FBF7170 und Auerswald ISDN - Geht nix (trotz WIKI...)

Handfest

Neuer User
Mitglied seit
25 Jul 2007
Beiträge
11
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
1
Vielleicht bin ich wirklich zu blöd oder ich sehe den Wald vor Bäumen nicht mehr. Trotz lesen der Wikis und unzähliger Beiträge hier krieg ich es nicht geregelt:

Ich hab eine Auerswald 2206USB die seit Jahren problemlos funktioniert. Seit kurzem hab ich DSL und mir eine FBF7170 zugelegt.

Ich möchte jetzt diese FBF per ISDN hinter die 2206 hängen. Einzige Funktion soll sein, die auf der FBF ankommenden VOIP-Anrufe an die 2206 weiterzugeben und dort den Anruf an einer der vorhandenen Nebenstellen zu melden (natürlich will ich auch telefonieren :-))). Umgekehrt soll ein rauswählen auf eine als Kurzwahl in der FBF agelegten SIP-URI möglich sein.

Es geht also lediglich um ein Gateway ins Netz.

Immerhin trägt die FBF ankommende VOIP-Anrufe bereits in die Anrufliste ein. Leider ist dann Schluß...

Kann mir als Dummie bitte jemand sagen welche Kabel wohin müssen und wie ich welche Rufnummer an der FBF und an der 2206 eintrage? Ich krieg sonst noch ne Macke - heute hat sich erstmal die FBF mit "Störung" aufgehängt.

Scheint als eher ein Problem mit der Verkabelung zu sein.

Aus den Wikis werde ich nicht schlau - mir fehlt was für "Sekretärinnen und Vorstände"

Vielen Dank im Voraus

Handfest
 
Hallo,

Warum soll die Fritz denn hinter die 2206, wäre es nicht eleganter die FritzBox vor die Auerswald anschließen und die Auerswald dann an den Internen SO-Bus von der FritzBox.

Das sieht dann so aus:

NTBA ---ISDN ---> Eingang FritzBox, --- ISDN ---> Auerswald.

Dann in der FritzBox alle Rufnummern eintragen (Festnetz und VoIP) und gleiches auch in der Auerswald.

In der Auerswald dann festlegen, welches Telefon, welche Rufnummer für abgehende Rufe verwendet.

mfg Holger
 
lone star schrieb:
Hallo,

Warum soll die Fritz denn hinter die 2206, wäre es nicht eleganter die FritzBox vor die Auerswald anschließen und die Auerswald dann an den Internen SO-Bus von der FritzBox.

Elegant oder nicht - für mein Verständnis ist das was an der FBF hängt nix anderes als ein (oder mehrere) zusätzliche Leitungen mit einer anderen Übertragungstechnik

lone star schrieb:
Dann in der FritzBox alle Rufnummern eintragen (Festnetz und VoIP) und gleiches auch in der Auerswald.

mfg Holger

Genau das wollte ich vermeiden: Ich dachte bislang es könnte reichen die VOIP-Nummer(n) in der FBF zu pflegen und an der Auerswald sowenig wie möglich zu ändern.

Geht das nicht auch so (und hat das Nachteile?)

Handfest
 
Hallo Handfest,
ich versuche mal die Vorstandsversion :-) Sekretärinnen verstehen das dann auch jeden Fall auch ;-)

Es gibt zwei Arten von Anschlussmöglichkeiten:

- die FBF wird quasi als Amt anstelle eines ISDN-Anschlusses an den externen S0-Port der 2206 angeschlossen und für die Auerswald-Anlage ändert sich ansonsten zunächst mal nichts. Soll VoIP genutzt werden, kommt aus Sicht der Auerswald-Anlage nur eine weitere MSN am ext. S0 hinzu (kleine Konfigurationsänderung).

- die FBF wird als Nebenstelle an die 2206 angeschlossen und routet Gespräche über die Nebenstelle. Dann muss die 2206 eine neue Nebenstelle einrichten und manuell/per Ausnahmeregeln über die Nebenstelle abgehende VoIP-Gespräche routen (wesentliche Konfigurationsänderung).


Der Nachteil der Nebenstellenkopplung liegt außerdem noch daran, daß eingehende Gespräche als "von der Nebenstelle kommend" und nicht mit der Nummer des Anrufers signalisiert werden. Abgehende Gespräche muss man durch Wahl der Nebenstelle und dann Nachwahl der Zielnummer wählen. Sehr unpraktisch.

Also ist der Weg, die FBF zwischen ISDN und Auerswald-Anlage zu hängen, der bei weitem einfachste und flexibelste. Du kannst sogar in der FBF ein LCR einrichten, das dann alle Gespräche der 2206 passend per Festnetz oder VoIP routet. In der Auerswald-Anlage müssen dann nur die "Internetrufnummern" der FBF, die für VoIP genutzt werden, noch als zusätzliche MSN eingetragen werden. Die Rufverteilung erfolgt wie gewohnt.

In der FBF muss dann natürlich die Liste der ISDN-MSN auch eingetragen werden, aber die ändern sich ja nicht täglich.

Wenn noch Fragen sind, melde Dich doch hier einfach noch mal.

Viel Spaß!
--gandalf.
 
Hallo gandalf94305,

gandalf94305 schrieb:
- die FBF wird quasi als Amt anstelle eines ISDN-Anschlusses an den externen S0-Port der 2206 angeschlossen und für die Auerswald-Anlage ändert sich ansonsten zunächst mal nichts. Soll VoIP genutzt werden, kommt aus Sicht der Auerswald-Anlage nur eine weitere MSN am ext. S0 hinzu (kleine Konfigurationsänderung).
D.h. das jetzt vom NTBA an die Auerswald gehende Kabel wird am NTBA abgezogen und in die Buchse FON(S0) an der FBF gesteckt? Die FBF ist an Buchse DSL/TEL über das Y-Kabel am Splitter und am NTBA angeschlossen?

gandalf94305 schrieb:
Also ist der Weg, die FBF zwischen ISDN und Auerswald-Anlage zu hängen, der bei weitem einfachste und flexibelste. Du kannst sogar in der FBF ein LCR einrichten, das dann alle Gespräche der 2206 passend per Festnetz oder VoIP routet. In der Auerswald-Anlage müssen dann nur die "Internetrufnummern" der FBF, die für VoIP genutzt werden, noch als zusätzliche MSN eingetragen werden. Die Rufverteilung erfolgt wie gewohnt.

In der FBF muss dann natürlich die Liste der ISDN-MSN auch eingetragen werden, aber die ändern sich ja nicht täglich.

Wenn noch Fragen sind, melde Dich doch hier einfach noch mal.

Viel Spaß!
--gandalf.[/QUOTE]

Wenn das alles ist ist das genial :-)) Danke schonmal (warte aber doch noch auf Bestätigung der Verkabelung)

Handfest
 
Handfest schrieb:
D.h. das jetzt vom NTBA an die Auerswald gehende Kabel wird am NTBA abgezogen und in die Buchse FON(S0) an der FBF gesteckt? Die FBF ist an Buchse DSL/TEL über das Y-Kabel am Splitter und am NTBA angeschlossen?
Genau so geht das. (Kleiner Tipp - siehe im Handbuch nach. Ersetze dort im Geiste das ISDN-Telefon mit Deiner TK-Anlage und Du bist durch!)
 
Gelöst! FBF7170 an Auerswald 2206 (Geht jetzt)

Danke! Ihr habt mir sehr geholfen.

Jetzt klappt zumindest die Anwahl per VOIP und das Gespräch wird zur 2206 durchgereicht. Jetzt werde ich mich mal mit der Gegenrichtung beschäftigen, damit der Anruf auf meinem Laptop in Argentinien auch von meiner Frau (ohne besondere Copmputerkenntnisse) klappt. Mal sehen wie das geht ;-))

Handfest

P.S. Falls natürlich noch jemand einen Tip für mich hat...
P.S.S. Das Handbuch hatte ich natürlich nicht gelesen - wer liest schon Handbücher. Im Nachgang ist das aber auch nicht besonders DAU-tauglich...
Ohne euch hätte ich das wohl nicht hingekriegt
 
Nöööh,

weiteren Tipp eigentlich nicht.

Aber ISDN-Telefonanlage hinter FB funktioniert gut und vollständig
(siehe Signatur)

Gruß
Steven
 
Für die eingehenden Rufe musst Du nur beachten, daß die Anlage eine Rufverteilung für die entsprechende "Internetrufnummer" in der FBF, die bei der Auerswald 2206 als pseudo-MSN ankommt, hat.

Abgehend für Anrufe nach Argentinien: Du kannst in der FBF auch feste Wahlregeln verwenden, die Anrufe nach 0054 entsprechend routen. Bedenke jedoch, daß für Mobilfunk ein anderer Anbieter günstiger ist als für Festnetz. Da würde sich die Installation eines LCR von www.telefonsparbuch.de in der FBF lohnen, um flexibler als mit Wahlregeln zu sein. Das hilft ja auch bei Telefonaten in Deutschland per CbC bzw. VoIP.

--gandalf.
 
Kostenlos!

Statistik des Forums

Themen
248,521
Beiträge
2,293,419
Mitglieder
378,022
Neuestes Mitglied
David Kaaya