Fehlermeldung auf der CLI

oliver-k

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Hallo zusammen,

bin ganz neu im Bereich der IP Telefonie mit Asterisk und habe mich anhand der Anleitung von betateilchen schon ganz gut vorgearbeitet. Allerdings habe ich da noch die ein oder andere Frage bzw. Problem.

1. Ich habe nicht wie im betateilchen Tutorial alles kompiliert sondern es aus den Ubuntu Repos genommen, habe ich jetzt mit Leistungseinbußen zu rechnen oder kann man das vernachlässigen?

2. Auf der Asterisk CLI bekomme ich nach jedem reload einige Fehlermeldungen, mit der SMDI Warnung kann ich ja noch Leben aber das erste sagt mir nichts.
Er will wohl irgendwwo ne Datei, auch wenn sie leer ist, aber er will sie :confused:

Code:
[Jun 23 01:01:11] ERROR[6879]: config.c:748 process_text_line: *********************************************************
[Jun 23 01:01:11] ERROR[6879]: config.c:749 process_text_line: *********** YOU SHOULD REALLY READ THIS ERROR ***********
[Jun 23 01:01:11] ERROR[6879]: config.c:750 process_text_line: Future versions of Asterisk will treat a #include of a file that does not exist as an error, and will fail to load that configuration file.  Please ensure that the file 'manager.d/*.conf' exists, even if it is empty.
[Jun 23 01:01:11] ERROR[6879]: config.c:754 process_text_line: *********** YOU SHOULD REALLY READ THIS ERROR ***********
[Jun 23 01:01:11] ERROR[6879]: config.c:755 process_text_line: *********************************************************
[Jun 23 01:01:11] WARNING[6879]: res_smdi.c:746 reload: No SMDI interfaces were specified to listen on, not starting SDMI listener.
[Jun 23 01:01:11] WARNING[6879]: chan_zap.c:13004 process_zap: Ignoring switchtype
[Jun 23 01:01:11] WARNING[6879]: chan_zap.c:13004 process_zap: Ignoring signalling
[Jun 23 01:01:11] WARNING[6879]: chan_zap.c:13004 process_zap: Ignoring rxwink


Kann mir vielleicht einer von euch verraten wie ich das beheben kann?
 
wie wärs mal, nach zeichenfolgen, die hier angezeigt werden, in den config dateien der asterisk zu suchen?????
kleiner tip: wahrscheinlich liegt die im /etc/asterisk, fängt mit "manager" and und hört mit ".conf" auf...............

grüße,
laureen
 
Please ensure that the file 'manager.d/*.conf' exists, even if it is empty.
ja ja, wer lesen kann hat wirklich mehr vom leben...

sorry, aber das musste jetzt leider sein

Grüße,
Klaus
 
Okay, das wars

habe mir einen Ordner "manager.d" erstellt und darin einfach ne leere .conf erstellt und jetzt ist die CLI beruhigt :)

Dankeschöön...
 
Ja das mit dem Lesen klappt schon ganz gut, wie ich aber sagte bin ich
Anfänger und habe vielleicht gerade mal 2 Stunden mit Asterisk verbracht und
mir ist es nicht gleich wie Schuppen vor die Augen gefallen das ich das unter /etc/asterisk anlegen muss.
 
na schön, wenn Du ganz neu bist noch ein kleiner Tipp, Du kannst auch in der /etc/asterisk/manager.conf einfach das include rausnehmen, dann hast Du nicht ein ein leeres Verzeichniss und eine leere Datei die keiner braucht.

Grüße,
Klaus
 
Auskommentieren ist auch ne gute Idee, hatte ich auch zuerst gedacht als ich in die Datei geschaut habe, aber dann hab ich geglaubt das das vielleicht vom System gebraucht wird oder so.

Wie sieht das mit meiner ersten Frage aus, weiß jemand ob das was aus macht?
Kompiliert hier jeder seinen Asterisk oder ist aus den Repos nehmen okay, oder ist das vielleicht nicht aktuell genug?

Gruß
Oliver
 
Hallo,

zur ersten Frage:
das liegt an Dir wie Du besser zurechtkommst, es wird immer welche geben die sagen "Nur kompilieren" andere wieder "Nur fertige Pakete" wenn Deine Asterisk läuft und Du alles dabei hast was Du brauchst nimm das aus den Repos, keine Ahnung wie Ubuntu die Pakete verändert (macht jeder anders) hab das noch nie ausprobiert, ich bin halt ein Debian Fan, lese Dir doch mal diesen Tread durch http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=169287 hier wird eine Asterisk mitt Debian Etch 4.0 und fertigen Paketen von Zakotel installiert, ich verwende schon seit einem Jahr die Pakete von Zakotel, sind immer aktuell und die Installation dauert inklusive Betriebssystem gerade mal 35 -40 Minuten (kommt natürlich auf Deinen Rechner an) das erste mal wird man wahrscheinlich 1,5 Std. brauchen

Grüße,
Klaus
 
Also so weit ich das mit meinem dezeit bescheidenem Wissen beurteilen kann ist in den Ubuntu Repos alles wichtige vertreten, klar ist nicht die alleraktuellste Version (Derzeit 1.4.17) aber ich denke das ist wohl noch vertretbar oder?

Deinen Link werde ich mir mal näher anschauen, sieht sehr interessant aus.

Gruß
Oliver
 
Hallo,
man braucht nicht immer die aktuellste Version, wichtig ist nur wenn ein Security Fix rauskommt das man den auch einfach updaten kann, und immer alles kompilieren finde ich ein wenig mühsam, daher nehme ich die Pakete.
Wir verwenden auf manchen Maschinen noch die 1.2er Asterisk und läuft auch...

Grüße,
Klaus
 
jetzt geb ich auch mal meinen senf dazu, sorry, wenn der post etwas länger ist.

ich fand es einst recht angenehm, fertige pakete aus den distributions repos zu nehmen, ich verwendete damals die asterisk pakete der debian stable distro. allerdings störte mich eines ganz gewaltig dabei:

wenn digium die asterisk weiterentwickelt, wird ja zu einem zeitpunkt eine art snapshot des entwicklungsstandes hergenommen und dieser mit einer eigenständigen versionsnummer versehen und auf deren download-webseite veröffentlicht. aus dem changelog ersieht man dann die veränderungen zu vorgänger-versionen. soweit sogut.

viele package maintainer gehen danach her und bauen die ihnen wichtig erscheinenden änderungen in die bereits vorhandenen pakete der vorgängerversion ein und geben dieser dann eine neue versionsrelease, die aber (durch den einbau der updates) in keiner weise mit der der asterisk zusammenstimmt. so kommt es dann zustande, dass die versionen von digium und die der distributionen immer weiter auseinanderdriften. installier ich jetzt aus einem distributions-repository eine asterisk, so weiss ich nicht mehr wirklich, was da dann alles drinnen ist. wie kann es denn sein, dass die version lt. repo 1.2.10 ist, die aber patches drinnen hat, die aus der 1.2.12 stammen (als beispiel)?

wenn man sich jetzt vorstellt, dass die meisten administratoren nicht den ganzen tag zeit haben, sich mit asterisk zu beschäftigen und alle möglichen changelogs zu lesen, weil sie eben andere aufgaben auch noch haben, ist es eigentlich für diese nicht machbar, so eine vernünftige releasepolitik auf deren produktivsystemen durchzusetzen.

meine persönlich meinung ist es, dass es genau deswegen noch viele gibt, die asterisk selbst kompilieren, weil es eben ziemlich schwierig ist, da überall durchzublicken.

jetzt hatte ich bis vor einigen wochen auch das problem, dass debian etch immer noch die 1.2er version der asterisk im repository hatte, ich aber funktionalitäten aus der 1.4er benötigte. im konkreten war das das feature, dass die CDRs in die datenbank geschrieben werden, bevor im dialplan die extension "h" beim hangup aufgerufen wird. gut, dachte ich mir als eingefleischter debian fan, installierst du halt einen (originalen) debian backport. und das war dann der supergau. wisst ihr, wenn mal ein mailserver einen halben tag steht, ist das zwar schlimm, aber die leute, die damit arbeiten, wissen, dass in der computerwelt sowas vorkommen kann. dass aber eine telefonanlage einen halben tag, oder auch nur 1-2 stunden nicht geht, das verursacht einen ungleich unangenehmeren zoff, weil "es ist doch eine telefonanlage und kein computer!"

letztendlich wurde dann wieder die 1.2er aus dem repository installiert, das backup zurückgesichert und das feature der CDRs auf umständliche weise mit scripts gelöst.

DAS KANNS JA NUN WIRKLICH NICHT SEIN, dachte ich mir und habe mich auf die suche nach debian etch paketen gemacht, die genau das halten, was die versionsnummer verspricht. ich hab dann auch einige ausprobiert, die einen haben schlechter, die anderen besser funktioniert, bis zu dem zeitpunkt, als ich auf die zakotel pakete gestossen bin. zuerst war ich etwas skeptisch, da diese pakete nur für i386 verfügbar sind und die bristuff patches mit drinnen haben, aber es wurde eben nicht herumgebastelt wie be anderen paketen. gefunden habe ich sie hier: http://www.voip-info.org/wiki/index.php?page=Asterisk+Linux+Debian unter "Asterisk Packages". mittlerweile habe ich mehrere asterisk installationen am laufen, sogar mit junghanns und HFC-S karten, alle ohne probleme. das nette dabei ist, dass in diesen paketen nicht wie bei anderen, die sample-configs, die ihr vom selbst compilen kennt, dabei sind, sondern eine "real world" konfiguration, die mit einigen wenigen anpassungen sofort verwendbar ist. was dem ganzen vielleicht noch fehlt wäre eine konfigurationsoberfläche, aber ich verliere die hoffnung nicht. mir geht es einzig und alleine um hohe zuverlässigkeit und leichte wartbarkeit.

ich möchte hier natürlich niemandem zu nahe treten, das sind meine meinungen und meine erfahrungen. und vielleicht helfen sie ja dem einen oder anderen von euch.

grüße,
laureen
 
Das hört sich für mich jetzt sehr plausibel an, ich wusste gar nicht das dort was verändert wird.
Ich war bis jetzt der Meinung wenn ich eine Asterisk 1.4.17 aus meinen Ubuntu Repos installiere dann habe ich genau das gleiche als wenn ich mir diese Version auf asterisk.org lade.
Ich glaube die zakotel Pakete werd ich mir auch mal genauer ansehen, schätze die werden ja auch unter Ubuntu laufen oder?
Aber echt gut mal zu wissen wie das mit den Versionsnummern so abläuft.

Gruß
Oliver
 
wie und ob das unter ubuntu funktioniert, kann ich dir leider nicht sagen, was hast du gegen debian? ist ja immerhin die grösste distributionen, die keine sog. "Enterprise" versionen besitzt.

grüße,
laureen
 
Also gegen Debian habe ich absolut nichts, ganz im gegenteil. Habe halt nur irgendwann mal ne Ubuntu Server Variante installiert und war damit recht zufrieden und so habe ich es beibehalten. Mir ist hauptsächlich wichtig das es eine "apt-get" Distribution ist, weiß nicht warum aber RPM mag ich nicht.


Grüße
Oliver
 
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