Build Freetz-ng

gismotro

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So, ich hab mal eine neue Freetz-Linux-VM gebaut (Freetz-Linux-1.6.0-Ubuntu 20.10-(Groovy-Gorilla) 64-Bit) nun läuft wieder der Bau eines Images wie gewohnt.

Was am ende das Problem in der 1.5.9 war, konnte ich nicht finden...

aktuelle Updates die ich verwende :
Code:
fehlende Freetz-Pakete nachladen 64-Bit:

sudo apt-get -y install sudo apt-get -y install autoconf automake autopoint bc binutils bison build-essential bzip2 ccache cmake ecj execstack fastjar flex g++ g++-multilib gawk gcc gcc-multilib gettext git imagemagick imagemagick-doc inkscape intltool kmod lib32ncurses5-dev lib32stdc++6 lib32z1-dev libacl1-dev libc6-dev-i386 libcap-dev libglib2.0-dev libncurses5-dev libreadline-dev librsvg2-bin librsvg2-dev libsqlite3-dev libstring-crc32-perl libtool-bin libusb-dev libxml2-dev libzstd-dev libzstd-dev:i386 make ncftp net-tools patch perl pkg-config python rsync ruby ruby1.8 sqlite3 subversion sudo texinfo tofrodos unar unzip wget zlib1g-dev

Das gesamte HowTo findet ihr hier: >>link<<
 
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berndy2001

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alis123

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Ich baue als "Expert". Bei "Developer" steht doch extra : Do not use

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gismotro

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Ja, ich habe das bauen eingestellt.
Nach der PDF sollte es jeder selber schaffen denke ich.
 
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gismotro

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Das Team um Freetz-NG hat aufgelistet was man wohl für ein aktuelles 64-Bit Ubuntu benötigt : https://github.com/Freetz-NG/freetz-ng/blob/master/docs/PREREQUISITES.md

  • 32-Bit (Multiarch) aktivieren:
sudo dpkg --add-architecture i386
sudo apt-get -y update

  • Ubuntu 20 64-Bit:
sudo apt -y install rsync kmod execstack sqlite3 libsqlite3-dev libzstd-dev:i386 libzstd-dev cmake lib32z1-dev unar inkscape imagemagick subversion git bc wget sudo ccache gcc g++ binutils autoconf automake autopoint libtool-bin make bzip2 libncurses5-dev libreadline-dev zlib1g-dev flex bison patch texinfo tofrodos gettext pkg-config ecj fastjar perl libstring-crc32-perl ruby gawk python libusb-dev unzip intltool libacl1-dev libcap-dev libc6-dev-i386 lib32ncurses5-dev gcc-multilib lib32stdc++6 libglib2.0-dev
# sqlite-32bit lässt sich mit apt nicht installieren, aber mit apt-get schon. Siehe auch: https://developpaper.com/ubuntu-solves-the-problem-of-libsqlite3-0-dependency-recommended/
sudo apt-get -y install sqlite3:i386
 

PeterPawn

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Das Team um Freetz-NG
In der Realität ist aber @cuma (@opto, @fda89) - auch wenn's mehrere Accounts sind - wohl immer noch "Einzelkämpfer". Das ist meinerseits absolut nicht wertend gemeint - es ist nur eine (m.E. notwendige) Korrektur, weil damit auch Freetz-NG an einem Einzelnen hängt, wie das bei Freetz (im "Original") über lange Zeit auch der Fall war (auch wenn's da vier "People" mit Schreibrechten gibt, wobei @f-666 ja erst dazu kam, als eine Zeitlang nichts mehr ging) und das deshalb auch schnell dieselben Konsequenzen haben kann, falls @cuma mal nicht mehr kann oder nicht mehr will.

Es ist sicherlich nicht leicht, Mitstreiter dafür zu finden (besonders weil es als "Gesamtprojekt" - von Buildroot bis zum "Image-Builder" alles unter einem Dach und alles in einem Schritt - etwas aus der Zeit gefallen ist und sogar mittlerweile das "Erweitern" der Firmware (solange es nicht zur Korrektur von Fehlern oder direkt zur Änderung des Verhaltens der AVM-Firmware erfolgt), weil dieses Gerät halt "immer läuft", weniger attraktiv ist.

Denn im Vergleich zu einem PC oder einem anderen Server im Heimnetz ist so ein kleiner Einplatinen-Rechner wie ein RasPi auch eher preiswert (in der Anschaffung und im Betrieb) und doch deutlich potenter als eine FRITZ!Box und sparsamer als ein PC ... und bei dessen Nutzung ist auch die originale Firmware einer FRITZ!Box (die an manchen Stellen (gerade bei den MIPS-Prozessoren) von der Performance her schon "auf Kante genäht" ist und nur dank zahlreicher unterstützender Hardware-Features einigermaßen performant läuft) einfach stabiler - wobei das auch davon abhängt, was man der Box und der originalen Firmware nun wirklich abverlangt, denn auch das ist sicherlich nicht überall dasselbe und zwei VPN-Verbindungen + eine (verschlüsselte) SMB3-Session mit einigermaßen Datentransfer, treiben auch den vier Cores einer 7590 schon etwas Schweiß auf die (virtuelle) Stirn.
 

gismotro

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Da gebe ich Dir Recht.

Ich hab mal die VM (Freetz-Linux-1.5.8-Ubuntu 20.04.01 LTS (Focal Fossa) 64-Bit.ova) nach dem Kommentar von @fda89 wieder online gestellt. Wichtig ist nur das er / wir uns mal einigen wo die Quelle der Updates gelistet werden.
Ich persönlich habe keine Lust ständig neue VM´s zu bauen nur damit jeder einfach klick & Build machen kann.
M.E. kann man vom User etwas mehr erwarten, wenn er auch gesagt bekommt was zu tun ist.
 

prisrak1

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Bei manch so einem Produkt oder eben so einer Idee, die ihren lang Lebenden Sinn mal erfüllen sollte, benötigt man nicht nur einen Einzelkämpfer. Aus meiner Sicht kann er sonst wie gut sein, um seiner Idee fortwährend treu zu sein. Es gehört etwas mehr dazu, zum Beispiel wie: Vertrieb, Werbung, Support und Ideenanpassung, so wie mögliche Distributions- und Wunschanpassungen gehören dazu. Etliche kleine Fehler und Verbesserungen, die durch einen mehr oder weniger sachkundigen, korrigiert und zur Endlösung beigetragen werden können, gehören dazu. Es gehört einfach mehr zu erfolgreichem Projekt, als nur eine gute Idee, die grundsätzlich sehr gut funktioniert. Man darf aber auch nicht aus der Sicht entgehen lassen, dass sämtliche willige und womöglich zukunftsorientierte Mitstreiter auch jetzt schon was dazu lernen könnten, um später unter anderem auch in der Entwicklung mitwirken könnten. Manch so einer würde nicht unbedingt als Teppichausklöpfer sein Beruf wählen. Nichts dagegen, aber wenn einem die Richtung nicht gezeigt wird, so kommt man zu seinem richtigen Wunschberuf und womöglich einem erfolgreichen Mitentwickler nicht dazu.

Wenn es einem gar nicht gut erklärt wird, wie ein Hammer funktioniert, kann man diesen auch nur als Kratzwerkzeug o.ä. benutzen. Ein Kind muss grundsätzlich gelobt werden und seine möglichen Fehler müssen eben ständig korrigiert werden. So kommt es eben zu seiner richtigen Entfaltung und kann womöglich den Schöpfer seinesgleichen etwas besser werden.

Und umso wichtiger ist es eben aus meiner Sicht, dass die etliche gleichdenkende und bereitwillige sich mal zusammen vereinigen können und die nach wohl doch sehr breiten Meinung gute Idee und somit gute Entwicklung in diesem Projekt mal unterstützen könnten.

Fatal wäre, denn jeden einzelnen und womöglich etliche Anhänger und Nutzungswillige in manch so einer namens gebundener Gemeinschaft zu ignorieren. Nur aus diesem Grund schließen sich die guten Einzelkämpfer Geschichten bedingt zu einem Verbund. Denn nur so kann überhaupt etwas in unserer Massengesellschaft existieren um sich fortwährend zu entwickeln.
 
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rolex0815

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Denn im Vergleich zu einem PC oder einem anderen Server im Heimnetz ist so ein kleiner Einplatinen-Rechner wie ein RasPi auch eher preiswert (in der Anschaffung und im Betrieb) und doch deutlich potenter als eine FRITZ!Box und sparsamer als ein PC ... und bei dessen Nutzung ist auch die originale Firmware einer FRITZ!Box (die an manchen Stellen (gerade bei den MIPS-Prozessoren) von der Performance her schon "auf Kante genäht" ist und nur dank zahlreicher unterstützender Hardware-Features einigermaßen performant läuft) einfach stabiler [...]
Da kann ich nur komplett Zustimmung geben. Ich hab seit Freitag einen RasPi (4 Model B 8 GB) mit einer 128 GB SD Karte. Das Ding ist genial und halt ein vollwertiger PC. Kosten lagen mit einem Metallgehäuse und der Speicherkarte bei 117 €.
Ubuntu Server (zur Zeit noch ohne GUI) belegt mit bereits einigen zusätzlichen Paketen gerade mal 4 GB auf der Speicherkarte.
Das manchmal mühsame Cross-Compiling fällt weg und wenn was fehlt lässt es sich eben sofort nachinstallieren oder man geht den Weg über den Source.

Die Fritzbox kann mit dem originalen OS laufen und solange sich noch telnet aktivieren lässt, passt es super. (Wobei ich mir schon gedacht habe, sollte AVM irgendwann die busybox von ihnen ohne telnet ausliefern sollte ja nichts dagegen sprechen, die im entpackten image einfach mit einer selbstgebauten Version auszutauschen?)

Bis jetzt einfach top.
 

B612

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sollte ja nichts dagegen sprechen, die im entpackten image einfach mit einer selbstgebauten Version auszutauschen?
Oder eine 2. busybox dazu nehmen. Mache ich jetzt auch schon um einige nicht vorhandene Funktionen zu ergänzen. (chksum, diff, losetup, mktemp, nc, patch, u.a.)
 

FischersFreetz

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... und sogar mittlerweile das "Erweitern" der Firmware (solange es nicht zur Korrektur von Fehlern oder direkt zur Änderung des Verhaltens der AVM-Firmware erfolgt), weil dieses Gerät halt "immer läuft", weniger attraktiv ist...
Ich finde das Erweitern der Firmware (insbesondere zur Realisierung persönlicher Vorhaben) sehr attraktiv, gerade weil dieses Gerät vorhanden ist und auch immer läuft und dabei keine zusätzlichen Ressouren verwendet.
Dass man dabei die technischen Begrenzungen beachten muss, steht außer Frage. Für mich spielt die "Performance" aber eine untergeordnete Rolle. Will bzw. muss man diese erreichen, dann sind andere Systeme wohl besser geeignet.

Das "Erweitern" der Firmeware scheint noch seine Berechtigung zu haben:
...sollte ja nichts dagegen sprechen, die im entpackten image einfach mit einer selbstgebauten Version auszutauschen?
Oder eine 2. busybox dazu nehmen. Mache ich jetzt auch schon um einige nicht vorhandene Funktionen zu ergänzen. (chksum, diff, losetup, mktemp, nc, patch, u.a.)
 
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B612

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gerade weil dieses Gerät vorhanden ist und auch immer läuft und dabei keine zusätzlichen Ressouren verwendet.
So sehe ich das auch. Wozu z.B. noch ein Raspi laufen lassen wenn die FB sich sowieso langweilt.
 

PeterPawn

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Das "Erweitern" der Firmeware scheint noch seine Berechtigung zu haben:
Ich habe nichts Gegenteiliges behauptet, sondern ich schrieb explizit (was Du ja auch zitierst), daß es immer weniger attraktiv wird (wobei sich das "weniger werden" darauf beziehen sollte, daß der Kreis derer, die das letztlich auch verwenden, immer kleiner wird - warum das so ist (nach meiner Ansicht), begründe ich ja auch gleich danach noch) ... es kommt halt auch immer darauf an, WAS man da genau erweitert.

Ich würde eben keine OwnCloud-Instanz oder irgendwelche anderen Services, die eine komplette LAMP-Installation brauchen (wobei das P gerne auch für Python oder Perl stehen mag, obwohl es ursprünglich m.W. mal PHP war), auf eine FRITZ!Box packen, die nebenbei noch DECT-Geräte zu bedienen hat (wo m.W. das TDMA immer noch software-basiert gesteuert wird bzw. die eintreffenden Pakete rechtzeitig(!) vorliegen und/oder abgeholt werden müssen - zumindest legen das ein paar Messages in der Firmware/Console nahe) oder was die Leute auch immer sonst noch so auf ihren Boxen machen.

Schon bei PiHole oder einem Tor-Proxy (alles auf einer FRITZ!Box) wird das aber auch ganz schnell wieder kritisch (und mir muß jetzt auch niemand unbedingt schreiben: "bei mir aber nicht" - das ist eben auch immer eine Frage, was die Box sonst noch so machen soll). Und auch nicht jedes AVM-Modell kommt "im Vollausbau" daher und wenn da eine Box ohnehin schon nur 128 MB RAM hat, sollte man da nichts anderes installieren, was entsprechend speicherhungrig ist ... und so weiter und so fort.

Geht man das hingegen mit Augenmaß an und hat eine Box, die eben nicht schon "auf Anschlag" läuft (VPN und SMB nicht zu nutzen, ist da schon mal ein guter Einstieg), macht das sogar wieder sehr viel Sinn ... nur kennen sich die meisten eben mit FRITZ!Boxen nicht so gut aus und ehe man sich da - aus reinem "Unvermögen", was bitte niemand wieder persönlich nehmen sollte - ein paar Löcher in seinen Edge-Router reißt, sollte man sich zumindest mal überlegen, ob ein ausgelagertes Gerät nicht doch besser ist für die eigenen Ansprüche.

Ich bin auch sicherlich der (Vor-)Letzte, der jemandem den Spaß an der Modifikation der AVM-Firmware verbieten oder auch nur vermiesen möchte - das würde ja irgendwie auch nicht zu meinen sonstigen Aktivitäten passen (und da passe ich meine Angebote für andere ja auch einigermaßen regelmäßig an, wenn AVM neue Release-Versionen herausgibt). Aber man sollte eben - in jedem Falle - auch wissen, was man da macht - es ist ein wenig wie die Reparatur der Bremsen am PKW. Auch da interessiert es kein Schwein, wenn man einen Reifen wechselt, das Teil komplett neu lackiert (aber schön eintragen lassen) oder einen prolligen Spoiler auf die Kofferklappe baut (obwohl auch der wieder gefährlich wird, wenn er sich bei 250 km/h auf der Autobahn dazu entschließt, das weitere Zusammenwirken mit dem PKW spontan zu beenden und lieber eigene Wege zu gehen).

Und so, wie die Sicherheit nach einer Reparatur der Bremsen noch vorhanden sein sollte (da interessiert mich auch weniger der Baum/die Brücke, die ansonsten als nächstes Ziel anvisiert werden könnten, sondern eher die Schulkinder am FGÜ oder die Seniorin an der Ampel), sollte auch bei der FRITZ!Box nach den eigenen Änderungen noch gegeben sein, daß die niemand einfach kapern und für Angriffe auf Dritte benutzen kann.



Und das mit der zweiten BusyBox ... ja, das ist sicherlich auch eine Möglichkeit. Ich würde trotzdem (solange ich mir sicher sein kann, daß meine eigene BusyBox zum Rest der AVM-Firmware paßt) hingehen und die im originalen System ersetzen - es ist schon nervig, wenn man vor jedes weitere Kommando dann den Pfad zur eigenen BusyBox schreiben muß, weil ansonsten (auch ein wenig in Abhängigkeit von den Einstellungen, mit denen die BusyBox erstellt wurde) irgendwo ein (Sym-)Link auf die originale BusyBox existieren könnte, der dann wieder dazu führt, daß ein Applet aus dieser originalen BusyBox verwendet wird, was ggf. wieder ein paar Einstellungen/Optionen gar nicht kennt.

Ich habe das z.B. im "modfs" erst im Nachhinein implementiert und bis ich da alle Applet-Aufrufe so abgeändert hatte, daß die auch definitiv die mit "modfs" "gelieferte" BusyBox benutzen und nicht die von AVM, dauerte es schon eine Weile. Das kann man also für "abgeschlossene Projekte" machen, wenn man dabei sorgfältig genug ist, aber so für die Benutzung in einer Shell würde bei zwei BusyBoxen vermutlich öfter die "originale" verwendet, als man auf den ersten Blick denkt (außer man mountet dann die eigene über die von AVM, was aber wieder andere Probleme mit sich bringt, weil man das nie wieder los wird, ohne einen Neustart zu machen).

Ein sehr schönes Beispiel für den Unterschied zwischen einer selbstgebauten BusyBox und der originalen von AVM ist häufig das wget-Applet - das versteht seit einiger Zeit auch HTTPS, wenn man es entsprechend baut, was sehr angenehm ist, wenn es ums Nachladen von Paketen oder um den Abruf von Webseiten geht (immer mehr Server setzen eben auf TLS). Nur gibt es bei AVM eben das "hauseigene" httpsdl und daher kann das wget in der AVM-BusyBox praktisch nichts davon. Wer jetzt aber (selbst in einer Shell, die mit der eigenen BusyBox läuft) hingeht und einfach nur ein wget aufruft, wird häufig stattdessen das AVM-Applet erwischen, solange er seine eigene BusyBox nicht mit PREFER_APPLETS (https://git.busybox.net/busybox/tree/Config.in#n287) erstellt hat - wobei das dann ohnehin wieder gegen ein Ersetzen der AVM-BusyBox spräche, denn die würde dann auch wieder auf irgendwelche Applets abfahren, während es ggf. noch ein ganz anderes Programm gäbe.



Solche "Verwirrungen" hatten wir bei Freetz-NG ja gerade erst wieder vor kurzem ... da wurde dann das kmod (und die darin enthaltenen Applets, denn das ist auch ein Multicall-Binary, wie die BusyBox) nicht genutzt (oder doch, so genau weiß ich das nicht mehr) und das war letztlich die Ursache für die Probleme mit der fehlenden Entropie beim Start der 07.24/07.25 auf einer GRX-Box (https://github.com/Freetz-NG/freetz-ng/issues/120) - was sich wohl auch auf den untrustedd auswirkte (https://github.com/Freetz-NG/freetz-ng/issues/28), denn das alles hat sich mit dem Verwenden der kmod-Applets wohl auch erledigt. Das ist also irgendwo auch wieder ein gutes Beispiel für mein Credo, daß man sich überlegen sollte, was man da wie ändert oder sich das zumindest nach (einigermaßen tiefgreifenden) Änderungen durch den Hersteller alles noch einmal genauer ansehen muß.
 
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