1&1 / AVM wissen, dass neue Boxen möglicherweise noch kapitale Bugs enthalten, die mitunter sehr schnell rausgepatcht werden müssen. Zuletzt kam die 5690 Pro mit den Versionen 7.60, 7.61 und 7.62 raus, während das Vorgänger-Spitzenmodell 7590AX längst auf 7.80, 7.81 und 8.0 gezogen war.
Das ist absolut nötig und dient der Übersicht bei den Providern, wenn man neue Modelle mit den alten Baureihen und für Gerätewechsel kompatibel halten will.
Geht eine neue Box mit der jeweils aktuellsten Firmware an den Markt, kämen sehr schnell Updates. Bei der 5690 Pro wären es 8.00, 8.01 und 8.02 gewesen. Das hätte im System der Provider stets bedeutet, dass die Firmware den allerneusten Stand hat, während eigentlich noch Fehler enthalten sind.
Daher lässt AVM neuen Modellen erstmal erkennbar den "Neulings-Status", damit sofort ersichtlich wird, dass die Box möglicherweise noch gewisse Funktionen und Zuverlässigkeiten "vermissen lässt".
Parallel managed 1&1 sowie AVM ja auch ein ganzes Brimborium an Anleitungen für die Boxen, die ggfs. anzupassen sind.
Deutlich wird das auch mit der 5690 Pro bzw. der 76xx.Reihe.
Bis einschließlich der 75xx-Reihe unterstützen alle Modems ADSL / VDSL mit Annex A. Für das Management von einem Router-Netz ist das von Bedeutung, wenn die klare Aussage möglich ist, das ab einem gewissen Firmwarestand nicht mehr alle Boxen diesen Standard unterstützen.