikrogigant
 

Sandra-T

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@Mikrogigant: das ist wohl wahr, allerdings haben die Reseller oftmals interessante Angebote, die z.B. die Netzbetreiber nicht bieten. Da muss dann jeder für sich entscheiden was wichtiger ist: Leistung oder Geld. ;)

Gruß
Sandra
 
M

mikrogigant

Guest
Das stimmt natürlich. Allerdings muss man sich die Frage stellen, was man lieber haben möchte: einen voll ausgestatteten Fiat 500 oder einen Mercedes in der Basisversion ;)

Übrigens kostet mein Netzbetreiber-Anschluss fast genau das gleiche wie ein vergleichbarer Reseller-Anschluss. Er enthält auch ähnliche Inklusivleistungen wie ein Reseller-Anschluss. Mir ist allerdings bewusst, dass man nicht überall im Land diese Alternative hat.

Grüßle

Der Mikrogigant
 
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Rohrnetzmeister

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