Bei den Kabeln in den Dosen handelt es sich um Netzwerkkabel. Je nachdem wo die beiden Kabel herkommen, lassen sich die Dosen zu Netzwerkdosen umbauen.
In der Dose vom Bild 1 ist ein Adernpaar korrekt verwendet worden.
Bei den Bildern 2 und 3 wurden die Paare auseinandergerissen. Die "farbigen" Adern wurden auf der TAE-Dose verteilt, die "farbe-weissen"-Adern beiseite gelegt.
Die Frage ist, wo die Kabel herkommen.
Dort müßte man
* entweder, falls fix nur eine Dose verwendet werden soll, ein Adernpaar auf der ankommenden Leitung anklemmen ODER
* die Adernpaare richtig durchverbinden (Verteiler -> Dose 1 -> zurück zum Verteiler -> Dose 2 -> zurück zum Verteiler -> Dose 3 -> ...) um die Wahl zu haben welche Dose man benutzt.
Wichtig ist, dass für jeweils einen Weg immer ein Adernpaar genutzt wird, also eine weiss-farbige und die dazu passende farbige Ader als Doppelader verwendet wird, nicht wie in den Bildern 2 und 3 jeweils nur die farbige Ader.
Störeinstrahlungen durch elektromagnetische Felder wirken sich bei einem verdrillten Adernpaar auf beide Adern gleichermaßen aus, wodurch sich der Störeinfluß (aus Sicht der Geräte an beiden Enden) erheblich verringert oder sogar aufhebt.
Verwendet man einzelne Adern aus verschiedenen Paaren, kommt der Effekt nicht zum Tragen. Es kann sogar sein, daß sich die effektive Adernlänge durch unterschiedliche Verdrillungen unterscheidet, was zu weiteren Störungen führen kann.
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Ist denn etwas zur Vorgeschichte der Verkabelung bekannt, bspw. seit wann sie besteht oder was früher für Geräte verwendet werden?
Das Kabel in Dose 1 (orange) scheint das modernste zu sein, die beiden anderen halte ich aufgrund der Mantelfarbe und dem Zustand (Farbkleckse) für erheblich älter.