Glasfaseranschluss im Haus - wie weiterleiten

@onki69 Du glaubst doch nicht wirklich, dass es nur "fertig konfektionierte" Kabel gibt? Meinst du, in der Strasse lägen auch solche? Ich bin aber der Meinung, dass die Weiterführung des Anschlusses vom HUP in die Wohnung nicht für Bastler geeignet ist.
 
So der Anschluss ist erst einmal beauftragt. Wird wohl frühestens im Frühjahr 22 realisiert werden.
Vor der Ausführung erfolgt eine Begehung durch einen Vertreter des ausführenden Unternehmens. Dabei werden alle Details festgelegt. Danach kannst du noch zurücktreten, wenn es dir nicht passt. Der Anschluss wird vom Anschlussbetreiber bis in deine Wohnung gelegt. Dort ist der ONT.
 
Der Anschluss wird vom Anschlussbetreiber bis in deine Wohnung gelegt. Dort ist der ONT.
Wir haben den ONT aber auch schon mal in einem privaten MFH im Keller gelassen da der Aufwand zu hoch wäre. Von dort habe ich es dann über vorhandene Cu-Leitungen bis in die Wohnung geleitet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein - definitiv nicht. Das Haus wurde Anfang der 909er gebaut als so etwas noch nicht üblich war.
Es gibt eine Art Versorgungsschacht, der ist aber nicht mehr zugänglich.

Zudem werden linke Wohnungen und rechte Wohnungen jeweils separat versorgt.

Also Zuleitung über Treppenhaus wäre alternativlos. Und niemand hat behauptet, dass ich das selber mache.

Gruß
Onki
 
Dann sollte es doch Grund mehr sein, diese Einschätzung ob es machbar ist oder nicht der ausführenden Fachfirma zu überlassen.

Evt. bekommst nur müdes lächeln weil die spezielle Bohrer haben wo die jeden Tag sowas "unmögliches" machen.
 
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Was soll das bitte - gibt es eine Art Denkverbot?

Es ist immer sinnvoll einer "Fachfirma" immer mit etwas Expertise entgegen zu treten. Ich hab da leider schon zu viel erlebt weshalb Fachfirmen nicht immer unbedingt vom Fach sein müssen.

Gerade im hierzulande neuen Bereich Glasfaser gibt es doch einiges zu lernen - für beide Seiten.

Gruß
Onki
 
Denkverbot nicht, aber man sollte es nicht direkt ausschließen ohne dass sich Fachfirmen es angesehen haben und über Möglichkeiten gesprochen haben.

Was Fachwissen angeht, ja da gibt es Unterschiede, daher schauen dass es Fachfirma ist und nicht nur nen Trockenbauer oder Elektriker der sonst anderes macht und Glasfaser eher so nebenbei wenn überhaupt.
 
Zudem werden linke Wohnungen und rechte Wohnungen jeweils separat versorgt.
Ja, und?
Es sollen doch auch die linken und die rechten Wohnungen ihren eigenen Anschluss bekommen. Und auch bei eine Verlegung im Treppenhaus würde wohl zu jeder Wohnung eine eigene Faser/Faserpaar gelegt und nicht doch aufgesplittet. Oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich werd hier jetzt nicht den komplette Grundriss aufzeigen. Fakt ist dass die nicht zugänglichen Versorgungsschächte und der HÜP an völlig anderen Orten sind und der Weg durch das Treppenhaus der einfachste ist.
Soviel sollte zu dem Thema reichen.

Ich hab nochmal auf der NSW-Netz-Seite nachgelesen. Im Angebot sind 50, 100 und 400MBit Tarife, wobei nur der 400MBit-Tarif offenbar einen FTTH-Anschluss vorsieht.
Aber eine Vorrüstung mit Faseranschluss bis an die Wohnungstür (und dann innen bis zur bestehenden Telefondose) wäre schon nett. Vorausgesetzt das ist halbwegs bezahlbar.
Zudem ist es heute ja immer mehr ein Problem zeitnah (und solche Anschlüsse sind ja ganau geplant (Kündigung etc.) Handwerker zu bekommen.

Aber jetzt warte ich mal ab, bis seitens der NetzeBW jemand vorbeikommt wegen des Leerrohres. Auch hier gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten (außen am Haus vorbei zum bestehenden Telefonkabel-Wanddurchbruch oder gleich unten in die Tiefgarage und hoch in den Keller zum Telefon HÜP).

Gruß
Onki
 
Zuletzt bearbeitet:
Fakt ist dass die nicht zugänglichen Versorgungsschächte und der HÜP an völlig anderen Orten sind und der Weg durch das Treppenhaus der einfachste ist.
Soviel sollte zu dem Thema reichen.
So so, durch´s Treppenhaus der einfachste Weg, nur dass dort die Brandschutzbestimmungen gelten, da ist Metall-Kanal dann Pflicht, oder Unter-/ Im-Putz-Montage. Und vom Flur aus dem Treppenhaus dann rein in die Wohnung, dort durch den Flur oder im Flur , oder in eine Abstellkammer?
Auch hier gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten (außen am Haus vorbei zum bestehenden Telefonkabel-Wanddurchbruch oder gleich unten in die Tiefgarage und hoch in den Keller zum Telefon HÜP).
Der einfachste Weg wäre auch außen am Haus hoch in jede Wohnung, aber das wird sich bei der Begehung dann zeigen.
Die anderen beiden Tarife sind wohl nichts, 50 oder 100 MBit über CuDA-TAL?
 
Der einfachste und "alternativloseste" Weg über das Treppenhaus mag oder kann wohl der einfachste Weg sein. Aber ohne Fachfirma nicht zu realisieren. Wie schon angesprochen ist hier Brandschutz das Zauberwort. Wanddurchbrüche von Kellerräumen in Treppenhäuser und von dort wieder in Wohnräume müssen fachgerecht hergestellt und verschlossen und dokumentiert werden. Und dies darf nur eine zertifizierte Fachfirma. Auch ist das verlegen von Glasfaser durch öffentlich zugängliche Bereiche wie z.B Treppenhäuser nur durch Metallkabelkanäle gestattet.
[Edit Novize: Gelöschten Beitrag wieder hergestellt - Threadvandalismus wird nicht geduldet]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wie kommt ihr drauf dass sich alle Mieter eine Leitung bei Glasfaser teilen müssten?
Teilen mit Rest ? teilen = sharen ~ ein "freiwillig, gemeinsam, ohne fremde Dritte" organisiertes LAN/WLAN mit öffentlichem Internetzugang ?
Brandschutzbestimmungen gelten, da ist Metall-Kanal dann Pflicht, oder Unter-/ Im-Putz-Montage.
KI: Brandschutz Deckendurchbruch ... muss die Öffnung brandsicher mit einem zugelassenen System verschlossen werden. Der Brandschutz und die Feuerwiderstandsdauer (z. B. F90) müssen der Decke entsprechen, ...
Aber eine Vorrüstung mit Faseranschluss bis an die Wohnungstür (und dann innen bis zur bestehenden Telefondose) wäre schon nett.
(außen am Haus vorbei zum bestehenden Telefonkabel-Wanddurchbruch oder gleich unten in die Tiefgarage und hoch in den Keller zum Telefon HÜP) Welche der guten Möglichkeiten wurde genutzt um vom HÜP in die Wohnungen zu gelangen?

[EDIT] @ Zwanzigeinundzwanzig:
Ja, habe ich, deshalb frage ich interessiert nach dem Ausgang und den Entscheidungsgründen.
@ tango501: Die FritzBox, heute "Guest", hatte nichts zu entscheiden. Ein Gast möchte nur teilen.
[/EDIT]
 
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Hast du mal auf die Daten der Posts geschaut...?
 
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Wenn Interesse an der finalen Lösung besteht hier die Auflösung.
Ich hab den GF-Anschluss nun seit rund 3 Jahren. Ging am Ende dann so schnell, dass mein DSL gekündigt war und GF freiugschaltet, im Haus aber noch keine "Verkabelung" (Darf man das bei Glasfasern auch sagen?) vorhanden war.
Also hab ich mir eine 25m lange Faserrolle geholt, direkt an den APL angeschlossen und außen am Haus vorbei durchs Fenser ins Büro zur Fritzbox Fiber.
Das hat so rund ein halbes Jahr funktioniert, musste nur 2 Mal die Faser ersetzen, weil Katzen, Vögel & Co. das ganz toll fanden und es durchgepickt hatten.

Ich habe mir dann beim Aufzug TÜV die Genehmigung geholt, die Fasern teilweise im Aufzugschacht zu verlegen sowie vom Bauamt die Genehmigung den Rest des Weges im Treppenhaus zu verlegen. Vom APL wurde dann ein Faserbündel zum Keller (liegt oberhalb der Garage weil Haus am Hang gebaut) gefühjrt und dort ein Verteilerkasten installiert. Von dort gehen die Fasern über den Aufzugschacht in die entsprechenden Etagen und dort etwa 3m zur Haustür wo der Durcvhbruch gemacht wird und am Eingang dann die Faserdose installiert wurde. Der Spaß hat dann man fünfmal so viel gekostet (ca. 4000 Euro weil vom Elektriker gemacht) wie der Hausanschluss selber, wurde aber von allen Eigentümern abgenickt. Jetzt liegen 2 Fasern Pro Wohnung bereit und ich könnte noch meine beiden Wohnung via Faser verbinden als eine Art Backbone. Dank AON haben wir auch eine individuelle Verbindung zum POP.

Da hat man es als Haus-Eigentümer schon besser und muss nicht Hinz und Kunz fragen wegen so einem Mist. Da wird einfach eine Faser irgendwo verlegt und kein Hahn kräht danach.
Wozu eine Glasfaser (mit schwer entflammbarem Mantel) in einem Alu-Panzerrohr verlegt werden muss, frage ich mich heute noch, da von ihr nicht der Hauch einer Brandgefahr ausgeht weil Photonen nicht wirklich viel Energie haben. Aber einerseits hat es die Politik nicht so mit Physik und andererseits sind unsere Verordnungen noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen.
 
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frage ich mich heute noch, da von ihr nicht der Hauch einer Brandgefahr ausgeht
Das Glasfaserkabel selbst ist beim Brandschutz nicht das Problem, die für die Verlegung erforderlichen Decken- oder Wanddurchbrüche allerdings schon. Da muss hinterher immer sauber mit Brandschutzwolle verstopft werden. Und das Ganze sollte zudem zusätzlich auch noch dokumentiert werden.
 
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Das waren keine Glasfaserkabel sondern die dazugehörigen Leerrohre.
Die Fasern werden erst eingeschossen, wenn die Leerrohre verlegt sind.
Aber Journalisten sind wie Theologen. Haben nix vernünftiges gelernt, sollen aber alles wissen:(.
 
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