Fritz!Box 7590 Inhaus/Labor - MyFRITZOS P1 - ( 8.4x )

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Ich spiele mit dem Gedanken, die Labor auf einen 7590-Mesh-Client zu installieren. Ziel ist, diesen testweise für einzelne Geräte als DNS mit Filterlisten zu verwenden, so dass ich auf AdAway auf den Handys verzichten kann.
Ginge das, oder ist die DNS- oder die Filternlisten-Funktionalität im Client deaktiviert bzw. nicht nutzbar?
 
Hallo @Tokamak,

ich würde zwar nie auf die Idee kommen ein DNS-Filter auf einem Internet-Router laufen zu lassen (weil dieser niemals die wunderbare Funktionalität meines AdGuard bereitstellt). Aber ich würde, was deine Frage betrifft, dieses einfach mal testen. Es ist doch nur eine Sache weniger Minuten, um zum Ausgangsstand zurück zu kehren.
 
Den Eintrag wieder löschen dauert Sekunden, gar keine Minuten.

Nur als Mesh-Client wird er keine Routingfunktionalität durchführen, wäre m.E. zumindest sehr befremdlich.
Dazu müßtest ihn wohl als Router laufen lassen mit den bekannten Problemen (Double-NAT).
 
Wie erwartbar werden im Client die DNS-Filterlisten nicht angeboten, da die Netzwerkeinstellungen dort quasi nicht vorhanden sind. Da die Labor im Client (bei mir bisher) ohne Fehl und Tadel funktioniert, brauche ich nicht zurück.
Zur Frage, warum man in einem Router filtern will: Ich habe den Auftrag aus der Familie bekommen, die technische Komplexität des Hauses zu reduzieren. Die DNS-Filterlisten würden bei uns etwa einen Pihole-LXC überflüssig machen.
 
Und warum machst sie dann nicht am Master-Router?
 
Da dessen Betrieb essentiell ist (2x Homeoffice), kommen da nur Stable - Releases drauf
 
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Dann wartest halt bis eine Release kommt oder springst über deinen Schatten und versuchst es am WE einmal, da wirds ja kein Homeoffice geben.
 
Ich bin wirklich gespannt, ob sie es bis zum Release noch in den Griff bekommen, dass sich die Mobilfunkverbindung nicht ständig stündlich neu aufbaut.

Bin ich eigentlich der Einzige hier, der mit diesem Problem zu kämpfen hat? Oder tritt das bei euch ebenfalls auf?

Als Ausfallschutzstick kommt bei mir der übliche Huawei E3372 zum Einsatz.
 
Ich habe einen USB Stick angeschlossen, irgendwas von 1&1 w1209

Im Log sehe ich
05.09.2620:17:15Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: 10.203.129.133, DNS-Server: 62.109.121.17 und 62.109.121.18, Gateway: -
05.09.2618:17:02Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: 10.167.20.29, DNS-Server: 62.109.121.17 und 62.109.121.18, Gateway: -
05.09.2616:16:47Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: 10.177.138.162, DNS-Server: 62.109.121.17 und 62.109.121.18, Gateway: -
05.09.2614:16:34Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: 10.188.120.249, DNS-Server: 62.109.121.17 und 62.109.121.18, Gateway: -
05.09.2612:16:26Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: 10.199.239.192, DNS-Server: 62.109.121.17 und 62.109.121.18, Gateway: -
05.09.2610:16:10Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: 10.166.113.146, DNS-Server: 62.109.121.17 und 62.109.121.18, Gateway: -
05.09.2608:16:04Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: 10.186.25.53, DNS-Server: 62.109.121.17 und 62.109.121.18, Gateway: -

Das sind zumindest nicht die IPs vom DSL Anschluss
 
Wie sieht es denn auf der 7590 mit der Performance bzw. CPU-Last aus, wenn da eine große DNS-Filterliste (z.B. von Hagezi) eingebunden wird?
(Bisher hiess es, dass in der manuell erstellten DNS-Filterliste maximal 500 Einträge möglich sind.)
 
Ich habe den Auftrag aus der Familie bekommen, die technische Komplexität des Hauses zu reduzieren. Die DNS-Filterlisten würden bei uns etwa einen Pihole-LXC überflüssig machen.

Zur Komplexitätsreduktion verfolge ich den Ansatz "Ein Router ist ein Router, ist ein Router."

Deshalb wird das LAN/WLAN nicht vom Router (DNS-Dienst/Filter, DHCP und ntp) verwaltet. Derzeit macht das bei mir ein pi-hole (Pi3). Evtl. steige ich auf OpenWrt (ohne Routing) um, damit dnsmasq ein separates IoT-Netz verwalten kann.

Die Accesspoints erhalten manuelle Einstellungen (jew. eine SSID pro Band und alle einen einheitlichen PSK), ein einfaches WLAN-Mesh.

Mit geringer Komplexität routet der Router.
Evtl. soll er noch Portforwarding oder Netzkopplung (VPN).

[EDIT]
Mit falschen Einstellungen macht der Router halt nicht was er soll, r o u t e n.
Im LAN/WLAN funktioniert trotzdem alles, der Drucker, das NAS, o.ä.
Auch "für mich ist dieses Thema abgeschlossen" inkl. dem Thema Stromverbrauch und die Zielrichtung klar. Ein PiOS-Lite (Betriebssystem und Netzwerk auf Pi3) liegt bei 1,8 bis 2,4 Watt.

Ebenfalls ausgelagert ist die Telefonie mit 10 MSN auf ein VoIP-to-ISDN-Gateway - eine 7272 mit FritzOS 06.89 vom September 2023. Ohne WiFi, mit 100 Mbit/s LAN, mit einer USB2.0-HDD führt dies zu einem Stromverbrauch von ca. 29 %. WLAN mit reduzierter 6% Sendeleistung würde den Stromverbauch um ca. 5 % erhöhen. 29 % am Original-Steckernetzteil (12V, 1,4A) machen ca. 4,9 Watt. Die ISDN-Telefonanlage T-Concept XI721 mit 8 ISDN-Telefonen hat eine gemessene Leistungsaufnahme von etwa 30 Watt (inkl. Trafo für den Türschnapper an der a/b-Türstation). Macht in Summe 35 Watt und entspr. damit einer reinen VoIP-Installation. Zum Vergleich, ein SIP-T54W von Yealink, das beste VoIP-Telefon 2026, benötigt ca. 4,3 Watt im Standardbetrieb. Schnurgebundenes ISDN-Telefon (ohne Zusatzfunktionen): ca. 1 bis 3 Watt.

@Zwanzigeinundzwanzig Ich gebe dir völlig Recht: 99% der FB-User benutzen das auf der Unterseite aufgedruckte WLAN-Passwort (PSK). 99% der FB-User verwenden den dynamischen DHCP-Bereich von 192.168.178.20-200/24 (Standard). 99% der FB-User verwenden keine Kindersicherung. 99% der FB-User werden kein DNS-Blocking einstellen, z.B. DNS Blocklists von decorR #117. Das wäre meine Schätzung.

Das eine Prozent das hier vertreten ist, hat völlig überzogene Erwartungen an die Automagie einer FritzBox und mind. ebenso überzogene IT-Vorstellungen von einem Verbrauchernetzwerk (für private TK/IT), weil besonders rechtlich Angst und Unsicherheit herrscht.
[/EDIT]
 
Zuletzt bearbeitet:
Zur Komplexitätsreduktion verfolge ich den Ansatz "Ein Router ist ein Router, ist ein Router."
Zu diesem Satz - und allem, was danach folgt -meine volle Zustimmung. Und:
  • Ich würde niemals ein Kryptogateway (denn nichts anderes ist die Hauptfunktion eines VPN) als "Nebenbeifunktionalität" auf einem Gerät, welches Dank diverser Protokolle (bspw. TR-069 und TR-369) per Remotefunktion vom Hersteller und/oder Provider gesteuert werden kann, betreiben. => Deshalb nutze ich eben für mein WireGuard-Netz immer dafür externe Router mit OpenWRT.
  • Wer einmal die DNS-Filterung eines externen AdGuard Home oder meinetwegen auch eines pihole erlebt oder genossen hat, stellt zwar fest, dass diese Funktionalität auch auf einer F!B grundsätzlich funktioniert, aber wesentliche Funktionen wie Statistiken und vor allem bei der Konfiguration für einzelne angeschlossene hosts usw. einfach nur "kastriert" ist. Ja, manchem - oder gar den meisten -mag das völlig ausreichen => ich nutze aber aus den o.g Gründen immer ein externes Gerät. Bei einem Hausnetz meines "Zuständigkeitsbereiches" (einem kleinen Büro) ist das sogar ein uralter RasPi-2. An anderer Stelle ist das eine unter OpenWrt laufende ebenfalls uralte F!B 7412. Bei mir zu Hause läuft der AdGuard Home friedlich neben einigen anderen Diensten auf einem RasPi-5.
  • Gleiches trifft für meinen - auch für die technische Überwachung meines großen WireGuard-Netzes sehr wichtigen - HomeAssistant zu. => einer der Dienste auf dem RasPi-5.
  • Wenn ich mir die vielen, auch hier im Forum oft und gern geposteten Probleme mit neuen (aufgeblasenen oder "überfrachteten") Firmwareversionen durchlese, frage ich mich, warum das denn sein muss. Wie schreibt denn @Ldwg2002 so schön: "Ein Router ist ... ."
BTW: Ich weiß natürlich, dass ich mit meiner Meinung und Überzeugung bei vielen Usern auf Widerstand stoße. Ich weiß auch, dass so mancher gleich mit dem Stromverbrauch und anderen Argumenten kommen wird. Bitte gern - aber für mich ist dieses Thema abgeschlossen.
 
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@Ldwg2002 und @Peter_Lehmann ihr mögt ja recht haben, ABER eure Einstellung ist für bestimmt 99% der FB-User völlig überzogen, weil sie nicht so tief in der Materie stecken. Die Gefahr, dass sie mittels falscher Einstellungen mehr Schaden als Nutzen erzeugen, ist riesig...
 
Wie sieht es denn auf der 7590 mit der Performance bzw. CPU-Last aus, wenn da eine große DNS-Filterliste (z.B. von Hagezi) eingebunden wird?
(Bisher hiess es, dass in der manuell erstellten DNS-Filterliste maximal 500 Einträge möglich sind.)
Ich nutz HaGeZi/Multi Pro Only Domains und hab CPU 68-69%, 27-28% Gesamtsystem.
 
Ich habe mal nachfolgende Einstellungen getätigt:Screenshot 2026-09-07 103301.jpg
Meine 7590 läuft unter 8.40-136160 flüssig und stabil wie immer.
 
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Bei mir verrichtet ein raspi3 klaglos und zufriedenstellend seine Aufgabe als Pi-Hole.
 
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