Fritzbox 7590 Telefonie defekt

Hunsrücker

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Hallo, ich habe eine 7590 mit OS 8.20, diese funktioniert mit DSL, und allen LAN Anschlüssen.
Das Problem die analoge Telefonie und das ISDN ist defekt, es fehlen die 38Volt am Ausgang.
Wer kennt eine Lösung ?
 
Reparatur des HW-Schadens bzw. besorg dir eine neue Box, die kann man als Repeater oder AP im Mesh ja weiterverwenden.

Bzw. grenze den Schaden erst einmal ein ob HW oder SW, also Recovery auf die vorherige Version, dann siehst eh sofort, ob es am Upgrade liegt oder etwas eingegangen ist.
 
Ist denn die Ruhespannung an der Fritz!Box (Analogports und interner S0-Bus) überhaupt 38V?
Frühere Telefonanlagen haben an den TAE-Buchsen nur 12V zur Verfügung gestellt und dann eine Wechselspannung überlagert für die Klingelsignalisierung. Beide Spannungen sind weit von dem entfernt, was die Post auf die Leitung geschickt hat.
 
Ich nehme an die 38V beziehen sich auf ISDN.
 
@Hunsrücker : Funktionieren entsprechende Endgeräte, wenn sie angeschlossen werden?
 
Recvovery wurde fehlerfrei beendet.
Wie bereits geschrieben: Das Problem die analoge Telefonie und das ISDN ist defekt, es fehlen die 38Volt am Ausgang.
Bei einer zweiten Box liegen die 38Volt an allen Buchsen an.
Zur Erinnerung damals: Die Stromversorgung eines analogen Telefons kommt aus der Telefonleitung selbst und besteht aus einer Gleichspannung (ca. 48-60 V DC)
 
Die Spannung gabs aber nur im AMT und für POTS.
Angekommen ist deutlich weniger, daher ist auf Telefonbuchsen von Modems nur so ca. mit 24V zu rechnen.
Und ISDN hatte übrigens bis zu 110V auf der Leitung, die liegen aber nicht am S0-Bus an, der hat nur so um die 40V.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Na dann besser das in Wiki auch mal aus: https://de.wikipedia.org/wiki/A/b-Schnittstelle
Fernspeisung: Bei Telefonanlagen in der Regel 48 V, 32 V oder 24 V

Du ignorierst völlig den Spannugsabfall von längeren Telefonleitungen, der ja bei Modems und daran angschlossenen Telefonen nicht mehr überwunden werden muß.
Und bezüglich ISDN hab ich ja exakt das selbe geschrieben wie du, also erzählst du ebenfalls Scheiß oder lebst in deinem eigenen Universum.
 
Die genannten Ruhespannungen sind so hoch, da bei aufgelegtem Hörer (Analoganschluß) bzw. ISDN (NTBA mit Speisung aus Stromnetz) keine Last auf der Telefonleitung ist.
Hob man den Hörer ab oder hat den NTBA mitsamt einem Telefon mit Notspeisung aus dem Telefonnetz versorgt, waren die Spannungen aufgrund des Leitungswiderstands geringer.
Beim Analoganschluß war das besonders deutlich - bei abgehobenem Hörer lagen nur noch um die 12V an den a/b-Klemmen an.
 
Du ignorierst völlig den Spannugsabfall von längeren Telefonleitungen, der ja bei Modems und daran angschlossenen Telefonen nicht mehr überwunden werden muß.
Und bezüglich ISDN hab ich ja exakt das selbe geschrieben wie du, also erzählst du ebenfalls Scheiß oder lebst in deinem eigenen Universum.
Bei aufgelegtem Hörer fließt so gut wie kein Strom. Ergo kann man am Teilnehmer auch nahezu 60 VDC messen. Die Weckerbrücke des Telefons stellt für die Gleichspannung einen unendlich großen Widerstand dar.

„Bei ISDN“ hast Du beileibe nicht exakt dasselbe geschrieben … 110 vs. 96 V sage ich nur …
 
96 gegenüber bis zu 110 ist ja der wesentliche Unterschied, dann warens laut Spec halt nur 100V maximal, seis drum, mit Zusatzspeisung durften analog bis zu 105V anliegen.
Außerdem - wie oft noch - schrieb ich von der Spannung an div. Modems mit Analog-Ausgang!
Das hat nichts mit den 60 oder weltweit sonst üblichen 48V vom Amt zu tun, sondern was so durchschnittliche Modems oft nur liefern und daher manche analoge Endgeräte nicht mehr funktionieren.
 
Das hat nichts mit den 60 oder weltweit sonst üblichen 48V vom Amt zu tun, sondern was so durchschnittliche Modems oft nur liefern und daher manche analoge Endgeräte nicht mehr funktionieren.
Modems liefern nicht - jedenfalls keine Speisung für ein analoges Endgerät. Steht das etwa auch bei Wikipedia?

(Gute) Modems schalten über die Ruhekontakte eines simplen Relais lediglich die Amtsspeisung an den Port für das analoge Telefon durch (bzw. schleifen es in in Deutschland über die a2/b2-Adern zurück an die TAE-Dose, wo dann wiederum im mittleren Anschluss das analoge Telefon steckt). Und das Modem trennt eben diese Verbindung auf, wenn es die Leitung belegt…

Oder meinst Du mit "Modem" die FRITZ!Box? Dann wäre das aber die falsche Begrifflichkeit. Eine FRITZ!Box ist ja wohl wesentlich mehr als nur ein Modem...
 
Zuletzt bearbeitet:
Bitte BTT. Die Grundlagen von Modems, NTBAs und Amtsspeisung sind es nicht.
Die Nennung der Ruhespannung im Rahmen der üblichen Verdächtigen, hier der FB, ist ok, dabei sollte es aber belassen bleiben. Thx
 
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