[Frage] gute USV Lösung für Fritz!Box ?

Sandra-T

IPPF-Promi
Mitglied seit
7 Nov 2007
Beiträge
3,266
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
Hallo,

da aus technischen Gründen meine Box an einen anderen Standort im Haus umziehen muss, suche ich noch eine gute USV Lösung. Bisher hängt die Box an einer 2200VA Server USV (APC Smart UPS) welche keine Umschaltzeit bei Stromausfall hat.

Am neuen Standort benötige ich aber eine etwas kleinere Lösung, welche aber ebenfalls stabil arbeitet, gglfs. die Box den Stromausfall nicht mitbekommt bzw. das DSL Signal verliert.

Ich möchte gerne bei APC Produkten bleiben, bin aber auch für andere Vorschläge offen. Hat jemand also eine USV Lösung für seine Box und kann somit Erfahrungen mitteilen ?

Gruß
Sandra
 

blauerpeti

Mitglied
Mitglied seit
28 Jun 2005
Beiträge
723
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
Was willst du absichern..nur die BOX oder noch mehr?
 

Sandra-T

IPPF-Promi
Mitglied seit
7 Nov 2007
Beiträge
3,266
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
Nur die Box, das reicht. Keine größeren Geräte oder ähnliches, die Server haben wie gesagt eine eigene USV.

Gruß
Sandra
 

blauerpeti

Mitglied
Mitglied seit
28 Jun 2005
Beiträge
723
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
nimm die

.. und das gute dazu ...auch für den akku gibt es zwei jahre garantie

und wenn's nur ne kurze überbrückungszeit sein soll:

nimm die 450'ziger von hier
 
Zuletzt bearbeitet:
H

Hans Juergen

Guest
Oupss, statt 5-10 Watt nun rd. 600 W nur für die FB... Da lohnt sich ja evtl. eine lange Leitung zur anderen USV...
 

Andre

IPPF-Promi
Mitglied seit
27 Dez 2004
Beiträge
3,309
Punkte für Reaktionen
5
Punkte
38
Wie oft kommt Stromausfall vor, und wie lange soll überbrückt werden?

Es sind ja nur ca. 12V konstant bereit zu stellen, wobei die Leistungsaufnahme moderat ist.
Die Billiglösung wäre ein Umschaltrelais, das direkt mit einem kleinen Netzteil an der Steckdose hängt und den 12V-Eingang zwischen dem Netzteil der FBF und einem Batterieblock (z.B. aus 8 Monobatterien) umschaltet, sobald das Relais wegen Stromausfall nicht mehr in Halteposition ist.
Ein größerer Kondensator dürfte zur Überbrückung der Relaisschaltzeit ausreichen.

Batterien haben den Vorteil, langlebig zu sein, so lange sie nicht genutzt werden - wenn es keine Ausfälle gibt, reichen alle 2 Jahre ein neuer Satz. Anders Akkus, bei deren Selbstentladung braucht man noch eine Schaltung, die die Ladung erhält.
 

Sandra-T

IPPF-Promi
Mitglied seit
7 Nov 2007
Beiträge
3,266
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
H

Hans Juergen

Guest
Eine Möglichkeit wäre auch ein 18 Volt-Akku mit nachgeschaltetem Spannungsregler mit 12 Volt Ausgang. 18V-Akkus gibt es auch dauerladefähig für Werkzeuge. Da könnte der Akku (unter Verlust der Sicherheit) auch konstruktiv eingesetzt werden... ;-)
Beim Ladegerät wäre nur auf einen möglichen Dauerstrom vom min. 1.5 A zu achten...
 

PsychoMantis

Aktives Mitglied
Mitglied seit
18 Dez 2005
Beiträge
2,525
Punkte für Reaktionen
7
Punkte
38
Also ich habe meine umschaltzeitlose USV selbst gebaut: Zuerst ein Schaltnetzteil, was ich aus China für ca. 20 Euro bestellt habe (Ausgang 13,8V), dann ein 12V,17Ah Akku (für ca. 20 Euro bei Pollin gekauft), dann ein Batteriewächter, dann vorsichtshalber noch eine Diode und dann die 7390er FBF (früher 7270er). Damit kriegt die 7390er zwar 1 Volt zu viel ab (13 statt 12), aber das scheint sie jetzt nun seit vielen Jahren nicht zu stören. Wahrscheinlich wäre die Idee meines Vorredners mit einem 18V-Akku wohl besser gewesen, aber diese Lösung wäre etwas teuerer geworden, da ich zwischen dem Batteriewächter und der FBF dann noch ein DC-DC-Wandler gebraucht hätte.
Direkt nach dem Batteriewächter hängt noch so eine Art DC-DC-Trafo wo ich einen 10-Port-USB-Hub angeschlossen habe. Parallel zur Fritzbox hängt noch ein Alix-Board, welches als GSM-Gateway fungiert.
Kurz gesagt: Eine brauchbare USV für ca. 50 Euro. Eine ganze Nacht Stromausfall ist kein Problem.
Die Lösung von Andre habe ich vor ca. einem Jahr auch ausprobiert, aber die FBF hatte beim Umschalten immer neu gestartet und den Grund dazu habe ich nie rausgefunden. Daher die Lösung ohne umschalten - da verliert die FBF weder DSL-Signal noch startet die neu - und zwar egal wie oft ich die Stromzufuhr unterbreche.
 
Zuletzt bearbeitet:
H

Hans Juergen

Guest
aber diese Lösung wäre etwas teuerer geworden, da ich zwischen dem Batteriewächter und der FBF dann noch ein DC-DC-Wandler gebraucht hätte
Diese Version wird bei 18 V eben nicht benötigt, ein DC-DC Wandler verbraucht mehr Strom als ein einfacher Längsregler...
 

scolopender

Aktives Mitglied
Mitglied seit
13 Mai 2008
Beiträge
2,296
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
36
Von "Wirkungsgrad" hast Du wohl noch nie was gehört ...

G., -#####o:
 

Sandra-T

IPPF-Promi
Mitglied seit
7 Nov 2007
Beiträge
3,266
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
Naja, selbst basteln werde ich wohl nicht, entweder muss eine neue extra Stromleitung oder eine zusätzliche USV her. Allerdings sind die Planungen noch nicht abgeschlossen.

Gruß
Sandra
 

PsychoMantis

Aktives Mitglied
Mitglied seit
18 Dez 2005
Beiträge
2,525
Punkte für Reaktionen
7
Punkte
38
Wenn du nicht basteln willst und bereits 230V USV's hast, dann ist eine neue Stromleitung wohl die günstigste Lösung: Zieh einfach zwei dünne Drähte von einer vorhandenen USB zum Netzteil der Fritzbox und dann passt das schon. Und selbst wenn die Leitungen halben Kilometer lang werden, kommt beim Netzteil der FBF immer noch genug Saft an, damit das Netzteil daraus die benötigten 12V machen kann.
 

scolopender

Aktives Mitglied
Mitglied seit
13 Mai 2008
Beiträge
2,296
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
36
PsychoMantis schrieb:
... einfach zwei dünne Drähte ...
Das wird dann erstklassiger Elektro-Pfusch. Netzspannung über Klingeldraht? :crazy:

G., -#####o:
 

Rohrnetzmeister

IPPF-Promi
Mitglied seit
10 Okt 2009
Beiträge
4,925
Punkte für Reaktionen
2
Punkte
38

PsychoMantis

Aktives Mitglied
Mitglied seit
18 Dez 2005
Beiträge
2,525
Punkte für Reaktionen
7
Punkte
38
Ich habe nur gesagt wie es am billigsten wäre und trotzdem funktionieren würde (Ja, 230V über Klingeldraht geht wirklich, wenn man vorsichtig ist) und nicht wie es nach der VDE richtig wäre. Nach der VDE sollte man normales Kabel nehmen, was von Haus aus für Netzspannung gedacht ist.
 

Andre

IPPF-Promi
Mitglied seit
27 Dez 2004
Beiträge
3,309
Punkte für Reaktionen
5
Punkte
38
Naja, also Klingeldraht... Wenn, dann Länge und Dicke des Klingeldrahts prüfen und probieren, ob man nicht die 12V drauf legt. Dann kann das Netzteil der FBF an der USV bleiben und man legt nur die Niederspannung auf Klingeldraht (oder Netzwerkleitung, aber da sind die Drähte etwas dünn - kommt auf die Länge an). Eventuell noch einen Pufferkondensator vor die FBF, um schnelle Lastspitzen abzufangen.
 

Urs

Mitglied
Mitglied seit
23 Okt 2004
Beiträge
361
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
16

scolopender

Aktives Mitglied
Mitglied seit
13 Mai 2008
Beiträge
2,296
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
36
Urs schrieb:
Wie wär's mit POE wie z.Bsp. hier in der Bucht angeboten wird?
Das Teil ist aber nur die halbe Miete - da fehlt noch das Gegenstück, mit dem die Versorgungsspannung wieder vom Netzwerk abgenommen und auf den Stromanschlus der FRITZ!Box geführt wird. Stattdessen die FB auf PoE umbauen ist auch nicht so einfach (wenn es überhaupt mit vertretbarem Aufwand geht - und kommt aller Wahrscheinlichkeit nach für Sandra-T nicht in Frage).

G., -#####o:
 

Urs

Mitglied
Mitglied seit
23 Okt 2004
Beiträge
361
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
16
Etwas in dieser Richtung könnte helfen:

http://www.amazon.com/AIR802-POEPASS-01-Injector-Splitter-Connector/dp/B003DLJNWE

Gruss Urs

edit: Stopp, falsche Hohlstecker- Abmessungen, besser wäre dieser hier:

http://www.amazon.com/AIR802-POEPASS-02-Injector-Splitter-Connector/dp/B003QRQ5DK/ref=pd_cp_e_3

edit2: Damit sollte es ja dann mit dem Original Fritz!box Netzteil gehen, d.h. man bräuchte nur die beiden Adapter.

Sollte die Verbindungsleitung dutzende von Metern lang sein und der Spannungsabfall zu gross werden müsste evtl. ein Netzteil mit höherer Ausgangsspannung gewaählt werden z.Bsp. 13V.

Gruss Urs
 
Zuletzt bearbeitet: