DS-Mod + USB-Platte + Apache zum Laufen kriegen

Auf den Artikel beziehe ich mich, und da steht auch in der Matrix, daß die fat/vfat-Module nur ausgewählt sein dürfen, wenn der Kernel ersetzt wird. Da Du das nicht tust, dürfen die Module auch nicht ausgewählt sein, was aber in 15.2 automatisch passiert, weil wir zum Release-Zeitpunkt dachten, das würde die Probleme beheben. Als wir feststellten, wie es tatsächlich ist, daß also das Ersetzen der Module auch nur bei "replace kernel" half, habe ich ja dort den vfat-fix.patch angehängt, der das richtige Verhalten einstellt.

Die Brandings kannst Du drin lassen, die fallen platzmäßig nicht auf, weil SquashFS die vielen identischen Dateien erkennt und sowieso zusammenfaßt.

Kontrollier in Deiner .config, ob fat/vfat dann auch aus sind, bevor Du wieder baust. Was Ralf sagt über LFS, wußte ich nicht, ich habe nur gesehen, daß es ohne LFS bei vielen Leuten Probleme gab mit großen Partitionen. Darauf, ob das evtl. alles NTFS-Partitionen waren, habe ich nicht geachtet, ich kann es nicht mehr sagen. Ich dachte, es waren auch FAT32-Nutzer darunter, aber das kann auch jemand gewesen sein, der riesige Torrents > 2 GB herunterladen wollte.
 
Danke für die Info wegen (v)FAT - habe das wohl wirklich falsch verstanden.

Dann werd ich so vorgehen wie beschrieben: Patchen, make menuconfig, .config kontrollieren, make, Box flashen und hoffen :) .

Gruß
H'Sishi
 
Soo.

Die Box zeigt mir nun oben als Version "29.04.37ds26-15.2", darunter der Hinweis auf unsignierte Änderungen (da war doch irgendwo nen Haken dagegen im Konfig-Menü - ist aber nur Kosmetik) und meine beiden USB-Sticks als eingebundene Partitionen. Die Hürde wäre damit geschafft.

Davor lag allerdings das Problem, daß die ds-mod-FW von gestern abend sich nicht ohne Zwischen-Recovery auf .33 flashen lassen wollte. Is das nen bekanntes Problem oder hängt das mit irgendeiner Fehlkonfiguration zusammen?

Gruß
H'Sishi
 
Das Problem haben manche Benutzer, andere wieder nicht. wir wissen nicht, woher es ggf. kommt. Sei glücklich und nutze Deine Box. Und nächstes Mal lies bitte die Hinweise genauer, wir hätten das extrem abkürzen können, wenn Du einfach beachtet hättest, worauf der Release-Thread verweist, nämlich meine Matrix, was womit geht und womit nicht.
 
Ich hab das einfach nur mißverstanden ... danke für Deine Geduld, Kriegaex.

Bei meinem ersten DS-Mod-Versuch am vorletzten Wochenende hatte ich den kompletten Release-Post inkl. aller Patch-Beschreibungen durch, d.h. Firmware-Patch (auf .40), Kernel-Replace, VFAT-Patch usw, einfach alles was der Release-Post und die Posts, auf die verwiesen wurde, hergaben. Dann im Menuconfig alles angewählt, was mir sinnig vorkam für mein Vorhaben und . Hatte nicht geklappt - also alles auf Anfang und deswegen sind wir an diesem Punkt :( .

Dann hab ich noch zwei eher banale Fragen - wie erreich ich die USB-Sticks unter Linux, um z.B. darauf befindliche Patches in der Box zu installieren? Macht einer der Konfig-Optionen die Volume-Namen handlicher?

Gruß
H'Sishi
 
Suchen ist nicht Deine Stärke, kann das ein? Ja, der Name wird handlicher, wenn Du "Patch USB storage names" auswählst. Die andere Frage verstehe ich nicht, erklär genauer, was Du willst.
 
Gut, dann hab ich das mit dem Patch für USB-Namen richtig gedeutet.

Was is meine ist, in welchem "Ordner" bzw. unter welchem Pfad ich mit bzw. ohne diesen Patch die angeschlossenen Festplatten / USB-Sticks finde.
Meine ersten Kontakte mit PC's waren zu Zeiten von Windows 3.x - ich kenne daher die DOS-Befehle für die einfachen Dateifunktionen - die aber über Telnet nicht immer vorhanden oder identisch sind. Daher is die Suche nach eingebundenen Laufwerken nicht wirklich einfach - ich kenne mich mit Linux-Konsolen noch nicht so gut aus.

Was das Suchen angeht ...
Ich habe letztes Wochenende eine Übersicht gesucht, was alles in den Paketen drin ist; die engl. Kurzbeschreibung in "make menuconfig" kann leider nicht alle ggfs. nötigen Konfigurationen erklären (zumal einige Pakete / Treiber ohne Hilfetext daherkommen) und bei der Menge an Paketen ist das ne Urlaubsaufgabe, sich da via Google und Paketnamen einzulesen. Ganz zu schweigen von der Tatsache, daß etliche Pakete sicherlich inzwischen ein Update erfahren haben.
Die Paketzusammenfassung im Wiki ist leider nicht vollständig gewesen, als ich reingeschaut habe.

Aber zurück zum Thema.
Jetzt wo die USB-Datenträger funktionieren, soll es weitergehen:
  1. Update auf die von AVM aktuellste Firmware (.40)
    --> möglicherweise verwendbar lt. RalfFriedl (nix replacen)
  2. USB-Namen-Patch
  3. besagte Kosmetik für die Warnmeldung von AVM
  4. Samba-Server und -Client
  5. Torrent-Client
  6. NTFS-Unterstützung (LFS-Toolchain-Problem? wenn ja, dann streichen)
  7. Apache + PHP + MySQL auf USB-Stick
    siehe Posting 9; für dessen Konfiguration brauch ich die Pfadangaben, daher die Frage oben.
  8. Hab ich das richtig gesehen, daß im DS-Mod nen Treiber für CD- / DVD-Laufwerke enthalten ist?
Ich werde morgen ein Paket mit den Punkten 1 bis 5 (aufbauend auf dem Paket von heute) machen und testen, sofern keine für Euch offensichtlichen Probleme zu erwarten sind. Bericht folgt dann.

Gruß
H'Sishi
 
Zuletzt bearbeitet:
Du wirst Dich ein bißchen einarbeiten, durchprobieren und einlesen müssen, mir ist das zu aufwendig, Dir jeden kleinen Schritt vorzugeben. Was das Deuten von Patch-Namen betrifft: Menuconfig hat eine Online-Hilfe ("H" drücken), und dort steht kurz, aber deutlich beim USB-Storage-Patch: "Change the name of USB storage dir to uStorXY".
 
H'Sishi schrieb:
Daher is die Suche nach eingebundenen Laufwerken nicht wirklich einfach - ich kenne mich mit Linux-Konsolen noch nicht so gut aus.
Das wäre ein guter Platz für den Link auf die Linux-Grundlagen. Leider finde ich den Link gerade nicht.

mount oder "cat /proc/mounts" sollte anzeigen, welche Dateisysteme unter welchen Verzeichnissen ansprechbar sind.
 
Mit einem Tag Verspätung (beruflicher Trip in's Ausland) hier nun der aktuelle Stand.
Was problemlos geklappt hat:
- Patches für die kurzen USB-Namen & gegen die Warnmeldung sind drin.
- USB-Datenträger werden erkannt, eingebunden und die FAT(32)-Partitionen dem AVM-FTP-Server zur Verfügung gestellt.

Was drin, aber noch nicht konfiguriert ist:
- cifsmount (smbmount hab ich im "make menuconfig" nicht gefunden)
- Samba-Server
Hier habe ich auch das Problem mit den Pfadangaben, also wie ich die USB-Mount's anspreche.
Um meine Unkenntnis zu verdeutlichen: Unter Windows finde ich die Partitionen anhand von Laufwerksbuchstaben, aufgelistet im Arbeitsplatz.

Was noch drin ist:
- CTorrent
- MidNight Commander (vollst.)
Da muß ich rauskriegen, wie ich die starte und dem CTorrent Download-Aufgaben ("Was und wohin?") übergebe.

Was ich nicht mehr im AVM-Teil der Webkonfig gefunden habe:
- die Energieoptionen (Sendeleistung des WLAN etc.). Waren die in der .37 noch nicht drin? Den "Energiemonitor" gibt's allerdings.
- der AVM-eigene DynDNS-Client - aber der InaDyn läuft.

Uhh, mein Fehler - hab den Extra-Haken "Expertenansicht aktivieren" vergessen ...

BTW, mir is in der Config was aufgefallen (siehe Anhang):
Code:
Zeile   9: DS_AVM_VERSION_04_33=y
Zeile  31: DS_AVM_VERSION_STRING="04.33"
Zeile 167: DL_SOURCE="fritz.box_fon_wlan_7170.29.04.37.image"
Ist das ein wichtiger Fehler oder sind die Einträge in Z. 9 & 31 nur Vertipper, die keine Auswirkungen haben?

Gruß
H'Sishi
 

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Zuletzt bearbeitet:
Die Zeilen 9 und 31 enthalten die Version der AVM GPL Quellen.

AVM nimmt das Veröffentlichen der zugehörigen GPL-Quellen leider nicht so genau, aber das Thema wollen wir hier nicht weiter vertiefen.

Auf jeden Fall waren 04.33 die aktuellsten GPL-Quellen, als ds-mod 15.2 fertig wurde.
 
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