FB 7270 als GSM Gateway

vscherf

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Hallo,
ich habe mich jetzt so ziemlich durch die Threads dieses Themas durchgearbeitet und habe mir auch andere Beiträge einverleibt. Trotz alledem gibt es aber immer noch ein paar Fragen.
Funktioniert denn nun eine FB 7270 als GSM-Gateway zuverlässig (Verbindung, Sprachqualität, etc., ein Mobilfunkmast ist ganz in der Nähe) ?

So weit sich das herauskristallisiert hat, ist, wenn es möglich ist, der Huawei Stick E173 die erste Wahl (?).
Folgendes möchte ich damit bewerkstelligen:
  • alle gewählten Mobilrufnummern sollen über das GSM-Gateway laufen (2 x Dect, 2 x Analog, 4 x Android mit FritzFon)
  • eingehende Anrufe auf diese Nummer sollen an eine Festnetznummer umgeleitet werden (Denn die werden ja bestimmt als Nummer angezeigt? Könnte man das auch einstellen, indem man die SIM in ein Mobiltelefon legt und da die Rufweiterleitung einrichtet?)
  • Optional: als Notfallersatz für die Internetverbindung
  • Kann der GSM-Stick neben einem USB-Stick, der als Speicher für den AB dient, an einem Hub (aktiv) betrieben werden?
Der aktuelle Provider ist KabelDeutschland (O2).
Auf die Nr der SIM würde ich dann bei Bedarf eine Mobile FlatRate buchen lassen.
Aber bevor ich das mache, wollte ich eben sichergehen, dass das auch alles so funktioniert, wie ich mir das vorstelle.
Wenn nicht, was müsste ich anderes/zusätzliches haben, dass es funktioniert.

Auf der FB ist die aktuelle Firmware drauf (6.05). Ein flashen mit Freetz würde ich gerne vermeiden, außer es geht nicht anders.

Bei AVM gibt es leider keinen Support mehr auf Anfragen für die 7270.

Ich hoffe die Fragen sind nicht zu naiv und jemand hat evtl. eine Tip.

Viele Grüße,
Volker
 
Moin,

grundsätzlich geht es, mit dem entsprechenden Stick die Gespräche ins Mobilnetz abzuwickeln.

Ich verstehe den Sinn allerdings nicht. Bei cheapVoIP zahlt man (prepaid) 0,6 Cent/Min ins Mobilnetz und kann dabei die normale Festnetznummer übertragen lassen. Statt für 9,95€/Mon (Fonic, billigste Flat ins Mobilnetz) kanns Du alternativ 26,5 h mit cheapvoip ins Mobilnetz telefonieren. Wenn Ihr tatsächlich mehr ins Mobilnetz telefoniert, dann reicht ein UMTS-Stick doch eh nicht, denn da geht nur ein Gespräch zur Zeit, während mit cheapvoip mehrere Gespräche parallel möglich sind.
Nebenbei spart man sich die Umleitung eingehender Anrufe auf der SIM, einen aktiven USB-HUB, den GSM-Stick und natürlich den Strom für diese Geräte.

Solltest Du DS-Lite von Kabeldeutschland haben und daher bisher Probleme mit SIP-Providern: Die Marken von Dellmont sind auch via IPv6 erreichbar, also z.B. sip6.cheapvoip.com.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Andre,
danke für deine Antwort.
Du hast Recht, was die Kosten Betrifft. Ich hätte mir für eine separate SIM eine Mobilflat für 9,95 gebucht.
Die anderen Möglichkeiten über einen VOIP-Anbieter hatte ich gar nicht in Betracht gezogen, da ich es schlicht nicht wusste und mir diesbezüglich auch keine Gedanken dazu machte.
Jedenfalls habe ich mir jetzt einmal einen Account bei cheapVoIP zugelegt und auch alles eingerichtet.

Was soll ich sagen? Es funktioniert!:D
Und das auf Anhieb.

Ich danke dir vielmals für den Tip! :bier:

Viele Grüße,
Volker
 
Gern geschehen.

Ich hatte früher auch GSM-Gateways und erst vor 4 Jahren auf die Billigheimer gewechselt.

Die ändern zwar gerne mal ihre Tarife, bei prepaid ist das aber nicht ganz so tragisch. Man kann ja nach verbrauchem Guthaben zur nächsten Dellmontmarke wechseln. Auch wäre eine Preissteigerung von 140% (von 0,5 auf 1,2 Cent) wie sie freevoipdeal beispielsweise innerhalb von ca. 2 Jahren hatte, zwar relativ hoch aber absolut immer noch billig... (mein Guthaben da habe ich immer noch nicht verbraucht)

Nebenbei: Man kann mit der MobileVoIPApp auch vom Smartphone aus sehr günstig via Callback telephonieren. Ich habe in meinem Smartphone eine reine Tabletflat (3GB für effektiv 5,37 €/Mon, Januaraktion von 1&1), bei der abgehende Gespräche 20 Cent/Min kosten sollen. Mit Cheapvoip ginge es für 1,2 Cent in alle Netze (+5 Cent je Gespräch bei Callback). Dank eigenem Asteriskserver und einiger weiterer Tricks drücke ich das sogar auf 0,0 Cent ins Festnetz und 0,6 Cent ins Mobilnetz. Da lohnt sich auch auf dem Handy keine Telefonflat mehr...
 
Hallo Andre,
bei den Preisen und der schnellen Verfügbarkeit frage ich mich ernsthaft, wer da alles mithört...
Naja, was solls. Die 19 ct/min sind mir einfach zu viel und da werde ich die Kröte halt schlucken müssen.

Das kling schon interessant, was du da beschreibst. Ehrlich gesagt, ist mir der Aufwand dann aber doch zu hoch. Ich bewundere diejenigen immer wieder, die sich in so etwas reinhängen können.
Ganz kostenlos muss es ja nicht sein. Wenn ich den Dienst benutze, bin ich ja gerne Bereit, auch meinen Obulus zu entrichten. Aber man muss ja trotzdem schauen, wo man bleibt.

Ich würde dir aber dennoch gerne die ein oder andere Frage stellen:
1. Bestimmt ´ne blöde Frage, aber kann man die Nummer auch von "außen" anrufen?

2. Sollte ich für die Smartphones die MobileVoIPApp nutzen oder tut es die Fritz!FonApp auch? Da wäre dann nämlich das Adressbuch gleich mit eingebunden.
Mein Sohn hat zwar ein Z10, doch angeblich soll die AVM-App für Android darauf auch zum laufen zu bringen sein.

3. Ich hab noch zwei 7170er Fritten als AccessPoints in Betrieb. Wenn ich nun auf einer derer eingebucht bin kann ich ja per WLAN telefonieren. Macht es daher Sinn die beiden Boxen an der Hauptbox als VoIP-Registrar einzutragen? Aber im Prinzip denke ich, das ist sicherlich gehupft wie gesprungen, da ja die Verbindung eh über die Hauptbox aufgebaut wird. Ist halt nur so eine Idee.

Viele Grüße und einen schönen Abend noch,
Volker
 
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