Interleaving (Echtzeitanwendungen)

Ich denke, dass es ohne die Fehler schon besser laufen sollte. Denn es ist jetzt schon besser geworden, aber nicht 100% so, wie es sein sollte.

~15 Mio. pro Tag sind nicht wenig.
 
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Ich hoffe, dass ich mir jetzt ein gutes Modell ausgesucht habe.

FRITZ!Box 5690 Pro

Sollte nächste Woche ankommen.
 
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Also heute läuft meine Echtzeitanwendung sehr schlecht. Vorallem jetzt in den Abendstunden.

Benötigte Bandbreite der Anwednung:
Download: max. 600 kbps (großzügig aufgerundet)
Upload: max. 200 kbps (großzügig aufgerundet)

Ping zum Server laut Anzeige: 8ms (heute 10ms)
Jitter laut Anzeige: 0-2ms (eher 0ms)

Ich bin an einem DSLAM mit FTTC angeschlossen. Ich teile mir die Leitung zwischen DSLAM und meiner TAE-Dose nicht und trotzdem fühlt es sich exakt wie eine überlastete DOCSIS-Leitung an.

Es ist als würden meine Pakete nicht beim Server ankommen.
 
Benötigte Bandbreite der Anwednung: Download: max. 600 kbps
Die benötigte Bandbreite ist dann aber schon sehr gering, das reicht ja für Videokonferenzen mit Zoom nur für niedrige bis mittlere Qualität, von HD ganz zu schweigen. Gibt es denn jetzt in den Abenstunden wieder "nicht korrigierbare Fehler"?
fühlt es sich exakt wie eine überlastete DOCSIS-Leitung an
Dann bitte einmal im Browser "zack.avm.de" ausführen.
als würden meine Pakete nicht beim Server ankommen
Falls die Frage gestattet ist, um welche Echtzeitanwendung handelt es sich dabei genau?
 
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Sämtliche Speedtests, Latenzen, Jitter usw. sind völlig unauffällig. Die Bandbreite liegt immer an, die Latenzen sind hevorragend und Jitter ist nicht einmal erwähnenswert. Es macht alles keinen Sinn.

Es ist ein Online-Game mit 64 Spielern pro Spiel.

Wenn unterwegs meine Pakete eine Verzögerung erfahren würden, dann sollte man das doch sehen können, weil der Ping steigt oder so ähnlich? Aber nichts davon passiert.

Screenshot 2026-01-04 at 23-22-25 FRITZ!Box 7530 AX.png Screenshot 2026-01-04 at 23-22-33 FRITZ!Box 7530 AX.png Screenshot 2026-01-04 at 23-22-42 FRITZ!Box 7530 AX.png

Daher der Gedanke, dass es an den ~15 Mio. FEC-Fehlern liegen könnte, da der Router diese ja in Ordnung bringen muss und deswegen eine lokale Verzögerung entsteht.
 
Wenn unterwegs meine Pakete eine Verzögerung erfahren würden, dann sollte man das doch sehen können, weil der Ping steigt oder so ähnlich?
Eher "so ähnlich": Ping ist ein anders Protokoll, geht eigene Wege, hat eine andere Priorität usw. Damit wirst Du niemals den kompletten Weg der anderen Datenpakete nachstellen können.
Nicht behebbare Fehler "0", korrigierte DTUs D64 / U36 in 15 Min ist vernachlässigbar. De DSL-Verbindung ist stabil und so gut we fehlerfrei. Da wirst Du nichts verbessern können. Auch der Provider wird sich da nicht rühren. BEdenke - es werden ständig alle Datenpakete übertragen, auch, wenn diese leer und damit für den Datenaustausch nicht benötigt werden. Bei Deinem voll laufenden DSL250 ist die Anzahl der defekten und korrigierten Pakete im homöopathischen Bereich.
 
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Ich habe letzte Nacht einen Test durchgeführt. Ich habe die Echtzeitanwendung laufen lassen und gleichzeitig den Server und meinen Router angepingt. Alles normal.

EZA_Test.png

Ping ist ein anders Protokoll, geht eigene Wege

Ja, aber die Anzeige im Spiel misst den UDP-Strom (nicht ICMP-Ping).

DSL-Verbindung ist stabil und so gut we fehlerfrei.

Bis auf die Sache mit den FEC, kann ich auch kein Problem feststellen.

Es könnte sein, dass der Server selbst irgendwelche Problem hat, aber meine Freunde haben diese Probleme nicht.
 
Dann nimm doch einfach den Befehl traceroute in der Win-Eingabeaufforderung.
Damt wird der UDP-Strom zum Spiele-Server gemessen und jeder Zwischenschritt dargestellt.

 
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tracert.png
[Edit Novize: Riesenbild gemäß der Forumsregeln auf Vorschau verkleinert]
 
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Dann nimm doch einfach den Befehl traceroute in der Win-Eingabeaufforderung.
Damt wird der UDP-Strom zum Spiele-Server gemessen
Den Befehl traceroute gibt es in der Win-Eingabeaufforderung nicht.
Und bist du wirklich absolut sicher, dass in Windows "tracert" UDP-Pakete versendet so wie bei Unix-Implementierungen?
 
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Und bist du wirklich absolut sicher, dass in Windows "tracert" UDP-Pakete versendet so wie bei Unix-Implementierungen?

Das sind garantiert ICMP-Pakete, aber der gemessene Ping passt immer zu den angezeigten in der Anwendung. Gestern waren es 10ms unter tracert und auch in der Anwendung.

Ich habe heute über mehrere Stunden das Tool WinMTR laufen lassen. Während es lief, habe ich Live-Streams geschaut, gearbeitet, aber es gab auch Leerlaufphasen und natürlich habe ich auch meine Echtzeitanwendung verwendet.

WinMTR.png

Die Echtzeitanwendung lief mal gut, aber auch mal richtig schlecht.

Es ist wirklich wie mit Docsis-Internet mit hoher Auslastung + Einstrahlung. Damit habe ich leider schon viele Erfahrungen gemacht.

Man kann sagen:
- Morgens und Mittags ist es meistens gut (Montags bis Freitags)
- Ab ~17.00 Uhr wird es schlimmer und erreicht ab ca. 20.00 Uhr seinen Höhepunkt (es wird erst ab ca. 22.00 Uhr wieder besser)
- An Wochenenden und Feiertagen ist es dauerhaft schlecht(er)

Das Problem: Ich kann es nicht messen. Ping ist eigentlich immer gut. Bandbreite liegt immer an. Es macht alles keinen Sinn.

Würde es irgendwo zu einer Verzögerung kommen würde, sollte es sich am Ping ablesen lassen müssen. Egal ob am Router, am DSLAM, an einem Knotenpunkt unterwegs oder auf dem AWS-Server. Man kann so ein Problem doch nicht vertuschen? Es muss sichtbar gemacht werden können.

Überlegungen von Freunden:
- Pakete kommen nicht geordnet an und werden vom Server verworfen (kein Packet Loss)
- Packet Coalescing (Paketbündelung)

Das der AWS-Server oder die Echtzeitanwendung das Problem sein könnten, kann ich ausschließen, da es bei dutzenden Freunden problemlos funktioniert.
 
den Befehl traceroute in der Win-Eingabeaufforderung ... Damt wird der UDP-Strom zum Spiele-Server gemessen
"So funktioniert Traceroute: Die Ausführung des Befehls Traceroute bzw. Tracert führt dazu, dass nacheinander speziell präparierte Datagramme mit begrenzter Time-to-live (TTL, dt. Lebensdauer) an den Ziel-Host gesendet werden. Jeder passierte Router setzt die TTL dabei automatisch im Wert um 1 herunter. Die Datagramme enthalten ICMP-Befehle (Windows) bzw. UDP-Befehle (UNIX), die den erreichten Router zu einer Antwort auffordern."
 
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FritzBox 7530 AX

Screenshot 2026-01-06 at 16-37-14 FRITZ!Box 7530 AX.png Screenshot 2026-01-06 at 16-37-23 FRITZ!Box 7530 AX.png Screenshot 2026-01-06 at 16-37-30 FRITZ!Box 7530 AX.png Screenshot 2026-01-06 at 16-37-38 FRITZ!Box 7530 AX.png

FritzBox 5690 Pro

Screenshot 2026-01-06 at 21-00-08 FRITZ!Box 5690 Pro.png Screenshot 2026-01-06 at 21-00-14 FRITZ!Box 5690 Pro.png Screenshot 2026-01-06 at 21-00-19 FRITZ!Box 5690 Pro.png Screenshot 2026-01-06 at 21-00-25 FRITZ!Box 5690 Pro.png Screenshot 2026-01-06 at 21-00-31 FRITZ!Box 5690 Pro.png

An dieser Störsicherheit habe ich nichts geändert.
 
Wow, das mit der Fritz!Box 5690 Pro hat ja sehr schnell geklappt. Man kann jetzt über "Störsicherheit" die Regler nach links verschieben, um die Störsicherheit zu erhöhen. Ich würde zuerst um jeweils eine Stufe nach links verschieben und die Veränderungen per Screenshot dokumentieren.
Noch eine Anmerkung, die FritzBox 7530 AX ist eine von drei Boxen von AVM/Fritz, wo solche Anpassungen bei der Störsicherheit leider nicht möglich sind.
 
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Ich wollte das jetzt mal so 2-3 Tage laufen lassen und dann erst verstellen, um Änderungen (besser/schlechter) nachvollziehen zu können.
 
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Gestern war einfach das Internet weg, hat sich aber wieder schnell verbunden. Eben ist das Internet aber komplett ausgefallen. Ich habe dann die FritzBox neugestartet und es hat 5-10 Minuten gedauert, bis er das DSL-Signal gefunden hat. Unter Ereignisse stand auch was mit 2x Zeitüberschreitung.

Ich habe jetzt die Störsicherheit etwas angepasst.

Die ganzen Statistiken wurden einfach gelöscht. :(

Aktuelle Screenshot:

Screenshot 2026-01-10 at 14-22-49 FRITZ!Box 5690 Pro.png Screenshot 2026-01-10 at 14-22-55 FRITZ!Box 5690 Pro.png Screenshot 2026-01-10 at 14-23-04 FRITZ!Box 5690 Pro.png Screenshot 2026-01-10 at 14-23-13 FRITZ!Box 5690 Pro.png Screenshot 2026-01-10 at 14-23-20 FRITZ!Box 5690 Pro.png

Zu meinem Problem mit Echtzeitanwendungen: Es ist wirklich wie mit dem Kabel-Internet damals. Zu gewissen Uhrzeiten und Tagen, laufen die Echtzeitanwendungen nicht wie sie sollten. An unserem Kabel-Internet-Anschluss gab es jedoch (von Vodafone bestätigte) Störungen wie Überlastung und Einstrahlung (Upload) ins Netz, was das ganze erklärte. Es gibt aber keine Erklärung dafür, dass es mit VDSL 1:1 das gleiche ist.

Letzter Screenshot vom 08.01.2026

Screenshot 2026-01-08 at 21-05-00 FRITZ!Box 5690 Pro.png
 
Die letzten 2 Tage hatte ich erhebliche Probleme mit Echtzeitanwendungen. Das Problem zeigte sich so, dass man das Gefühl hat, nicht mehr live dabei zu sein, sondern sich für 2-3 Sekunden in der Vergangenheit zu befinden. Also keinerlei Chance auf Aktionen anderer zu reagieren und eigene Aktionen waren Wirkungslos.

Ich habe 2 Tage nach dem Problem gesucht, habe sogar Windows frisch aufgesetzt, aber nichts davon hat geholfen.

Ich konnte das Problem aber finden: Es war die FritzBox! :rolleyes:

Nach einem Neustart ist es wieder wie vorher. So etwas darf nicht passieren. :mad:
 
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Ich habe das ganze mal ein paar Tage beobachtet. Sobald es die tägliche Trennung der Verbindung gibt, gerät das Internet in eine Schieflage, was man aber nur bei Echtzeitanwendungen merkt. Lässt man den Router weiterlaufen, wird das Problem immer schlimmer. Es hilft nur ein Neustart des Geräts.

Ich habe ein RJ45 zu RJ11 Adapter bekommen und wieder meinen Asus-Router angeschlossen. Der FEC-Zähler geht wieder durch die Decke.

153490 FEC-Error in 30 Minuten (5116 pro Minute). Es ist das DSL-Kabel der FritzBox 5690 Pro + Adapter verbaut.

Es ist Freitagabend und Echtzeitanwendungen laufen wieder sehr schlecht. Es ist 1:1 wie mit dem Docsis-Anschluss aber wieso??

Ping ist hervorragend, zeigt keine Schwankungen, kaum Jitter (~0.07ms) und trotzdem scheint es, als würden meine UDP-Pakete nicht richtig den Server erreichen. Es ist so frustierend.

Es kann ja nur an der Infrastruktur der Telekom liegen. Vielleicht gibt es Hardware/Software, die bei höherer Last etwas macht? Vielleicht werden meine Outbound-Pakete Burst-Artig verschickt? Heute Morgen war noch alles in Ordnung.

Es ist nur ein kleines Detail, aber vielleicht kann damit jemand etwas anfangen: Wenn das Problem da ist, sinkt mein Ping sogar um 1ms und ist dann noch stabiler als sonst.

Morgens: 9ms (alles Normal)
Nachmittags: auch mal 10-11ms (läuft gut)
Abends/Nachts: 8ms (läuft nicht gut)
 
Unter "Störsicherheit" in der GUi, auf welcher Einstellung stehen die Regler bei "impulsstörfestigkeit" und "Erkennung von Funkstörungen"? Werden eigentlich abends irgendwelche elektrischen Geräte betrieben, welche tagsüber aus sind?
Der Klassiker sind dabei Lampen oder Fluter mit Dimmer oder auch Lavalampen. Da es ein Mehrparteienhaus ist, gibt es zeitliche Einschränkungen für Wachmaschinen und Trockner? Wenn das nicht der Fall sein sollte, laufen solche Geräte, ggf. auch hörbar bei einem Nachbarn zu der Uhrzeit?
 
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