FRITZ!Box 5690 (ohne PRO)

Es gibt ja leider keine Wahlmöglichkeiten.
Du mußt das nehmen/nutzen, was der Anbieter des GF-Anschlusses an Deinem Standort schaltet (AON oder GPON oder irgendwann XGS-PON).
Im Moment schaltet die Telekom an allen ihren Anschlüssen GPON, vielleicht ist das in 8-10 Jahren nur noch XGS-PON, dann hast Du keine Wahl. Erst recht, wenn dann vielleicht auch noch die Cu-DA lahmgelegt wurde. Und einfach zu einem anderen Anbieter wechseln (der vielleicht AON bietet) wird in min. 99% aller Fälle nicht möglich sein.
 
Ist doch irrelevant was irgendwann einmal sein wird.
Aktuell wird GPON verbaut und die Kiste kann dafür genommen werden und mit 1Gb/s kommt man sicher die nächsten 10 Jahre noch locker zurecht.
Und XGS-PON ist ja kompatibel zu GPON, kann also gleichzeitig auf einer Faser realisert werden, somit werden sie GPON so lange auch nicht abdrehen, sondern höchstens neue Anschlüsse bereits mit XGS realisieren.
Ich sehe somit keine Gefahr, daß man die Box nicht bis an ihr Lebensende in geschätzt unter 10 Jahren verwenden wird können.
 
Würde ich auch sagen, denn mehr als 1Gbit/s wie ich schrieb, wird bei den meisten gar kein Thema sein, allein wegen den Kosten. Was brauche ich also Techniken derzeitig, welche jenseits der 1Gbit/s können?

Es ist wichtiger, dass zumindest mal die Technik ins Haus kommt, welche nun die "Zeitenwende" einleitet und diese Kupferdämpfungen und dadurch eingeschränkten Übertragungsmöglichkeiten ablöst. Die Übertragungstechnik dahinter ist ja jederzeit austauschbar!

Ich habe auch die 5690 Pro gewählt, da WLAN-technisch am meisten interessant! Dafür habe ich mir eigens, schon jetzt die 6690 Cable ins Eck gestellt und mir ein Arris Modem besorgt, welches nun die 5690 Pro befeuert.

Hat den Vorteil für mich, habe nun alles auf die 5690 Pro umgezogen (alle Einstellungen neu, Smart-Home Geräte angemeldet, etc.). Am Tag der Glasfaserschalte, stecke ich um und habe keine Arbeit mehr, außer die Zugangsdaten der Telekom zu hinterlegen!
 
Das es billiger für 1gbit geht zeigen ja auch andere Glasfaser Anbieter abseits der Telekom. Aber nicht nur der Download zählt. Upload wird auch immer wichtiger und das wurde mittlerweile auch erkannt. Auch hier sei auch wieder die Telekom erwähnt mit ihren Glasfaser Tarifen
 
Ja es gibt günstigere Anbieter. Aber nur die Telekom bietet bei uns FTTH an! Die legen Dir das bis in die Wohnung, was die anderen eben nicht machen! Und allein schon deswegen bin ich gewillt, die Telekom zu unterstützen. Alle schauen immer nur aufs vermeintlich günstigere Angebot.

Dass sich alle anderen Anbieter immer "zurücklehnen" und die Telekom erstmal machen lassen, um anschließend dann günstige Tarife raushauen, ohne irgendeine Verantwortung wie den Infrastrukturaufbau auf sich zu nehmen, wird der Telekom nicht gerecht.

1und1 ist ja das Paradebeispiel. Selbst nichts ausbauen, bei Störungen alles auf die Telekom schieben, aber günstige Tarife auf den Markt werfen und mit "bestem Support" werben! Tätig wird im Hintergrund natürlich wieder die Telekom.

Dies empfinde ich eben nicht fair und bin bereit auch etwas mehr zu investieren um den besseren Support zu bekommen. Und die Telekom ist hier eben besser als Ihr Ruf!
 
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Ich kann nur für Hamburg sprechen und hier hat Wilhelm/willy tel viel mehr gemacht als Telekom. Und die Preise sind auch moderat/ nicht zu teuer. Und mit nur 1 Monat Laufzeit
 
Sind die aber nicht so etwas wie Stadtwerke?
Ich meine, wenn mir das Stromnetz, Gasnetz etc. gehört kann ich natürlich den Ausbau von Glasfaser bei Erneuerungsarbeiten der anderen Gewerke durch verlegen von Glasfaserleerrohren Stück für Stück vorantreiben und habe somit keine "zusätzlichen" Kosten für den Tiefbau.

Zudem wird es nicht all zu viele "weiße Flecken" geben, wie es im Bereich der Telekom der Fall ist. Und genau diese "weiße Flecken" verursachen im Verhältnis zum Nutzen sehr hohe Kosten. Hier müssen meist Kilometerweise Kabel verlegt werden um am Ende zwei Bauernhöfe anzubinden! Und diese nehmen dann noch u.U. den niedrigsten Tarif!

Lokale Anbieter haben es hier natürlich leichter...
...sind aber nicht Stellvertreter für den "großen", längst überflüssigen Ausbau im Land, da diese sich nur auf regionale Städte und Gemeinden beschränken!
 
Verstehe das Problem nicht, was bringt mir XGS-PON mehr als die AON/GPON?
Ich meine mit dem jetzigen Telekom Verfahren (GPON) ist 1Gbit/s möglich...
...dieser Tarif bewegt sich um die 70€ im Monat. Solange die Tarife sich in diesen Bereichen bewegen, brauche zumindest ich nicht mehr..-
Das ist nicht richtig. GPON geht bis 2,5 GBit down und 1,25 GBit up, siehe https://fritz.com/ratgeber/fritzbox-am-glasfaseranschluss

So sieht es auch in meinem T-Glasfaseranschluss aus:
IMG_1458.jpeg

Bild(er) als Vorschaubild(er) (siehe https://www.ip-phone-forum.de/threads/ip-phone-forum-regeln.297224/ ) eingebunden by stoney
 
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Ja ist korrekt und ich behaupte dies ja auch nicht. Aber das Angebot der Telekom umfasst eben aktuell nur einen 1Gbit/s Tarif!
Wo kommt man hier an einen 2,5Gbit/s Tarif? -ist doch nur die maximal verfügbare Bandbreite was hier angezeigt wird oder?
 
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Die Telekom vermarktet seit kurzem auch 2 GBit Tarife. Ich habe einen 300er Tarif, die Box zeigt hier nur die maximale Bandbreite an ;-)
 
Sind die aber nicht so etwas wie Stadtwerke?
Aber nicht für Hamburg. Norderstedt ja aber nicht Hamburg. Vattenfall ist der grundversorger für Strom usw.

Teil einer starken Gruppe​

Hinter wilhelm.tel steht ein etabliertes Versorgungsunternehmen: die Stadtwerke Norderstedt. Sie versorgen die Norderstedter:innen mit Strom, Gas, Wasser und Fernwärme. Zur Unternehmensgruppe gehören neben wilhelm.tel auch das ARRIBA Erlebnisbad, die Verkehrsgesellschaft Norderstedt mbH und die Stadtpark Norderstedt GmbH.

Willy tel wiederum hat Hamburg gekauft.

 
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Weil der Außenbereich nur etwas für Leute ist, die in der Schule im Deutschunterricht nicht aufgepaßt haben ...:eek::mad:
 
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Ich versuche gerade einen Bezug zum Titel herzustellen. Warum gibt es Strom, Gas, Wasser nur innen?
Und ich versuche nur was richtig zu stellen. So wird ein Thema immer mehr off topic (danke dafür) und irgendwann greifen die mods oder Admins ein
 
Das ist nicht richtig. GPON geht bis 2,5 GBit down und 1,25 GBit up
Das ist lediglich die Kapazität bzw. Gesamtbandbreite für das ganze GPON-Segment was sich je nach Segment oder Ausbauart (je nach Netzbetreiber unterschiedlich) 16-64 Kunden teilen müssen. Also aufgrund der von der BNetzA mittlerweile festgelegten Anforderungen an die Bandbreite könnten da mitunter selbst 1.000/500 Mb/s Tarife schon mal grenzwertig sein (zumindest wenn die sich mal in höherer Anzahl bei den Kunden durchsetzen würden). Einen 2,5/1,25Gb/s Tarif wird man damit sicherlich in DE nicht anbieten wollen!

Bei typischerweise 32 Kunden pro GPON-Segment stehen jedem Kunden bei 2,5Gb/s DS und 1,25Gb/s US lediglich 78 Mb/s im DS und 36 Mb/s im US quasi garantiert zur Verfügung…

Die Telekom vermarktet seit kurzem auch 2 GBit Tarife.
Diese werden definitiv nicht per GPON realisiert sondern per XGS-PON! Die Telekom empfiehlt für diese Anschlüsse bisher eine 5530 (bzw. alternativ 5590) mit dem XGS-PON Modul weil die Telekom selbst bisher gar kein XGS-PON Modem im Portfolio hat.

Edit:
die Box zeigt hier nur die maximale Bandbreite an ;-)
Nein, die Box zeigt dir lediglich die ausgehandelte Brutto-Geschwindigkeit zwischen ONT und OLT an (genaugenommen noch nicht einmal das denn die zugewiesenen Timeslots sind daran nicht erkennbar). Die maximale Bandbreite bestimmt der BNG und da man auch nicht die aktuelle Auslastung des GPON-Segment sieht, kann man die aktuell mögliche maximale Bandbreite daran auch nicht erkennen. Die "Sync-Bandbreite" eines GPON-Anschlusses ist halt nicht mit der eines xDSL-Anschlusses vergleichbar.

Kurzum, sollten 500-1.000Gb/s Anschlüsse sich tatsächlich in der Masse durchsetzen (aka auch die mtl. Preise müssten dazu geringer werden) könnte es mit GPON auch mal sehr schnell eng werden. So richtig geeignet ist GPON ggf. halt dann doch nicht wenn man wirklich in der Breite 1Gb/s-Anschlüsse anbieten wollte. Zumindest i.V.m. mit den Anforderungen an die erreichbare Bandbreiten laut BNetzA.
 
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Deutsche Giganetz 2,5 Gbits Tarif in GPON.
Das heisst, dass ich ein komplettes Segment für mich habe, da 2,3 Gbits als minimale Übertragungsrate gem. § 1 TK-Transparenzverordnung zugesichert werden.

 
Schon seltsam, im Text steht:
"Im Falle der Realisierung […] mittels GPON […]"
Klingt danach, dass es nicht unbedingt mit GPON realisiert werden muss. Vielleicht auch nur vorübergehend…

Wenn das FTTH-Netz PtP aufgebaut ist (also die Splitter ausschließlich im Breitband-PoP bzw. beim OLT verbaut sind, was ja durchaus auch sinnvoll wäre) könnte es theoretisch auch durchaus möglich sein, dass man nur sehr wenige Kunden oder im Extremfall gar nur einen in das entspr. Segment lässt.
 
Alle Meinungen sind interessant im Sinne von "unterhaltsam".

Aber sind wir uns denn einig, dass XGS-PON die innovativere Technologie ist und leider aufzeigt, das GPON mittlerweile veraltet, weil deutlich leistungsschwächer ist??????

Falls Telekom und andere Provider sich nicht zügig weiter entwickeln, geht das wieder mal zu Lasten der deutschen Infrastruktur und ihrer Kunden.

PS: In unserer Kleinstadt hat die Stadtwerke eine Kooperation mit einem Provider, der derzeitig die GESAMTE Stadt mit XGS-PON ausbaurt, so abgeschlossen, dass jeder Haushalt unabhängig von Topologie und Entfernung zum Stadtkern angeschlossen wird.

Die Telekom hat hier ihren Rückzug erklärt, weil sie den Ausbau für nicht wirtschaftlich bewertet. Klar, wenn sie ca. 30% höhere Tarife anbieten.
 
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Aber nicht für die Kunden hier daher hat die Telekom hier kaum Glasfaser-Kunden.
 
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