Gibt es "echte" IP-Faxgeräte?

Ja, ich weiß, man kann alternative Firmware aufspielen, aber die Zeit und die Mühe, sich da reinzuarbeiten, kostet mehr, als gleich ein fertiges WLAN-Telefon anzuschaffen.

ob ein Smartphone überhaupt etwas mit QoS, WMM, U-APSD usw. anfangen kann? Denke eher nicht.

-Sipdroid und Linphone kosten gar nix und kann jedes Kind in Minuten aus dem Appstore laden und einstellen.

-QoS, WMM, etc sind seit Jahren Standard in wpa_supplicant und Android (Linux) Kerneln.

Wer stattdessen 300€ für n Billigprodukt von Foxconn mit ähnlicher FW-Qualität hinblättern will der kann nicht viel... ausser Geld ausgeben :D

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Topic: * oder Freeswitch Faxserver mit T.38/37 aufsetzen, das Faxmodul von Yate funktioniert anscheinend nur mit dem Provider des Authors deswegen hab ich noch CW laufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ woprr:
Sag einmal, kannst du es nicht verstehen, oder willst du es nicht verstehen? 1. Brauche ich keine Beratung für ein SIP-Telefon mehr, da ich schon eines habe (für 100 € in der Bucht gekauft, das ist preislich sehr nahe an einem guten DECT-Telefon) und 2. wenn ich von einem TELEFON spreche, dann meine ich kein mit irgend einer App ausgestattes SMARTPHONE.

Nochmal ganz klar der Unterschied:
Das hier ist ein Schnurlostelefon: https://de.wikipedia.org/wiki/Schnurlostelefon#/media/File:Darth_Gimp_Cordless_Phone.svg
Das hier ist ein Smartphone: https://de.wikipedia.org/wiki/Smartphone#/media/File:Йотафон_5.jpg

Und genau so wie ich nach einem IP-Faxgerät gefragt habe, suche ich keinen Fax-Server. Wie weiter vorne beschrieben habe ich dafür die LANCAPI des Routers mittels externem SIP-S0-Gateway wieder nutzbar gemacht.
Deshalb suche ich nach einem echten reinen Papier-Faxgerät.

Und um die elendige Aufschwätzerei-Diskussion hier abzuschließen sage ich es nochmal sehr deutlich:
Wenn jemand sachdienliche Hinweise hat, wo man ein ganz normales mit Papier-Faxgerät mit SIP-Amtskopf erhalten kann, dann bitte immer gerne her mit Anregungen. Dass es auch andere Lösungen gibt, ist mir durchaus bekannt, aber die scheiden DEFINITIV aus, nicht zuletzt auch deswegen, wenn Personen 70+ es auch noch mitbenutzen wollen. Für diese Altersgruppe ist ein Telefon ein Telefon und ein Faxgerät ein Faxgerät. Alles andere kommt nicht in Frage! Diskussion beendet!
 
Wenn jemand sachdienliche Hinweise hat, wo man ein ganz normales mit Papier-Faxgerät mit SIP-Amtskopf erhalten kann, dann bitte immer gerne her mit Anregungen. Dass es auch andere Lösungen gibt, ist mir durchaus bekannt, aber die scheiden DEFINITIV aus, nicht zuletzt auch deswegen, wenn Personen 70+ es auch noch mitbenutzen wollen. Für diese Altersgruppe ist ein Telefon ein Telefon und ein Faxgerät ein Faxgerät. Alles andere kommt nicht in Frage! Diskussion beendet!

Dieser Altersgruppe wäre mit einer ergonomischen Web- T.37- Lösung vieler Anbieter dann aber mehr gedient als mit einem fummeligen Papiereinzug und unvermeidlicher Tintensauerei ;)

Aber bitte, kauf das Ricoh und berichte.
 
@ websurfer83:
Warum gibst Du es nicht auf?
In alten Zeiten gab es mal einige wenige Versuche von Unternehmen, die analoge Technik (Faxübertragung) mit "moderner" Technik (IP-Technik) zu koppeln/vereinen, die aber allesamt nicht groß herausgekommen sind.
Es gibt also nur noch alte Technik und davon Restbestände. Wie gut die dann allerdings an Anschlüssen gerade z.B. der Telekom funktionieren, die es ja nicht für nötig hält, die extra dafür vorgesehene Technik T.38 zu implementieren, bleibt unklar.
"Grundübel" des Ganzen ist und bleibt der Übergang vom analogen Fax zum Übertragen über digitales IP. Und die "bösen", nicht eliminierbaren, Latenzen, mit denen das analoge Faxprotokoll überhaupt nicht klarkommt.

Da Fax inzwischen weltweit (bis auf das bekl.ppte Deutschland) eine aussterbende Spezies ist (in manchen Ländern schon praktisch gar nicht mehr existent ist), wird niemand mehr Geld in Entwicklung und auch nicht in den Kauf von Geräten investieren.
Auch wenn ISDN ja kein IP ist, aber die Fax-G4-Geräte sind dem Ganzen wohl noch am nächsten gekommen. Nur haben die sich auch nie durchgesetzt und dummerweise gerade diese waren später an den neumodischen IP-Anschlüssen (im Gegensatz zu G3-Geräten) gar nicht mehr nutzbar.

Bei größerem Aufkommen sollte man also einen professionellen Anbieter nutzen, der fax2mail und mail2fax anbietet, davon gibt es einige.
Ansonsten hat man als Privatkunde mit seltenem Faxversand (z.B. bei easybell) die Möglichkeit, das integrierte Faxportal bei seinem Anbieter zu nutzen.
Als letzte Möglichkeit bietet sich das uralte Faxgerät am analogen Anschluß der Fritz-Box (oder eines anderen Routers) an. Je oller das Faxgerät, desto besser. Und bei eingestellter Baud-Rate von 4600 (da gibt es nur wenige Geräte, die das können) oder 9200 läuft die Übertragung doch recht gut (eigene Erfahrung). Die Übertragungsdauer ist ja in Zeiten von Flatrates egal.
Nicht unerwähnt bleiben soll, daß es auch immer noch die integrierte Faxfunktion der Fritz-Box gibt. Für die, die es nicht sein lassen können.
Die Jugend von heute (alle Leute bis etwa 30/35) fotografiert sowieso nur noch mit dem Smartphone und schickt das Ganze per What'sApp rüber.
 
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Dieser Altersgruppe wäre mit einer ergonomischen Web- T.37- Lösung vieler Anbieter dann aber mehr gedient als mit einem fummeligen Papiereinzug und unvermeidlicher Tintensauerei ;)

Das setzt aber voraus, dass man einen PC bedienen kann. Wenn das nicht gegeben ist, hilft die Lösung leider gar nichts!

Aber bitte, kauf das Ricoh und berichte.

Das ist mir viel zu teuer und weit außerhalb des Budgets für ein Faxgerät. Deshalb meine Frage weiter vorne, nach günstigeren Alternativen.
 
Deshalb meine Frage weiter vorne, nach günstigeren Alternativen.

Ich gugg ja schon, aber google liefert sonst nur Analog/ISDN- Faxe und Seitenweise T.38 Papierkram.

Ruf mal den Büro- Grossisten in Deiner Stadt an ob der ein günstiges FoIP- Faxgerät organisieren kann.

Ebay hat auch nix unter Waschmaschinengrösse ^^
http://www.ebay.de/dsc/i.html?_from=R40&_sacat=0&LH_TitleDesc=1&_nkw=T.38+faxger%C3%A4t&_trksid=p2045573.m570.l1313.TR0.TRC0.H0.XT.38+faxger%C3%A4t.TRS0&_odkw=FoIP+faxger%C3%A4t&_osacat=0

Da Fax inzwischen weltweit (bis auf das bekl.ppte Deutschland) eine aussterbende Spezies ist

Behörden und Rechtsanwälte bleiben dabei und ich finds praktisch denen ne draufgeschmierte Antwort auf ihre Briefe zurückzufaxen, sehr wirtschaftlich :D

Du willst doch nicht etwa diesen De-Mail- oder ePost- Bullshit Made in Germany oder SigG- Zertifikate kaufen? :eek:
 
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Moins


Viel billiger...
Ist ein normales Faxgerät (MuFuG) welches über einen ATA WLAN Repeater betrieben wird.
So mach ich das mit einem Epson dessen Kabel (TAE) in einer Fritzbox 7113 steckt.
...siehe Signatur.
 
@ websurfer83:
Warum gibst Du es nicht auf?
In alten Zeiten gab es mal einige wenige Versuche von Unternehmen, die analoge Technik (Faxübertragung) mit "moderner" Technik (IP-Technik) zu koppeln/vereinen, die aber allesamt nicht groß herausgekommen sind.
Es gibt also nur noch alte Technik und davon Restbestände. Wie gut die dann allerdings an Anschlüssen gerade z.B. der Telekom funktionieren, die es ja nicht für nötig hält, die extra dafür vorgesehene Technik T.38 zu implementieren, bleibt unklar.
"Grundübel" des Ganzen ist und bleibt der Übergang vom analogen Fax zum Übertragen über digitales IP. Und die "bösen", nicht eliminierbaren, Latenzen, mit denen das analoge Faxprotokoll überhaupt nicht klarkommt.

Ganz klar sehe auch ich das Problem des fehlenden T.38 bei der Telekom und vielen anderen Netzbetreibern. Wäre der Standard vorhanden, wäre das Faxen über IP wesentlich problemloser.

Dass es mal solche Geräte gab und jetzt nicht mehr, kann ich nicht verstehen. Ich habe aber generell den Eindruck, dass es vor ca. 10 Jahren wesentlich mehr VoIP-Hardware gab, obwohl damals faktisch noch gar kein richtiger Markt dafür da war. Da die Verkaufszahlen dann schlichtweg mies waren, haben die Hersteller die Produkte eingestellt. Jetzt, wo durch den Migrationsdruck insbesondere der Telekom ein Markt da wäre, kommen die Hersteller nicht mehr in die Gänge. Noch bis vor etwas länger als 2 Jahren hieß es bei LANCOM Systems, dass die Router mit integriertem Voice Call Manager nicht mehr weiterentwickelt werden und es keine Nachfolger geben soll. Wenige Monate später war die Überraschung groß, als man genau jenen Voice Call Manager als Software-Option für fast alle aktuellen Geräte unter dem Namen "All-IP-Option" wiederaufstehen ließ. Nicht unerwähnt soll dabei bleiben, dass die Telekom wohl ihren maßgeblichen Teil zum Sinneswandel beigetragen hat, da sie selbst im GK-Tarif deren Geräte als OEM verkauft und es folglich für ihre All-IP-Anschlüsse unabdingbar war, entsprechende Hardware zu liefern.

Da Fax inzwischen weltweit (bis auf das bekl.ppte Deutschland) eine aussterbende Spezies ist (in manchen Ländern schon praktisch gar nicht mehr existent ist), wird niemand mehr Geld in Entwicklung und auch nicht in den Kauf von Geräten investieren.
Auch wenn ISDN ja kein IP ist, aber die Fax-G4-Geräte sind dem Ganzen wohl noch am nächsten gekommen. Nur haben die sich auch nie durchgesetzt und dummerweise gerade diese waren später an den neumodischen IP-Anschlüssen (im Gegensatz zu G3-Geräten) gar nicht mehr nutzbar.

Fax ist und bleibt ein praktisches Medium, um schnell und einfach Dokumente auszutauschen. Die Akzeptanz des Mediums ist nach wie vor sehr hoch, insbesondere Behörden, Steuerberater, Ärzte, Rechtsanwälte und auch Handwerker ziehen das Fax einer E-Mail in den meisten Fällen vor. Der Bedarf für Fax ist weiterhin da, ob man es will oder nicht.

Je oller das Faxgerät, desto besser. Und bei eingestellter Baud-Rate von 4600 (da gibt es nur wenige Geräte, die das können) oder 9200 läuft die Übertragung doch recht gut (eigene Erfahrung). Die Übertragungsdauer ist ja in Zeiten von Flatrates egal.

Hast du Erfahrungen, welche Multifunktionsgeräte sich runter regeln lassen? Ich müsste direkt nachschauen, ob das mein Brother MFC-215C kann, getestet habe ich es noch nicht.

Die Jugend von heute (alle Leute bis etwa 30/35) fotografiert sowieso nur noch mit dem Smartphone und schickt das Ganze per What'sApp rüber.

What'sApp - was ist das? - Nein, jetzt im Ernst: mit so einem Kram beschäftige ich mich nicht, obwohl ich in die Altersgruppe falle - und viele andere aus meinem Bekanntenkreis in diesem Alter auch nicht. Also so selbstverständlich ist das jetzt auch wieder nicht. Klar, auch dieses Medium hat seine Berechtigung, aber jedem das seine.
 
Hast du Erfahrungen, welche Multifunktionsgeräte sich runter regeln lassen? Ich müsste direkt nachschauen, ob das mein Brother MFC-215C kann, getestet habe ich es noch nicht.
Brother MFC-215C Benutzerhandbuch Seite 139
Die werkseitige Einstellung Normal überträgt mit 14400 bps.
Mit der Einstellung Sicher wird langsamer (9600 bps), aber am erfolgreichsten übertragen.
 
Hast du Erfahrungen, welche Multifunktionsgeräte sich runter regeln lassen? Ich müsste direkt nachschauen, ob das mein Brother MFC-215C kann, getestet habe ich es noch nicht.

Jo, klar, am besten auf 2400 Baud runter und Anbindung per Akustikkoppler, hätt ich noch da :lach:

Und nicht alle peers lassen sich runterverhandeln auch wenn T.30 das ermöglicht, das müssen die peers dann alle auch implementiert haben und unterstützen. Good luck with that.
 
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In meinem Kundenkreis gibt es mit Multifunktionsgeräten eher schlechte, bestenfalls mittelmäßige Erfahrungen.
Ich selbst kann also nur schon vorgenannte Uralt-Papiereinzugs-Faxgeräte empfehlen.
Gibt es regelmäßig voll funktionsfähig bei eBay für max. 10 €. Ich selbst nutze - wenn überhaupt - ein Sagem Fax 306 (wenn ich es nutze, weil sehr selten). Meist (d.h. 1-2x pro Monat) nutze ich die Faxfunktion über das Kundenportal von easybell, auch die integrierte Faxfunktion der Fritz-Box funktioniert gut (wenn nur 1 Seite weg soll).
Ansonsten ist Scannen (gerne mit Multifunktionsgerät) und dann als pdf-Anhang per mail weg das Gebot der heutigen Zeit. Wie gesagt, weltweit. Außer in Deutschland, wo bekanntermaßen immer Leute, die keine Ahnung haben, Gesetze und Regeln machen dürfen. Und von der dunklen Masse alle paar Jahre "dafür" wiedergewählt werden ...:grab:
 
Ansonsten ist Scannen (gerne mit Multifunktionsgerät) und dann als pdf-Anhang per mail weg das Gebot der heutigen Zeit. Wie gesagt, weltweit. Außer in Deutschland, wo

wo die Mail dann im Spamfilter oder im "Info@"-Müllkasten verschwindet weil an guten Mailprovidern und MTA gespart wird.

Die ganzen "Kontaktformular"-nags sagen doch schon alles.
Lieber Fax. Läuft hier seit Jahren prima mit 14400bps über T.38.
 
Zuletzt bearbeitet:
In meinem Kundenkreis gibt es mit Multifunktionsgeräten eher schlechte, bestenfalls mittelmäßige Erfahrungen.
Ich selbst kann also nur schon vorgenannte Uralt-Papiereinzugs-Faxgeräte empfehlen.
Gibt es regelmäßig voll funktionsfähig bei eBay für max. 10 €. Ich selbst nutze - wenn überhaupt - ein Sagem Fax 306 (wenn ich es nutze, weil sehr selten).

Ich habe noch ein altes T-Fax 307 hier (Sagem OEM), das ich eigentlich schon fast entsorgen wollte. Das ist zwar mit Normalpapier, aber noch kein Tintenstrahl, sondern mit diesen speziellen Druckfolien. Dann werde ich das Gerät erst einmal aufbewahren.
 
Ganz klar sehe auch ich das Problem des fehlenden T.38 bei der Telekom und vielen anderen Netzbetreibern. Wäre der Standard vorhanden, wäre das Faxen über IP wesentlich problemloser.
Ich habe den Eindruck, das das Problem durch stabilere Netze geringer wird. Selber habe ich, seit ich stabiles VDSL habe, keinen Unterschied mehr mit/ohne T.38 sehen können (und zwar vom Epson-Multifunktionsgerät aus, ohne Begrenzung der Baudrate meinerseits). Früher, mit den wackeligen DSL-Zugängen, war es ohne T.38 dagegen ein Abenteuer, und es fehlten meist ein paar Zeilen.

Fax ist und bleibt ein praktisches Medium, um schnell und einfach Dokumente auszutauschen. Die Akzeptanz des Mediums ist nach wie vor sehr hoch, insbesondere Behörden, Steuerberater, Ärzte, Rechtsanwälte und auch Handwerker ziehen das Fax einer E-Mail in den meisten Fällen vor. Der Bedarf für Fax ist weiterhin da, ob man es will oder nicht.
Das ist auch meine Erfahrung, speziell mit Ärzten und Handwerkern. Wobei die Motive nicht immer dieselben sind.
Zum Austausch von Informationen zwischen Arztpraxen ist Fax nach wie vor das Medium Nummer eins; das beruht teils auf Gewohnheit, teils auf Mangel an Alternativen (die Faxnummern anderer Ärzte sind stets greifbar, sichere E-Mail-Adressen nicht unbedingt), teils aus Glauben an die Datensicherheit von Fax (andererseits: wenn Faxe bei einem Fax-2-Mail-Service abgewickelt werde, sind sie ja in Wahrheit genauso "unsicher" wie E-Mails).
Bei vielen Handwerkern (sogar jüngeren) sehe ich eher das fehlende Verständnis für "neumodisches Zeugs" (es sei denn, es sind Handwerker aus dem Bereich Elektrik/Kommunikationstechnik). Da spielt die Gewohnheit also die Hauptrolle.

Insgesamt fehlt es an Alternativen, die ähnlich einfach nutzbar sind und eine ähnlich hohe gefühlte Datensicherheit besitzen wie Faxe. Ein Blatt bei Bedarf einscannen und als PDF verschicken, erfordert geeignete Software und/oder etwas Sachverstand. Da existieren einzelne Lösungen, aber kein so allgemein üblicher Standard wie Fax. Und um die Übertragung wirklich sicher zu kriegen (Stichwort Arztgeheimnis/Anwaltsgeheimnis), müsste man wohl ein Verfahren mit Verschlüsselung verwenden - was derzeit noch fast niemand tut, weil die Einrichtung nicht tauglich für Laien ist.

Beim Besuch diverser Betriebe ist mir auch klar geworden: Wir "Technikfreaks" können uns das kaum noch vorstellen, wie akten- und papierintensiv die Büroarbeit in vielen Betrieben immer noch abläuft - bis hin zu dem Extrembeispiel einer mittelständischen Firma, wo alle E-Mails ausgedruckt (!) und dann dem Chef vorgelegt werden. Wenn im Büro quasi alles in Papierform vorliegt, ist natürlich Fax ein sehr praktisches Instrument - und E-Mail erscheint als umständlicher Umweg.

Dass man E-Mails per IMAP und im Hintergrund laufendem Mailprogramm quasi in Echtzeit bekommt, haben auch noch längst nicht alle Firmeninhaber rausbekommen; teilweise muss man denen ein Fax hinterherschicken: "Schaut doch bitte mal in Euren E-Mail-Account!". :cool: Für die ist Fax das Echtzeitmedium, hingegen E-Mail nur für Sachen, die nicht eilig sind.
 
andererseits: wenn Faxe bei einem Fax-2-Mail-Service abgewickelt werde, sind sie ja in Wahrheit genauso "unsicher" wie E-Mails

Nur bei externem T.37 Service, im LAN ist das recht sicher, eine meiner Ärztinnen hat so eine Anlage, zumindest für den Empfang.
Da deren Windows Workstations aber keine lokalen MTA haben wie bei Linux einfach möglich dürften die Faxmails ähnlich wie beim Fritzbox push - service auch raus ins Internet zum Provider MTA gehen... :(
 
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