dus.net nun mit allen ca. 5.200 Ortsnetzvorwahlen

Naja ich gehe mal davon aus, dass hier im Forum jemand als Dus.net-DSL Nutzer gleichzeitig sicher auch deren VoIP-Angebot nutzen wird.... Ok das ist jetzt Haarspalterei :mrgreen:

Was das Parallel-Ruf Feature angeht, do ist das bei Dus.net garnicht gewollt. Dafür soll der Kunde extra zahlen. Die verwendete Server-Software von denen kann das wohl nicht und daher muss da ein weiterer Account für eingebunden werden. In den Augen von Dus.net wäre das ein weiterer Anschluss und daher kostenpflichtig... Das kann zwar kaum jemand nachvollziehen, zumal denen bei so einer Account-Einbindung keinerlei Mehrkosten entstünden.

Wer also bei Dus.net seinen kompletten ISDN-Anschluss "nachbilden" will, indem er für jede MSN einen Account anlegt und diese Accounts dann unter einer Oberfläche verwalten will, der wird zur Kasse gebeten. Wenn die Accounts getrennt sind, dann kostet es nichts..... Der Support hat mir mal gesagt, dass ich doch eine Telefonanlage an meinem Account betreiben könne und so ebenfalls das Parallel-Anruf Feature hätte... Komischerweise muss ich bei meinem Festnetz-Provider nicht für jede MSN einzeln zahlen und wenn ich da eine MSN auf mehrere Endgeräte zuweise, dann kostet mich das auch nichts extra...
Ganz abgesehen davon, dass bei einer extra-Gebühr für jeden weiteren Dus.net-Account der Spar-Effekt total hinfällig wird und man dann schon wieder billiger über den ISDN-Festnetz-Anschluss telefonieren würde (Wenn es nur Dus.net als VoIP-Provider gäbe).

Leider habe ich das von dir gewünschte Szenario nicht testen können. Was jedenfalls geht ist, dass man beliebig viele Endgeräte gleichzeitig von ein un dem selben Internetzugang (IP-Adresse) in den SC-Account einloggen lassen kann und diese dann auch bei Anruf alle gleichzeitig klingeln. Da wo der Anruf als erstes angenommen wird, ist dann die Signalisierung bei den anderen Geräten beendet.

Eine Rufumleitung ist ebenfalls möglich, die auch mit Verzögerung eingestellt werden kann. Ob dann aber nach wie vor das Telefon klingelt, wenn dann schon zum Handy umgeleitet wurde kann ich nicht sagen. Probier es doch einfach mal aus. Würde mich auch interessieren. Falls das nicht gehen sollte, dann kontaktier doch einfach mal den SC-Support. Die sind da sehr empfänglich für Anregungen der Nutzer.... :D

Dus.net ist meines Wissens nach auch der einzige Anbieter, der sich so anstellt bei dem Parallelruf-Feature.

So, alles Weitere in einem Neuen Thread :mrgreen:
 
Kurz zum Thema Parallel-Ruf:

-Parallelruf für ausgehende Gespräche ist bei dus.net uneingeschränkt möglich, und betreibe ich schon länger ohne Probleme. Dabei sollten die SIP Clients so konfiguriert sein, dass sich nur der erste Client, an dem man eingehende Anrufe annehmen möchte, registriert.

-Parallelruf für eingehende Gespräche ist derzeit auch möglich, aber nur mit Tricks. Der SIP Registrar (also der Server, der die Kontaktaddresse der SIP Clients kennt, bei dus.net wird hier Asterisk verwendet) speichert lediglich eine Adresse. D.h. der verwendete VoIP Client muss das sogenannte Call Forking selbst durchführen, im Prinzip wie eine Telefonanlage. Geht z.B., wenn man auf seinem Router einen SIP Proxy verwendet, der dies kann (der SIP Express Router kann es, auch wenn ich es bisher nur testweise am laufen hatte, aber auch die Fritzboxen, mein Sipura leider nicht). Nebenbei bemerkt: mit diesem Verhalten verschenkt dus.net einen entscheidenden Vorteil von VoIP/SIP gegenüber dem Festnetz.


Zum Thema Postpaid/Lastschrift: sicherlich erscheint das zunächst praktisch. Andererseits sollte sich jeder darüber bewusst sein, dass bei ausgespähten Benutzerdaten oder Sicherheitslücken hiermit auch eine "Kontoleerlauf-Automatik" eingebaut ist. Was Themen wie Dialer- und Mehrwertnummernmissbrauch beim herkömmlichen Festnetz so spannend machte, war vor allem, dass unbemerkt extrem hohe teils 4 bis 5 stellige Forderungen auflaufen konnten. Solange keine Beschränkungsmöglichkeit für automatische Aufladung angeboten wird, ist mir dies definitiv zu riskant. Was ist, wenn jemand einen Remote Exploit zum Auslesen der Account Daten bei einem weitverbreiteten VoIP Client findet, z.B. bei den Fritzboxen oder Asterisk? Dann kracht es ganz gewaltig

TSCoreNinja
 
zum thema parallel ruf, wird denn genau dieser NICHT von asterisk zur verfügung gestellt?
somit kann dus.net es gar nicht anbieten. oder nur zumindest unter großem aufwand...

so long&greetz

JohnnyT
 
Wie ich schon sagte, deren Server-Software (ob es nun Asterisk ist weiss ich nicht) kann das nicht, weswegen die sich für dieses Feature mit einem zweiten Account behelfen müssen. Dafür wollen die Kohle sehen. Obwohl dus.net dadurch keinerlei Kosten entstehen....

Wie auch immer... Mein Problem ist das nicht mehr. Ansosnten bin ich mit Dus.net auch recht zufrieden.
 
johnnyt schrieb:
zum thema parallel ruf, wird denn genau dieser NICHT von asterisk zur verfügung gestellt?
somit kann dus.net es gar nicht anbieten. oder nur zumindest unter großem aufwand...
Nein, Asterisk koppelt SIP Clients an sogenannte Channels. Pro Channel sind durchaus mehrere Gespräche möglich, nur leider nicht das Verteilen auf mehrere Clients. Ein Client, der mit mehreren Anrufen umgehen kann, funktioniert also. Trotz laufendem Gespräch werden neue Anrufe an den Client durchgereicht, und von meinem Sipura mit Besetzt abgelehnt, hab ich mit dem syslog verifiziert.
Empfohlene Konfiguration ist daher, zusammen mit Asterisk einen SIP Router wie SER zu betreiben. Kostet sicherlich Arbeit, aber so viel nun auch wieder nicht. Nur will dies dus.net aus geschäfts-strategischen Gründen wohl nicht, und macht damit die verteilte Nutzung von SIP Accounts kaputt, weshalb ich die Entscheidung für fragwürdig halte.
 
Zum Thema Postpaid/Lastschrift: sicherlich erscheint das zunächst praktisch. Andererseits sollte sich jeder darüber bewusst sein, dass bei ausgespähten Benutzerdaten oder Sicherheitslücken hiermit auch eine "Kontoleerlauf-Automatik" eingebaut ist. Was Themen wie Dialer- und Mehrwertnummernmissbrauch beim herkömmlichen Festnetz so spannend machte, war vor allem, dass unbemerkt extrem hohe teils 4 bis 5 stellige Forderungen auflaufen konnten. Solange keine Beschränkungsmöglichkeit für automatische Aufladung angeboten wird, ist mir dies definitiv zu riskant. Was ist, wenn jemand einen Remote Exploit zum Auslesen der Account Daten bei einem weitverbreiteten VoIP Client findet, z.B. bei den Fritzboxen oder Asterisk? Dann kracht es ganz gewaltig


Das ist kein Problem. Meine Bank-Verbindung darf ruhig jeder wissen, da nur das jeweilige Unternehmen (hier Dus.net) eine Einzugsermächtigung hat. Wenn sich da einer einen Spass erlauben würde und einfach mal 500 ¤ meinem Account gutschreibt, dann hat er /sie selbst davon nichts. Ich könnte ebenso gut meine Bank-Verbindung hier öffenltich posten... Alles was man damit anfangen könnte, wäre eine Überweisung auf mein Konto zu tätigen... Wo ich sicher nichts hätte.... :lach:


Ach ja, Dus.net bietet übrigens seit heute tatsächlich dieses automatische Auflade-Feature an. Man muss nur ein Einzugsermächtigung unterschrieben an Dus.net schicken, und gut ist´s.... :mrgreen:
 
micro schrieb:
Das ist kein Problem. Meine Bank-Verbindung darf ruhig jeder wissen, da nur das jeweilige Unternehmen (hier Dus.net) eine Einzugsermächtigung hat.

Die Einzugsermächtigung ist ein Stück Papier das Deine Bank nicht zu Gesicht bekommt. Seit langer Zeit schon prüfen Banken bei eingehenden Lastschriften nicht mehr, ob der Einzug berechtigt ist. Wenn jemand an Deine Bankverbindung kommt, kann er damit prinzipiell Dein Konto leer räumen. Du mußt dann innerhalb von 14 Tagen bei Deiner Bank widersprechen, sonst ist das Geld weg. Ich kenne das aus eigener Erfahrung (wobei ich immer einen Werktag später widersprechen konnte; das macht dann aus einem Betrugs einen versuchten Betrug). Ärger hat man damit also immer noch genug...

Volker
 
Hi voja,
zum einen sind das 6 Wochen - zum anderen geht das auch später noch. Ist für die Banken nur mit wesentlich mehr Aufwand verbunden, und wenn das Zielkonto schon aufgelöst oder in Abwicklung ist, hast Du Pech gehabt. Dass es länger möglich sein muss, sein Geld zurückzufordern, hat auch mindestens ein höheres Gericht bestätigt.
Du musst ja erstmal Kenntnis von der unrechtäßigen Abbuchung erlangen - vorgeschrieben ist bei Girokonten gerade mal ein Kontoauszug PRO JAHR, von daher kann das schon etwas dauern. Usus ist meistens ein Auszug pro Monat, aber auch das muss nicht immer klappen oder rechtzeitig bei Dir ankommen.
 
Es kann ja auch nicht jeder Popanz zu seiner Bank gehen und sein Konto für den Lastschrifteinzug präparieren lassen. Konten, auf die Lastschriften eingehen, können zum Einen nicht adhoc aufgelöst werden und zum Anderen muss ein sehr hoher Dispo vereinbart sein. Die Banken schauen sich ihre Kunden sehr genau an, bevor sie ein Konto zum Lastschrifteinzug verwenden lassen. Schliesslich muss die Bank damit rechenen, dass Lastschriften in grossem Umfang zugegeben werden. Die Bank muss diese Rückgaben min. sechs Wochen nach Eingang gewährleisten. Hat dann dieses Konto nicht ausreichend Deckung, greift der Dispo. Und Otto-Normal-[s:a325beabec]Betrüger[/s:a325beabec]Kunde wird kaum ein Dispo von 250000 Euro zur Verfügung haben.

Das Lastschriftverfahren ist somit eine sehr sichere Sache. IMHO.
 
Das Lastschriftverfahren ist somit eine sehr sichere Sache. IMHO.

Dem kann ich nur zustimmen. Wenn das so einfach wäre jemandem Geld von seinem Konto einzuziehen ohne dessen Erlaubnis, wie voja das beschrieben hat, dann würde das Lastschrift-Verfahren schon längst verboten sein.

Ich habe noch nie Probleme mit unberechtigten Lastschriften gehabt.


Gruss, micro
 
micro schrieb:
Dem kann ich nur zustimmen. Wenn das so einfach wäre jemandem Geld von seinem Konto einzuziehen ohne dessen Erlaubnis, wie voja das beschrieben hat, dann würde das Lastschrift-Verfahren schon längst verboten sein.

Ich kann inzwischen leider aus eigener Erfahrung sagen das man mit Lastschrift extrem leicht Schindluder treiben kann. Es ist leider so einfach wie ich es geschrieben habe. Meine Bankverbindung wurde misbraucht um bei großen Internet-Versandhäusern Ware auf Lastschrift zu bestellen. Die genannten Konto-Kriterien erfüllen diese Internet-Versandhäuser natürlich locker. Prinzipiell kann das jedem passieren, wenn er seine Bankverbindung mal an irgendjemanden weitergegeben hat.

Im übrigen ist diese Art von Lastschrift-Betrug scheinbar groß im Kommen. In WiSo im ZDF war vor 4-6 Wochen zu sehen, das ein Verein, der seine Bankverbindung zu Spendenzwecken im Internet veröffentlichte ähnlich abgezockt wurde.

Ich wäre also vorsichtig mit der leichtfertigen Herausgabe der Bankverbindung... Inzwischen kostet es mich nur einen kurzen Anruf bei meiner Bank um eine Rücklastschrift zu machen, bei den ersten Malen mußte ich noch jedesmal zur Bank rennen.

Volker
 
Meine Frau und ich schon. Ein TK-Unternehmen, mit dem wir keinerlei Verträge geschlossen haben - noch nicht mal via Call by Call genutzt - hat plötzlich Gelder von ihrem Konto abgezogen.
Dann war auch die Dame am Schalter zickig weil "das könnte ja für uns Probleme mit denen geben". Naja, Rückbuchung, ein freundlicher Brief und gut war. Seitdem nie wieder was von gehört.
 
Wie gesagt ich habe noch niemals Probleme mit unberechtigten Lastschriften gehabt.
Wenn man lange genug sucht, dann wird es auch sicher genügend Leute geben, die schonmal einem Scheck-Betrüger aufgesessen sind, oder deren Kredit/EC-Karte gestohlen worden sind und vor der Sperrung kräftig beslastet wurden...

Man kann so ziemlich alle Bezahl-Systeme knacken und missbrauchen. Wer das absolut verhindern will, der muss sein Geld im Kopfkissen einnähen und alles Bar bezahlen...
 
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