Fritzbox 5690 pro WAN-Port auf LAN-Port 1-4 verlegen?

thozie

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Hallo zusammen,
ich habe eine 5690 pro gekauft und kurz darauf hat mich mein ISP auf G.fast umgestellt. Jetzt hängt ein Vigor 166 als Modem am WAN-Port der FB. Soweit so gut, damit ist allerdings der einzige 2.5G-Port belegt, obwohl für das Internet auch 1G reichen würde.
Daher der Wunsch, den WAN-Port z.B. auf den LAN-1 umzubiegen. In der GUI gibt es dafür keine Möglichkeit, aber in der Config könnte man damit ja rumspielen. Könnte das funktionieren? Kann da was kaputt gehen? Weiß jemand mehr?
Danke für eure Hilfe.
 
Um mir selbst zu antworten: Nein, es funktioniert wohl nicht. Port 1 auf Mode WAN zu stellen (und Port 5 auf NORMAL) gibt keine Verbindung.

eth_port_config { version = 12; port { portnumber = 1; maxspeed = 0; config_mode = mode_wan; dev = "eth0"; label = "LAN:1"; eee_mode = eth_eee_mode_auto; }
 
Wie oben angedeutet, störte mich noch, dass der FB 5690 Pro-WAN-Port gleichzeitig der einzige 2.5G-Port ist - und der ist jetzt belegt vom Vigor.
Verschiedene Versuche, die FB zu überreden, WAN auf LAN 1 zu legen sind fehlgeschlagen.
Also musste die große Lösung her - WAN über den Glasfaser-SPF-Port.
https://avm.de/produkte/fritzbox/fritzb ... che-daten/ dokumentiert für das AON-Modul:
SFP, Wellenlänge: TX 1310 nm, RX 1480 bis 1580 nm, Full Duplex
Man braucht also ein Modul mit umgekehrten Wellenlängen, ich habe mir gekauft: ALLNET Switch Modul SFP Mini-GBIC 1000Mbit WDM Bidi/LC Tx1490nm/Rx1310nm 9 HE, ein Glasfaser-Patch-Kabel mit LC-APC Steckern (der kleine grüne), und einen Medienkonverter RJ-45 / SFP oder einen Switch mit SFP(+)-Port.
Man verbinde das Modem mit dem Konverter oder dem Switch (wenn gemanaged kann man mit die VLAN-Id 40 entsprechend auf den SFP-Port routen, Port Isolation geht wohl auch) stecke das Allnet-SFP-Modul ein, Patch-Kabel und das AVM-AON-Modul in die Fritzbox. Dann die Internet-Verbindung per Glasfaser neu einrichten. "Anderer Anbieter" wählen, Anmeldedaten eingeben, Up/Downlink, VLAN 40 falls nicht im Modem gesetzt. Bei mir hat die Erkennung und Speichern der Einstellungen in der Fritzbox sehr lange gedauert, da musste eine zweiten Tab im Browser öffnen und dort nochmal speichern.

Screenshot 2024-12-02 202955.png
 
Geniale Idee!
Läuft das auch nach aktuellen Firmware-Updates noch?
 
Genau weiß ich es nicht, weil ich die 5690 Pro/Vigor 166 Kombi gegen eine 7682 ersetzt habe - ist für G.Fast doch irgendwie sinniger und einfacher und ich eh gerne was Neues ausprobiere.
Aber zuletzt hat es mit der 8.02 funktioniert und ich seh bei der Firmware eigentlich keinen Grund warum sie da Einfluss haben sollte.
 
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Ich erkenne da auch kein Grund, weshalb das mit aktueller FW nicht mehr funktionieren sollte, das AON-Modul ist reguläres 1GBase-BX und für die Box ist das dann nur ein normaler AON FTTH-Anschluss.

Allerdings würde ich diesen Weg auch nicht wirklich gehen wollen (also Modem + Medienkonverter + 2 SFP-Module) nur um ein Modem an einen Router anzuschließen. Da könnte man dann eher mal über eine 4690 oder 7690 nachdenken (wenn man denn wirklich NBase-T Ports am Router benötig). Oder eben (im Falle eines G.fast-Anschluss) auch über eine 7682…
 
Das AON-Modul als 1GBase-BX-WAN-Anschluss hatte ich mir nicht so simpel vorgestellt, danke!
 
Habe das übrigens auch so gemacht. Am Telekom GF-Anschluss mit Telekom ONT/GF-Modem2.
Als SFP-Modul habe ich das hier genommen: https://www.fs.com/de/products/75342.html und ein LWL-Patchkabel https://www.fs.com/de/products/123906.html
...mein Switch ist ein Zyxel 1915E.
  • Den ETH-Port des Modems aus dem WAN-Port der Fritz in den Switch umstecken
  • Im Switch diesen ETH-Port auf VLANID 7 (tagged) umstellen (ich habe zusätzlich PVID=98 eingestellt) und die anderen VLANs, inkl. ID=1 dort ausnehmen.
  • Das AON - Modul in die Fritz und mit dem FS.com Modul verbinden
  • In der Fritz auf Glasfaser / Telekom mit "Zugangsdaten manuell eingeben" (vorher merken) umstellen
  • ONT-Kennung / andere Modem-ID braucht man keine, das GF-Modem ist ja schon registriert
 
Bei G.Fast Anschluss sehe ich da ja noch einen Sinn. Aber warum bei dir mit vermutlichen GPON Anschluss? Brkommst du die 5690Pro nicht bei der Telekom registriert?
 
Ich bekomme die Fritz nicht an den GF-TA angeschlossen, da der im HAK in der Wohnung hängt.
Die Fritz passt in den HAK rein physisch nicht hinein und es gibt am Standort der Fritz, wie in allen Räumen, nur eine CAT7 Unterwerteilung, kein GF.
Meine eigentliche Idee war ja, das Telekom Modem auch loszuwerden. Im HAK hängt auch ein Zyxel 1915E, der ne 10G Trunk Verbindung zum Zyxel an der Fritz hat.
Das GPON-Modul dort eingesteckt meldet sich im Switch, aber es kommt kein Link zwischen GPON und GF-TA zustande (habe nur durch einstecken des LWL getestet, nicht mit Umstellung auf GF-Inet und Modem-ID Änderung in der Fritz/Telekom)

Das Ziel war ja den WAN-Port als LAN, weil 2.5G zu verwenden.

Wenn ihr ne Idee habt, wie man den Llink zwischen GPON-Modul im Switch und GF-TA aktiviert, immer her damit ;)
 
Wenn ihr ne Idee habt, wie man den Llink zwischen GPON-Modul im Switch und GF-TA aktiviert, immer her damit
Mit dem GPON-Modul der Fritzbox kann das nicht funktionieren, weil das GPON- SFP-Modul kein sogenanntes FullMAC-Modul ist, die dazugehörige Logik liegt auf dem PCB der Fritzbox.

Mit einem vollwertigen GPON SFP-Modul (wovon es einige auf dem freien Markt gibt) kann das allerdings so wie von dir gewünscht funktionieren.
 
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Dieser ganze "Zirkus" ist doch bei der Telekom (mittlerweile) gar nicht mehr nötig, man kann seinen eigenen ONT einfach Online selbst provisionieren lassen (per ONT-ID). Dinge wie MAC-Adresse, ONT-ID, Equipment-ID, PLOAM-Passwort usw. klonen ist überhaupt nicht erforderlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
...danke, aber ich denke doch eher, das ginge in die falsche Richtung. Der Zyxel 1915E passt so eben hinein. Die 5690Pro ist in allen drei Dimensionen größer und einen WLAN AP/Router in einem Metallschrank zu verstecken ist auch nicht sinnvoll.
Allenfalls würde ich den Zyxel gegen einen Mikrotik-Router, zB Hex-S mit GPON- SFP tauschen....der würde evtl sogar noch zusätzlich zum Zyxel noch reinpassen. Mein wichtiges Ziel, den WAN Port der Fritz zu befreien habe ich ja erreicht. Der nächste Schritt kostet viel Geld ohne viel Mehrwert.
 
Zuletzt bearbeitet:
In der aktuellen c't ist dazu ein interessanter Artikel:
Das Heimnetzparadox
Multimediaverteiler: Fehlentwicklung unter Putz
Jan Mahn
Test & Beratung, Heimvernetzung, Hardware, Kabeltester,
Multimediaverteiler, Netzwerk-Hardware, Netzwerkmanagement, Gateway,
Netzwerkkabel, Switches, Smart Home, Repeater, WLAN (Hardware), Glasfaser
c't 8/26 S. 76 (jam)

hier wird die unzureichende Größe der Mediaverteiler und die noch schlechtere Verteilung der Anschlussports bemängelt.
(Steckdosen, bei denen sich die eingesteckten Stecker(Netzteile) sich gegenseitig behindern)
 
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Reaktionen: Grisu_
Einen off-topic-Bezahl-Artikel zu verlinken, ts ts ts.
 
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Reaktionen: Grisu_
off-topic-Bezahl-Artikel
Gibt es auch in der Papier-Version der c't ;-)
Das Heimnetzparadox
Multimediaverteiler: Fehlentwicklung unter Putz
Jan Mahn
Test & Beratung, Heimvernetzung, Hardware, Kabeltester,
Multimediaverteiler, Netzwerk-Hardware, Netzwerkmanagement, Gateway,
Netzwerkkabel, Switches, Smart Home, Repeater, WLAN (Hardware), Glasfaser
c't 8/26 S. 76 (jam)
 
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