Wenn die beiden Steckdosen, die per DLAN verbunden werden sollen, an unterschiedlichen Phasen hängen, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass keine DLAN-Verbindung möglich ist. Aber auch da gibt es Abhilfe: der Elektriker kann zwischen den Phasen HF-Koppler einbauen. Das sind Bauelemente, die für 50Hz-Netzwechselstrom undurchlässig sind, die im DLAN eingesetzten höheren Frequenzen jedoch durchlassen. Über solche Koppler können DLAN-Geräte auch phasenübergreifende Verbindungen herstellen.
Bei den Heutzutage eingesetzten PLC-Verfahren kommt es eigentlich nicht mehr vor, dass Geräte an unterschiedlichen Phasen keine Kommunikationsverbindung aufbauen können.
Die verwendeten Frequenzen sind so hoch, dass auch dort Daten, auch mit hoher Geschwindigkeit übertragen werden.
Die alten Übertragungsverfahren, z.B. die alten Babyfon-Geräte aus grauen Vorzeit (also mit Übertragung über das Stromnetz, nicht, wie heutzutage per Funk) hatten Probleme.
Die vom Mikrogiganten angesprochenen Phasenkoppler gibt es fast nicht mehr zu kaufen.
(Und wenn, dann müssten sie vom Elektriker eingebaut werden)
PLC hat eine so hohe Gerätedurchdringung, dass die früher angenommene Sperre der Signale durch den Zähler nicht zutrifft.
Besonders bei den aktuellen Systemen, die (eigentlich) Hersteller-Kompatibel untereinander sein sollte.
(Die ersten PLC-Verfahren waren nicht Herstellerkompatibel)
PLC: Power-Line Communication = Datenübertragung über das Stromnetz. Die in
http://de.wikipedia.org/wiki/Powerline_Communication#Haushaltsanwendungen Beschriebenen Inkompatibilitäten sind bei den 200er und 500-Systemen Systemintern nicht gegeben.