Empfehlung für Fax per VoIP

catalpa

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Hallo,
kann mir evtl. jemand eine möglichst zuverlässige Lösung fürs faxen per VoIP empfehlen?
Seit wir von 1&1 (3 MBit auf Telekomleitung) zu Innogy Breitband gewechselt sind und
auch VIELE andere Probleme damit hatten hat das Faxen nie wieder zur gewohnten
Zuverlässigkeit gefunden. Die Leitung hat jetzt max.120 MBit aber stark schwankend
auch mal runter auf 10-20! Es wurden schon zahllose Verbessungsversuche gemacht,
ein Wechsel des Adernpaares brachte etwas mehr Stabilität aber ich glaube die Leitung
hat insgesamt einen Schaden (obwohl von 2006). Zum Aufreißen der Straße konnte ich
aber noch niemanden bewegen. Alternativ über Telekom / 1&1 bringt auch nix, die würden
dann die selbe Anbinung benutzen oder über Hybrid (wovon auch immer abgeraten wird).
In 1-2 Jahren soll ein Glasfaserausbau der Telekom erfolgen, bis dahin müssen wir irgendwie
klar kommen. Weil meine Frau beruflich viel (30-50 am Tag) das Fax nutzt muss das
verbessert werden. Zur Zeit gibt es immer wieder Fälle, in den das Fax verstümmelt wird
oder gar nicht durch geht. Es sind "nur" noch ca. 5-10% Fehlerquote aber die nerven sehr.
Jetzt läuft das über die Fritzbox (7490) und die VoIP-Server von Innogy. Ließe sich etwas
an der Stabilität machen, wenn man andere Hardware, z.B. separate VoIP-Adapter und
Router verwendet oder einen freien Sip-Anbieter? Oder doch zur Telekom wechseln
(auf dem selben Kabel) und auf bessere Infarstruktur dahinter hoffen? Das Fax selber ist
ein großer Lexmarkopierer der schon gewechselt wurde.

bye,
Patrick
 

LastRaven

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muss es denn zwingend ein Faxgerät sein? Schon mal über Soft-Fax (z.B. via web.de oder gmx.net) nachgedacht?
 

Olaf Ligor

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Verwende doch einen freien SIP-Anbieter wie easybell, da kann man den Fax-Versand per Web-Interface und -Empfang per Mail auslagern und schließt damit alle Unwägbarkeiten der eigenen Internetanbindung aus.
Beim kleinsten Geschäftskundentarif "Business basic" bekommt man z.B. für netto 1,67 €/Monat zwei "Leitungen" mit wahlweise einer Nummer oder einem 10er Trunk (für zusätzlich einmalig 16,80 €).
 

catalpa

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Eine Internet-Fax-Lösung haben wir schon als Fallback aber das ist kein praktikabler Ersatz für ein Gerät. Schon weil man gerichtsfeste Sendeberichte braucht, wenn der Web-Dienst sowas anbietet, dann als pdf und das wird i.d.R. nicht anerkannt, die wollen immer noch ein "echtes" Fax.
 

armin56

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Wurde am Lexmarkkopierer die Übertragungsrate verringert? Wurde ECM abgeschaltet? Falls nein, bitte beides machen.
Wie viele Seiten müssen denn am Stück gefaxt werden?
 

catalpa

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> Übertragungsrate verringert?
ja, das machte keinen Unterschied

>Wurde ECM abgeschaltet?
DAS kannte ich noch nicht und hab es eben gegoogelt, hört sich vielversprechend an aber da steht auch, dass man es nur zum testen ausschalten soll...
ich durchsuche heute Abend mal das Menü und schalte das aus, dann lasse ich meine Frau 2 Tage arbeiten und schaue ob es weiter zu Fehlern kommt


>Wie viele Seiten müssen denn am Stück gefaxt werden?
unterschiedlich, 90% aller Fälle 1-2 Seiten aber gelegentlich auch ganze Gutachten (20-30 Seiten), die langen machen natürlich mehr Probleme.

Vielen Dank schon mal, ECM ist ein neuer Ansatzpunkt!
 

pw2812

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Falls die Abschaltung der Fehlerkorrektur nicht den erhofften Erfolg bringt, könntest du auch noch an der Faxauflösung "rumschrauben". Zum Testen würde ich dir die Optionen "Standard" (Auflösung 100 dpi) oder "Fein" (Auflösung 200 dpi) empfehlen. Vermeiden solltest du dann eher Optionen wie "Superfein" (Auflösung 300 dpi) oder "Ultrafein" (Auflösung 600 dpi). Bei Lexmark Geräten sollten die Bezeichnungen der einzelnen Optionen so oder ähnlich lauten.

Ob die Qualität der Faxausgabe auf Empfängerseite z.B. mit der Option "Standard" noch ausreichend ist, müsstest du dann ausprobieren.
 

Unify_User

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Geschwindigkeit reduzieren auf max. 14,4kb/s
nicht mehr als 7 Seiten pro Fax versenden ( Erfahrungswerte)
Wenn ECM Aktiviert ist , dann muss es auf beide Seiten ( Sender /Empfänger) aktiv sein.

Gruß
_User
 

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