[Frage] Cisco-VoIP-Telefon über Fritz-Box und Switch anschließen?

snuernberg

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18 Feb 2016
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Hallo,

ich habe für meinen Neubau in jedem Zimmer Kat7-Kabel verlegt. Kommende Woche wird der DSL-Anschluss über die Telekom freigeschaltet. Ich habe mir bereits eine Fritz!Box 7490 zugelegt, ein Fritz-DECT-Fon für kabellose Telefonie und ein Cisco Small Business SPA303-G2 IP-Fon für kabelgebundene Telefonie. Auf meiner Arbeitsstelle können sowohl PCs als auch Cisco-VoIP-Fons an einen Mehrport-Switch angeschlossen werden. Ich dachte mir also, das könne auch zu Hause über einen normalen Switch so funktionieren. Somit habe ich in jedes Zimmer nur ein LAN-Kabel legen lassen. Im Arbeitszimmer wollte ich dann an das Kabel einen TP-Link-Router anschließen, den ich noch übrig habe, der als Switch fungieren soll, um zwei PCs und das Cisco-Telefon anzuschließen. Bei Internet-Recherchen habe ich aber immer wieder gelesen, dass VoIP-Telefone nicht über einen Switch angeschlossen werden können, sondern direkt an einem Kabel hängen müssen. Ist das richtig? Oder kann ich hinter die Fritz-Box, die eine Etage tiefer im Hauswirtschaftsraum angeschlossen ist (dort liegt auch der Telekomanschluss für das Haus), den TP-Link Switch/Router anschließen, an dem dann das Cisco-Fon und die beiden PCs hängen?

Falls das nicht geht, gibt es Alternativen? Bspw. die fehlende Leitung per WLAN überbrücken oder mit DLAN-Adapter arbeiten?

Vielen Dank für eure Hilfe.

Gruß, Stefan.
 
Hallo Stefan,

und wenn du die beiden Rechner mit WLAN-Sticks ausstattest? So könntest du dir den TP-Link-Router sparen.

Falls das nicht gewollt ist: Das genannte IP-Telefon verfügt über einen internen 2-Port-Switch (100MBit). 1x Uplink für das Telefon und 1x Netzwerk durchschleusen.
Du könntest also einen der beiden Rechner über das Telefon versorgen.
Ob und wie gut es funktionieren würde wenn du den TP-Link-Router über das Telefon versorgst kann ich dir nicht sagen...
 
Hallo,

danke für deine Antwort. Ja, daran hatte ich auch schon gedacht, aber ich würde die PCs ungern über WLAN anbinden, sondern lieber über Kabel. Die Alternative, den Switch hinter das Cisco-Fon zu stecken, würde dann allerdings die schöne Bandbreite auf 100MBit drosseln, da ich über LAN gerne auch Videos von der NAS direkt abspielen lassen würde, was die Fritz-Box ja leisten würde.

Gruß, Stefan.
 
Bitte bedenke, das die in den meisten billigen Routern verbaute Switches keine vernünftigen Datenraten unterstützen. Du sparst da am falschen Ende.
 
Somit habe ich in jedes Zimmer nur ein LAN-Kabel legen lassen.
Das tut weh! Das war auf jeden Fall keine gute Entscheidung, so einen Pfusch macht man nicht bei einer strukturierten Verkabelung, vorallem dann nicht, wenn noch nicht einmal Leerrohre gelegt wurden bei einem Neubau.

Bei Internet-Recherchen habe ich aber immer wieder gelesen, dass VoIP-Telefone nicht über einen Switch angeschlossen werden können, sondern direkt an einem Kabel hängen müssen. Ist das richtig?
Nein, das ist nicht richtig! Das was du da bei deiner Recherche vielleicht gelesen haben willst bezog sich evtl. auf PoE.




Edit:
Bitte bedenke, das die in den meisten billigen Routern verbaute Switches keine vernünftigen Datenraten unterstützen.
Diese Aussage ist definitiv nicht korrekt!
Das ist ebenfalls eines dieser Märchen, die nie totzukriegen sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bitte bedenke, das die in den meisten billigen Routern verbaute Switches keine vernünftigen Datenraten unterstützen. Du sparst da am falschen Ende.

es handelt sich um einen TP-Link

[TD="class: style1"]N600 Wireless Dual Band Gigabit Router
[/TD]

[TD="class: style2"] Model No. TL-WDR3600

soweit ich weiß, unterstützt der GBit-Ethernet...
[/TD]
 
Zuletzt bearbeitet:
Schau bei Gelegenheit nach dem Typ des Mehrport-Switch.

die Port-Switches sind Glasfaser-Ethernet-Konverter von Nexans, ziemlich teuer, so viel wollte ich dann doch nicht ausgeben...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das tut weh! Das war auf jeden Fall keine gute Entscheidung, so einen Pfusch macht man nicht bei einer strukturierten Verkabelung, vorallem dann nicht, wenn noch nicht einmal Leerrohre gelegt wurden bei einem Neubau.


ja, du hast völlig recht, das war ein großer Fehler, aber ich musste auch auf die Kosten schauen, wobei ich heute im Arbeitszimmer in jedem Fall zwei Kabel legen lassen würde! Ich hätte jetzt auch gedacht, dass man ein IP-Fon ja auch per IP-Adresse anspricht und die Logik der Sprachübertragung im Telefon geregelt werden müsste. Ein IP-Fon ist ja auch nur ein netzwerkfähiges Endgerät mit Telefonie-Funktion, nicht mehr und nicht weniger. So ist es auf meiner Arbeit ja auch geregelt, wir haben an den Nexans-Switches PCs, Drucker und eben Cisco-Telefone angeschlossen, die man alle per IP-Adresse ansteuert. Das Datenpaket kommt an dem per IP angesprochenen Gerät an und die eigentliche Verarbeitung läuft dann auf dem Endgerät.
 
Zuletzt bearbeitet:
Model No. TL-WDR3600

Auch wenn das nicht mehr das neuste Modell ist so ist dies ein sehr guter/beliebter WLAN-Router weil er hervorragend mit xWRT kompatibel ist und zudem auch preislich sehr attraktiv war, auch der verbaute Ethernet Switch ist absolut in Ordnung und unterstützt VLAN-Tagging.

Tipp: Den TL-WDR3600 vorerst nicht auf die aktuelle Firmware updaten, es sei denn du weißt jetzt schon genau, dass du niemals Interesse haben wirst auf diesem Gerät eine xWRT-Firmware einzusetzen. Grund:
http://heise.de/-3109847


Edit:
Ich hätte jetzt auch gedacht, dass man ein IP-Fon ja auch per IP-Adresse anspricht ... . Ein IP-Fon ist ja auch nur ein netzwerkfähiges Endgerät mit Telefonie-Funktion,
So ist es auch. Meine Aussage dbzgl. betraf eigentlich auch nicht dein Problem mit dem IP-Telefon sondern war mehr eine grundsätzliche Feststellung.

Bzgl. Kosten: Ich denke ein zweites oder drittes Ethernetkabel hätte die Kosten sicherlich nicht gesprengt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tipp: Den TL-WDR3600 vorerst nicht auf die aktuelle Firmware updaten, es sei denn du weißt jetzt schon genau, dass du niemals Interesse haben wirst auf diesem Gerät eine xWRT-Firmware einzusetzen. Grund:
http://heise.de/-3109847

leider zu spät, da ich Probleme mit der WLAN-Stabilität hatte (die Funkverbindung brach plötzlich ohne Grund ab), habe ich ein Update durchgeführt, seitdem ist das Problem zumindest nie wieder aufgetreten...

Bzgl. Kosten: Ich denke ein zweites oder drittes Ethernetkabel hätte die Kosten sicherlich nicht gesprengt.

ja, das stimmt, ich ärgere mich auch sehr darüber, ob der Elektriker nun ein oder zwei Kabel verlegt, hätte das Budget nicht gesprengt, aber jetzt kann ich es leider nicht mehr ohne Zusatzaufwand und -kosten ändern.

Vielen Dank für deine Anmerkungen und Tipps.

Gruß, Stefan.
 
leider zu spät, ...

Wenn es die derzeit auf der deutschen TP-Link Seite (noch) aktuelle Firmwareversion vom 05.06.2015 ist dann ist es vermutlich noch nicht zu spät, das betrifft m.W.n. erst die Firmwareversion vom 04.11.2015 die man von der US Seite herunterladen kann.
 
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