Code zur Sync begrenzung?

Cappa

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Hi all,

gibt es eine Möglichkeit die Synchronisation der Fritzbox 7170 (nicht SL) dahingehend zu beeinflussen, das diese sich nur mit 3Mbit statt 7-8 Mbit synced?
Das wäre für mich recht wichtig, da mein Anschluss unbegrenzt zu sein scheint und daher ständige Syncabbrüche zu verzeichnen sind.

Ginge das evtl. mit ner angepassten Firmware?

Vielen Dank im Voraus


Cappa
 
Cappa schrieb:
gibt es eine Möglichkeit die Synchronisation der Fritzbox 7170 (nicht SL) dahingehend zu beeinflussen, das diese sich nur mit 3Mbit statt 7-8 Mbit synced?
Nein, das gibt es nicht. Modem und DSLAM machen immer noch die Geschwindigkeit under "sich" aus, da kann man nicht viel dran ändern. Der Anbieter könnte sowas aber notfalls aber aktiv begrenzen in der DSLAM.
 
Also, prinzipiell geben tut es das schon. Z.B. geht das bei einem Thomson SpeedTouch 516i in Verbindung mit dem Software-Tool DMT. Man kann dort den Target Noise Margin explizit vorgeben und vieles mehr.
 
Ist es Möglich dieses auf die Fritzbox anzuwenden?
 
Zuletzt bearbeitet:
DMT funktioniert für die Fritz nicht.
Die Syncverluste bei "offenen" ADSL2(+) Ports und "rauschigen" Leitungen scheint ein generelles Fritz-Box Problem zu sein. Auch scheinten viele Carrier Seamless Rate Adaption nicht einzustellen was das Problem evtl. lösen könnte.
Es findes sich viele Problembeschreibungen in diversen Foren.

Prinzipiell ist sicherlich irgendwo im Code welche die DSL-Aushandlung macht eine Konstante versteckt die die Target-SNR (Signal Rausch Gewinn, Signal Noise Ratio) setzt.
Ist jedoch bisher noch nie thematisiert worden bzw. auch benutzt worden.
Frag bei AVM nach, wenn genügend Leute nachfragen bauen die das evtl. in das Webinterfache ein.
Ich bin übrigens auch ein leidgeplagter DSL2000er mit offenem ADSL2+ Port, syncraten von (unnötigen) 10000 - 12000 und vielen vielen Syncverlusten. Bei mir stellt sich eine SNR von 1db ein.
Also ich würde davon auch profitieren.
Du kannst ja an die Fritz ein Thomson hängen und dies mit DMT drosseln.


(selbst in alten Analog-Modem-Zeiten konnte man die maximale auszuhandelnde Geschwindigkeit mit AT-Befehlen reduzieren - warum denn dann nicht bei DSL)
 
Alles klar, werde mal AVM den marsch blasen... hast du den ne bestimmte email adresse an die du geschrieben hast? weil das dann offensichtlicher ist, weil das bei der selben person aufläuft und nicht intern verschimmeln.
 
Da die Fritzbox viel per Software machtgt, denke ich, dass das technisch von AVM mach sein sollte. Und wenn die Forderung oft genug an AVM herangetragen wird, dann wird die das auf irgendwann einbauen.

Immerhin hat AVM per Softwareupdate ihre Boxen ADSL2+ fähig gemacht.

Bei jedem popelige Analogmodem kann man die maximale Sync-Geschwindigkeit einstellen.
 
Ich dachte eigentlich, dass mein Störabstand gar nicht so toll ist. Weniger als 10 dB gilt doch schon als mäßig - oder ist das bei ADSL2+ anders ?

Aber meine 6 dB Dämpfung, die ist ein Traum. Lag vor dem Umstellung auf ADSL2+ bei 15 dB.

Mein Indoor-DSLAM steht auch fast in Sichtweite - höchstens 400 Meter Luftlinie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein SNR ist im momente recht gut: Signal/Rauschtoleranz dB 2 6
du denkst das ist schlecht? Ich habe eine stabile Verbindung ab etwa 6-7 dB Abstand. Wie gesagt, deine werte sind ein traum :D

hab nur dsl 3000... syned auf 7800-8700 :D
 
Schließe mich dem derzeitigen Wunsch nach einer einstellbaren Begrenzung von entweder Datenraten oder z. B. TNM an und habe AVM ebenfalls eine entsprechende Email geschickt (und ein paar Vorschläge dazu gemacht).

Eine Idee wäre, es vielleicht in "Internet -> Zugangsdaten -> Verbindungseinstellungen -> Geschwindigkeiten des DSL-Anschlusses manuell angeben" unterzubringen, so könnte auch gleichzeitig das Traffic Shaping auf die "richtigen" Werte eingestellt werden.

Die Box könnte prüfen, ob das auf "automatisch einstellen" steht und wenn nicht, die dort eingetragenen Werte als "Drosselung" benutzen.

Oder so (ohne jetzt wirklich in die Untiefen der Aushandelungs-Protokolle vorgestossen zu sein)...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mal gelesen, dass ein anwenderseitiges Eingreifen in die Verbindungsaushandlung bei DSL eigentlich nicht erlaubt ist. Warum, das ist mir ein Rätsel. Noch ein viel größes Rätsel ist mir allerdings, warum seamless Rate Adaption nicht standardmäßig in den DSLAMs aktiviert wird.

Ich kann des Modem der Fritzbox zur Zeit garnicht nutzen, weil ich einen anderen Router als Hauptrouter in meinem Netz habe, an den die Fritzbox als ATA angeschlossen ist. Wo wir gerade bei modemrelevanten Änderungsvorschlägen sind, wäre es daher für mich sehr hilfreich, wenn das Modem auch beim Einsatz als ATA eingeschaltet bleiben könnte und ein Ethernet-Port dann ausschließlich PPPoE-Zugang zum Modem bieten würde. Dann könnte ich mir ein externes Modem sparen, vorausgesetzt das Fritzbox-Modem synct stabil.
 
penkert schrieb:
Ich habe mal gelesen, dass ein anwenderseitiges Eingreifen in die Verbindungsaushandlung bei DSL eigentlich nicht erlaubt ist.
Naja, man kann ja nur "runter" gehen mit der Bandbreite, warum sollte das so sein? Könnte höchstes noch aus den Grund sein was ich oben geschrieben habe, Störung des öffentlichen Netzes...
Noch ein viel größes Rätsel ist mir allerdings, warum seamless Rate Adaption nicht standardmäßig in den DSLAMs aktiviert wird.
Anderer Anbieter, andere Methoden. Es ist halt keine fixe Aushandlung mehr, aber auch keine begrenzte das Modem könnte voll Synchronisieren (mit . 17240 kbit/s). Die eigentliche Geschwindigkeit wird anders eingestellt, wohl Softwareseitig. Alice macht das wohl ähnlich, da kann man aber auf ein anderes "Profil" umgestellt werden, siehe oben.

Wo wir gerade bei modemrelevanten Änderungsvorschlägen sind, wäre es daher für mich sehr hilfreich, wenn das Modem auch beim Einsatz als ATA eingeschaltet bleiben könnte und ein Ethernet-Port dann ausschließlich PPPoE-Zugang zum Modem bieten würde. Dann könnte ich mir ein externes Modem sparen, vorausgesetzt das Fritzbox-Modem synct stabil.
Du meinst also Fritz Box -> Router (einwahl) -> Fritz Box (Internettelefonie)? Oder möchtest du die Box nur als reines Modem nutzen (was ich nicht glaube) und dich dann per PPPoE Einwhählen dahinter? Das würde jetzt schon gehen.

Für das andere Problem (Fritz Box->Router->Fritz Box) gab es mal eine Lösung im Forum, irgendeiner hat da mal eine Lösung "gebastelt".
 
Ja genau, ich meine:

Telefonleitung <==> Fritzbox-Modem <==> extener Router <==> Fritzbox (VoIP, Switch, Accesspoint) und andere Netzwerkgeräte incl. weitere Accesspoints

Um kein Loopback zwischen LAN und WAN zu haben, sollte in der Fritzbox dann aber ein dedizierter Ethernet-Port für den Zugang zum Modem vorhanden sein.

Zum modemseitigen Beeinflussen der Verbindung: Ich war mit einem anderen Modem in der Lage, auf meiner Leitung in Downstream-Richtung das Interleaving auszustellen (also Fastpath "einzuschalten"). Ich könnte verstehen, wenn das unerwünscht ist, weiß aber nicht, warum das DSLAM-seitig nicht verhindert wird. Abgesehen davon habe ich das nur beim Testen von Einstullungen bemerkt und es seitdem nie wieder gemacht. Es ist ja unsinnig, bei instabilen Leitungen noch eine Fehlerkorrektur auszuschalten, auch wenn der DSLAM dabei mit etwa 2dB mehr Leistung gesendet hat.

[Edit:] Die Bastel-Threads hatte ich vor einiger Zeit auch verfolgt, konnte jedoch nicht viel beitragen. Der einzige Weg, der provisorisch funktionierte, war der, die Fritzbox nicht als ATA sondern so zu konfigurieren, dass jedes angeschlossene Gerät seine eigene PPPoE-Verbindung herstellen kann. Dann hat man über telnet Gateway, DNS usw. eingestellt, und die Fritzbox konnte so auf das Internet zugreifen. Neben dem nicht getrennten LAN und WAN bestand aber das große Problem darin, dass VoIP trotzdem nicht lief. Das sauberste wäre es, das Modem im ATA-Modus wieder zu aktivieren und dann über iptables Modem und LAN-A-Port zu verbinden und vom LAN und WLAN abzuschotten. In letzteres könnte ich mich sicherlich einarbeiten, um das zu schaffen. Wie ersteres zu schaffen ist, weiß ich aber nicht.
 
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