[Info] Fritz!Box als GSM-Gateway für Sprachtelefonie über UMTS-Stick (u.a 736x, 7390, 7490)

Oder so :D Auchnicht verkehrt wie oftmals von mir empfohlen, das Roaming zuzulassen.
Hintergrund: Die FW/Dashboards -letzters ist übrigens völlig WUMPE für die Funktion an einer FB- der Huaweisticks übergeben erkennen anhand einer internen Mobilfunknetzwerkliste diverse Mobilfunkprovider WELTWEIT. Da die FWs doch betagt, und wohl nicht alle neuen Mobilfunknetzwerk-IDs enthalten, kann man zumindest durch Eingabe des richtigen APN eine Verbindung mit "unbekanntes Mobilfunknetz" herstellen. Im Normal-Fall weiss man ja, wo man sich/die Fritte gerade aufhält ;) und imho ungefährlich. Zudem scheinen sich die Provider in bestimmten Funkzellen auch gegenseitig "auszuhelfen".

Nachtrag: Es gibt auch die Möglichkeit bei aktiviertem Telnet einige Einstellungen zurückzusetzen oder manuell einzupflegen. Dies erspart einem Recovery-Prozeduren/Rukt-Flashen
Micha, Deinem Beitrag können viele sicherlich nicht so ohne weiteres folgen.
Roaming muß man nur dann im Inland zulassen, wenn man eine SIM-Karte eines sog. full MVNO verwendet, also einem virtuellen Mobilfunkanbieter, der mit eigenen Terminierungseinrichtungen und eigenem Core-Network und folglich eigenem MCC/MNC-Tupel arbeitet. In Deutschland ist das aktuell nur noch Lycamobile (262-43), siehe auch: http://en.wikipedia.org/wiki/Mobile_country_code#Germany_-_DE

Hintergrund ist folgender:
Jede SIM-Karte hat ein Feld namens "EF HPLMN" (HPLMN Selector with Access Technology spezifiziert in 3GPP TS 11.11 10.3.37), in der die numerische Netzkennung des Heimnetzes hinterlegt ist. Diese besteht aus dem Ländercode (Mobile Country Code) sowie dem jeweiligen Netzcode (Mobile Network Code) - beide Werte aneinandergereiht bezeichnet man als MCC/MNC-Tupel.
Deutschland hat den MCC 262 und die einzelnen Netzbetreiber dann z.B. 262-01 (Telekom), 262-02 (Vodafone) etc. Eine recht vollständige Liste gibt's unter http://en.wikipedia.org/wiki/Mobile_country_code#Germany_-_DE
Ob sich ein Teilnehmer im Roaming befindet stellt das Endgerät (in unserem Fall der Stick) daran fest, ob das MCC/MNC-Tupel des aktuell verwendeten Mobilfunknetzes vom auf der SIM-Karte hinterlegten Home Public Land Mobile Network (HPLMN) abweicht.
Da full MVNOs aus technischen Gründen eigene MCC/MNC-Tupel verwenden, jedoch das Mobilfunknetz eines MNOs mit abweichendem Tupel nutzen, kommt es daher zu dem Phänomen, daß Endgeräte das faktische Heimnetz eines full MVNO für ein Roamingnetz halten. Im Falle von Lycamobile sieht das Endgerät also, daß das HPLMN 262-43 lautet, jedoch das Netz von Vodafone (262-02) verwendet wird und schließt daraus, das es sich im Roaming befindet.
Zwar sieht die o.g. 3GPP Spezifikation vor, daß man auch mehrere HPLMNs bestimmt (das ist nicht nur für full MVNOs relevant sondern z.B. auch in den USA, wo aus historischen Gründen ein und derselbe Netzbetreiber dutzende MCC/MNC-Tupel für jeweils verschiedene Regionen verwendet), aber scheinbar wird das schlampig implementiert und so wird das Heimnetz oft als Roamingnetz angezeigt. Ob da im einzelnen die full MVNOs versäumen die zusätzlichen MCC/MNC-Tupel in das EF HPLMN zu hinterlegen oder aber die Endgerätehersteller die sekundären EF HPLMNs nicht auslesen weiß ich nicht.
Im übrigen bringen die eigenen MCC/MNC-Tupel der full MVNOs auch Probleme mit sich und zwar beim Roaming. Da es sich für full MVNOs nicht lohnt eigene Roamingabkommen auszuhandeln und sie offenbar auch keinen Gebrauch von Roaminghubs machen, greifen sie meist auf die Roamingabkommen des inländischen MNO-Partners zurück, dessen Funkzugangsnetz sie auch im Inland verwenden. Das geht aber nur wenn man für's Roaming dann eine IMSI des jeweiligen MNOs verwendet, da andernfalls alle Romaingpartner noch die IMSI-Range des jeweiligen full MVNO in ihre Datenbanken aufnehmen müßten. Deshalb gibt es dann auch Multi-IMSI-SIM-Karten, die praktisch mehrere SIM-Karten in einer sind: Im Inland kommt die Identität/IMSI des full MVNOs zum Einsatz und sobald man sich ins Ausland begibt die des MNOs. Allerdings kenne ich keine Multi-IMSI-SIM-Karte die zuverlässig automatisch funktioniert. Oft muß man da per SIM-Toolkit nachhelfen und manuell umstellen. Auf die Spitze treibt es toggle mobile (ein Produkt von Lycamobile), die aktuell bis zu neun IMSIs auf einer SIM-Karte erlauben um in vielen Ländern zu Inlandskonditionen telefonieren zu können).
Im übrigen hat auch Viag Interkom in ihrer Anfangsphase auf Multi-IMSI gesetzt und das nationale Roaming innerhalb Deutschland mit einer zweiten IMSI, die von der swisscom kam, realisiert. Damals mußte man aber noch umständlich durch voranstellen einer 1 vor den PIN-Code für die inländische IMSI und eine 2 für die swisscom IMSI zwischen den IMSIs umstellen.
Ob die Firmware der Huawei Sticks die zusätzlichem HPLMN-Felder ausliest und dementsprechend die Heimnetze einzelner full MVNOs erkennt, weiß ich nicht. AVM könnte aber unabhängig davon selbst anhand der IMSI, die im übrigen mit dem MCC/MNC-Tupel beginnt (es gibt Ausnahmen wenn der Nummernraum erschöpft ist), dem aktuellen Mobilfunknetz sowie einer kleinen Datenbank welche MVNOs welche MNOs als Heimnetz nutzen, die Roamingerkennung korrigieren. Ich denke aber, daß das alles viel zu viel Aufwand für den a) kleinen Nutzerkreis der GSM-Gateway-Funktion der FritzBox und b) dem noch kleineren Kreis an Benutzern, die eine SIM-Karte eines full MVNO verwenden. Letztere haben die Möglichkeit einfach das Roaming zu aktivieren und gut ist.
 
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Herzlichen Dank

@inquisitor für die sehr ausführliche Erläuterung!

Zugegeben nutze ich selbst einige SIM einiger ausländischen Provider (BOB.AT/SIMYO.ES/DREI.AT/MASMOVIL.ES) an "vorkonfigurierten" Fritzboxen, wobei sich selbige samt GSM-Stick zu/von den entsprechenden Mobilfunknetzwerken z.T. "bewegen/verreisen".

Von daher ist Deine Erläuterung durchaus sinnvoll und zielführend, falls sich jmd. dafür ausserhalb DE interessiert? -Dieses Forum wird wohl auch ausserhalb DE gerne gelesen?-

Zudem ist ja auch Einiges in Bewegung bzgl. Abschaffung von Roamimg ... nichtnur im GSM-Part sondern auch UMTS-I-Net. Vorstellbar, dass statt eines Smartphones, eine FB+GSM-Sticks ins Reisegepäck wandert? und das schnurgebunde Phone im Hotelzimmer an die FB geklemmt wird?

Konkretes Bsp. Ich hatte dieser Tage eine FB7240 versandt nahe Wien (vorkonfiguriert)

Meine einfältige Vorstellung war, der "gute Bekannte" klemmt seinen Huawei E1221 an und hat mit seiner DREI.AT-Vertrags-SIM sofort I-Net-Verbindung. Nach einigem Handysupport klappte das auch und ich bekam Zugriff via TEAMVIEWER auf die FB.

Das Mobilfunk-Netzwerk war "unbekannt" ... nach Deinem Link http://en.wikipedia.org/wiki/Mobile_country_code#International_operators

erkenne ich jetzt
Code:
232 	10 	3AT 	Hutchison Drei Austria 	Operational 	UMTS 2100 / LTE 2600 	national roaming agreement with 232-03, one-way national roaming agreement with 232-01

dass in bestimmten Funkzellen "Roaming erlauben" durchaus notwendig+sinnvoll ist.

Im Nachgang hatte ich via Teamviewer den Stick SIM-Lock-befreit und er zeigte dann brav Drei.at als Netzwerk an. Übrigens VOICE-ENABLED, was ich aus der Ferne nicht verfizieren kann, mangels an der FB-angeschlossener Fonehardware! Fritz!AppFon auf ein Handy aus der Ferne ... NO GO!

(Bei meinem nächsten Besuch in AT habe ich ein Gigaset4000Micro dabei um zu testen).

Selbst habe ich zwar ein paar kostenlose SIM-Cards http://www.drei.at/portal/de/privat/tarife/initiative-100/ die ich während Zugfahrten innerhalb AT-Mobilfunk-Netzen nutze (Ab Salzburg im ÖBB) die aber leider keine GSM-Erreichbarkeit zulassen! ausser ggfs. Notruf oder Service-Kurzwahl.
LG
 
Hallo,

aufgrund mehrerer Ausfälle im Telekom-VoIP-Netz hier in den letzten Wochen bin ich bei der Suche nach Lösungen auch auf dieses sehr interessante Thema gestoßen. Zwar ging die testweise Einrichtung des K3765 an meiner FB leicht von der Hand. Dennoch stellt sich die Frage, ob ein GSM-Gateway tatsächlich die ideale Lösung ist. Ausgangssituation: Hauptnutzerin (ältere, gesundheitlich vorbelastete Dame) sollte bei erneuten VoIP-Störungen möglichst ohne Irritationen ab- und eingehend telefonieren können.
Im Vergleich zu der Einrichtung alternativer VoIP-Anbieter habe ich folgende allgemeinen Vor- und Nachteile für mich ermittelt:

I. GSM-Gateway

1. Allgemein:
a) Funktioniert auch dann, wenn (V)DSL-Anschluss keine Internet-Verbindung ermöglicht, Funktion als Ausfallreserve gegeben, sofern Mobilfunknetz noch intakt
b) Dauerbetrieb des GSM-Sticks erhöht Stromverbrauch (bei FB 7390 mit K3765 von 40 auf ca. 60%)
2. Eingehend: automatische Weiterleitung an neue Mobilfunknummer in VSt. Telekom bei Störungen aktivierbar→ idR problemlos dann möglich, sofern auf Telekom-Seite keine Ausfälle vorliegen
3. Abgehend:
a) Sofern nur als Redundanz vorgesehen, stört wegen überschaubarer Ausfallzeiten Nichtübertragung der Mobilfunk-Rufnummer oder Übertragung der bei Teilnehmern nicht bekannten Nummer kaum
b) GSM-Gateway bietet durch entsprechende Wahl des Mobiltarifs zudem günstige und stabile Verbindungen etwa zu Mobilfunknummern → Nachteil bei häufigerer Nutzung: Rufnummer ist SIM-definiert: (1) Wird Mobilfunknummer ohne weitere Erläuterungen übertragen, entsteht der falsche Eindruck der mobilen Erreichbarkeit des Anrufers unter dieser Nummer (2) Alternative Rufnummernunterdrückung evtl. auf Dauer wenig akzeptiert bei Angerufenen

II. Alternative VoIP-Anbieter

1. Allgemein:
Funktioniert nicht, wenn (V)DSL-Anschluss keine Internet-Verbindung ermöglicht, Funktion als Ausfallreserve daher nur eingeschränkt gegeben
IdR niedrige Verbindungskosten und große Konfigurationsmöglichkeiten
2. Eingehend: Automatische Weiterleitung im Amt wie oben unter I. ohne Probleme und kostenlos möglich
3. Abgehend: Häufig Flexibilität bei CLIP (Übermittlung der bei Telekom geführten „Hauptnummer“ über alternativen Anbieter)

Es wäre für mich hilfreich, hierzu Ergänzungen der User mit längerer Erfahrung auf diesem Gebiet zu erhalten.
Vielen Dank.
 
III. Alternative
Du baust über den Stick eine Internetverbindung auf und läßt deine VoIP Gespräche über den UMTS Stick laufen. Das wird allerdings nicht von allen Mobilfunkprovidern unterstützt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann auch beide Möglichkeiten kombinieren. Die Fritzbox versucht, wenn VoIP 1 nicht geht, über VoIP 2 zu wählen. Schlägt das auch fehl und ist kein weiterer Account eingerichtet wählt sie, wenn aktiviert, über GSM.
Für eingehende Gespräche könnte man zwar auch diese Kette einrichten, bei relativ seltenen Ausfällen kann man aber auch sofort auf GSM umleiten falls der Reserveanbieter keine eingehenden Gespräche ermöglicht oder keine Umleitung bei Nichterreichbarkeit anbietet.
 
May be blind oder Novize+Co oder TE was gelöscht?
---Zitat von fedaba---
Expertenansicht --> Internet --> Mobilfunk
Dann gaaaaaaaaanz nach unten scrollen. Dort gibt es den Eintrag "Telefonie über Mobilfunk".
---Zitatende---
Ich möchte gern eine SIM mit Handyflat in der Fritzbox betreiben. Nun habe ich einen Huawei K3765 in den USB Port der Fritzbox gesteckt.
Auf der FritzBox wird der Stick auch erkannt, aber im Menü "Internet --> Mobilfunk ganz unten gibts es bei mir den Punkt "Telefonie über Mobilfunk" nicht.
Habe die 7490 mit neuster Firmware.
Muss allerdings auch zugeben das ich hier nicht alle 120 Seiten gelesen habe, wahrscheinlich hat sich seit 2011 etwas geändert...
Wer kann mir einen Tipp geben?

Entweder hast es hinbekommen oder??

OT-ON
Ich würde mal dafür plädieren, diesen Thread zu schliessen und einen neuen aufzumachen mit der copy des aktualisierten 1ten Beitrages vom TE. Aus aktuellem Anlass ist es kaum zumutbar 120 Seiten zu durchforsten bzgl. Fritzboxen und dazugehörigen FWs z.T. Labors die eh laut Rules
http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=119856&p=653345&viewfull=1#post653345
verboten und alle FWs vor dem Sec-Prob Anfang des Jahres eh verpönt?
OT-OFF

LG Micha
P.S: Bevor das ganze OT wird bzgl. REs ... bitte verschieben und weiterführenden Link hinterlassen @team
Ich will keinen Ärger hier!
 
Hallo,
habe einen huawei k3765 und bekomme das "Voice" nicht freigeschalten.
Ich versuche es nach diese Anleitung von Seite 1:

http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=207737&page=15&p=1643768#post1643768

Wenn ich nach den "Compile Script" die gespeicherte "E1550.exe" starte und mit "RUN" das einspielen starten will kommt folgende Fehlermeldung:
"ERROR: Init port failed,Please Retry!"
Der huawei k3765 funktioniert aber mit Vodafone VMC.
Wer hat die Lösung?
 
Seite 1 von diesem Thread.
Der Link geht auf Seite 15 von einem anderen Thread.
Es steht aber das es auch mit anderen UMTS Sticks gehen soll.
Kann jemand helfen?
 
Habe nun gerade mal den DC-Unlocker installiert.
Der sagt bei Voice feature: "enabled".
Das sollte doch heißen das das Voice freigeschalten ist? Oder?
Wenn ich den Stick in die FritzBox stecke wird unter Internet | Mobilfunk der Punkt (gaaanz unten) "Telefonie über Mobilfunk" nicht angezeigt?
Habe eine 7490 mit neuster Firmware.
 
Die "neueste"Firmware für die 7490 ist vom 25.08.2014 und hat die Versionsnummer 113.06.10-28616.
Leider steht das nicht in deiner Signatur.
Welche Firmware-Version hast du denn auf dem Huawei K3765-HV?

Joe
 
Liebe Teilnehmer dieses Freds

habe auch nach dem Durchlesen aller Seiten (puh!) leider keine Lösung für mein Prob gefunden.

An meiner FB 7362 SL (1&1) hängt ein Huawei K3765. Auf der FB Seite Internet > Mobilfunk wird mir artig eine funktionierende Verbindung "EDGE, bereit 80%" angezeigt.
Im Bereich Telefonie > Telefoniegeräte ist der Stick ist als FON 1 angemeldet (Rufnummer ausgehend: "Rufnummer UMTS-Stick", also die Mobilfunknummer der eingesetzten SIM-Card. Nummer ankommend: "Festnetznummer 1", die umgeleitet werden soll). Unter Rufbehandlung > Rufumleitung ist eingerichtet: Anrufe an "Festnetznummer 1" umleiten über "automatisch" an "Rufnummer mein Handy". Und schlussendlich noch eine Wahlregel: Anrufe an "Rufnummer mein Handy" sollen geführt werden über "Rufnummer UMTS-Stick".

Nun passiert folgendes Kuriosum:
Schalte ich die Rufumleitung ein, werden die Anrufe zu meiner Festnetzrufnummer 1 auch tatsächlich an mein Handy weitergeleitet. "Toll, funktioniert" dachte ich mir, bis ich auf die nächste Rechnung von 1&1 sah. Dort waren für die jeweiligen Telefonate Kosten wie für ein Telefonat zwischen Festnetz und Mobilfunknetz aufgeführt (also 9,9 Cent/Min). Eigentlich sollten das doch aber alles Verbindungen zwischen dem UMTS-Stick und meinem Handy sein, also Verbindungen zu 0,0 Cent netzintern 1&1. Jetzt habe ich mir die Anrufliste der FB angesehen und wurde erst recht stutzig: Diese Telefonate wurden überhaupt nicht aufgeführt! Zum Schluss ein Blick auf den Einzelverbindungsnachweis: Alle diese Telefonate erschienen als Anrufe von "Festnetznummer 1" an "Rufnummer mein Handy" mit dem Zusatz "WTL".

Auf meine telefonische Anfrage wurde mir mitgeteilt, dies wäre das Kürzel für "Weiterleitung" und zwar im Amt, aber nicht über die FB. Soll heißen: Diese Telefonate werden schon VOR der Fritzbox quasi abgefangen und gleich an's Handy geleitet, ohne den Weg über die eingerichtete Weiterleitung in der FB zu nehmen. Und da es dann eben eine Verbindung zwischen Festnetz und Mobilfunk wäre, würden diese dann auch nach dem entsprechenden Tarif abgerechnet. Auf meine Ausführungen zu GSM-Weiterleitung über die FB als Gateway konnte dort selbst ein Mitarbeiter in der Abteilung Technik keine Antwort finden!

Was habe ich denn nun an dieser Stelle falsch gemacht?
 
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Die "neueste"Firmware für die 7490 ist vom 25.08.2014 und hat die Versionsnummer 113.06.10-28616.
Leider steht das nicht in deiner Signatur.
Welche Firmware-Version hast du denn auf dem Huawei K3765-HV?

Joe

Die FritzBox hat OS 6.20, wenn ich auf Suche gehe sagt die Box: "Ihr FRITZ!OS ist auf dem aktuellen Stand."
K3765 hat die Firmware-Version: 11.126.03.09.00

Warum wird die Option Internet | Mobilfunk der Punkt (gaaanz unten) "Telefonie über Mobilfunk" nicht angezeigt?

Das Mobile Partner bekomme ich zum probieren auf meinen XP Rechner nicht zum laufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was habe ich denn nun an dieser Stelle falsch gemacht?
Die Fritzbox aktiviert, wenn möglich, die Umleitung im Amt. Um das zu verhindern muß man entweder "Parallelruf" verwenden (man kann ja auch ein nicht angeschlossenes Analogtelefon mitklingeln lassen) oder eine andere Nebenstelle zuordnen und dann diese umleiten.
Da ja Analogports bei den aktuellen Fritzen immer weniger werden muß ich mal testen ob das auch mit einem LAN/Wlan-Telefon geht welches ja nicht wirklich vorhanden sein muß.
 
@ erik

Zu alten ISDN-Zeiten konnte man noch wählen zwischen "AnrufweiterLEITung" in der Telefonanlage oder "AnrufweiterSCHALTung" im Amt. Bei Ersterem kam der Anruf über die eine Leitung rein und ging über die andere Leitung raus, bei der zweiten Version kam garnix rein sondern wurde gleich in der Vermittlungsstelle quasi "abgefangen" und direkt an die gewünschte Nummer weitergeSCHALTet.

Dass die FBs nur noch weiterSCHALTen, war mir neu.

Habe jetzt die Anrufe ankommend auf DECT (ich habe zwei FritzFon in Betrieb) und auf FON1, was ja eigentlich mein UMTS-Stick ist. Meine RufweiterLEITung sieht jetzt so aus: Anrufe an FON1 (also den UMTS-Stick) werden weitergeLEITet über SIP99# an mein Handy. Und für die Handy-Nummer ist die Wahlregel aktiv "Anrufe an Handy über Rufnummer des Sticks".

Na da bin ich ja gespannt ob's diesmal passt ;o)
 
Fon1 ist gewöhnlich der analoge Telefonanschluß einer Fritzbox. Wenn Du das meinst passt es so.

Die Fritzbox will keine Telefonanlage sein, obwohl man bei deren Funktionsumfang eigentlich davon ausgehen müßte. Eine richtige Telefonanlage hätte z.B. frei zuweisbare Internrufnummern für jede Nebenstelle und interne MSN am internen S0. Und natürlich die Möglichkeit, Rufe sowohl intern als auch im Amt umzuleiten. Bei den Fritzboxen muß man sich halt mit Workarounds behelfen.
 
Interne MSNs kannst Du zuweisen... 51-59. Verglichen zu dem was Telefonanlagen kosten ist der Funktionsumfang recht gut, zumal einige VoIP Kanäle gleichzeitig genutzt werden können wo andere mal so richtig Geld einnehmen mit.
 
Diese MSN kann ich aber _zusätzlich_ einrichten. Bei einer "richtigen" Telefonanlage gibt es intern nur interne MSN und man kann dann zuordnen welche interne Nummer auf welche externe reagieren soll, so wie es bei der Fritzbox bei analogen Nebenstellen auch ist.

Daß die Fritzbox einen riesigen Funktionsumfang hat der über übliche Telefonanlagen weit hinausgeht und eine solche Anlage oft überflüssig macht ist unstrittig. Sie funktioniert aber trotzdem bei manchen Details nicht so wie man es von einer klassischen Telefonanlage erwarten würde. Gerade das Menü "Rufumleitung" ist, obwohl schon mehrmals überarbeitet und erweitert, immer noch nicht eindeutig und läßt manche Option vermissen. Die Anwendung von Wahlregeln bei Umleitungen wäre z.B. nicht nötig weil man bei einem festen Umleitungsziel auch den richtigen Provider oder die richtige CbC-Vorwahl fest einstellen kann. Anstelle der Option "umleiten über: automatisch" sollte dann dort "im Amt" auftauchen und alle anderen Optionen sollte die Fritzbox intern handeln, aber auch anbieten. Warum beispielsweise die Mobilfunknummer dort nicht mit steht ist wohl ein AVM-Geheimnis.
 
Expertenansicht --> Internet --> Mobilfunk
Dann gaaaaaaaaanz nach unten scrollen. Dort gibt es den Eintrag "Telefonie über Mobilfunk".
Den aktivieren und die Handynummer der des UMTS Sticks eintragen und dem Interface einen Name geben.
Dann kann man die Nummer bzw. das Interface wie jedes andere in der Telefoniefunktion der Fritzbox nutzen (zumindest theoretisch).
Habe mir nun den ganzen gestrigen Abend und heutigen früh um die Ohrengeschlagen...
Leider ohne Erfolg.
DC-Unlocker bringt folgendes:

DC - Unlocker 2 Client 1.00.1131

Detecting modem :

selection :
manufacturer - Huawei modems
model - Auto detect (recommended)

Found Applications port COM4
Found Diagnostics port COM6

Found modem : K3765
Model : Vodafone K3765
IMEI : 353054032502692
Serial NR. : R05TAA19B1404390
Firmware : 11.126.03.09.00
Compile date / time : Nov 10 2009 12:09:23
Hardware ver. : CD25TCPV
Dashboard version : 9.4.3_RP78_3.4.10_H
Chipset : Qualcomm MSM6290
Voice feature : enabled
SIM Lock status : unlocked
Wrong codes entered : 0 (unlock attempts left : 10)

===================================================================

Habe nun auch den Stick mit Mobile Partner getestet, die Telefonie funktioniert einwandfrei.
Wenn ich den K3765 in die FritzBox 7490 stecke wird nicht einmal der Eintrag "Telefonie über Mobilfunk"(ganz unten) angezeigt.
Da ich nicht alle 120 Seiten hier lesen konnte, die Frage, gibt es einen UMTS Stick mit denen die Telefonie problemlos mit der FritzBox funktioniert?
Danke für die Hilfe!
 
Zuletzt bearbeitet:
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