DS-Mod + USB-Platte + Apache zum Laufen kriegen

H´Sishi

IPPF-Promi
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Hallo miteinander,

ich habe vergangenes Wochenende das DS-Mod 15.2 auf meine FB 7170 loslassen wollen. Leider ist das DS-Mod so umfangreich, dass ich nicht ganz zurechtkomme :( .

Zur FW-Image-Erstellung habe ich den Weg VMWare-Player und StinkyLinux / FriBoLi gewählt. Rein technisch komme ich klar - mir fehlt nur das Händchen dafür, was ich an Paketen brauche und was ich nicht auswählen darf.

Was ich habe:
- FB 7170, FW 29.04.40, urspr. 1&1, nun AVM
- diverse aktuelle und ältere Labor-FW's
- USB-Hub am FB-USB-Host
- - USB-Drucker
- - USB-Datenträger (4 GB USB-Stick ist bestellt)
- NAS-Gerät über Portfreigabe als FTP und im Netzwerk über Samba erreichbar

Was ich der Box über das DS-Mod beibringen will (sofern die kommenden FW's von AVM das nicht schon erlauben):
- Media-Server
- Druckerfreigabe, ggfs. mit Bidirektionaler Kommunikation (Tintenstand etc., nur wenn unter XP-64-Betriebssystem möglich)
- USB-HD / -Stick mit NTFS, FAT32, ggfs. Linux-FS verwenden (HD's mit SpinDown)
- USB-Freigaben seitens der Box mit kurzen, d.h. weniger kryptischen Namen
- NAS-gerät weiterhin über FTP und Samba erreichbar
- Apache mit PHP (geht auch MySQL-Unterstützung?) - Server auf USB-Stick; Download- Dateien von USB-Stick, Festplatte oder NAS verwenden

Beim letzten Punkt hapert's allerdings: Welche Pakete *muss* ich im DS-Mod auswählen, um
- USB-Sticks und -Festplatten ansprechen zu können,
- die Netzfreigaben der NAS-Festplatte von der Box nutzen zu können,
- möglichst viele Dateisysteme lesen zu können (FAT/FAT32, NTFS, ext2/ext3; was halt benötigt wird für die Anwendungen),
- einen Apache mit PHP und ggfs. MySQL auf USB-Stick in Betrieb nehmen zu können und
- was beißt sich (Hardware-Möglichkeiten, Pakete-Unverträglichkeiten etc.), sprich, was darf ich unter keinen Umständen auswählen?

Außerdem hab ich noch ne Frage zur FB 7170-Hardware: Ist es möglich, die USB-Schnittstelle auf 2.0 aufzubohren oder geht das grundsätzlich nicht wegen der übrigen Hardware? (Ein Arbeitskollege regt sich da regelmäßig drüber auf :) ).

Gruß
H'Sishi
 
Zunächst einmal gibt es für ds-mod einen eigenen Bereich hier im Forum, vielleicht kann das jemand verschieben (und diesen Satz löschen).

Was Du brauchtst, hängt von Dir ab, auswählen darft Du soviel, wie in den Speicher paßt.

29.04.40 wird wohl erst im nächsten ds-mod unterstützt werden, aktuell wird 29.04.37 verwendet.

- USB-Sticks gehen schon mit der standard-Firmware.
- NAS-Festplatte: SMBFS, CIFS, NFS? Je nachdem, was die NAS-Festplatte unterstützt.
- Dateisysteme: Die datzgehörenden Kernel-Module
- Apache/PHP/MySql: Etwas bessere Hardware? Mehr Hauptspeicher? Es gibt Apache und PHP, er paßt aber nicht ins Flash. Und in den 32MB der Box muß nicht nur Apache hineinpassen, sondern auch noch alles andere.
- USB 2.0: Wenn die verwendete Hardware das erlauben würde, hätte AVM das vermutlich längst gemacht.
- Bidirektional USB-Kommunikation geht mit der AVM USB-Labor Firmware, dann aber nur von jeweils einem Rechner aus.
 
Ok, daß es einen extra *Bereich* gibt, hab ich nicht gesehen - ich kenn nur das 15 Seiten lange Release-Thema, was ich aber nicht mit meiner doch speziellen Frage füllen wollte.

Ich bitte dann auch um Thema-Verschiebung in den passenden Bereich.

Zu den Antworten von RalfFriedl:

Firmware-Version
Ok, die .37 dann. Schade, die offizielle .40 kitzelt aus meiner grenzwertigen DSL-Leitung mehr heraus.

Pakete mit USB und Filesystemen
Ich hatte sowohl USB-Festplatte als auch USB-Stick mit FAT-Partition(en) angeschlossen, aber im Protokoll der Box die Meldung "Keine unterstützten Dateisysteme ..." bekommen.
Die Problematik bzw. die Lösungsumgehung hatte ich so verstanden, daß der FAT-Treiber automatisch ausgetauscht wird, wenn man den Kernel replaced.
Entweder hab ich dann was vergessen - oder ein Paket zuviel.

NAS-Platte
Meine NAS-Platte unterstützt wahlweise Anbindung per USB- oder Netzwerkkabel. Bei Netzwerkkabel stehen ein SAMBA und ein FTP-Server zur Verfügung.
Ich kann auf der NAS maximal eine Partition mit FAT32 anlegen und per USB-Verbindung verschiedene Ordner erstellen. Die Ordner kann ich einzelnen FTP-Accounts freigeben und / oder dem Samba-Server.

Samba
Ich meine in der DS-Mod-Sammlung gesehen zu haben, daß da ein Samba-Client (Namen weiss ich jetzt nicht auswendig) enthalten ist. Heisst das, ich könnte die verschiedenen Samba-Freigaben der NAS und FB7170 unter anderen Namen im Apache verwenden, wenn dieses Paket installiert und konfiguriert ist?

USB-Stick / Apache
Auf dem USB-Stick wollte ich den Apache ablegen. Da für bestimmte Funktionen Rechte benötigt werden, die weder FAT(32) noch NTFS bereitstellen, müßte ich dafür Unix-Partitionen (welcher Art?) einrichten - also auch die passenden Dateisystem-Treiberpakete integrieren.
Außerdem muß die FB7170 ja wissen, daß sie einen Apache vom USB-Stick starten soll.
Die Box müßte lediglich erkennen, wenn der USB-Stick nicht vorhanden ist und - sofern das möglich ist - eine "Diese Site ist vorübergehend nicht erreichbar"-Meldung ausgeben.
Mit anderen Worten - die Grundfunktion mit der "Site down"-Seite bereitstellen und bei angeschlossenem Stick den kompletten Server.

MySQL / Hardware
Für Testzwecke muß ich ein "EQDKP" einrichten, was in eine Webserver-Dateistruktur kopiert wird und zwingend MySQL benötigt. Ich weiß, daß es z.B. XAMPP gibt, was u.a. Apache, MySQL und FTP-Server beinhaltet - aber ich weiß nicht, ob die Linux-Version davon auf der FB7170 lauffähig ist - drum die Frage nach der Hardware (ob die das packt).

USB 2.0
Laut meines Arbeitskollegen haben die neuesten Fritz!Boxen mit USB-Host einen nach 2.0-Standard. Ob der die volle Leistung nutzen kann, weiß ich natürlich nicht :) .
Ich habe in einem Elektronik-Magazin einen USB-Host für Datenträger gesehen, der als Anbindung an einen PC eine serielle Schnittstelle verwendet. Ohne die Box aufmachen zu wollen bin ich davon ausgegangen, daß das eine Art Modul ist ... aber vermutlich eins, an dem man nix ändern kann.
Aber wie gesagt - das hat mit meinen DS-Mod-Konfigurationen nichts zu tun.

Alles in allem eine komplexe Konfiguration einzelner Pakete - daher die Frage, ob sich irgendwas miteinander beißt.
Sofern ein Paket andere benötigt, werden diese Voraussetzungen automatisch ausgewählt?

Gruß
H'Sishi
 
H'Sishi schrieb:
Ok, die .37 dann. Schade, die offizielle .40 kitzelt aus meiner grenzwertigen DSL-Leitung mehr heraus.
Die .40 könnte gehen, solange Kernel und Module nicht ausgetauscht werden.
NAS-Platte
Meine NAS-Platte unterstützt wahlweise Anbindung per USB- oder Netzwerkkabel. Bei Netzwerkkabel stehen ein SAMBA und ein FTP-Server zur Verfügung.
Dann nimm das Netzwerk. Das ist deutlich schneller als USB
Ich kann auf der NAS maximal eine Partition mit FAT32 anlegen und per USB-Verbindung verschiedene Ordner erstellen. Die Ordner kann ich einzelnen FTP-Accounts freigeben und / oder dem Samba-Server.
Beim Zugriff über Netzwerk kommt es nicht auf das Dateisystem auf der Platte an. FAT32 ist nur von Bedeutung, wenn man über USB zugreift und original Firmware verwendet.
Es gibt smbmount und cifsmount. Mit beiden kann ein SMB-Dateisystem gemountet werden.
Auf dem USB-Stick wollte ich den Apache ablegen. Da für bestimmte Funktionen Rechte benötigt werden, die weder FAT(32) noch NTFS bereitstellen, müßte ich dafür Unix-Partitionen (welcher Art?) einrichten - also auch die passenden Dateisystem-Treiberpakete integrieren.
Außerdem muß die FB7170 ja wissen, daß sie einen Apache vom USB-Stick starten soll.
Die Box müßte lediglich erkennen, wenn der USB-Stick nicht vorhanden ist und - sofern das möglich ist - eine "Diese Site ist vorübergehend nicht erreichbar"-Meldung ausgeben.
Netzwerk wäre von der Geschwindigkeit besser, wenn zum Beispiel NFS unterstützt würde. Das ext2 Dateisystem ist sogar in der AVM Firmware enthalten, das Modul muß nur geladen werden. Prinzipiell sollten auch alle anderen Linux-Dateisystem funktionieren.
Das Starten von Programmen kann man über die Start-Skripte erledigen. Da kann man auch Tests auf angeschlossene Speichermedien unterbringen.
ds-mod enthält kein MySQL. Es hat schon mal einer danach gefragt, aber mir ist nicht bekannt, ob etwas daraus geworden ist.
Die neue 7270 soll USB 2.0 haben. Die anderen Boxen unterstützen nur die langsame USB-Geschwindigkeit, möglicherweise nach dem USB 2.0 Standard.
Sofern ein Paket andere benötigt, werden diese Voraussetzungen automatisch ausgewählt?
Ja.
 
Ich fasse zusammen:

.40 FW --> verwendbar, also in den DL-Ordner kopieren.

Samba-Client --> smbmount oder cifsmount. Welcher is der Bessere? Oder ist "Beide installieren und beim nächsten Versuch einen rauswerfen" möglich?

USB-Stick --> Ich kann da das Dateisystem draufbringen, was gebraucht wird. Welches braucht der Apache (Stichwort Datei- und Ausführungsrechte)?

Start-Config --> wo und wie? Ist die Konfiguration innerhalb des dsmod erreichbar?

Gruß
H'Sishi
 
Samba-Client: Probiere beide aus, am Besten zuerst den kleineren.

Das Apache Programm muß ausführbar sein, der Rest ist vermutlich egal. Auf FAT-Dateisystemen sind je nach Einstellung alle Dateien ausführbar, vielleicht geht es auch damit, solange keine Sym-Links verwendet werden. Ansonsten unterscheiden sich die Linux-Dateisysteme aus Anwendersicht kaum. Ich würde EXT2 verwendet, weil das benötigte Modul schon dabei ist.

Es gibt eine Web-Oberfläche im ds-mod, in der gängige Einstellungen vorgenommen werden können. Sonst gibt es noch die Möglichkeit, in debug.cfg Kommandos unterzubringen oder eigene Start-Dateien in den ds-mod mit aufzunehmen.
 
Zusammenfassung die 2. :)

H'Sishi / RalfFriedl schrieb:
.40 FW verwendbar --> (ja,) solange Kernel und Module nicht ausgetauscht werden
*Welche* Module darf ich neben dem Kernel nicht austauschen?
Samba-Client --> Den kleineren davon.
Ok. Das seh ich dann im Auswahlmenü.
USB-Stick --> ext2
Ok. Da darf dann mein Partitionsmanager ran :) .
Start-Config --> (Die Module von DS-Mod) sind über die Weboberfläche konfigurierbar.
Stimmt, so weit war ich beim ersten Versuch schon gekommen.
... in debug.cfg Kommandos unterzubringen oder eigene Start-Dateien in den ds-mod mit aufzunehmen
Wie komm ich *vor'm* Aufspielen des neuen Images an die debug.cfg ran?
Wo kann ich das mit den weiteren Startdateien im DS-Mod angeben und, was wichtiger ist, wie finde ich die in zusätzlichen Anwendungen (z.B. wie dem angesprochenen XAMPP für Linux)?

Sorry, wenn ich bohrend wirke; ich möchte halt nicht zig Versuche machen und wie auch immer dabei die Box so zerschießen, daß nicht mal 1&1 die austauscht. Da frag ich lieber Detail für Detail nach, bevor ich anfange - ich steh auch nicht auf Nachbessern und Flicken :) .

Gruß
H'Sishi
 
Kernel-Module: Ich habe nur davon gelesen, daß es Unverträglichkeiten gibt, also so wenig wie möglich austauschen. Da sowohl fat als auch ext2 in der original Firmware drin ist, sollte das kein Problem sein.

Die debug.cfg ist nicht Bestandteil der Firmware und kann daher nicht mit dem ds-mod erstellt werden. Sie wird auch beim Update der Firmware nicht überschrieben, auch nicht beim Update auf ds-mod.

Andere Dateien können in root/etc/init.d abgelegt werden, bzw. in fwmod_custom können eigene Änderungen eingebaut werden, bevor die neue Firmware gepackt wird.

Allerdings hast Du noch keine Lösung für MySQL, oder?
 
RalfFriedl schrieb:
... noch keine Lösung für MySQL, oder?

Eigentlich doch ... -->
http://www.apachefriends.org/de/xampp-linux.html schrieb:
Die Distribution für Linux (getestet für SuSE, RedHat, Mandrake und Debian) enthält unter anderem: Apache, MySQL, PHP & PEAR, Perl, ProFTPD, phpMyAdmin, OpenSSL, GD, Freetype2, libjpeg, libpng, gdbm, zlib, expat, Sablotron, libxml, Ming, Webalizer, pdf class, ncurses, mod_perl, FreeTDS, gettext, OpenLDAP (client), mcrypt, mhash, eAccelerator, SQLite und IMAP C-Client.
Die Frage, ob das Ding von der Box mit brauchbarer Geschwindigkeit ausgeführt werden kann, is allerdings noch offen. Am Speicherplatz sollte es jedenfalls nicht scheitern - wie gesagt, da wartet ein 4-GB-USB-Stick :) .

Gruß
H'Sishi
 
Zuletzt bearbeitet:
kriegaex: zwei Themen zu einem vereinigt und ins DS-Mod-Forum verschoben.


Moin moin.

Ich versuch das 2. Wochenende hintereinander einen lauffähigen DS-Mod mit einem Apache in meine Box zu packen. Leider kann ich nur am Wochenende mit der Box experimentieren - unter der Woche brauch ich sie lauffähig --> Notfall-FW Original-AVM :) .

Mein erster Versuch war leider nicht von Erfolg gekrönt - die Firmware und die Box-Funktionen waren zwar vorhanden - aber der Zugriff auf USB-Geräte wollte nicht klappen :( .

Im 2. Anlauf habe ich die Firmware 29.04.40 (inkl. Patches) verwenden wollen. Ich hab das StinkyLinux soweit gepatcht bekommen, daß der Build durchgelaufen ist. Aber nach dem Aufspielen verfing sich die Box in einer Endlos-Boot-Schleife.

Ich weiß, es kommt die Frage "Häng mal Deine Config an" - unter welcher Datei speichert das "make" die Konfiguration für das Build ab und ist das dann die, die Ihr braucht zum Prüfen?

*edit* Ich hab die .Config angehängt, danke Silent-Tears für die Beschreibung, wo ich die Datei finde.

Gruß
H'Sishi

PS #1: Fehlen meiner Signatur irgendwelche Info's über meine Hardware und wie ruf ich die ab?

PS #2: Das Forum hat zuweilen mächtig lange Reaktionszeiten.
(Edit: Zur Klarstellung: Damit sind nicht die Leser hier gemeint gewesen, sondern die Ladezeiten vom Server bzw. Board)
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:
H'Sishi schrieb:
Ich weiß, es kommt die Frage "Häng mal Deine Config an" - unter welcher Datei speichert das "make" die Konfiguration für das Build ab und ist das dann die, die Ihr braucht zum Prüfen?

die Datei ist die .config in der Wurzel des ds-mod-Verzeichnisses.
 
Ich empfehle Dir, Beitrag #1 des Release-Threads zu ds26-15.2 und die Hinweise bzgl. USB-Platten zu befolgen. Außerdem würde ich erst mal klein anfangen, um das Problem besser eingrenzen zu können, d.h.
  • die Firmware nutzen, für welche 15.2 freigegeben wurde (vgl. Liste im Release-Thread),
  • alle Pakete weglassen, nur erst mal den Mod mit Deiner USB-Platte zum Laufen kriegen,
  • erst mal eine Partition < 2 GB verwenden,
  • keinen Kernel und keine (v)fat-Module ersetzen, also die AVM-Originale behalten.
 
Damit ich Dich richtig verstehe:

- frisch ent-.Tar-tes DS-Mod 15.2 mit sauberem DL-Ordner
- kein "Replace Kernel"
- kein Laborpaket-Teil (Mediaserver etc.)
- USB-Stick "verkleinern" auf < 2GB (ist möglich) (wegen FAT16-Dateisystem?)
- direkt vom "make menuconfig" auf "Exit" gehen (mit Save) und dann mit "Make" weitermachen?

*edit* Ist es möglich, exportierte FB-Einstellungen (Konfiguration) für alle Versuche mit DS-Mod zu verwenden und aus welcher FW muss die kommen?

Gruß
H'Sishi
 
Zuletzt bearbeitet:
Redest Du vom DS-Mod-Export (Backup aller Einstellungen, also DS-Mod + AVM) oder vom AVM-Export? Einspielen neuer Einstellungen nach Downgrades sind prinzipiell eher nicht zu empfehlen, aber solange Du bei derselben oder einer höheren FW-Version bleibst/bist, sollte es funktionieren. Aber ein FW-Update sollten die Einstellungen sowieso von Haus aus überleben.

Die 2-GB-Grenze für Datei- und Partitionsgrößen ist - unabhängig vom Partitionstyp - kritisch, weil darüber der LFS (Large File Support) aktiviert und eine entsprechende Toolchain gebaut werden muß. Wie gesagt, nimm was Kleineres, dann fällt der Faktor erst mal nicht ins Gewicht. Klein anfangen, dann schrittweise steigern.
 
Von den Einstellungen des AVM-Teils, also Internet- & VoIP-Zugangsdaten, Nebenstellen-Konfiguration etc., was man halt für den normalen Telefonanlagen-Betrieb braucht.
Die Einstellungen würd ich gern bei jedem erfolgreichen Schritt laden, um so berichten und nachlesen zu können, wie's weitergeht.

Einverstanden, gehen wir Schritt für Schritt vor, mit dem Ziel, einen Apache mit PHP und MySQL lauffähig zu haben, der vielleicht auch AVM-FW-Updates übersteht :D .

Hmm, LFS-Support ... das hab ich schonmal wo aufgeschnappt hier im Forum. Dachte das sei automatisch aktiv, wenn man den Kernel nicht austauscht, da die AVM-FW mit großen HD's ja keine Probleme hat.

Gruß
H'Sishi
 
Na, dann mach mal. Ich warte auf Deine Ergebnisse.
 
Ich poste hier mal nach und nach, worüber ich beim Builden stolper und was ich unternommen hab.

1. Backup des DL-Ordners
2. Löschen des dsmod-Ordners
3. Auspacken des Archiv's (tar -xvjf ds26-15.2.tar.bz2)
4. Make menuconfig: Abwählen der Brandings ausser AVM
5. Make
6. make hängt wegen Fakeroot 1.7.1 -> downgeloadete Datei gemäß Release-Post in's DL-Verzeichnis kopiert
7. Dasselbe nochmal mit der Firmware-Datei ...7170...29.04.37.image.

Wäre es ok, wenn ich das DL-Verzeichnis wieder zurückkopiere oder kann es sein, daß da was Falsches drin ist vom letzten Build?

---------

Das Build gemäß angehängter Config ist erfolgreich auf der Box angekommen; Internetverbindung steht.

Probiert habe ich mit einem auf 2 GB gedrosselten USB-Stick und einem 128 MB Stick, der auf FAT formatiert wurde. Ergebnis:

beim 2 GB-Stick (FAT32):
Code:
16.10.07 00:21:04 Der USB-Massenspeicher 5 enthält kein unterstütztes Dateisystem oder hat eine ungültige Partitionstabelle. (Das Gerät hat den folgenden Typ: 058f:6387)
16.10.07 00:20:55 USB-Gerät 005, Klasse 'storage', angesteckt

Beim 128 MB-Stick (FAT):
Code:
16.10.07 00:31:12 Der USB-Massenspeicher 4 enthält kein unterstütztes Dateisystem oder hat eine ungültige Partitionstabelle. (Das Gerät hat den folgenden Typ: 03eb:2002)
16.10.07 00:30:54 USB-Gerät 004, Klasse 'storage', angesteckt

Es scheint, als ob der DS-Mod irgendwas in der normalen Firmware überschreibt, sodaß keine Datenträger mehr erkannt werden können. Die Druckererkennung funktioniert.

Was soll ich beim nächsten Versuch verwenden?

Gruß
H'Sishi
 

Anhänge

Zum dl-Verzeichnis: Kannst Du komplett zurück kopieren, ist normalerweise okay. Da müßte schon jemand ein DS-Mod-Paket ändern, ohne die Version hochzuzählen, damit das alte erhalten bleibt und das neue nicht heruntergeladen wird. Das wäre dann aber ein Versäumnis auf unserer Seite und sollte nicht vorkommen.

Zum nächsten Beitrag: Du hast wieder nicht den Hinweis beachtet, auf den Beitrag #1 des Release-Threads verweist. Wieso muß ich das immer wieder sagen?! Jedenfalls vermute ich das, also bitte nochmal Deine .config. Die obige kann es ja nicht sein, sonst würde es gehen. Außerdem war dort noch zu viel anderer Kram drin, wir hatten doch vereinbart, klein anzufangen.
 
kriegaex schrieb:
Die 2-GB-Grenze für Datei- und Partitionsgrößen ist - unabhängig vom Partitionstyp - kritisch, weil darüber der LFS (Large File Support) aktiviert und eine entsprechende Toolchain gebaut werden muß.
LFS ist eine Einstellung der C-Library, betrifft also nur Anwendungsprogramme. Dateisysteme, die im Kernel unterstützt werden, sind davon nicht betroffen. Das sind also alle Dateisysteme bis auf NTFS.

Ohne LFS kann eine einzelne Datei nicht größer als 2GB sein. Das ist normalerweise kein Problem, wenn diese "Datei" nicht gerade eine NTFS-Partition ist.

Allerdings ist mein USB-Speicher kleiner als 2GB, so daß ich das nicht ausprobieren kann.

Für den Anfang würde ich es daher trotzdem erstmal mit einer Partition unter 2GB versuchen, das sollte für die meisten Anwendungen reichen.
 
@ RalfFriedl:
also ist der LFS nur zu beachten, wenn ich einzelne Dateien > 2 GB sind oder NTFS verwendet werden soll. Dann kann ich den Punkt (zunächst) außen vorlassen.

@ Kriegaex:
ich habe das dsmod-Download-Archiv frisch in einen neuen Ordner extrahiert.
Außer dem Entfernen der Brandings für 1&1 und Freenet habe ich im "Make menuconfig" nichts verändert / entfernt / hinzugefügt. Beim nächsten Versuch lasse is auch das.
Wie beschrieben habe ich bei Fehlermeldungen wegen nicht verfügbarer Dateien diese in den DL-Ordner kopiert, d.h. keine Update-Patches. Das betraf nur die Fakeroot und die .37-Firmware.

Die in meinem Aktionsprotokoll angehängte .config ist die, mit der "make" gearbeitet hat.

Falls Du Dich auf den Punkt mit dem FAT-Patch (http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?p=919255#post919255) beziehst - nein, den habe ich nicht gemacht.
Ich verstehe den Beitrag so, daß man diesen Patch NUR machen muß, wenn man den Kernel ersetzt - was ich NICHT angewählt habe. Hab ich das falsch verstanden? Wenn ja, werde ich das vor dem nächsten Versuch durchführen.

Gruß
H'Sishi
 
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