[Problem] Fernzugriff auf LTE Fritzbox [FRITZ!Box 6850 LTE, Netz o2]

Christoph_ip

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Mein Onkel hat ein Häuschen mit einer Heizung außerhalb der Stadt. Er würde gerne die Heizung aus der Ferne anschalten. Das geht über eine App auf seinem iPhone.
Die Idee ist dort eine FRITZ!Box 6850 LTE zu betreiben und sich vom Handy per Fernzugriff zu verbinden und so die Heizung zu bedienen.

Zu Hause hat er eine Kabel FRITZ!Box 6690.
Im Mobilfunknetz ist er bei o2 und hat sich dort eine zweite SIM-Karte für die LTE-Fritzbox bestellt.

Er hat das Setup noch nicht zum laufen bekommen und mich um Hilfe gebeten. Das gbt es ja einige Hürden, Stichwort: Der LTE Router darf die Verbindung nicht verliere, ipv4 und ipv6, öffentliche IP...
Ich hatte auch etwas von Zugriffsproblemen von o2 zu o2 gelesen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Fernzugriff einzurichten: IPSec, Wireguard. Entweder zwischen iPhone und LTE FRITZ!Box oder als Site-to-Site zur FRITZ!Box zu Hause.

Habt ihr eine Empfehlung welches Vorgehen den höchsten Erfolg verspricht? Oder auch gerne, welche Konstellationen Probleme machen.
 
Wenn es für die Heizung eine App vom Hersteller gibt, dann hat der mit Sicherheit irgendeine "Cloud"-Lösung integriert, die sich um alles kümmert, solange die Heizung irgendeine Art von Internetanschluss hat.
 
Hat die SIM in der 6850 eine öffentliche IPv4 Adresse?

Muss man separat bestellen und den APN anpassen.

Bei welchem Anbieter ist die Kabelfritzbox?
 
Mit der Cloud Lösung schau ich nochmal nach, aber die Verbindung zur Steuerung kommt von außen.

Wahrscheinlich hat er keine feste IPv4. Dazugebucht hat er nichts. Wir sind für Donnerstag verabredet. Dann weiß ich mehr.
Zuhause ist er bei Vodafone Kabel.

Ohne feste IPv4 wird es schwierig? Würde ein Wechsel zu Telekom Prepaid helfen?
 
Öffentliche IPv4, die muss nicht fest sein.
Bei Magenta kostet die nur nicht extra, es würde aber z.B. reichen, am Festnetz eine zu haben, mit der sich Handy und LTE Box verbinden.

Was hat er denn bei Vodafone?
DS Lite oder Dual Stack?
Vodafone GmbH oder Vodafone West GmbH?
Miet- oder Kaufbox?
 
Das einfachste wäre, wie @chrsto schon schrieb, die Cloudlösung, die zu 99% möglich ist. Evtl aber nur mit einem (kostenpflichtigen) Cloudaccount des Heizungs-App-Herstellers - alle setzen heutzutage auf Cloud.
Ansonsten mit einer rein lokalen Lösung geht es evtl auch so. Du musst mit VPN (Wireguard) eine Verbindung zu Deiner Fritz und damit zu Deinem lokalen Netz aufbauen. Wireguard kann auch IPv6. Dann kannst du mit dem Smartphone auch virtuell lokal agieren. Setzt Die Heizungsapp aber auf Gerätesuche via Broadcast, hast du schon wieder verloren denn das wird hier nicht via VPN übertragen
 
Ich hätte das per IKE gelöst, von der LTE Box zur Kabelbox und vom Handy zur Kabelbox.
 
Wie du das löst, gibt dir die App des Herstellers vor. Bei Wolf z.B. bist du in Kombination mit deren App an deren Clouddienst gebunden. Andere Hersteller werden hier ähnlich verfahren, da ein VPN zu großen Supportaufwand bedeuten würde. Wissen können wird das aber erst, wenn der TE Hersteller und Modell der Heizung bekannt gibt und ob ein ggs. notwendiges Netzwerkmodul verbaut wurde.
 
Teilweise wird aber auch im LAN kommuniziert, also über sowas wie eine per IP erreichbare GUI
 
Danke für die vielen Antworten.
Zuhause haben Sie zusätzlich zur Kabel Fritzbox (Vodafone) eine DSL Fritzbox (o2).

FRITZ!Box 7590
IPv4 77.11.xxx.xxx
IPv6 2a02:xxxx

FRITZ!Box 6690 Cable
IPv4 91.64.xxx.xxx
IPv6 2a02:xxxx

FRITZ!Box 6850 LTE
IPv4 10.151.xxx.xxx (privat)

Es ist eine Weishaupt Anlage und er hat sich von seinem Vertrieb einen Zugang zum Weishaupt Energie Manager gekauft.
Vielleicht klappt es schon damit auch wenn die App eher schlechte Bewertungen hat.
Er nimmt den LTE Router nächste Woche mit und schließt ihn vor Ort an.

Zusätzlich haben wir ein IPSec VPN zwischen "FRITZ!Box 6850 LTE" und "FRITZ!Box 7590" aufgebaut und die Option "VPN-Verbindung dauerhaft halten" bei der LTE-Fritzbox gesetzt. Der Tunnel wir aufgebaut. Das dient eher als Backup, falls es mit dem Weishaupt Energie Manager nicht klappt.
 
Warum lässt man die LTE Box nicht zu beiden anderen Boxen einen Tunnel aufbauen?

Warum hat die LTE Box kein IPv6?
 
Mobiles eingehendes IPv6 bekommt man von von keinem Provider kostenlos.
Das passiert, um angeblich das Endgerät zu schützen. Was natürlich eine platte Lüge ist, weil man kaum was mit einem Geschäftskundentarif zzgl. Aufpreis für eine feste IPv6 schützen kann.
 
Zurück zum Thema.
Mein Onkel hat ein Häuschen mit einer Heizung außerhalb der Stadt. Er würde gerne die Heizung aus der Ferne anschalten. Das geht über eine App auf seinem iPhone.
Hat er das denn überhaupt schon aus der Nähe geschafft? Offenbar ja noch nicht. Wenn er das geschafft hat, dann geht es aus der Ferne sicher auch ganz von alleine. :)
 
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Reaktionen: Karl.
In #10 ist ja alles schon richtig eingerichtet. Zusätzlich wäre ein VPN 6890 zur 6690 nicht schlecht, 91.64... ist ja eine öffentliche IPv4-Adresse. (nein, feste IPs sind Quatsch)
Natürlich wären WireGuard-VPNs besser, die haben nur sehr selten die Probleme mit der Verbindungsaufnahme wie IPsec.
 
Die Wireguard Implementierung von FRITZ ist aber auch nicht ohne...
 
Ja, bei den alten Boxen und den veralteten FOS!-Versionen war es mit WireGuard tatsächlich sehr mühevoll bei von 192.168.x.1 verschiedenen Fritzbox-IP-Adressen.
 
In #10 ist ja alles schon richtig eingerichtet. Zusätzlich wäre ein VPN 6890 zur 6690 nicht schlecht
Zusätzlich wäre eine Verbindung von der Fritzbox 6850 LTE zur Heizung auch nicht schlecht, denn von außen kommt man da ja direkt auf die Heizung gar nicht drauf, sondern nur über das sog. WEM-Portal von Weishaupt: Ein VPN oder ein Fernzugang nützt also erstmal gar nichts, höchstens zur Administration der Fritzbox 6850 LTE.
 
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Ich steuere die Wolf-Heizung im Ferienhaus gar nicht aus der Ferne, die Heizkurve war nach einer gewissen Zeit optimiert. Aus der Ferne steuere ich die Thermostate Fritz 302 und überwache Temperatur und Feuchtigkeit mit Fritz 440. Zusätzlich gibt es im Keller einen WLAN-gesteuerten Luftentfeuchter mit Schlauch in den Drainageschacht. Die Pumpe im Drainageschacht steckt nebenbei in einer Steckdose Fritz 200, um die Stromaufnahme zu protokollieren. Früher hatte ich eine 6850 LTE mit dem Tarif: congstar wie ich will, heute gibt es Glasfaser.
 
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