Downloads auf Netzwerkspeicher mit einbrechenden DL-Raten

Klaus-Dieter

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Hallo,

ich betreibe einen kleinen Downloadserver und habe jetzt mal testweise versucht die Downloads anstatt direkt auf das Gerät auf einen USB-Stick an der Fritzbx zu speichern. Das mounten klappte ud DLs wurden auch gespeichert, die DL-Raten brachen aber regelmäßig ein. Die Übersicht der DL-Raten im Fritzbox-menü zeigte ein schönes Wellenmuster. Das passiert nicht, wenn ich die DLs direkt auf den (gleichen) Stick am DL-Server schreiben lassen.

Fritzbox: 7390 mit aktueller Firmware und ohne Mod. DL-Server: Raspberry Pi mit Raspbian udn sabnzbdplus bzw. pyload. Verbidnung zwischen DL-Server und Fritzbox per WLAN. USB-Stick hing am seitlichen USB-Port, an hinteren hängt ein weiterer kleiner Stick, der aber vom DL-Server nicht genutzt wird.

Ist die Box leistungstechnisch überfordert?

K-D
 
Das kann es nicht sein. Da geht es um Übertragungsraten zwischen Fritzbox und Computer. Ich lade ja aus dem Internet herunter und speichere auf ein Netzlaufwerk. Die DL-Raten meines DSL (2000er) sidn weit unterhalb jeglicher Raten die WLAN oder USB erreichen.

Wenn der Fehler auftritt wenn ich Dateien von Festplatte des PC direkt auf USB-Stick der Fritzbox kopiere versteh ich das.
 
Wenn der Fehler auftritt wenn ich Dateien von Festplatte des PC direkt auf USB-Stick der Fritzbox kopiere versteh ich das.

Genau das findet ja statt. Wenn du aus dem Internet irgendwas runterlädtst und im Netzlaufwerk speicherst, werden die Daten auf dem PC zwischengespeichert. Um direkt aus dem Internet Daten auf den angeschlossenen USB-Stick runterzuladen, musst du die FRITZ!Box mit FRITZ!Load ausstatten oder dich per telnet auf der FRITZ!Box anmelden und dort mit Hilfe von wget den Download anstoßen.
 
Das ist mir schon klar. Ich hab es aber so verstanden, dass wegen der größeren Datenmengen die beim einfachen kopieren x-beliebiger Daten von einer PC-HDD zum Fritzbox-Stick kpiert werden die Box Probleme hat. Die Datenmengen die bei einem Download auftreten sind nun aber deutlich niedriger. Auch erklärt es nicht, wieso es zu einem ständigen Auf und Ab kommt und die Raten nicht ständig niedrig sind.

Hätte es Sinn, den Stick als FAT32 oder ext3/4 zu formatieren?
 
Zuletzt bearbeitet:
Du kannst die Datenmenge nicht isoliert betrachten. Da zählen auch die Wege der Daten dazu und die damit einhergehenden gleichzeitigen Aufgaben (Datenpakete adressieren, ver- u. entschlüsseln usw., Dateisystem auf dem Stick händeln), die die FRITZ!Box bewältigen muss.

Meiner Meinung nach sollten die ganzen Datei- und Medienserver-Features runterfliegen von der FRITZ!Box. Die ist dafür nicht ausgelegt, quasi ein Flaschenhals, und sollte ausschließlich auf die Vernetzung abzielen.
 
Am LAN-Port sollte das Problem aber nicht auftreten nur am USB?
 
FAT32 oder ext2 und statt WLAN mal eine LAN-Verbindung zur Fritzbox. Besser noch du logst dich per Telnet auf der Fritzbox ein und führst einen Testdownload mit wget aus. Damit geht der Download nicht den umständlichen Umweg über deinen PC.
 
Wenn ganze im NAS Gehäuse läuft über LAN belastet es die FB nicht. USB ist halt bei der FB eine Bremse.
 
Dass es keine Alternative ist, dachte ich mir bereits. Daher auch der Vorschlag den Download auf der Fritzbox zu starten. Die Sache mit dem Filesystem wird mehr als nur ein Versuch sein. FAT32 oder ext2 bringt definitiv bessere Resultate.
 
Das Filesystem hat keinen so erheblichen Einfluss auf die Datenrate. Auf Grund der Hardwarebedingungen sind die Unterschiede eher homöopathisch. Gerade wenn die Box durch das Routing, USB-Verwaltung (was den Prozessor allein schon fordert) und Netzwerkspeicherverwaltung belastet ist. Die Nutzung des USB der Box im Netzwerk ist eher als Spielerei zu betrachten. Das wurde wohl gemacht, weil es geht und für den ein oder anderen Zweck brauchbar erscheint (Zugriff auf gespeicherte Faxe z.B.). Als NAS-Ersatz ist die Box wegen der mieserablen Datenraten schlichtweg nicht zu gebrauchen.

Gruß Telefonmännchen
 
Sicherlich macht das Journaling einen Unterschied, aber brauchbare, mit einem NAS vergleichbare Datenrate lassen sich nun mal nicht erreichen. Davon ist das meilenweit entfernt. Standard für per USB angebundene Sticks ist FAT32. Die Unterschiede dürften sich im kB/s-Bereich bewegen. Habe es aber nicht "nachgemessen".

Gruß Telefonmännchen
 
@Telefonmännchen

Wir reden hier von Szenarien die sich auf dem Niveau von DSL-2000-Datenraten bewegen. Wenn du den Thread aufmerksam verfolgst dürfte dir auffallen das es hier nicht darum geht eine hoch performante NAS-Lösung zu finden, sondern eher der DSL-Geschwindigkeit entsprechend minimalistische Lösung. Diese Aufgabe ist durchaus von der FRITZ!Box zu bewältigen.
 
edit
Gelöst. Konnte den FAt32-Stick jetzt mounten und werde demnächst mal testen wie es läuft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Unterschied zum NTFS-Formatierten Stick ist da: die DL-Raten beschreiben nicht mehr so extreme Wellen zwischen (nahezu) Fullspeed und Spped knapp über Null. Die Downloadraten sind meist höher, schwanken aber dennoch und sind nicht bei Fullspeed. Im Durchschnitt ca. bei 2/3.

Ich habe den Stick über

sudo mount -t cifs //192.168.178.1/FritzBox7390/USB /media/usb1

gemountet. Die Angabe CIFS war nötig, mit vfat klappte es nicht. Müsste man dem Linux evtl. nähere Angaben zum Filesystem machen oder ist das wegen des mountens über Samba der Fritzbox nicht möglich/nötig? Letztlich müsste ich vermutlich auch bei einem ext3/4-Stick "cifs" angeben?
 
@Klaus-Dieter

Wieso mountest du manuell? Das macht doch die Fritte alles automatisch oder was versuchst du. Deine Ausführungen verwirren etwas.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das ist mir durchaus bewusst. Aber der Prozessor der Box wird in dem beschriebenen Szenario gleich mehrfach (Routing, sollte vernachlässigbar sein, WLAN, USB, SMB) benutzt und gelangt somit an den Rand seiner Leistungsfähigkeit. Schau mal in Deinen eigenen Link aus #2. Jedes für sich betrachtet ist eine durchaus handelbare Last, aber die Summe machts, auch bei 2MBit.

Gruß Telefonmännchen
 
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