FritzBoxFon trennt Internet bei eingehendem Anruf auf Festnetz

Neodym1981

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Hallo zusammen!

Merkwürdige Sache. Sobald ein Anruf auf eine Nummer der FritzboxFon kommt, wird die Internetverbindung getrennt aber sofort wieder aufgebaut. Dies passiert nur bei eingehenden Anrufen, egal ob abgenommen wrid oder nicht.
Betreibe die FBF an einem ISDN Anschluss. Rufe ich dagegen die Nummer des nicht an der FBF hängenden Telefons an, läuft alles prima.
Benutze kein Voip
 
Hat die Konfiguration denn schon mal funktioniert? Wenn ja, was wurde geändert (Firmware, Verkabelung, ...)? Oder gab es evtl. die letzten Tage ein Gewitter in Deiner Gegend?

Gruß,

balingen
 
Ist auch alles richtig angeschloßen? NTBA hinter dem Splitter?
 
Noch mal detaillierter

Also, vielen Dank für die schnellen Antworten.

Problem hab ich ausgetestet, liegt woanders. Wenn ich ein Telefon an die FBF anschließe, klappt alles prima. Habe aber eine Telefonanlage ( amex 602 ) angeschlossen und ich musste mir auf ein vorhandenes Kupferkabel TAE-F Stecker basteln. Vermutlich sind dort die beiden Kupferdrähte verpolt. Könnte dies solche Auswirkungen haben?
Anschluss-Schema

FBF -> 2 Kupferdrähte mit TAE-F Stecker / Buchse (eventuell verpolt ) -> analoge Telefonanlage
 
Sollte 'eigentlich' nichts ausmachen, aber auf jeden Fall mit umgepolten versuchen.
 
Neodym1981 schrieb:
FBF -> 2 Kupferdrähte mit TAE-F Stecker / Buchse (eventuell verpolt ) -> analoge Telefonanlage
Da könnte bei einer alten Analog-Anlage tatsächlich ein Zusammenhang bestehen:
Ich hatte früher auch mal so was in der Hand, da ging erst die Analge selbst nicht (Am Analog-Netz der T-Com), bis ich die Anschlussdrähte gedreht habe :gruebel: und ebenso war es bei ein paar der angeschlossenen Telefone :confused:
 
Normalerweis dürfen a/b nicht verpolt werden.

Guten Anlagen ist es aber egal, die erkennen das. Ist wie bei Switchen mit Auto MDI/MDX. Ist dann etwas mehr DAU-kompatibel.
 
Ohne Verpolungsschutz an a/b bekommen Geräte in Deutschland keine Zulassung.
 
Schutz gehen durchbrutzeln oder auch so, das es falschrum funktioniert?
 
da ist ein Brückengleichrichter im Eingang.
Gegen Durchbruzzeln noch ein Varistor.
(Die alten Numeernscheibentelefone brauchten dass natürlich noch nicht, da diese keine aktiven elektronischen Bauelemente enthielten, aber seit Einführung de Tastaturblocks war das nötig.
 
Nochmal nachgeprüft

Hallo!

Habe mein Problem noch genauer lokalisiert. Es liegt am Kabel. Kurze Beschreibung, warum bei mir alles so kompliziert ist.
Telefonanschluss und Telefonanlage sind im Keller.
Meine PC Anlage im Dachgeschoss. Dazwischen sehr dicke Stahlbetondecken, also kein WLAN denkbar.
Ich muss zunächst das Telefonsignal ins Dachgeschoss zur FritzboxFon leiten ( über ISDN s0 Bus 4 Adern). Von dort muss das Signal dann wieder über analoges System in den Keller. Dazu habe ich mir ein "Verlängerungskabel" gebastelt. Habe einen TAE-F Stecker und eine TAE-F Buchse an ein Telefonkabel geklemmt, das dann als Verlängerungskabel zwischen Fritzbox und Telefonanlage dient. Sobald dieses Kabel dazwischen hängt, tritt das Problem mit dem disconnect des Internets bei eingehendem Anruf auf.
Allerdings klappt sonst alles, so dass ich denke, dass ich die richtigen Adern an den Steckern belegt habe. Sind ja nur 2.
Könnte es an der langen Kupferstrecke liegen?
Wenn ich testweise die Anlage direkt an die Fritzbox ohne besagtes Verlänmgerungskabel hänge, klappt alles super. Aber ich kann die PCs nicht immer in den Keller tragen.
 
Ich verwende von der Fritz!Box zur Haustür ein ca. 30m Langes Kabel.
Das ist ein ganz normales ISDN-Kabel, weil die TFE mal ISDN war.
Jetzt sind davon 2 Adern als Analog in Verwendung.
 
@ Neodym 1981
Du vermutest das Dein Kabel fehlerhaft sein könnte. Wenn ich Deinen Beitrag richtig verstanden habe dann benutzt Du von einem 4-Ader-Telefonkabel nur 2 Adern was passiert dann wenn Du mal die beiden anderen Adern beschaltest.
 
Dasselbe. Der TAE-F Stecker hat ja 4 Kontakte, aber es werden ja nur 2 für analoges TElefon benutzt. Die könnten höchstens falsch sein. Aber dann würde das Telefon doch sicherlich gar nicht funktionieren oder
 
Hi Leutz,

hatte genau das gleiche Problem auch bei einem Bekannten. Habe ihm ISDN + DSL im Büro eingerichtet und dafür ein hochwertiges, geschirmtes 12-pol. Kabel von Telefonanlage und Splitter ins Büro gelegt. Dort wurde dann die Fritzbox und eine ISDN Dose angeschlossen. Sobald ein Anruf kam wurde die Internetverbindung getrennt.
Einzige Lösung: Separates Kabel für ISDN! Anscheinend trat da so ein starkes Übersprechen von ISDN auf das die anderen Leitungen störte. Seit dem extra Kabel funzt alles perfekt. :D
 
Bei mir ist es so, ich habe ein 4 Ader Kabel davon nehme ich zwei für DSL ( Splitter zum Modem ) und die anderen beiden für den analogen Rückweg. Das ISDN kabel ist einzeln. Vielleicht stört auch Telefon das DSL Signal.
 
Sage mal bitte welche Farben in Deinem Telefonkabel vorhanden sind. Wenn es ein Standartkabel ist und Du es ein bißchen länger abmantelst dann kannst Du sehen das immer 2Adern miteinander verdrillt sind. Diese beiden Adern gehören beim Beschalten immer zusammen.
mfg Holger
 
Neodym1981 schrieb:
Bei mir ist es so, ich habe ein 4 Ader Kabel davon nehme ich zwei für DSL ( Splitter zum Modem ) und die anderen beiden für den analogen Rückweg. Das ISDN kabel ist einzeln. Vielleicht stört auch Telefon das DSL Signal.
Könnte sein. Das Klingelsignal wird in der Fritzbox "digital" erzeugt und könnte Störfrequenzen im DSL-Spektrum enthalten. Wenn nun die Telefonadern nach unten und DSL-Adern nach oben "eng umschlungen" in einem Kabel geführt sind kann es zu Überkopplungen kommen.

Wenn Du noch einen Splitter übrig hast: Den mal zwischen Fonport-Ausgang und Kabel zur Telefonanlage einschleifen. Der enthält einen Tiefpass, welcher jegliche Störungen im DSL-Frequenzbereich unterdrücken sollte.

Oder Fritzbox in den Keller und die 4 Adern für ein LAN-Signal nach oben zum PC nehmen...
K
 
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