FritzBox als "Schwester-Anlage" [Idee]

Theo Tintensich

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Man kann ja die 3370 und die 3390 als VoIP-Anlage verwenden, und diese also auch an einem All-IP-Anschluss als Router nutzen.

Wenn man nun noch 'alte' Geräte hat (DECT, analog, ISDN), die man weiter an einem solchen Anschluss nutzen will, kann man eine 'große' F!B ja hinter die erste hängen. )groß im Sinne von: mit internen Telefonanschlüssen versehen)

Wäre es, auch wegen den Konfiguration nicht schöner, wenn man die zweite F!B so konfigurieren könnte, dass sie nicht als Unteranlage sondern als Anlagenerweiterung dient?
Sie also die komplette Konfiguration und auch die Rufnummernkreise für sich übernimmt und die zweite Anlage externe Gespräche über die VoIP-Registrierung der ersten Anlage durchführen könnte?
 
Dabei ist dann aber zu beachten, dass in der ersten Box für Telefonate dann je 2 SIP-Verbindungen aufgebaut müssen (intern & extern). Da die Zahl der SIP-Verbindungen beschränkt ist (5?) können nur 2 Gespräche zeitgleich geführt werden.
 
Nee, das da bei AVM beschriebene ist ja die zweite F!B als Unteranlage der ersten verwenden.

Ich möchte ;-) , dass beide Anlagen quasi nebeneinander existieren und das gleiche Telefonbuch, die gleichen Anruferlisten, einen AB (oder doch zwei? ;-)) aber auch nur eine Verbindung zum SIP-Register verwenden.

So als wenn die erste F!B so über die zweite erweitert wird, dass ein (VoIP-)Telefon, das an der zweiten angemeldet ist, einen Teilnehmer an der anderen anrufen kann, und es, auch für die Wahlbefehle wie eine Anlage aussieht.


Rufnummernverteilung:
620: VoIP an der ersten Anlage
621: ISDN an der zweiten
623: analoges Telefon an der zweiten
624: internes FAX an der zweiten
625: interner AB an der ersten.

Es gibt an der jeweils anderen die belegten Rufnummern nicht extra, das wären nur zweite 'Anschlüsse' an die gleiche Nummer.

Das ganze soll Quasi so funktionieren wie es ja mit der DECT-Verlängerung schon passiert.
 
Die Idee ist jetzt nicht uninteressant und hat im Vergleich zu einer aufwändigen Verkabelung im Haus den Vorteil, dass eine Anlage sozusagen Server ist und dann überall dort wo Internet ist Clients zur Anwendung kommen. Genauso müsste auch die Software von AVM gestrickt sein, dass jede Box als Server bzw. Client hinsichtlich der Telefonie arbeiten kann. Das ist halt eine komplett neue Richtung und mit einigem Entwicklungsaufwand verbunden, der nicht unbedingt den Mainstream der Boxnutzer abdeckt.

Aber: einen AB kann ich auch heute schon zentral in der Hauptbox verwalten und alle daran angemeldeten Boxen erreichen diesen z.B. mit *#**600. Gleiche Anruferlisten würden sich wenn eh nur für DECT Mobilteile lohnen und diese können über DECT Repeater an die Hauptbasis angeschlossen werden. Für sich selbst kann man ja die Anrufliste an der Hauptbox prüfen. Mit dem Telefonbuch ist es ähnlich und die Kurzwahlen der Hauptbox können ja von allen erreicht werden, bei manchen halt mit *# vorangestellt. Es verbleibt also als Vorteil eine einheitliche interne Nummernvergabe und Geräteverwaltung (wobei es hier eben über IP-Konten auch workarounds gibt)
 
Ich weiß nicht, ob es wirklich ein komplett neuer Entwicklungszweig wäre, da bei nutzen der F!B als weitere DECT-Basis das von mit Beschriebene ja schon verwirklicht wird.
Denn eine F!B als zweite Basis arbeitet doch nicht als DECT-Repeater, sondern sendet die Telefondaten per LAN, oder (habe ich da was komplett falsch verstanden)?
Und wenn beim DECT das schon verwendet wird, müsste man das doch auch für die 'normale' Telefonie nutzen können.
 
Denn eine F!B als zweite Basis arbeitet doch nicht als DECT-Repeater, sondern sendet die Telefondaten per LAN, oder (habe ich da was komplett falsch verstanden)?
Anzunehmen. Denn die zweite DECT-Basis kann die Telefondaten nur so per LAN senden wie in #2 beschrieben.
 
Eine als DECT Repeater eingerichtete weitere Fritzbox kommuniziert diesbezüglich über DECT mit der Hauptbox. Als Repeater stehen an Fritzboxen übrigens nur die 7240, 7270v3 und 7390 zur Verfügung.

Die von KunterBunter genannte Anmeldung hat nichts mit dem Repeater-Modus zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Solche Features des Betriebes zweier Parallelanlagen gibt es nur in richtig großen Anlagen. Die haben dann aber auch ihren jeweilig eigenen Rufnummernkreis, können aber ohne Steuersequenzen dazwischen über die Rufnummer routen. Bei Anlagen für den SOHO-Betrieb ist das eher unüblich, wenn nicht gar überhaupt nicht vorhanden. Die FritzBox zählt ja nicht mal zu den TK-Anlagen. Die sind nur aufgepimpte SIP-Adapter und haben nicht mal in einem einzigen Gerät einen einheitlichen Rufnummernkreis (ein-, zwei- und dreistellige "interne" Nummern). Sowas ist bei denen nur mit großem Aufwand hinzubekommen. Mit VoIP-Accounts, die wechselseitig angemeldet werden und zusätzlichen toten Dummyaccounts um Rufnummerndopplungen zu umgehen, kann man da durchaus einigermaßen was erreichen, aber z.B. den AB einer FritzBox von einem an einer anderen Box angemeldeten Telefon ohne *# ist nicht möglich.

Ein "gemeinsames" Telefonbuch kann man erreichen, wenn man das Online-Telefonbuch benutzt und beide FritzBoxen an einem Account anmeldet. So habe ich das schon eine ganze Weile. Die Einträge werden dann zyklisch gesynct. Ferner könnte man als Workaround für die internen Telefonnummern in den jeweiligen Boxen gepflegte Telefonbucheinträge hinterlegen und mit den 7XXer Kurzwahlnummern gegenseitig anrufen. So könnte man sich einen eigenen "Rufnummernkreis" generieren, indem man intern nur mit den **7XXer Nummern arbeitet. Die FritzBoxen lösen dann die internen Nummern aus den Telefonbucheinträgen auf. Dies ist aber ein einmalig höherer Einrichtungsaufwand und bei der Integration neuer Geräte muss man sich immer wieder darin eindenken. Darum sollte so was gut dokumentiert sein. Roaming mit DECT-Geräten zuwischen den Boxen geht da auch eher nicht, bzw. nur mit zusätzlichem Konfigurationsaufwand. Wenn man also größere Anforderungen an eine solche Kommunikationsanlage hat, dann sollte man auch das Geld in die Hand nehmen und was vernünftiges kaufen. FritzBoxen sind dafür eigentlich nicht vorgesehen, um nicht zu sagen - ungeeignet.

Die "einfachste" Lösung wäre sicherlich, das DECT-Roaming nicht per DECT-Repeating sondern über die LAN-Verbindung zu machen. Dieses ist aber in den FriztBoxen nicht vorgesehen. Der Anwender selbst hat da keinen Zugriff drauf und AVM wird sich dieses "Problems" wegen mangelnder Anwenderbreite eher nicht annehmen. Wer Profifeatures braucht soll auch Profigeräte einsetzen. Es wird auch niemand auf die Idee kommen, eine Spedition für den Gütertransport mit VW-Nutzfahrzeugen aufzumachen. Da werden auch LKW eingesetzt.

Gruß Telefonmännchen
 
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