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Ich habe immer noch KEINE Ahnung über VoIP

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliches" wurde erstellt von Petraline, 22 Dez. 2004.

Status des Themas:
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  1. Petraline

    Petraline Neuer User

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    Hallo erstmal,

    ich kenn mich nicht mehr aus und hoffe hier im Forum auf ein kleines Licht im Dunkel "VoIP".

    Zunächst mal:
    Ich habe bis jetzt einen "normalen" 100h Tarif bei 1&1, meinen 2000er DSL-Anschluß bezahle ich bei der Telekom mit 20¤. Soweit sogut. AAAAaber:
    Ich wollte eigentlich nur einen Tarifwechsel durchführen und bin so zum thema "DSL-Plus" bei 1&1 gestossen. Nachdem ich die letzten Tage die FAQs fast auswendig gelernt habe :) weiß ich aber noch niichts genaues über VoIP, weil ich überall gegensätzliche Infos drüber lese.

    Bei 1&1 sagte man, ich müsse einen Providerwechsel zu den durchführen um vergünstigte Hardware zu bekommen. Hört sich ja verlockend an, aber wo ist da der Pferdefuß? Oder gibt es da keinen Haken?

    Wie funktioniert das, daß man sich bei mehreren "Anbietern" anmelden und telefonieren kann?

    Muß mal kurz erwähnen, daß ich bisjetzt noch keinen in meinem Bekanntenkreis habe, der VoIP nutzt, also würde ich immer noch "ganz normale" Festznetzanschlüße anrufen.

    Lohnt sich hierfür eigentlich der ganze Aufwand eines Umstiegs?

    Ich hoffe hier auf einige aufklärende Antworten
    Petraline
     
  2. TWELVE

    TWELVE Aktives Mitglied

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    So dann will ich mal versuchen, ein paar kurze knackige Antworten zu geben.Du wirst natürlich eine Menge verschiedenener Ansichten zu hören bekommen, da nicht jeder Erfahrungen mit allen Providern hat.

    1. Ein Providerwechsel ist nicht erforderlich, kann aber attraktiv sein, wenn
    man dafür günstige Hardware bekommen kann.Haken sind da halt die üblichen Sachen , wenn man einen neuen Vertrag abschließt bzw. neue Hardware abstauben will ( Vertragsbindungszeit, etc.).Du mußt aber unterscheiden zwischen Telefon, DSL, Onlinetarif und VoIP Vertrag.
    Für VoIP reicht i.d.Regel eine (zusätzliche )Anmeldung bei einem VoIP Provider, durch welchen Du die Anmeldedaten bekommst.Hier seien z.B. genannt www.freenet.de oder www.sipgate.de. Zusätzlich kann es sein, das
    für bestimmte Tarife/Verträge eine monatliche Grundgebühr zu zahlen ist, z.B. Freenet iPhone Plus 2,90 Euro ( enthält 100 Freiminuten).Die Anmeldung brauchst Du einerseits, um Dich überhaupt bei einem SIP Server registrieren zu können ( sonst kannste nicht telefonieren) und andererseits eine öffentliche Telefonnummer für Dein VoIP Telefon zu bekommen, mit der Du auch aus dem Festnetz erreichbar bist.
    Kleine Zusammenfassung:

    - Du brauchst einen Internetzugang
    - Du meldest Dich bei sagen wir www.sipgate.de kostenlos an
    - die erhaltenen Anmeldedaten gibst Du in Deine VoIP Hardware ( Fritz Fon,
    Ip Phone, ATA Adapter usw.) oder Software ein ( xlite z.B.)
    - Du solltest eine Flatrate oder einen Volumentarif fürs DSL haben, da das
    VoIP Gerät immer online sein muß, wenn Du auf VoIP erreichbar sein willst.

    Normalerweise kannst Du Dir eine Telefonnummer aus einem Nummernbereich des VoIP Anbieters aussuchen, aufgrund neuer gesetzlicher Regulierungen gibt es damit wohl Probleme im Moment.

    2. Entweder hast Du eine Hardware wie die Fritz Fon, die mehrere VoIP
    Anbieter gleichzeitig unterstützt, oder Du hast mehrere VoIP Geräte, die
    sich bei verschiedenen Anbietern anmelden.Bei der Fritz Fon kannst Du
    über eine Tastenkombination vor dem Telefonat entscheiden, über welchen Provider Du raustelefonieren willst, und die Box kann so eingestellt werden, das sie auf Anrufe von allen VoIP Accounts reagiert.
    Das ist erstmal die Theorie, hier und da gibt es natürlich technische Probleme, welche aber nicht hier das Thema sein sollen.

    3. Im Prinzip schon, aber... ;-)
    Ob es sich lohnt, kommt ganz auf Deine persönlichen Gegebenheiten drauf an, für die Masse wird es angesichts von Vorwähl-Tarifen von 0.9 Cent/min. derzeit wohl nicht lohnen.Das mußt Du aber nachrechnen.Also seh auf Deine Telefon/Online-Rechnung nach, wie hoch Dein Telefonvolumen ist.

    Hier ein paar Faktoren, die VoIP günstiger machen können:

    - Analog/IDSN Anschluß komplett abmelden und einen Nur-DSL-Anschluß
    anmelden ( geht nicht überall)
    - Du hast z.B. einen ARCOR Telefonanschluß, welcher kein Vorwählen von günstigen Nummern erlaubt

    - Die Leute, mit denen Du viel telefonierst, haben ebenfalls einen VoIP Anschluß, und sie benutzen den gleichen VoIP Anbieter wie Du oder deren
    Anbieter hat ein Abkommen mit Deinem Anbieter ( freenet-sipgate z.B.)
    Dann kannst Du mit diesen Leuten kostenlos telefonieren.


    Grüße

    TWELVE
    und

    Edit von Ghostwalker: Habe den Sipgate-Link korrigiert.
     
  3. Petraline

    Petraline Neuer User

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  4. supasonic

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    Genau das heisst es ...


    Du benötigt nicht unbedingt eine weitere Telefonnr. (ist lediglich eine Möglichkeit).

    Es ist nicht so, dass du eine Nr. für Festnetz-Tel. - und eine (weitere) Nr. für VoIP-Tel. brauchen würdest.
     
  5. Petraline

    Petraline Neuer User

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    Ist es so richtig?:
    Wenn ich mich jetzt dazu entschliessen sollte, mitsamt Providerwechsel (wegen der günstigeren Hardware) in den Volumentarif von 1&1 zu wechseln -->

    Telefon:
    - Dann bliebe mein Telefonanschluss bei der Telekom und ich bezahle dort lediglich die normale Grundgebühr (zZt habe ich T-Net 100 für knapp 16¤)
    - meine Rufnummer ist immer noch die gleiche, ich könnte aber noch zusätzlich fürs reine VoIP eine neue Nummer bei VoIP-Providern einrichten, mit der ich nur übers Internet, aber nicht mehr über einen "normalen" Festnetzanschluss erreichbar wäre
    - CallbyCall wäre immer noch möglich (zb um günstiger in die Mobilfunknetze oder ins Ausland anzurufen)
    - man könnte VOR jedem Telefonat per Tastenkombination am Telefon auswählen, ob man übers Festnetz (->Telekom?) oder übers Internet (VoIP?) über meinen neuen Anbieter (hier 1&1) telefonieren will
    -man könnte aber auch immer noch nur übers "normale" Festnetz (Telekomrechnung) telefonieren, wenn das Telefon weiterhin nur am Splitter angesteckt ist

    DSL:
    ich bezahle bisher die Grundgebühr an die Telekom, zukünftig dann an 1&1, ist ja auch egal an wen. Hauptsache ich habe weiterhin DSL

    Onlinetarif:
    Der Onlinetarif würde wegen dem aufkommenden Traffic gewechselt von bisher 100h in einen Volumentarif -meinetwegen 5GB- , ebenfalls zahlbar an 1&1

    VoIP-Vertrag:
    Ist freiwillig, man kann bei der FritzBox mehrere Provider (bei denen man sich angemeldet hat) angeben und vor jedem Gespräch extra auswählen


    habe ich es so ungefähr richtig verstanden?

    Petra

    PS: vielleicht lache ich ja in ein paar Monaten über die ganze Fragerei hier ;-) aber im Moment blicke ich garnicht durch
     
  6. supasonic

    supasonic Admin-Team

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    Jep - so richtig verstanden... bis auf die Tatsache, dass man zum "telen" über Festnetz das Telefon
    an der FritzBox lassen kann (und das Teil nicht erst zum Splitter tragen muss - stell ich mir grad lustig vor ... :wink:

    Anschlussgebühren (Tel +DSL) kassieren die Tele-komiker, DSL-Zugang (Onlinetarif) von 1&1.
     
  7. Petraline

    Petraline Neuer User

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    so hatte ich es ja auch nicht gemeint :lol:
    Ich habe eher daran gedacht, wenn ich das Telefon nur am Splitter dranließe (wie jetzt auch) dann würde ich immer noch über die Telekom telefonieren.

    Und wie ist es mit einem 2. Telefon?
    Wenn dort 2 angesteckt sind, kann man gleichzeitig damit telefonieren, zb selbst bei einem Gerät rausrufen und am zweiten angerufen werden?? Wenn dann jemand bei mir anruft, klingeln dann beide?
     
  8. der_Gersthofer

    der_Gersthofer Admin-Team

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    Nein, das stimmt so nicht ganz. Erstens bekommst du nur eine "normale" Festnetznummer, wenn du in einer der Städte wohnst, aus deren Vorwahlbereich der jeweilige VoIP-Provider Festnetznummern anbietet. Diese Nummer ist aber wie jede andere Festnetznummer auch selbstverständlich von jedem Telefonanschluss weltweit (egal ob vom Handy, Festnetz oder VoIP) erreichbar. Daneben vergeben einige VoIP-Provider 0180-Nummern oder 01212-Nummern. Die sind auch von jedem Anschluss aus erreichbar, kosten aber für denAnrufer natürlich mehr, da es sich um nicht ortsgebundene Sonderrufnummern handelt.


    Persönlich empfehle ich immer www.bluesip.net. Aus meiner Erfahrung heraus der stabilste und zuverlässigste Anbieter, wenn auch nicht der Billigste (Qualität hat halt seinen Preis). Zunächst kann man es auch mit Software www.sipps.de versuchen und ein wenig testen bevor man in Hardware investiert.
     
  9. mad79

    mad79 Mitglied

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    Ja, entweder 2x VoIP oder 1x VoIP, 1x t-com
    Ja, s.o.
    Das läßt sich in der Anlage einstellen, geht ganz individuell.


    Mal eine andere Frage, auch wenn es dafür vielleicht zu früh ist, wäre ein Wechsel zu gmx nicht evtl. günstiger?
    • ist auch unitedinternet
    • FRITZ!Box Fon WLAN (UI) für 29,90 EUR
    • Startguthaben in Höhe von 100 Euro
     
  10. Petraline

    Petraline Neuer User

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    Wieso? Der Preis bliebe dort ja gleich, 5GB für 9,90¤. Außer daß die bei GMX -wie du schreibst- ein Startguthaben von 100¤ geben.

    Wenn ich aber jetzt von 1&1 weggeh, dann sind meine sämtlichen eMail-Adressen futsch? Ich hab da praktischerweise für alles mögliche Adressen eingerichtet, insgesamt schon 8, die ich auch regelmäßig benutze.

    Zu den 2 Telefonen noch:
    Wenn man dann auch 2 benutzt, muß man bestimmt auch 2 Leitungen bezahlen? Natürlich nur die Zeit, in der telefoniert wird? Ich denke, dieser Punkt is klar..... :wink:

    Nur mal laut gedacht :kasper:
    Dann könnte ich ja quasi eins -am Splitter über t-com- nur dazu benutzen, um zb mit einer CbC-Nummer ins Handynetz zu telefonieren, gewohnt günstiger als die t-com und auch günstiger als die VoIP-Provider.
    Und mit dem zweiten Telefon könnte ich die übrigen Gespräche ins Festnetz führen, bequem ohne erst Vorwahllisten zu durchforsten, wer gerade jetzt die günstigste Gesprächskosten anbietet.

    VoIP :nemma:
    Ich denke, Alea iacta est!

    EDIT:
    Hab gerade im Forum weiterglesen. Es existiert ein Thread "Welchen Router benutzt ihr?"

    Bin i vielleicht doch blond?? Die "Fritz!BoxFon", ist das der Router oder brauch i doch noch ein extra-Gerät? Tut mit echt leid, aber des verwirrt mich jetzt doch ein bißl, zumal ich die BoxFon in dem Router-Thread nirgends finde.
     
  11. mad79

    mad79 Mitglied

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    Die FRITZ!Box Fon ist Modem, Router und ATA, keine Sorge.
    Übrigens VoIP ist noch in statu nascendi.:lol:
    Falls dieses Problem behoben ist, würde ich aber die Box an den Splitter klemmen anstelle des Telefons, dafür sind Telefonanlagen doch da.
     
  12. TWELVE

    TWELVE Aktives Mitglied

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    Ist ein wenig schwierig, alle möglichen Möglichkeiten auseinanderzudröseln.Da kommen selbst "Experten" manchmal durcheinander.Im Großen und Ganzen hast Du es aber schon verstanden.Jetzt kann man vielleicht etwas genauer werden..;-)

    Zur Frage mit Telefon an Splitter:

    - Es ist immer eine gute Idee, ein zusätzliches Festnetztelefon am "echten" ISDN oder Analog Anschluß zu haben.Es kann mal Probleme mit dem Provider geben ( DSL als auch VoIP) und dann steht man im Notfall da.Falls Du keine zusätzliche Telefonanlage oder Telefondosen-Haus-Verdrahtung
    hast, wäre das dann die Buchse am Splitter.

    - Abgesehen von diesem Punkt ( Notfalltelefon) brauchst Du außer der Fritz Fon keine weitere Hardware, um mit DSL Online zu gehen und sowohl über Festnetz als auch über VoIP zu telefonieren.Da die FBF zwei Anschlüsse für analoge Telefone hat, kannst Du damit 2 Telefone betreiben.Die Fritz Fon enthält auch eine Einstellung, wo man eine günstige CbC Nummer vor-einstellen kann, so das Du Dir auch sparen kannst, dies von Hand an einem separaten Telefon vorzuwählen.Selbst ohne diese Einstellung kannst Du ja auch mit der Fritz Fon über Festnetz rausgehen und die Vorwahl von Hand vorwählen.Leider ist die Vorwahl Funktion im Moment nur rudimentär ausgebildet, wenn es fertig ist ( die Firmware ;-) ) soll es wohl mal sowas wie einen LCR ( Least Cost Router ) geben, also eine Funktion, die automatisch den billigsten CbC Provider vorwählt.Mit beiden Telefonen kannst Du über Festnetz oder VoIP telefonieren und dies auch gleichzeitig.
    Ansonsten auch die normalen ISDN Merkmale, also Makeln/Rückfragen usw.Also im Prinzip ne Mini Telefonanlage für 2 Telefone.Kann jetzt nicht jede mögliche Kombination/Funktion aufzählen, da diese auch nicht alle von jedem VoIP Provider unterstützt werden ( Rufnummernübermittlung usw.) und ich auch die Telefonie Funktionen sehr spärlich verwende.

    So, jetzt nochmal zu Deiner Frage wegen Router usw.Was ist alles drin in der Fritz Fon..?

    - DSL Modem
    - DSL Router
    - ISDN/ Analogtelefon Anlage für 2 Telefone
    - VoIP Adapter ( VoIP - Analog ) für 2 Telefone

    Der DSL Router hat leider nur einen Ethernet/LAN Anschluß und einen USB Anschluß.Für weitere PCs, die online gehen sollen, müßtest Du einen zusätzlichen Ethernet-Switch anschaffen, wenn es nur ein weiterer PC ist, könntest Du Dir mit dem USB Anschluß behelfen ( Krücke in meinen Augen)

    Grüße

    TWELVE
     
  13. Christoph

    Christoph IPPF-Promi

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    :wow:

    Klasse Thread, vielen Dank an alle!

    Ich verschiebe das mal ins "Allgemein" und mache ein "Wichtig" draus. Hier sind so viele allgemeine und grundlegende Informationen drin, das muss besonders "archiviert" werden. Wirklich toll!
     
  14. Petraline

    Petraline Neuer User

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    @ Christoph :meinemei: !!

    Soviel Licht hätt ich nicht erwartet- und das in so kurzer Zeit **binbegeistert**

    `·._.·´¯`·._.·´¯`·._.·´¯`·· P·R·I·M·A··D·A·N·K·E··._.·´¯`·._.·´¯`·._.·´¯`·._

    Petraline
     
  15. der_Gersthofer

    der_Gersthofer Admin-Team

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    Um noch mal ein wenig mehr Licht ins Dunkel zu bekommen:

    Also grundsätzlich hat man aus meiner Sicht 3 Möglichkeiten der Realisierung:

    1)
    Man belässt sein bisheriges analoges Telefon einfach wie bisher am Telefonanschluss. Darüber kann man dann - wie bisher eben - auch mittels Call-by-Call ins PSTN telefonieren und ist wie bisher auch unter der bekannten Nummer erreichbar.

    Um VoIP nutzen zu können braucht man einen DSL-Anschluss. Den bekommt man entweder bei der Telekom, welche dies aber an einen Telefonanschluss koppelt (und dann braucht man ergänzend natürlich noch einen ISP (z.B. T-Online, GMX, 1&1, Tiscali oder wie sie alle heißen mit Volumentarif oder Flatrate)) oder aber man ist z.B. bei QSC oder einem Kabelanbieter, der alles aus einer Hand anbietet und keinen normalen Telefonanschluss zwingend voraussetzt. Daran wird das DSL-Modem angeschlossen und dahinter ein Router, damit man daran mehrere Endgeräte (PC, Laptop, netzwerkfähiger Drucker, VoIP-Endgerät (VoIP-Adapter mit daran hängendem analogen Telefon oder VoIP-Telefon)) anschließen kann.
    Im VoIP-Telefon speichert man dann die Zugangsdaten des VoIP-Providers ab (blueSIP, Nikotel, Sipgate, GMX, 1&1). Ruft man dann eben über das VoIP-Endgerät abgehend, dann wird das Gespräch also über den im Telefon einprogrammieren Provider geführt. Oftmals erhält man von dem VoIP-Provider auch eine Nummer (Ortsnetznummer oder Sondernummer wie 0180 oder 01212), unter der man dann auch von überall auf der Welt erreichbar ist - egal ob vom normalen Festnetz, Handy oder auch von einem anderen VoIP-Telefon. Die Nummer ist eben diesem Account zugeordnet und es klingelt das VoIP-Endgerät, in dem der Account eingespeichert ist . Man kann natürlich auch mehrere VoIP-Endgeräte mit ein- und demselben Account füttern, dann klingeln halt alle gleichzeitig.

    Vorteil: Sehr flexibel, unterschiedliche VoIP-Provider (auch gleichzeitig - abhängig vom Endgerät) nutzbar, sehr unabhängig von einem einzelnen Anbieter/Hersteller, da man jederzeit z. B. den ISP wechseln kann, einen anderen Router verwenden kann oder auch einen anderen VoIP-Provider benutzen kann.
    Nachteil: Viele verschiedene Geräte und Kabel die rumstehen und Strom brauchen (DSL-Modem, Router, VoIP-Endgerät)

    2)
    Eine leichte Abwicklung von Variante 1 ist, komplett auf einen Telefonanschluss zu verzichen und nur noch einen DSL-Anschluss zu haben (z.B. eben bei QSC oder einem Kabelanbieter). Dazu kann man seine bisherige Rufnummer zu einem der VoIP-Provider portieren, so dass man keine neue Nummer hat sondern sich für Freunde/Bekannte/Geschäftspartner nichts ändert. Man kann dann halt nur noch über das VoIP-Telefon abgehend telefonieren.

    Vorteil: Man erspart sich die Telefon-Grundgebühr sonst wie Variante 1
    Nachteil: Man kann kein Call-by-Call mehr machen, Sonderrufnummern größtenteils nicht errreichbar; sonst wie oben


    3)
    Möglichkeit 3 ist auch wieder eine leichte Abwandlung von 1. Hier ist es nur so, dass ein Gerät (die Fritz! Box Fon) verschiedene Geräte in sich vereint (also Modem, Router und VoIP-Adapter). Hinter dieser schließt man einfach sein analoges Telefon an und kann dann per Tastenvorwahl bestimmen, ob der abgehende Anruf ganz normal über das PSTN geführt wird oder eben über einen VoIP-Provider.

    Vorteil: Man hat weniger Geräte rumstehen
    Nachteil: Man ist weniger flexibel was Erweiterungen etc. anbelangt. Bei Möglichkeit 1+ 2 kann man sich halt das für die eigenen Bedürfnisse Beste aus allen Geräten raussuchen (den besten Router, das beste VoIP-Endgerät, das beste Modem).
     
  16. telepilot

    telepilot Neuer User

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    geht das wirklich ohne analog/isdn anschluss der telekom?

    hallo,

    den beiträgen habe ich entnommen, dass man quasi den normalen telefonanschluss kappen könnte.
    aber was mach ich denn wenn der pc aus ist?
    dann kann ich doch nicht mit dem telefon telefonieren, oder?

    habe fritz!box fon + dsl2000 und analogen telefonanschluss.

    verbesserungsvorschläge für mich?

    dank euch telepilot
     
  17. Christoph

    Christoph IPPF-Promi

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    Fritz!BoxFon hängt VOR Deinem PC, also direkt am Splitter. Die Box sorgt dafür, daß Du online bist (deswegen solltest Du auch eine Flatrate oder einen Volumentarif haben). Dein PC hängt hinter der Box; was der macht, ist also völlig egal. :)
     
  18. TWELVE

    TWELVE Aktives Mitglied

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    Ich würde sagen, da hat jemand den Sinn der Fritz Fon überhaupt nicht verstanden.Wenn man mit dem PC telefonieren will, kann man das auch tun, aber ne Fritz Fon brauchte man nicht dafür...:D

    @Christoph: Eine Box mit nem DSL WAN Anschluß kann überhaupt nich hinter nem PC hängen :D Na gut, man könnte sie LAN-seitig ins LAN hängen, indem ein PC als Router läuft.Vielleicht könnte man noch einen zweiten Router ins LAN hängen und der vergibt sich mit der Fritz Fon immer
    gegenseitig IP Adressen.Überhaupt könnte man hier noch ein paar Schwachsinns-Konfigurationen vorstellen und die schwachsinnigste bekommt dann einen Award.Z.B. 4 Prozessor P4 3.6 HT Server als Router,
    ein P2 233 als LAN PC,ein Router als DHCP Server, einer als WLAN AP, einer als Printserver und einer als einfach-so-da-Router.Dann noch ne Fritz WLAN pro Telefon, damit man die mit sich rumtragen kann beim Telefonieren mit einem drahtgebundenen Telefon.Außerdem noch ne Fritz Fon als SIP Server, die routet dann die SIP Sachen der Fritz WLANs einfach an den nur-so-da-Router, der sie an den 4P Server weitergibt.Stimmt, aber dafür ist ein nur-so-da-Router eben da.;-)

    :bahnhof:

    Grüße

    TWELVE
     
  19. Christoph

    Christoph IPPF-Promi

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    @ Twelve:

    Das ist hier ein Forum und es soll dem Wissensaustausch dienen!

    Du weißt gut Bescheid, das weiß ich. Andere wissen - noch - nicht so gut Bescheid und genau dafür soll dieses Forum auch dienen!

    Mach bitte nicht noch mal den Fehler und deklariere als "schwachsinnig", was für Dich sonnenklar ist!

    Du hattest eine Gelbe, die wurde gerade gestern entfernt! Bitte verhalte Dich kooperativ hier oder spare Dir Beiträge, wenn Dir die Fragen zu simpel erscheinen!

    Das Forum lebt davon, dass Leute wie Du ihr Wissen weitergeben!

    Es lebt aber nicht von herablassenden Kommentaren!
     
  20. TWELVE

    TWELVE Aktives Mitglied

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    Hey ich hab da doch extra Smilies reingetan, damit klar erkennbar ist, das
    das nicht ganz ernst gemeint ist.Außerdem war der lustig gemeinte Text an Dich adressiert, also bitte keine Überempfindlichkeiten.

    TWELVE
     
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