DNS Sperrlisten, Erfahrungen

Sie braucht ja auch kein ewig langes Log-File erzeugen.
Es würde vollkommen reichen die Logs der letzten 10 Minuten im RAM vorrätig zu halten, damit man bei Bedarf schaun kann was beim letzten Aufruf alles geblockt wurde und es ggf. freigeben könnte.
Also einen Treffer in der Liste abzulegen wird sie wohl nicht überfordern.
 
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Und wenn man alle diese berechtigten und sinnvollen Wünsche berücksichtigen oder realisieren will ...
... landet man letztendlich bei einem AdGuard home oder pihole. (Die "können" all das oben genannte.)

Ja, ich weiß, dass diese Bemerkungen hier [OT] und nicht willkommen sind - denn es geht hier um die von FRITZ angebotene Möglichkeit eines implementierten und einfachen Adblockers (für den ONU). Und hier geraten wir eben in Grenzbereiche in Richtung etwas leistungsfähigerer Anwendungen. Und genau das sollten wir bei der Diskussion beachten. Also "back to the root".
 
Man muss bedenken, die Funktion soll den Router nicht beeinträchtigen, oder andere Prozesse in irgend einer Weise verlangsamen, bzw. in Mitleidenschaft ziehen... Ein 10 Minuten Log im RAM reicht vielleicht für einen Single-Nerd Haushalt, aber nicht für einen Mehr-Personen-Haushalt, wo mehrere Leute gleichzeitig das Internet benutzen und Vati erst mal gucken muss, was gerade schief gelaufen sein könnte.
 
www.duden.de wird leider auch geblockt mit hagezi. Das benötigen meine Kinder für die Schule.
 
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So, bei mir nicht. Welche Blocklisten genau?
 
Was ich etwas schade finde ist, dass man entweder die Funktion nur ganz ein, oder ausschalten kann. Es wäre schön, wenn man einzelne Listen einfach bei Bedarf zuschalten könnte.

Update:

Ist die HaGeZi TIF Liste mit über 2 Mio Einträgen nicht eigentlich zu groß für z. B. eine Fritz!Box 7590? CPU und Speicher müssten doch eigentlich enorm beansprucht werden.
 
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Die Blockliste wird ja nicht lokal auf der Fritzbox verwaltet sondern ist online bsp. ctif.hagezi.org
Beansprucht die Fritzbox auch nicht mehr als ein anderer DNS.
 
Dass das den Seitenaufbau wohl verlangsamen wird und der Fritzbox unnötig Performance abverlangt ist doch wohl klar.
Normalerweise hat das logging ja nichts mit dem seitenaufbau zu tun, es wird ja sowieso gefiltert sobald eine Liste aktiv ist, das müsste halt nur aufgeschrieben werden, die anderen Logs wie WLAN-Verbindungen etc verlangsamen die FRITZ!Box doch auch nicht.
Falls Du vor Deinen Aufrufen eine Erwartungshaltung formulieren könntest, dann könntest Du auch die Sites in die WhiteList eintragen.
Da liegt ja das Problem, es ist ja nicht die hauptdomain die meistens freigegeben werden muss, sondern deren werbe- und tracking-netzwerke welche andere Domains haben diese kann man aber nicht sehen ohne logs.
 
Die Blockliste wird ja nicht lokal auf der Fritzbox verwaltet sondern ist online bsp. ctif.hagezi.org
Beansprucht die Fritzbox auch nicht mehr als ein anderer DNS.
Wenn du dir Listen ziehst natürlich wird das auf der Fritzbox verwaltet, die Updates werden nur online gezogen.
 
Ist die HaGeZi TIF Liste mit über 2 Mio Einträgen nicht eigentlich zu groß für z. B. eine Fritz!Box 7590? CPU und Speicher müssten doch eigentlich enorm beansprucht werden.

Deshalb bin ich jetzt auch bei der kleineren (200.000) adguard-pro. Hier habe ich bisher auch keine Fehlblockungen. Und die Instream-Werbung (FB, YT Apps) bekommt man per DNS sowieso nicht gefiltert.
 
Die Listen werden in den Arbeitsspeicher (RAM) der Box geladen. Deshalb kann eine Liste mit 2 Mio Einträgen problematisch sein, habe ich gelesen. Die normale HaGeZi Pro mit ca. 200.000 Einträgen ist kein Problem und sie funktioniert auch theoretisch wunderba,r wenn man sie denn aktivieren will. HaGeZi TIF mit 2 Mio Einträgen ist schon üppig.
 
...
Da liegt ja das Problem, es ist ja nicht die hauptdomain die meistens freigegeben werden muss, sondern deren werbe- und tracking-netzwerke welche andere Domains haben diese kann man aber nicht sehen ohne logs.

Das ist aber u.a. der Sinn & Zweck der Filterlisten, dass Du in keine Werbe- & Tracking-Netzwerke gerätst.
Wenn es Dich nicht stört, getrackt zu werden oder unseriöse Umleitungen zu haben, dann brauchst Du den DNS-Filter doch gar nicht.
Betrugsversuche erfordern i.d.R. eine Interaktion, auf die Du ohne DNS-Filter sicherlich nicht hereinfällst.
 
Zur Analyse der angefragten Domänen kann bei allgemeinen Webseiten auch das Protokollfenster von uBlock Origin genutzt werden - ansonsten ggf. auch mal NextDNS probieren, da gibt es ein optionales Logfile für angefragte Domänen.
 
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