[Frage] Digitalisierungsbox Premium - Telefone für 3 Zimmer/Büros

DerUwe

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Liebe IP-Phone-Forum Mitglieder,

eine Freundin von mir arbeitet in einem Büro auf einer Etage, auf der noch zwei weitere Büroräume sind.
Insg gibt es drei Zimmer/drei Büros. Nun haben die drei Büros zusammen eine neue Telekomanlage bekommen
und zapfen über diese Internet und Telefon. Und bei Telefon kommt das Problem.
Jedes Büro bekommt seine eigene Festnetznummer, z.B. ..31, ..32, ..33.

Die Telekom hat ihr eine Digitaliserungsbox Premium verkauft und ich soll mich um die Telefone kümmern :)
Über verlegte Lan-Kanäle ist aus jedem Büro die Digitaliserungsbox per Kabel erreichbar.
Wifi geht nur bedingt, da die Wände ziemlich massiv sind.

Die Telekom empfiehlt hier die Telefone D131 und ein DECT-Modul, damit die Digibox mit den Telefonen reden kann.

Meine Überlegungen nun:
Wenn DECT über Wlan funktioniert, was bei den Wänden weniger gut funktionieren wird, ist ein Telekom-DECT-Modul an der Digibox keine gute Lösung.
Auf der suche nach preisgünstigen Telefonen, die per LAN(RJ45) angeschlossen werden, traf ich auf die Gigaset Go Produkte. Sowas hier:
https://www.amazon.de/Gigaset-Hybri...analog-Anrufbeantworter-schwarz/dp/B00TG2BHBO
Besteht die Möglichkleit drei dieser Gigasets zu kaufen, also 3x Gigaset Dect-Box über Lan angeschlossen, für jeden Raum eine und
Handgeräte nach belieben, wie pro Büro gewünscht? Wenn das so funktioniert, ist es einfach die Festnetznummernvergabe zu regeln,
dass wenn ein Anruf auf einer Nummer reinkommt, man diesen auf eine der Dect-Boxen umleitet? Würde das so funktionieren?

Oder besteht die Möglichkeit DECT komplett zu umgehen und jeden Raum 1-2 Telefone per Lankabel dieser Art hinzustellen?
http://geizhals.de/grandstream-gxp-1610-hd-voip-telefon-a1499883.html?hloc=at&hloc=de


Es soll einfach funktionieren, welcher Weg ist zu empfehlen?

Habt vielen Dank für Eure Hilfe!
Uwe
 
Zuletzt bearbeitet:
DECT bzw WLAN sind störanfällig, falls die örtlichen Gegebenheiten des Bauwerks nur schlecht Funkverbindungen zulassen.
Das IP-Telefon Gigaset Maxwell 10 bzw baugleich elmeg IP 680 eignet sich gut, Verbindung per LAN-Kabel.
 
Vielen Dank für deine Antwort @MuP.
Die beiden von dir genannten Geräte sind ehm etwas kostspielig. Benötigt wird eigentlich nur Telefonie, mehr nicht.
Funktioniert die Variante mit drei Gigasets nicht, wo in jedem Raum/Büro eine Gigaset Dect-Modul aufgestellt wird, sodass
man innerhalb eines Raumes mit den Geräten telefonieren kann?
 
200€ für ist zu viel, wenn nur Telefonie gebraucht wird.

Die dir vorgeschlagene Lösung funktioniert natürlich auch, aber ist jetzt schon moralisch verschlissen.
Der WAF ist dabei unterhalb 0 angesiedelt.

Was heißt "moralisch verschlissen" und WAF?
 
Sind die drei Büroräume denn weit auseinander? Durch die DECT-IP Lösung kann die Basisstation ja irgendwo im LAN installiert werden.
Übrigens: Die DECT - Reichweite der DECT150 ist höher als die WLAN - Reichweite. Und sie ist auch höher als die DECT - Module in den Tischtelefonen.
Als Tischtelefon würde ich da eher zum Yealink T46G oder Gigaset Pro Maxwell 3 greifen.

Nachtrag: Bei der DECT150 können 4 gleichzeitige Gespräche stattfinden. Die Consumer Serie - Produkte erlauben nur 2 gleichzeitige Verbindungen.
Ein weiterer Unterschied: Es gibt bei den Consumer Produkten (ich würde das S850A GO bevorzugen, es ist qualitativ besser) keinen Zugriff auf das zentrale Telefonbuch. Aber auf das kann man möglicherweise auch verzichten.
 
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Sind die drei Büroräume denn weit auseinander? Durch die DECT-IP Lösung kann die Basisstation ja irgendwo im LAN installiert werden.
Übrigens: Die DECT - Reichweite der DECT150 ist höher als die WLAN - Reichweite. Und sie ist auch höher als die DECT - Module in den Tischtelefonen.
Als Tischtelefon würde ich da eher zum Yealink T46G oder Gigaset Pro Maxwell 3 greifen.

Hallo Kalle, danke für deine Hilfe!.
Du hast Recht. Wenn die emleg DECT150 irgendwo in Lan angeschlossen werden kann und die Reichweite besser als WLan ist,
dann könnte man die DECT150 so zentral wie möglich anbringen, um alle drei Büros zu versorgen, dann mit D131 oder D141 Handgeräten.
Wenn das funktioniert finde ich diese Lösung schön. Auch, weil ich hoffe, dass, da wir auf der Telekom-Schiene bleiben, die Verteilung
der Rufnummer auf die Handgräte, komfortabel zu konfigurieren ist.

Ich versuche noch mal meine Alternativ-Idee zu beschreiben, habe ich vielleicht nicht gut genug erklärt.
Jeder der drei Räume ist ein Büro, also isng. drei kleine eigenstädige Unternehmen, die sich eine Digibox teilen werden.
Daher dachte ich pro Raum/also Büro, eine "Dect-Box vom Gigaset Go Set" aufzustellen und Handgeräte, wie viele gewünscht sind.
Sodass jeder Raum/Büro/Unternehmen seine eigene Gigaset! Dect-Box und dazu auf diese gekoppelt Handgeräte hat.
So hat jeder vollen Empfang in seinem eigenen Büro, da die gekoppelte Box direkt mit im Raum steht.
Kostentechnisch wären wir immer noch billiger als bei der Telekom.
Aber ist das overkill?

Ich sehe Licht am Ende des Tunnels ...
 
Drei getrennte DECT-IP-Basisstationen hätten den Vorteil, das man die Netze incl. der IP-Telefonie vollständig trennen und jedem Büro den Zugriff auf die Konfiguration der eigenen Basisstation geben kann.
Übrigens: Es sind maximal 6 Mobilteile pro Basisstation möglich. Aber es gibt ja sowieso auch insgesamt eine Obergrenze von 20 Teilnehmern bei der DigiBox Premium.
Mehr Teilnehmer (bis zu 40) wären mit dem Original, der bintec be.IP plus möglich.

Nachteil der Consumer-Produkte: Man muss diese manuell konfigurieren, und zwar die Nebenstellen und Endgeräte im Router, und dann nochmal die Accounts sowie die Mobilteil-Zuordnung in der Basisstation. Bei der DECT150 lassen sich die Sachen zentral im Router konfigurieren.
 
Ok. Im Moment tendiere ich zur DECT150 Variante. Telekom-konform, weniger Geräte und einfache Konfiguration.
Einzig bei der Reichweite weiß ich nicht, ob es passt. 50m indoors steht in der Anleitung. Ich hab den Grundriss man eben in Paint
wie ein Chef verewigt und wie ich die Geräte stellen würde.
profi.png
Ich hab ein wenig Angst um Raum 3. Klar ist der Maßstab hier nicht wirklich ersichtlich. Aber ich habe auch keinen Anhaltspunkt was 50m indoors heißen mag.



Die drei mal "S850A GO" Variante ist natürlich auch lecker, da man, wie du sagt, die IP-Telefonie trennt. Billiger wäre es auch. Und die Verbindung wäre immer top.
Ich bin recht technikaffin, aber da ich sowas noch nicht koniguriert habe, weiß ich nie wie viel Aufwand das ist die Schritte, die du oben beschreibst, zu konfigurieren.
Also drei Gigaset DECT Boxen per Lan mit der Digibox in Harmonie quatschen zu lassen + Die eingehenden Anrufe nach Nummer auf die richtigen Boxen(Zimmer) zu leiten.
"VoIP PBX im LAN" und so weiter. Keinen Schimmer.


Nachtrag.
Sorry, dass ich noch mal zurückrudere.
Ich spiele mit der Idee:
Raum 1: Versorge ich mit kabelgebundenen Alt-Telefonen über ISDN oder analog, da die Digibox direkt im Raum steht.
Raum 2+3: Entweder per Telefon mit Lan-Anschluss und Gigaset GO Set.
Würde das auch so funktionieren, gibt es was zu beachten?

Welches wäre denn das kostengünstigste kabelgebundene (RJ45) Telefon?
 
Zuletzt bearbeitet:
"VoIP PBX im LAN" wäre an der Stelle falsch. Ich würde die DigiBox Premium in jedem Fall als TK-Anlage (also im PBX - Modus) laufen lassen.
Kostengünstig wäre ein Gigaset Pro Maxwell Basic. Für die Konfiguration soll es ja Leute geben die sowas anbieten. :D
Im Unterschied zur Telekom beschränkt sich das bei mir nicht auf Telekom Hardware.
 
Wie dick sind die Trennwände und aus welchem Material bestehen sie ?
 
Hallo MuP und Kalle, vielen Dank für Eure Hilfe.
Folgende Entscheidung wurde getroffen:
In Raum 1 werde ich vesuchen das alte vorhandene ISDN Gigaset 4175 per s0? direkt an die Digibox anzuschließen
und für Raum 2 und 3 habe ich nun per Amazon Prime auf Kalle's Empfehlung hin 2 Stück S850A GO Sets gekauft.

Bzgl des ISDN Gigasets:
Als die Telekommitarbeiter die Digibox anschlossen, haben sie das ISDN Gigaset an den S0 Port der Digibox geklemmt
und gemeint, das würde auf Anhieb funktionieren. Telefonieren kann man anscheinend, aber nach gefühlt zwei Minuten bricht die Verbindung ab.
Gibt es im Webinterface der Digibox eine Einstellung, die das verursachen könnte/auf die ich achten sollte?

Bzgl der zwei neuen S850A GO Sets:
Aus älteren Googleeinträgen, ca 90% von Kalle :), habe ich ca folgenden Ablauf mir ermittelt.
Die Gigaset Basis 100 bekommt per DHCP eine IP von der Digibox. Auf der Weboberfläche der Gigasetbasis
trage ich die Daten(IP/Port) der Digibox ein und verwende als Benutzer und Anmeldenamen die Nummer der Nebenstelle,
wie ich sie in der Digibox konfigurieren werde. Auf der Digibox wie gesagt die Nebenstelle dem Telefon zuweisen
unter Angabe der IP der Gigaset Basis.

Da ich noch nicht vor Ort war, konnte ich noch nicht in die in Weboberfläche der Digibox reinschauen.
Aber ist der Ablauf so ca richtig?

Habt vielen Dank.

Euer Uwe
 
Wen kann ich auf die Zahlung des Mindestlohns verklagen?

Achso, der gilt ja nicht für Selbstständige.
 
Wen kann ich auf die Zahlung des Mindestlohns verklagen?
Achso, der gilt ja nicht für Selbstständige.

Das tut mir Leid, ich bin auch pro bono unterwegs.
Ich schätze deine Hilfestellungen aber sehr! :bier:
 
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