[Sammlung] Fritz!Box 5690 Pro - Inhaus/Labor - Smart24P2NL1 - (8.2x)

Also bei rennt die 8.22 Release auch seit 83 Tagen, 15 Stunden, 5 Minuten..ohne Probleme. Und in der Zeit sind auch keine Probleme aufgetaucht. Ich hatte echt nur welche in der Zeit wo ich hier mal Inhaus oder Labor Versionen getestet hatte, weil ich auf den Ausfallschutz scharf war.
 
Ihr habt alle Recht. Es ist an der Zeit, dass aus den ganzen Labor/Inhaus nun eine stabile Version kommt. Fritz scheint langsam auf den richtigen Weg zu sein. Was mich massiv an der Update Politik stört ist die Tatsache, das sie zu viele gleichzeitige Baustellen haben ohne auch mal ein solides Fundament zu besitzen.
Es wäre schön, falls mal Matter kommen sollte, nur diese Funktion in Angriff zu nehmen und nicht noch zusätzlich WLAN/Mesh/Modem/Hardwarebeschleunigung/NAS/Oberfläche und was es nicht sonst noch so gibt.
Der Ausfallschutz an sich klingt gut war aber in meinen Augen mit zu vielen anderen massiven Fehlern begleitet.
BTW: Wie kann man den Ausfallschutz nutzen, wenn an dem USB noch etwas anderes hängt?
 
Matter haben sie jetzt (zum wiederholten Male) angekündigt für das OS 8.50 (und die Betas 8.40, die es als erstes für die 7590AX seit gestern gibt).
Allerdings nur als Matter-Bridge, also, wie schon lange vermutet, nicht vollwertig, sondern wieder nur zur reinen simplen Verbindung (und Sprachsteuerung) mit einem darüber hinaus notwendigen vollwertigen Matter-(Border-)Router.
 
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Was mich massiv an der Update Politik stört ist die Tatsache, das sie zu viele gleichzeitige Baustellen haben ohne auch mal ein solides Fundament zu besitzen.
Ich empfinde das bei diesem "Flaggschiff" als ein elendiges Gegurke. Ich habe speziell diese Box wegen WiFi7 und 6GHz Band gekauft und seit gut einem Jahr ist AVM/Fritz nun dabei, das "irgendwie" in den Griff zu bekommen. Dabei bekommen sie aber grundlegende Probleme bisher nicht gelöst. Thema Hardwarebeschleunigung oder aber auch einfach nur Broadcasts. Letzteres ist z.B. in der Apple Welt für Bonjour wichtig, da sich die Geräte darüber finden. Wenn ich hier mittels AirPlay auf den Receiver streamen will, geht das eine Zeit lang nach Reboot. Und dann irgendwann nicht mehr. Dann muss ich einmal in die WLAN Einstellungen der Box und z.B. einstellen, dass WLAN Geräte nicht untereinander kommunizieren dürfen (und es danach wieder zurück stellen). Dann geht es wieder. Was mich in meiner Annahme bestärkt, dass irgendein Dienst hängt und meine Config-Änderung einen Restart erzwingt. Das sind aber echt so fundamentale Dinge, die sollten sitzen, ab dem ersten Release.

Früher hab ich Fritz immer gerne für Prosumer empfohlen. Inzwischen bin ich mir nicht mehr so sicher, ob die ihren Laden noch im Griff haben oder ob das jetzt die sog. Enshittification ist.
 
@nixwiss Vor vielen Jahren gab es für das damalige Top-Modell mehrere Labor-Reihen gleichzeitig: Eine für Telefonie, eine für DSL und die dritte habe ich vergessen. Man mußte sich also vorab entscheiden, welche der Funktionen man testen möchte und das Ganze hat recht schnell zu einem Ziel geführt.

Bei der 5690 Pro geht es mit den Inhaus-und Laborversionen 8.1x und 8.2x jedoch scheinbar weniger darum, neue Funktionen zu testen, sondern die Grundfunktionalitäten endlich mal stabil zu bekommen. K.A. warum das so lange dauert. Ich hoffe nicht, daß beim Eigentümerwechsel auch ein paar der "genialen" Entwickler abgewandert sind.

Die vorletzte Inhaus-Version läuft bei mir stabil und ohne Probleme, vielleicht spiele ich heute Abend mal die neueste ein.
 
Also bei rennt die 8.22 Release auch seit 83 Tagen, 15 Stunden, 5 Minuten..ohne Probleme.

Da muss ich dir beipflichten, die Box funktioniert! Aber alles nicht wirklich gut.

Da die Funktionen alle gegeben sind, fallen die Problemchen auch nicht wirklich auf, erst wenn man alles genauer betrachtet.

Nur mal um ein paar Beispiele zu nennen:

Im Vergleich zur 8.03, ist der Datendurchsatz der Clients ab der 8.20 teilweise um 50% gesunken. Das betrifft bei mir nicht nur Clients, sondern auch FRITZ!Repeater die mit der Box oder anderen Repeater verbunden sind.
Dabei handelt es sich nicht nur um einen Anzeigefehler, sondern auch bei Messungen ist dieses klar zu erkennen.

Einige Clients (immer unterschiedliche) werden in der MESH Übersicht und auch unter Netzwerk als offline dargestellt, egal ob diese per WLAN oder LAN verbunden sind. Die Clients funktionieren allerdings und sind jederzeit erreichbar. Da es sich nur um ein Anzeigeproblem handelt, ist das zu vernachlässigen.

Dann gibt es noch das Thema MESH was von FRITZ! so hervorgehoben wird und einen nahtlosen Übergang verspricht. Wenn du einen Repeater per LAN oder WLAN verbunden hast und mit einem Smartphone oder Tablet in des WLAN eines Repeaters wechselt, funktioniert das nahtlos. Wechselst du mit deinem wifi7 Client vom WLAN des Repeaters auf die Box zurück, passiert das nicht nahtlos. Die Geräte buchen sich aus dem WLAN und die mobilen Daten aktivieren sich für ca. 2-3 Sekunden, bevor das Smartphone in das WLAN der 5690 pro einbucht. Das war allerdings unter der 8.03 schon so und wurde bis jetzt nicht gelöst.

Smart Home Geräte, die im 2,4 Ghz Band unterwegs sind, lassen sich mit der FW 8.22 nur noch mit massivem Aufwand an einen anderen AP oder Repeater verbinden. Früher reichte es, wenn man so eine WLAN Steckdose einfach vom Strom nimmt und wieder angesteckt hat, ab da hat er sich den für sich am stärksten AP verbunden. Seit der 8.22 kann ich die Geräte 50x aus und einstecken, der Client verbindet sich wieder mit dem Repeater, wo er vorher verbunden war und ignoriert die anderen Zugangspunkte. Auch mit diversen Tricks wie MAC Filter usw. schafft man es nicht mehr das die SH Geräte zu einem anderen AP oder Repeater wechseln, lieber verbinden sie sich überhaupt nicht mehr.
Um so einen Wechsel durchzuführen, muss das Gerät in der App und in der FB gelöscht und anschließend neu verbunden werden. Ab da funktioniert dann alles wieder in der korrekten Konstellation bzw. für das Gerät stärksten Repeater.
Das hat aber auch den Vorteil, das es kein Client hopping gibt und die SH-Geräte auch nach einem Neustart am richtigen AP oder Repeater hängen.
Ob das so gewollt ist oder es sich um einen Bug mit Nebeneffekt handelt, weis ich leider nicht.

Du Funktion intelligente Vernetzung, die seit Einführung auch automatisch aktiviert wurde, ist bedauerlicherweise nicht so intelligent wie gewollt und verschlimmert die Zugangspunkte der einzelnen Repeater in einem größeren Netzwerk. In meinem Fall wurde ein Repeater selbstständig von einer Basis (3000AX) zu einer anderen (2400) umgemeldet. Dabei ist der jetzt schon schlechte Datendurchsatz (ab 8.2x) noch weiter gesunken. Für mich nicht logisch nachvollziehbar, da der 2400 weiter weg und mit mehr Clients belastet war als der 3000AX. Beide Geräte die als Basis dienen sind als kabelgebundene AP´s im Netz.

Ein weiteres Dilemma ist die EEE Funktion, die im übrigen auch seit der Einführung automatisch aktiviert wurde. Hier schafft es FRITZ! nicht einmal, dass dieses Protokoll zwischen zwei direkt verbundenen Fritz-Boxen ausgehandelt werden kann. In mehreren Konstellationen wird zwar 2,5 Gbit/s angezeigt, aber es laufen lediglich 100 Mbit/s darüber, wenn diese Option aktiviert ist.
Getestet mit einer 6690 Master LAN1 und 5690 pro Client WAN Port mit 2,5 Gbit/s und Direktverbindung (ohne Switch) mit einem CAT7 Verlegekabel 1000 Mhz. Zusätzlich noch das Kabel dazwischen getauscht um dieses als Fehlerquelle ausschließen zu können. Hier hilft nur die Funktion EEE zu deaktivieren und schon läuft es geschmeidig.

Die meisten dieser aufgezeigten Probleme betreffen nicht nur die 5690 pro, sondern fast das komplette Portfolio von Fritz!

Nochmal zusammengefasst:

Ja, alles funktioniert, aber eben nicht optimal. 99% der Nutzer werden davon nichts bemerken, da die Geräte funktionieren und überall Daten ankommen und gesendet werden können, und sind damit zufrieden.
Macht man sich allerdings die Mühe und schaut genauer hin und testet viel, kommen solche Sachen zum Vorschein.

Aus diversen Gründen habe ich in der Laborphase in einem anderen Netz mit der 6690 teilgenommen und etliche Fehler und Probleme an den Support gemeldet. So wie es aussieht, war das alles Zeitverschwendung. Bilder, Videos, Support Dateien und kilometerlange Texte, wo alles penibel beschrieben wurde, liefen offensichtlich ins Nirvana. Keines der übermittelten Probleme wurde behoben und sind aktuell in das Release 8.25 gelaufen.
Teilweise wurden die Fehler vom Support sogar bestätigt und mit der Antwort "wird in einem der nächsten Releaseversionen behoben" abgetan.
Das bedeutet im Umkehrschluss, die wissen von den Problemen, ballern aber trotzdem eine Releaseversion raus, zumindest fasse ich das persönlich so auf.
Das einzig positive über die FW 8.25 für die 6690 ist wirklich, das FRITZ! es nach über 2,5 Jahren endlich geschafft hat, die Telefoncodes für die Rufweiterleitung der Vodafonekunden angepasst hat, das diese wieder wie früher funktionieren und im AMT geschaltet wird, so das die Rufnummer des Anrufers und nicht die eigene, weitergeleitete Festnetznummer an das Zielgerät weitergeleitet wird.
Dafür ein fettes DANKE!
 
Ich kann den zunehmenden Ärger von einigen hier sehr gut nachvollziehen. Ich habe die 5690 pro seit nun ca. 1 Jahr im Einsatz. Seitdem fühle ich mich als Betatester. Ausgeliefert mit einer völlig veralteten Firmware, danach eine Beta nach der anderen mit kurzen Phasen, in der es eine "offizielle" Version gab, welche aber mit Fehlern und erheblichen Performanceproblemen veröffentlicht wurden.

Bei allem Verständnis, das ist nur noch Gemurkse. Auch wenn die derzeitige beta "für mich" gut genug läuft, gibt es immer noch Probleme. Damit muss jetzt endlich mal Schluss sein. Wie viele betas sollen denn noch kommen?
Ich habe mittlerweile immer mehr Zweifel daran, ob es eine gute Idee war auf die ganze Fritz! Infrastruktur (DECT-Telefone, Heizungsregler, Repeater) zu setzen und ich würde das alles heute eher auf verschiedene Hersteller aufzuteilen. Das hat auch Nachteile, aber man muss weniger Kompromisse eingehen und kann einen Hersteller, der nur Mist abliefert, einfach herausnehmen.
 
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Das Gerät kam einfach mindestens 1 Jahr zu früh auf den Markt. Heute entscheidet das Marketing und nicht die Entwicklung...
 
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Das Gerät kam einfach mindestens 1 Jahr zu früh auf den Markt.
Und das, obwohl es bereits über ein Jahr vorher angekündigt wurde - aber einen Verkaufsstart erst zwei Jahre nach der Ankündigung wollte wohl auch niemand verantworten...

Es bestätigt jedenfalls die alte Weisheit: Hardwareentwicklung ist nicht leicht, aber die passende Software/Firmware ist noch viel schwieriger...
 
8.24-132385 Inhaus bei mir die beste Version bisher - ich hoffe stark das sich das langsam mal in nen stabilen Release gießen lässt.
(auch erheblich stabiler als die alten Release Versionen)
 
@chronos42 Ganz so schlimm sehe ich es nicht. Die 5690 Pro setze ich von Anfang an (wie zuvor 7590 + SmartGateway) für SmartHome, Telefonie, Internetzugang und WLAN ein. Ich habe sie allerdings etwas später gekauft, Ende Februar 2025. Außer dem anfangs nicht optimal funktionierenden WLAN (Band-Steering und WiFi 7 MLO) hatte ich eigentlich nichts zu bemängeln. Alles funktionierte wie zuvor. Das WLAN leuchtet die Wohnung sogar besser aus, als die 7590 so daß ich meine beiden Repeater wieder entfernen konnte. Bei SmartHome gibt es halt Lücken, aber die waren schon immer vorhanden. Für farbige Lampen im Wohnzimmer benutze ich noch immer die Hue Bridge (mittlerweile 12 Jahre alt), weil AVM solche Funktionen selbst in 20 Jahren nicht hinbekommen würde. Bei SmartHome entwickeln die nur Micro-Features im Schneckentempo (wenn ich mich mal hinsetze geht es bedeutend schneller mit neuen Funktionen).

@PropClear Das klingt doch gut. Ich habe noch die Vorgängerversion drauf, die läuft für mich auch gut.
 
Manche Leute haben da eine viel zu hohe Erwartungshaltung, was ein kleinerer Hardware-Anbieter überhaupt noch leisten kann. Ich will keine Marken nennen, aber ich hab beruflich mit Business-.Netzwerkausrüstern zu tun. Und da füllen die Bugreports Archive, von denen eine Heerschar an Entwicklern sich auch nur ein Teil überhaupt näher anschauen kann. Wenn da irgendeine proprietäre (und nach kurzer Zeit gern obsolet gewordene) Apple-Lösung nicht funktioniert, dann gibt's dafür oft keine Lösung und basta. Der Use-Case rechtfertigt den Aufwand nicht den Fehler zu debuggen. Fritz kann in vielen Fällen alles richtig gemacht haben, der Client-Hersteller hat aber bei seinem Produkt-Tests die Kompatibilität zu Fritz nie berücksichtigt und irgendwo ein Problem übersehen. Soll jetzt Fritz kurz mal mit dem roten Telefon Apple anrufen und dort mit der Entwicklungsabteilung sprechen? Das klappt oft nicht mal zwischen Apple und Microsoft.

Dinge wie nahtloses Roaming bei aktivem MLO, teilweise noch über verschiedene WLAN-Standards der Repeater hinweg, kann man einfach nicht erwarten. Klar wird das vom Marketing enorm gepusht, es sind ja auch zahlreiche technische Verbesserungen erzielt worden. Aber dass ein Client beim Roaming mal rausfliegt, am falschen AP kleben bleibt oder sich neu verbinden muss, das kommt oft genug bei der teuersten Business-Lösung vor, wo Access Point und Client sogar vom selben Hersteller kommen. Und vom Support gibts dann auch nur monatelanges Ticket-Ping-Pong ohne Lösungsfindung, speziell wenn's halt nur sehr gelegentlich auftritt.

Ich möchte kein Fritz-Entwickler sein, ich kann mir lebhaft vorstellen was da täglich an Bug-Meldungen kommt, die auf Unkenntnis beruhen (da kann man Forenteilnehmer eher ausnehmen), sich nicht verifizieren lassen und am Ende halt Einzelschicksale sind, die sich in einer Testumgebung nie nachstellen lassen. Und Fritz wird auch nicht die Möglichkeit haben sich passende Räumlichkeiten und unzählige Testgeräte anzuschaffen um jeden Fehler im Labor nachstellen zu können. Reine Log-Dateien und die beste Fehlerbeschreibung vom Anwender reichen oft genug nun mal nicht.

Solang die Box nicht grobe Fehler hat, wie wiederkehrende Neustarts, o.ä., sollte man einfach den Bach flach halten. Es geht nunmal nicht alles immer, was offiziell so sein müsste: Kauf ein Mainboard, kauf dir passenden RAM und du hast ne gewisse Chance, dass der mit den versprochenen Spezifikationen einfach nicht stabil zu bekommen ist. Ganz am Ende ist dann auch oft nur die Lösung die Herstellerkombination zu wechseln. Und so ist es bei Netzwerken, Telefonie oder Smart Home nunmal auch.
 
Naja 20-30 reboots mit ner finalen Version und 0 reboots mit den aktuellen Inhaus Versionen (zumindest bei mir) bei exakt gleicher Konfiguration sind schon einer Analyse Wert, bin übrigens selbst Entwickler kenne das Spannungsfeld also auch etwas - alle die hier sachlich um Fehleranalyse bemüht sind halten den Ball auch flach und haben das gleiche Ziel, denke ich - just my 2 cent.
 
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Da stimme ich vollständig zu, teilweise gibt es unrealistische Erwartungen, teilweise technische Limitierungen. Alles richtig. Es ist ein Router für Heimanwendungen, das dürfte den meisten aber klar sein. Einige Probleme in der Vergangenheit waren aber auch für ein Heimgerät nicht akzeptabel, das schier endlose beta Herumgemurkel ist ebenfalls mittlerweile aus jedem Rahmen gefallen. Egal wie lange man daran herumbastelt, es wird immer Anwender geben, die mit irgendwas nicht zufrieden sind oder wo irgendwelche seltsame Hardware nicht so funktioniert wie gewünscht. Irgendwann muss jeder Hersteller auch mal einen Schlusspunkt setzen, diese Balance findet Fritz! seit längerem nicht mehr.
 
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Manche Leute haben da eine viel zu hohe Erwartungshaltung, was ein kleinerer Hardware-Anbieter überhaupt noch leisten kann. Wenn da irgendeine proprietäre (und nach kurzer Zeit gern obsolet gewordene) Apple-Lösung nicht funktioniert, dann gibt's dafür oft keine Lösung und basta.

Ich rede von Broadcasts (.255/24). Die fallen mir halt bei Bonjour direkt auf, aber wenn's jetzt wieder nur darum geht das schönzureden - unter welchem Umständen wären denn das Verschlucken von Broadcast-Paketen nicht mehr entschuldigen? Soll ich das mit einer Linux Distro aufzeigen? Vielleicht bin ich aber auch einfach zu alt, dass ich erwarte, dass eine solch rudimentäre Funktion durchgängig funktioniert. Ich rede hier nicht von Matter oder irgendwas in Sachen Funkstandard. Ich rede von dem absoluten Minimum, was ein Router können sollte ... routen.

Dinge wie nahtloses Roaming bei aktivem MLO, teilweise noch über verschiedene WLAN-Standards der Repeater hinweg, kann man einfach nicht erwarten. Klar wird das vom Marketing enorm gepusht, es sind ja auch zahlreiche technische Verbesserungen erzielt worden.

Ich hab 2.4GHz Rolladentaster im WLAN. Master-Fritte im WZ. Warum steert Fritz die Rolladentaster aus dem gleichen Raum an einen Repeater 2 Etagen drüber? Mit der vorherigen 7690 (& identische Repeater) lief das alles.

Ich weiß jetzt nicht, ob das alles so zu viel erwartet ist...
 
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Da wäre es natürlich interessant zu wissen, von welcher Fritz!box Du sprichst und welche Firmware drauf ist
Aus Deiner Signatur geht das nicht hervor.
 
warum steert Fritz die Rolladentaster aus dem gleichen Raum an einen Repeater 2 Etagen drüber?
Die Frage ist eher, warum Fritz überhaupt noch steert. Roaming ist seit Jahren nun schon eigentlich in Client-Hand, denn der kann (anders als der AP) viel besser entscheiden, welcher AP näher ist und wann ein geeigneter Zeitpunkt zum AP-Wechsel ist. Der AP hat aufgrund ermittelter RSSI-Grenzwerte da eigentlich gar nicht mehr reinzupfuschen und Clients oft mitten in einer Session abzuschießen, damit die sich (hoffentlich) an einem anderen AP verbinden. Was anderes ist ja am Ende dieses ganze Band- und AP-Steering nicht (und bei professionellen WLAN-Systemen schon lange deprecated und gemäß best practice ausgeschaltet).

Aber große Hersteller haben sicherlich eigene Abteilungen mit hochspezialisierten Experten, die sich nur m Themen wie möglichst nahtlose Roaming-Events an APs kümmern (und selbst da läufts nicht perfekt). Bei Fritz sind das höchstwahrscheinlich eins bis zwei Leute, die sich neben anderen Dingen besonders gut in WLAN allgemein auskennen. Und genau da sehe ich halt das Problem, was mit jeder Iteration der Technik größer wird: Die Aufgaben immer komplexer, der Kostendruck immer höher. Früher hast im Studium dich paar Wochen mit ISDN- und SIP-Telefonie beschäftigt und damit warst extremst befähigt z.B. auf einer Fritzbox ein SIP-Telefongateway zu entwickeln. Die Zeiten sind halt mit heutigen Standards einfach nur rum, da brauchst Jahrzehnte an Skills um heutige Produkte wirklich so zu verstehen um sie weiterentwickeln zu können.

Und ok, dann ist Broadcast zur Zeit an der FritzBox als grundlegende Netzwerkfunktion verbuggt. Ich kann dir das nicht schlüssig begründen. Ich kann dazu nur sagen, als IT-Admin hab ich da ein extrem breites Kreuz bekommen. Ich hab so Fälle bald wöchentlich, wo der Hersteller irgendwelche Cloud-Services oder On-Prem-Geräte nach einem Update (wo es natürlich kein Rollback gibt, alte Version ist ja böse) unbenutzbar gemacht hat. Nach anfänglichem Abstreiten wird der Fehler irgendwann zugegeben, entgegen aller Kritikalität durchläuft das Update trotzdem den regulären Entwicklungsprozess, inkl. QA und gestaffeltem Rollout. Solang tuts halt 4 Monate nicht.
So und dann geh ich zur Kantine, da ist ein Ofen ist kaputt, Ersatzteil muss wohl erst in einem chinesischem Hinterhof geschnitzt werden, also ist das Ding 6 Wochen außer Betrieb. Vor 30 Jahren hätte man so ein Geschäftsgebaren noch massiv gerügt und der Hersteller kreidebleich geworden. Heute ist sowas hingegen normal, egal wo. Da ist Fritz halt auch nicht mehr der Leuchtturm in der Dunkelheit.
 
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Da wäre es natürlich interessant zu wissen, von welcher Fritz!box Du sprichst und welche Firmware drauf ist
Aus Deiner Signatur geht das nicht hervor.
Um die Fritte des Threads 5690 Pro mit allem ab der 8.03 bis hin zur aktuellen Inhaus. Ob es mit der aktuellen Inhaus auch auftritt wird sich zeigen müssen.

@tarracta: mit der Einstellung können wir dann eigentlich jede Diskussion hier beenden. Ist halt alles kacke, ok.
 
Warum steert Fritz die Rolladentaster aus dem gleichen Raum an einen Repeater 2 Etagen drüber?
Weil sich diese dummen Dinger überhaupt nicht steeren lassen. Die verbinden sich einfach mit dem, was sie als erstes finden. Und das muss nicht das "stärkste" sein und KANN von der Fritte auch nicht umgesteuert weden, weil sie die Standards "k" und "v" nicht verstehen
 
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