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Beginnt das große DSL Sterben?

Dieses Thema im Forum "dus.net" wurde erstellt von mipo, 16 Nov. 2008.

  1. mipo

    mipo Mitglied

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    Hallo zusammen,

    bis vor kurzem war es problemlos möglich, eine ADSL Kennung (zum Betrieb an einem Telekom DSL Anschluß) bei den unterschiedlichsten Providern zu beauftragen. Auch Anbieter die eine feste IP Adresse oder gar einen kompletten IP Adressbereich anboten, waren massenhaft vorhanden ...

    Und nun? Hosteurope hat DSL gekündigt, Regfish bietet es nicht mehr auf der Homepage an, dus-net.de ebenfalls nicht mehr ... Und nun?

    Was ist der Grund? Oder habe ich etwas verpennt?

    viele Grüße
    Michael
     
  2. matthiasftl

    matthiasftl Neuer User

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  3. sunyracer

    sunyracer Neuer User

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    Es dürfte eigentlich jedem klar sein, dass bei den derzeit gebotenen Konditionen das ganze für die Provider ein Zuschussgeschäft ist.
    Da werden nur die finanziell starken überleben.
     
  4. canadier

    canadier Neuer User

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    dann gibts vielleicht hoffnung, dass die spreu vom weizen getrennt wird.......
     
  5. Joe82

    Joe82 Aktives Mitglied

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    ich würde es nicht spreu vom weitzen trennen nennen... eher eine verschiebung des wettbewerbs...

    denn wenn nur noch 3 oder 4 über beiben ist es genauso wie mit den energie versorgern...

    da gibt es auch nur noch 5 in deutschland und wie sich die preise nach dem wegfall der konkurenz entwickelt haben ist denke ich jedem bekannt...

    also ich freue mich nicht darauf wenn DSL konzerne pleite gehen...
     
  6. Master1

    Master1 Aktives Mitglied

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    es ist zwar traurig ab war. So ist nun mal die Marktwirtschaft und da der DSL Markt begrenzt ist was die Kunden angeht werden nur die Stärksten überleben. Wenn wir mal ehrlich sind die DSL Anbieter haben meist nicht durch Kundenfreundlichkeit oder Kompetenz geglänzt sondern eher durch Patzer und nicht abstellbare Probleme auf sich aufmerksam gemacht.
     
  7. KuniGunther

    KuniGunther Aktives Mitglied

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    Bei den Zugangsprovidern, die unabhängig vom DSL-Anschluss genutzt werden konnten, muss man auch noch beachten, dass diese meist nur an T-Com Anschlüssen laufen. Zudem gibt es kaum noch Anschlüsse ohne dass eine Internetflat direkt enthalten ist, und wenn man sowas haben will, zahlt man auch nicht weniger (siehe T-Com). Mit was sollen also die Zugangsprovider noch Geld verdienen bzw. an welche (große) Kundengruppe soll sich das Angebot richten?
     
  8. MReimer

    MReimer Aktives Mitglied

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    Gut ist es sicher nicht, wenn Anbieter pleite gehen, denn letztlich ist es die Konkurrenz, die dazu geführt hat, dass selbst T-DSL heutzutage bezahlbar ist. Und es wird auch die Konkurrenz sein, die in Zukunft die Preise drückt.

    Bleibt letztlich nur ein ganz kleiner Kreis von Anbietern über, dann steigen die Preise ganz schnell wieder an...

    Außerdem ist die Frage, welche Anbieter letztlich übrig bleiben. Wohl sicher nicht die Anbieter mit dem guten Service, sondern eher die mit der vielen Werbung.

    Wie viele Anbieter sind denn eigentlich noch geblieben? Mir fallen spontan nur

    Telekom
    Carpo
    Congstar (auch Telekom)
    Arcor
    1&1
    GMX (auch 1&1)

    ein. Gibt es denn noch mehr?
     
  9. werner-ulm

    werner-ulm Mitglied

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    Hallo MReimer,
    Zumindest regionale Anbieter gibt es noch einige. Mein Anbieter sdtnet arbeitet seit langem ohne Probleme. Den kann ich nur empfehlen.
     
  10. Frank-DD

    Frank-DD Mitglied

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    Na da gäbe es noch einen ganz wichtigen aus einem ganz wichtigen Grund: Monatliche Kündigungsfrist bei einem ordentlichen Preis -> Alice

    Auch wenn es dort mit Service / Support oft drunter und drüber geht - das Risiko ist begrenzt.

    Aber logisch: Die teuerste Hardware oder andere ach so tolle Super-Beigaben werden da nicht subventioniert.
     
  11. andilao

    andilao IPPF-Promi

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    Wenn der Herr Dommermuth von einem "erneuten Wachstumsrückgang" redet, sollte man wissen, dass ein Gesamtmarkt von 2,3 Mio. Neukunden bei gerade mal 2,78 Mio. UI-DSL-Bestandskunden immer noch mehr als traumhaft ist. Das ist nichts als Säbelrasseln.
     
  12. MReimer

    MReimer Aktives Mitglied

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    Bei Carpo gehen auch die Lichter aus:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/133743
    Wenn ich Freenet und Alice mit aufnehme und Carpo streiche, dann ist meine Providerliste dann folgendermaßen:

    Telekom
    Congstar (auch Telekom)
    Freenet
    Alice
    Arcor
    1&1
    GMX (auch 1&1)
     
  13. Frank-Germany

    Frank-Germany Mitglied

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    Hi MReimer,

    da bist Du ja noch richtig sportlich.
    Wenn man die Tochtergesellschaften und Partnergesellschaften abzieht, dann bleiben nur fünf über.
    Und die werden sich in den Ballungsgebieten die Konkurrenz machen und sich um den Außenbereich wenig kümmern. Denn dort ist wegen der fehlenden Infrastruktur nicht zu verdienen.
     
  14. Ariva

    Ariva Mitglied

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    meine Providerliste sieht eher so aus:

    Telekom-Konzern (inkl. Congstar und Resale-Reste)
    Vodafone (inkl. Arcor)
    Telefonica (O2DSL)
    UI: 1&1, GMX, Versatel (auch 1&1)


    Hansenet/Alice (Telecom Italia)
    .
    .
    Freenet - ?

    Interessant ist noch welcher dedizierter VoIP-Anbieter übrig bleibt.
    Sicher die billigen Betamaxe, Sipgate scheint gut im Geschäft, weitere ....???
     
  15. PsychoMantis

    PsychoMantis Aktives Mitglied

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    Genau das gleiche hätte ich auch getippt. Diese vier werden wohl übrig bleiben.
    Was die VoIP-Anbieter betrifft: Betamaxe aufjedenfall, Sipgate, paar andere und hoffentlich dus.net.
     
  16. Newbie0815

    Newbie0815 Mitglied

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    Wenn UI so negative Aussagen trifft. Und wenn es wahr ist dass Provider mit Kunden nur Geld verdienen wenn die über 2 Jahre bleiben....

    warum vergrätzt 1&1 dann Kunden indem es versucht die über den Tisch zu ziehen ? Ich gehe nie wieder zurück zu 1&1 ... und empfehle den anderen Kunden die ich kenne den Wechsel sobald der Vertrag ausläuft.

    Schade ist auch dass es kaum noch Anbieter mit monatlicher Kündigungsfrist gibt. Seien wir mal ehrlich:die zweijahres -Bindung wird von den Providern den Kunden gegenüber durchgesetzt wenn sie gegen das Interesse des Kunden sind. Sobald es im Interesse des Unternehmens ist (Stichwort "Vielsauger" oder "Vieltelefonierer" bei Flatrate) werden sie die ganz schnell los.


    Verdrängung findet am Markt sicher statt, aber Wettbewerb unter den Providern.. der sähe anders (kundenfreundlicher) aus.
     
  17. Lastwebpage

    Lastwebpage Neuer User

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    Sehe ich ähnlich,
    die Vorstände von 1&1 und den anderen dürfte diese Liste bekannt sein, oder es gibt sogar im eigenen Haus Statisken von Wo Neukunden kommen und Wohin Altkunden gehen.
    Da die Anzahl der Kunden insgesammt ja Konstant ist, ist das mit Neukunden ebenfalls so eine Sache, wo sollen die herkommen? Gut es gäbe da natürlich die Kunden der Mitbewerber die aufgegeben haben, aber das ist auch nur kurzzeitiger Natur.
    Was neues Innovatives, und damit neue Kunden gewinnen?
    Wenn man mal von irgendwelchem Schnick Schnack bei Routern absieht, bis auf einen Anbieter sind die anderen mehr oder weniger nur "Reseller", also wird das auch nichts.
    Personaleinsparungen zur Kostenreduktion? Noch mehr???

    Kurzum, SO sicher ob die Liste der DSL Anbieter nicht auf lange Sicht nicht noch kürzer wird, bin ich nicht. Es sei denn irgendwelche Konzerne wie Apple, MS, Goolge und Co. steigen mit ein.
     
  18. IBM-FAN

    IBM-FAN Mitglied

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    Nun ja.., die Konzentrierung wird doch subventioniert. Konjunkturpaket -> Banken -> billige Kredite -> Konzerne -> Abschreibungen = nicht kostendeckende Marktpräsenz. Aus Krisen lernt der Deutsche erst beim dritten mal. Dazu kommt das Desinteresse der Verbraucher, Qualität dem Schnäppchen vorzuziehen.
     
  19. andilao

    andilao IPPF-Promi

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    Das klingt sehr nach Schlagwort, erkläre uns mal bitte, wie Du die Qualität erkennst, am Preis, am Markennamen oder an einer 0800er Hotline oder ...?
     
  20. IBM-FAN

    IBM-FAN Mitglied

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    1.) Zuverlässigkeit
    2.) Service und Funktionalität

    und extrem Wichtig:

    3.) Support Level