[Frage] Gebrauchte Fritzbox kaufen, kann es Probleme mit anderen Provider geben?

Schra

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Hallo,

ich habe vor mir eine gebrauchte Fritzbox 7360 zu kaufen. Nicht immer ist es ersichtlich ob die angebotene Fritzbox in einem Geschäft gekauft wurde oder von einem Provider stammt. Jetzt habe ich gelesen, dass manche Provider ihre eigene Firmware nutzen und bin jetzt nicht sicher ob eine solche dann auch an meinen Anschluss funktioniert. Kann mir jemand sagen ob das zu einem Problem werden kann?
Danke.
Viele Grüße
 
Es gibt hier ein Thema, was sich mit den verschiedenen Varianten befaßt. Wenn überhaupt eine 7360, sollte sie Artikelnummer
2000 2522 haben. Ich persönlich würde eher empfehlen, sich eine 7362 SL zu kaufen. Die ist gebraucht ebenfalls günstig und da gibt es keine verschiedenen Varianten.

http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=258120
 
Hallo, vielen Dank für deine Antwort. Wusste nicht,dass es da so große Unterschiede gibt. Die 7362 SL scheint ja ausschließlich von 1&1 zu stammen.
Wir bekommen in Kürze einen Ip-basierenden Anschluss mit VDSL. Die 7430 würde auch noch meinen Vorstellungen genügen.
Noch eine Frage zur 736x, auf der Fritzbox-Seite ist zu lesen, dass das Gerät 2 USB Anschlüsse hat, zu sehen und damit werben tut aber keiner. Hat sie jetzt 2 oder nur einen?



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Was ist Fonx? Telefonanlage scheint sie ja zu haben...
 
Hallo, vielen Dank für deine Antwort. Wusste nicht,dass es da so große Unterschiede gibt. Die 7362 SL scheint ja ausschließlich von1&1 zu stammen.
Wir bekommen in Kürze einen Ip-basierenden Anschluss mit VDSL.

Ja, die ist von 1&1, ist aber von den Funktionen wie eine "normale" Fritz!Box und läuft auch bei der Telekom und anderen Anbietern. Nach Möglichkeit auch darauf achten, daß der Verkäufer den Lieferschein von 1&1 beilegt, damit Du bei Defekt von der AVM-Garantie Gebrauch machen kannst.
Die 7430 hat meines Wissens nur Nachteile zur 7362 SL (nur Fast Ethernet, nur 1x USB).

Noch eine Frage zur 736x, auf der Fritzbox-Seite ist zu lesen, dass das Gerät 2 USB Anschlüsse hat, zu sehen und damit werben tut aber keiner. Hat sie jetzt 2 oder nur einen?

Zwei USB-Anschlüsse. Einer ist an der Seite, darum sieht man den auf den üblichen Artikelbildern nicht.


Was ist Fonx? Telefonanlage scheint sie ja zu haben...
Der amtsseitige Analogeingang. Der ist bei den SL-Varianten nicht vorhanden. Beim "Ip-basierenden Anschluss mit VDSL" von der Telekom könntest Du damit aber eh nichts anfangen, ist also egal.
Die sonstigen Funktionen für interne Anschlüsse (1x Analog, DECT-Basis, SIP) sind aber bei allen 7360 und 7362 SL vorhanden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde aus Gründen der Zukunftssicherheit nur eine neue Box kaufen. Und zwar eine richtig Gute und keine funktionsreduzierte. Denn niemand kann genau voraussagen, wie sich seine persönliche Lage, das Empfinden und die Wünsche entwickeln werden. Auch wenn das hier immer wieder so Einige "ganz sicher" behaupten.
Außerdem gibt's dann gleich noch 5 Jahre AVM-Garantie dazu.
Die USB-Anschlüsse der Fritz-Boxen sollte man recht sparsam nutzen. Und schon gar nicht zum mehr oder weniger ständigen Anschluß einer externen Festplatte, die als NAS dienen soll (was diese Variante sowieso nie wird und schafft). Und auch nicht zum Anschluß eines Multifunktionsgerätes (Druckers).
Was mehr oder weniger Pflicht ist, ist der ständige Anschluß eines kleinen USB-Sticks (2 oder 4 GB reichen) als Speichererweiterung (dient für AB-Nachrichten u.ä.).
 
Ich würde aus Gründen der Zukunftssicherheit nur eine neue Box kaufen. Und zwar eine richtig Gute und keine funktionsreduzierte. Denn niemand kann genau voraussagen, wie sich seine persönliche Lage, das Empfinden und die Wünsche entwickeln werden. Auch wenn das hier immer wieder so Einige "ganz sicher" behaupten.
Außerdem gibt's dann gleich noch 5 Jahre AVM-Garantie dazu.
Die 7362 SL hat auch fünf Jahre. Mit Lieferschein kann man ja zumindest die Restgarantie noch nutzen.
Zum Thema Risiko: Wir reden hier über einen Router, nicht über das Eigenheim, was bis zur Rente abgestottert werden muß. Die 7362 SL geht bei ebay teilweise für unter 40 Euro weg. Wenn sich die Anforderungen mal ändern sollten, kann man die wieder verscherbeln und was neues kaufen. Man kann sich natürlich auch eine 7580 für 290 Euro kaufen. Wie zukunftssicher die ohne Unterstützung für z.B. SuperVectoring ist, steht aber auf einem anderen Blatt.
 
Vielen Dank für die Auskunft. Dann wird die 7362 SL für mich die richtige sein.

Zu den "zukunftsicheren" Einkauf habe ich meine eigene Meinung. Meist ist es so, dass man dann etwas kauft was man am Ende doch nie braucht oder wenn doch, dass es dann schon wieder veraltet ist... ;)

Warum sollte man an einer Fritzbox keinen Drucker anschließen? Hatte ich eigentlich vor. Wird sie dabei überlastet? Selbst wenn, ich drucke nur sehr selten, wenn das der einzige Grund ist, wäre es nicht so schlimm.
 
Die USB-Ports sind nur "langsam" (wenn man das als Lob nimmt)
 
Und stören manchmal "dank" hoher Frequenzen auf den ungeschirmten Leiterbahnen (bei USB3 Ports in neueren Fritz-Boxen).
Und unterstützen/gewährleisten nicht alle Funktionen der modernen MuFus.
Und kommen immer wieder mit den Energiespareinstellungen des Systems, der Fritz-Box selbst oder angeschlossener Festplatten (die als "NAS" betrieben werden sollen) nicht klar.
Usw. usf. ...

@ Schra:
Du kannst den Drucker gerne anschließen. Und betreiben wollen. Auftretende Probleme (und das kommt nicht eben selten vor) darfst Du dann selbst behalten.
Drucker betreibt man heutzutage entweder lokal per USB an einem einzigen Computer oder als Netzwerkgerät. Dann aber über LAN oder WLAN (eben weil Netzwerk). Und genau dafür sind auch die Treiber der Geräte ausgelegt. Nicht aber für "USB-Netzwerkbetrieb über Fritz-Box".

Zum Thema "Zukunftssicherheit" und "brauche ich am Ende doch nicht" habe ich eine ganz andere Meinung, die davon herrührt, daß mich regelmäßig Kunden nerven, weil ihr Gerät (es mußte ja Hauptsache billig sein) eine auf einmal "ganz wichtige" Funktion dann doch nicht kann. Lieber etwas zu viel Geld ausgeben. Ist am Ende günstiger, als mehrfach billig kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für die Auskunft zum Drucker. Gut zu wissen.
 
Drucker betreibt man heutzutage entweder lokal per USB an einem einzigen Computer oder als Netzwerkgerät.
Wenn man aber mehrere Computer hat und der Drucker keinen Netzwerkanschluss hat, braucht man einen Printserver, genau das macht die Fritzbox. Dem Treiber ist es übrigens egal, ob er die Daten direkt zum Drucker schickt oder einen Printserver bedient. Rückmeldungen wie Tinten/Tonerstand kann der Printserver nicht auswerten, reines Drucken geht aber.
 
"Papier fehlt" oder "Toner niedrig" melden die neuen MFDr. oder Dr. in den meisten Fällen durch eine schöne Eigen-Beleuchtung oder Nachricht im Bedienpad.
Von daher: für den seltenen Druck (zB Einspruch gegen Knöllchen am Heumarer Dreieck ;) ) reicht die Lösung.
 
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