Einfache Telefonanlage OnPremise?

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Was ist die einfachste Telefonanlage für KMU?

Nur folgendes wird benötigt, typischer Fall kleiner Handwerksbetrieb:
- ob Software oder kleine Box fast egal
- nur 1 Rufnummer
- max. 5 Nebenstellen mit Softclient und/oder Yealink Telefon (keine Systemtelefone!)
- wählen vom PC aus und intern verbinden bzw. weiterleiten
- Ansage vor melden
- AB mit Urlaubssteuerung und Geschäftszeiten
- Telefonbuch aus Outlook
- kein Abomodell!

Fritzbox mit Phonesuite CTI ist ja an sich schon nicht schlecht aber AB und Ansage vor melden lässt zu wünschen übrig.

3CX wird immer merkwürdiger mit jeder neuen Version.

Asterisk ist viel zu kompliziert und zeitaufwendig. Hab noch Gemeinschaft in Erinnerung das ging eigentlich aber da wird nichts mehr entwickelt.
 
Moin,

Das kann so ziemlich jede TK.
Such dir einen vernünftigen Partner / Fachhändler in der Nähe und lass dich entsprechend beraten.

Starface, Agfeo, Swyx, ...

Grüße
 
Fritzbox mit Phonesuite CTI ist ja an sich schon nicht schlecht
Wenn diese Lösung schon fast ausreicht und es nur um die "Ansage vor Melden" an der Fritz!Box geht, dann die bisherige Lösung einfach mit Talkmaster erweitern.
 
Interessante Fragestellung. Schon gleich ablehnen, was „gut“ wäre.

Bei Ansage Funktionen gibt es z.B. Wartefelder. ICH würde gerne sehen, wer da drin ist - und auch dann (gern auch „gezielt“) rausholen. Und das gerade auch an einem Telefon.

Zudem möchte ICH vor allen Dingen eines:
Gespräche möglichst einfach vermitteln, zurückholen, mit und ohne voriger Ankündigung und zudem mittels identischem Bedienkonzept, vorab erkennen können „wer“ noch beim Kollegen klingelt und flexibel entscheiden, ob ich mir den Anrufer hole etc.
Und das alles so einfach, dass ICH keine Einweisung brauche oder jedesmal einen Spicker lesen muss.

Und zwar natürlich nicht nur an einem PC, sondern alles an einem Telefon.
ICH schließe daher Systemtelefone extra ein!

Aber das muss natürlich jeder selbst entscheiden.

Hast du schon mal mit Systemtelefonen gearbeitet?
 
Mein Vorschlag als langjähriger zufriedener Nutzer ist wie üblich Phonalisa. Funktionen vs. Preise https://www.phonalisa.de/preise.
Lizenzierung geht allein über die max. gleichzeitigen externen Telefonate = "Channel" und die Preise ergeben sich wie folgt:
Min. Preis = Channel * Min. Channel, also Home für 1x 58,31€, ... SBE für 4x 226,10€ etc..
Nach wie vor kein Abo.
 
Aus reinem Interesse: Bei diesen geringen Anforderungen, warum nicht eine Cloud PBX? Wenn der Internetanschluss mal ausfällt, könnte ihr ohnehin nicht telefonieren. Bei 5 Personen dürfte das Argument "Aber intern ginge es dann noch" für eine OnPrem Lösung nicht gelten.

Bei easybell kostet diese z.B. 15€ im Monat. Der Steuerberater wird sich über einen weiteren sofort abschreibbaren Posten sicher freuen. Wenn ihr auch Internet dort bestellt, kommt ihr bei VDSL 100 auf einen Gesamtbetrag von 57€ inkl. Festnetzflat.
 
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wie komfortabel soll die Administration denn sein?
werden keine Analog-Ports für Fax oder andere Endgeräte benötigt?
gibt es keine Türsprechstelle?
werden die Yealink-Endgeräte komplett manuell konfiguiert oder soll es eine Provisionierung geben?
wird keine Integration von Smartphones benötigt?
 
Interessante Fragestellung. Schon gleich ablehnen, was „gut“ wäre.
was ist denn "gut"? Jetzt hat jeder was anderes geschrieben, ist ja wie beim Arzt das man 5 Meinungen nach 3 Ärzten hat.

3CX ist einfach super seltsam geworden in v20, überhaupt nicht nutzerfreundlich in der Administration und die wollen so kleine Firmen sowieso nicht mehr.

Hast du schon mal mit Systemtelefonen gearbeitet?
Natürlich und wenn man die Anlage wechselt kann man die wegwerfen, ausserdem sind die relativ teuer.
Seit dem man programmierbare Softkeys im Displays hat finde ich die Bedienbarkeit nicht mehr das Problem.
Tischtelefone sind ohnehin nicht mehr so gefragt.

[Edit Novize: Beiträge gemäß der Forumsregeln zusammengefasst]

...es nur um die "Ansage vor Melden" an der Fritz!Box geht...
[Edit Novize: Überflüssiges Fullquote gekürzt - siehe Forumsregeln]
wirkt aber auch nicht grade einfach und schaut aus als ob das vor 20 Jahren implementiert wurde.
 
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Agfeo macht doch in der Größenordnung nette Sachen. Die ES Pure IP X IT zum Beispiel. (Geht auf Dauer aber nicht ohne Fachhandel.) Gebrauchte Agfeo würde ich die Finger von lassen.
Noch günstiger wären die gebrauchten von Yeastar-gibt es selbst neu bei Kleinanzeigen für Minipreise. Ich hab auch noch eine S20 rumliegen. Ist halt China pur-muss man selbst entscheiden ob man das will.

Oder Grandstream wird doch auch gerne genommen wenn Preis ein k.o. Kriterium ist.

Wird aber schwierig, wenn Sie alles kleine und / oder günstige Blöd finden.
 
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Mir fehlen Gründe warum man Produkt X nehmen soll, ich kenne selber schon sehr viel.

Im moment schaue ich mir grad MikoPBX an, scheint gar nicht mal schlecht zu sein für die Basics. Basiert auf Asterisk und hat ziemlich viel drin mit Queues, IVR, Zeitschaltung. Zero Touch funktioniert nur bei wenigen Yealink und Phonebook ist auch nur rudimentär.

Und es fehlt nicht an wissen, habe selbst schon bei einem Cloud VoIP Anbieter gearbeitet, die Zeit ist das Problem.
 
wenn man für eine Telefonanlage mit 5 Nebenstellen
- ein Projekt macht
- Komponenten von mehreren Herstellern einkauft
- viel Zeit aufwendet bis die Komponenten zusammen arbeiten und die gewünschten Funktionen umgesetzt sind
- ein Gebilde entsteht das mit ebenfalls viel Zeitaufwand zu pflegen ist
(getrennte Komponenten wollen getrennt upgedated werden und haben getrennten Support)

dann ist es einfach logisch, dass nicht die Telefonanlage sondern die Zeit zum Problem wird.
Sowas geht normalerweise nur als Hobby wenn Zeit und Geld unabhängige Faktoren sind.
 
[Edit Novize: Überflüssiges Fullquote gelöscht - siehe Forumsregeln]
Aber genau jene Zeit kostet im Service wie Planung üblicherweise Geld.

Hersteller X, Y mit Z zu kombinieren um dann bei Einrichtung / Problemen nicht mehr weiter zu kommen, kostet doch eben im Endeffekt viel Geld.

Ganz davon ab, dass ich Yealink von Design und Optik nicht mag, sind Systemtelefone ja mehr als nur IP Telefone - sie entlocken Systemen Leistungen, die eben Systemtelefonen vorbehalten sind.
Das war beim Nixdorf System 8818, wie Hicom/Hipath/Unify bis zu den heutigen Systemen nie anders. Ich ziehe Cisco optisch wie haptisch allen Systemtelefonen vor, muss aber eben enorme Abstriche hinnehmen.

Die gewünschten Anforderungen sind ja kein Hexenwerk, alle modernen Systeme setzen das um, aber was will man im Endeffekt erreichen?

Es soll alles einfach und schnell funktionieren, auf dem Stand der aktuellen Technik und am besten sicher, stabil, Ausfallsicher.

Die Wünsche einer kleinen Handwerksfirma sind ja schon überdurchschnittlich- wenn ich das mal sagen darf. Ich kenne keine Praxis, Kanzlei, Handwerker, die diese Anforderungen stellen.
Ich kenne aber sehr wohl oft deren Ansinnen. Es soll alles schön sein, am besten aber nichts kosten.
Und dann kommt als Totschlagargument oft die FRITZ!Box, die ja eine interne Telefonanlage hat. (Behauptet zumindest AVM…)

Ich würde den Rat geben, wenden Sie sich an einen Händler. Ob das nun Elektro Kotokanski in Pusemukel oder IT-AG XYZ im Edeltower ist, spielt keine Rolle.

Einmal alles konzipieren, ein Hersteller für alles und fertig. Notfalls mieten, leasen - aber auf Jahre sicher durchgeplant und im Servicefall lässt sich der Großteil binnen Minuten mittels Fernwartung klären. Zumal diese Kosten für ein Unternehmen steuerlich absetzbar sind.

Es spart Zeit, Geld und Nerven.
 
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@xrated
3CX war schon immer „komisch“. Nur merkt das halt mittlerweile auch die breite Masse.

Einen Vorteil von Systemtelefonen darfst du nicht vergessen: die Teile kannst du 10 Jahre und länger nutzen. Betreibst du aber Geräte von y an einer Anlage von x, so kannst du das nicht. Spätestens dann, wenn einer der beiden die Unterstützung einstellt, ist’s vorbei. Und auf Grund arg kürzer werdenden Produktzyklen, ist das mittlerweile häufig schon nach wenigen Jahren der Fall. Und Telefonanlagen nutzt man länger als wenige Jahre. Da wechselt man eh nicht so.
Mal vom komplett fehlenden Komfort ganz abgesehen. Und nein, Self labelung Keys bringen nicht den Komfort von echten System Geräten.

Aber klar, physikalische Geräte sind zunehmend unwichtiger. Nur weiß das eine Sekretärin anscheinend idR. nicht. ,-)

Aber auch da ist die Software dann entscheidend. Und dann vergleich mal. Gerne auch wieder zwischen 3CX und Agfeo. Ich weiß, wer gewinnt. ,-)
 
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Gibt es nicht. :rolleyes:

Davon abgesehen stimme ich mit #13 vollkommen überein. Die "Mehrkosten" einen kompetenten Partner eine Telefonanlage installieren zu lassen sind spätestens nach dem ersten Ausfall wieder reingeholt.

Ich kann aus Erfahrung auch nur jedem kleine Betrieb raten das nicht den "Azubi" machen zu lassen "weil der sich ja mit Technik auskennt".

Ein Unternehmen das unter anderem davon lebt telefonisch für Kundschaft erreichbar zu sein ist kein "Spielplatz".
 
Es gibt aber auch Nachteile, denn Systemtelefone sind oft scheissteuer und fliegen auch gern mal aus dem Sortiment.
Ich setze seit 2008 nur noch auf SIP/VoIP, weil ich den damaligen nicht-VoIP-Monopol-Kram satt hatte. Seitdem tun es VM-Anlagen von LocaNET und Phonalisa und ein zwei größere snoms mit BLF fürs Sekretariat und N510/N670 mit Pro-Mobilteilen für die Masse. Natürlich waren anfangs auch mehr oder weniger fehlschlagene Experimente dabei wie snom m3 und m8 oder Gigaset-Consumer-Mobilteile, die ab einer bestimmten N510-Firmware nur noch begrenzt kompatibel waren. Nach der Abkündigung der N510 und/oder Ankündigung der Gigaset-Insolvenz habe ich noch ein paar N510 hingelegt und sehe in eine sorgenfreie Zukunft.
 
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Es ist ja immer alles Geschmacksache-mir persönlich gefallen SNOM nicht. Die sehen praktisch wie Yealink alle gleich aus.

Mit dem Preis hast Du natürlich Recht.

Die Frage ist auch, kommt Mitarbeiter A-B-C damit zurecht, ein Telefon von wem auch immer auf den Tisch zu bekommen und dann machen. Wäre ja schon schön, wenn der/diejenige außer Wahlwiederholung auch ohne Seminar / Handbuch zumindest eine Nummer speichern kann, Konferenzen, Rückfrage, VMS durchführen.

Zumindest in dem Punkt finde ich Systemtelefone immer recht praxisnah und selbsterklärend einfach gehalten.
 
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Noch ein kleiner Vorteil der Phonalisa-Anlage: Die per Web-IF bearbeitbaren Adressbücher stehen als LDAP für z.B. N510/N670 bereit.
Für winzige Büros würde ich natürlich immer eine moderne Fritzbox nehmen und ein NextCloud-CardDAV-Adressbuch anbinden.
 
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