[Gelöst] Fritzbox 7412 als Modem an Opnsense (andere Idee)

Entschuldige meine späte Antwort. Ich habe vor längerer Zeit von DSL über Kabel zu Glasfaser migriert und dieses Szenario daher nicht mehr im Einsatz.
 
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Ich versuche es auch mit dem USG... mein Problem: Was trage ich als default gateway in der fritzbox ein? Als PPPoE modem funzt sie super ... bekomme auch ne public ipv4 Adresse - aber trage ich die als default gateway ein? Mein eth0 device im usg (müsste wan sein) hat keine ip - nur über pppoe die public ip.
Ist es möglich, eine 7412 an ein Unifi Cloud Gateway nach der Methode anzuschließen? Ich kann im UCG Fiber entweder eine statische IP oder PPPoE Einwahl am WAN-Port einstellen. Mit PPPoE verliert der WAN-Port seine statische IP und ich kann nicht mehr auf die Weboberfläche der Fritzbox zugreifen.
 
Hallo zusammen, ich hänge mich mal mit meinem Problem an diesen Thread zur FB 7412.
Ich hatte bis vor ca. 3 Wochen folgende Konfiguration am Laufen:
- Telekom VSDL 50Mbit/s
- FB 7412 als DSL Modem
- OpenWRT auf einem Mini-PC als Router mit PPPoE-Einwahl über die FB
- LAN-seitig dann diverse VLANs im LAN (LAN, Gast, IoT, DMZ)
Etwa Mitte Oktober habe ich mich breitschlagen lassen, den Anschluss auf 100Mbit/s zu erweitern. Die Umstellung erfolgte etwa am 21.10. und im Anschluss hat auch erst einmal alles funktioniert, nur dass ich bei Speed-Tests oder größeren Downloads max. 80Mbit/s in Download gesehen habe und es manchmal Verbindungsabbrüche gab.
Ich wollte also in der FB 7412 nachschauen, wie die DSL-Verbindung aussieht und ob das Systemlog auffällige Einträge enthält. Leider habe ich dann festgestellt, dass ich das Passwort für die FB 7412 verlegt hatte. Also habe ich einen Werksreset durchgeführt. Ich habe dann die Vertragsdaten eingetragen und gesehen, dass sich die FB mit 100Mbit/s verbunden hatte. Die FB war kurz online und schlug mir ein FW-Upgrade von 6.85 auf 6.88 vor, was ich akzeptiert habe. Im Anschluss wieder Werksreset und als DSL-Modem eingerichtet. Und seitdem bekommt der OpenWRT-Router keine PPPoE-Verbindung mehr. OpenWRT versucht sich alle 15s an der DSL-Gegenstelle anzumelden, im Log steht immer:

Timeout waiting for PADO packets
Unable to complete PPPoE Discovery

Ich habe auch bei der Telekom prüfen lassen, ob ggf. EasyLogin aktiviert ist. Das ist nicht der Fall.
Testweise habe ich einen Ubuntu-Laptop zum PPPoE-Client gemacht mit VLAN7 auf der Eth-Schnittstelle. Bei einem Verbindungsversuch tritt das gleiche Problem wie beim OpenWRT-Router auf.
Da der DSL-Anschluss an sich funktioniert, denke ich nicht, dass es am Anschluss liegt bzw., dass es im Rahmen der Umstellung auf 100Mbit/s irgend eine relevante Konfigurationsänderung gab. Aus meiner Sicht bleibt nur die FB 7412. Und daher die Frage an die Runde: Was könnte es noch sein? Ich habe die in diesem Thread beschriebenen Einstellungen analog vorgenommen. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass ich seinerzeit irgendwelche Modifikationen an der Firmware der FB 7412 durchführen musste, um PPPoE Passthrough zum Fliegen zu bekommmen.

Gruß, Ralf
 
Testweise habe ich einen Ubuntu-Laptop zum PPPoE-Client gemacht mit VLAN7 auf der Eth-Schnittstelle.
Bei PPPoE-Passthrough muss das VLAN auf der Fritzbox die als Modem dient konfiguriert werden.

Hast du die Fritzbox so eingestellt, dass sie selber keine PPPoE-Verbindung aufbaut? Wobei es bei deaktiviertem Easy-Login möglicherweise sonst auch funktionieren könnte.
 
Ja, habe ich in beiden Fällen.
Die FB 7412 hat keine Zugangsdaten und Easy-Login ist für den Anschluss abgeschaltet. In der Konfiguration habe ich eingetragen:

Anschluss: Anschluss an einen DSL-Anschluss
Zugangsdaten: nein
Verbindungseinstellungen:
VLAN-ID 7
VPI 1 (war default)
VCI 32 (war default)
Kapselung: Bridged
DHCP nein
Phantasiewerte für IP-Einstellungen, die nicht mit meinen internen Netzen kollidieren
PPPoE Passthrough aktiviert

Ohne Zugangsdaten kann die Fritzbox keine Verbindung aufbauen. Das geht nur, wenn Easy-Login eingeschaltet ist, was nicht der Fall ist - lt. Telekom.
 
War vielleicht etwas ungünstig formuliert: VLAN darf nur auf der Fritzbox konfiguriert werden. Also nicht noch zusätzlich auf dem nachgeschalteten Gerät.

Sonst sieht die Konfiguration für mich zumindest nicht offensichtlich falsch aus. Wobei ich persönlich eher DHCP aktivieren würde, weil damit weniger unnützer Datenverkehr auf das DSL-Interface raus geht (gelegentliches DHCP Discover statt ständigen ARP-Requests).
 
Das 7412 nur als Modem. dsl_full_bridge mode. Geht nur nach reset. Geänderte Config hochladen, restart.
Ein zugriff auf das Web-Interface geht dann nicht mehr. Hier https://workupload.com/file/JHmQNhkEEWv
Alle anderen Parameter, wie Vlan 7 und PPPoE auf dem PC einstellen. So sollte alles laufen

Das mit den Abbrüchen bei 100/40 scheint bei der T-Com normal zu sein. Störungsquellen anderer Kunden!!
Mit PowerLan, eigentlich defekten Routern für 16Mbit oder mehr.
Bei 50Mbit ist 12b und bei 100Mbit ist 17b. zwei unterschiedliche Frequenzbereiche
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei 50Mbit ist 12b und bei 100Mbit ist 17b. zwei unterschiedliche Frequenzbereiche
Beides falsch. Es ist sowohl bei VDSL50 als auch VDSL100 das Profil 17a, da wird nicht unterschieden zwischen 50 oder 100Mb/s. Erst bei >100Mb/s (VDSL175 oder VDSL250) kommt das Profil 35b zum Einsatz.
 
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Oh, dann lag ich falsch, hatte den Techniker so verstanden
Die T-Com schaltet die Leitung von 100/40 auf 60/20 herunter, wegen der vielen Abrüche.
Bei 50/10 hatte ich kaum welche.
 
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