Und bist du wirklich absolut sicher, dass in Windows "tracert" UDP-Pakete versendet so wie bei Unix-Implementierungen?
Das sind garantiert ICMP-Pakete, aber der gemessene Ping passt immer zu den angezeigten in der Anwendung. Gestern waren es 10ms unter tracert und auch in der Anwendung.
Ich habe heute über mehrere Stunden das Tool WinMTR laufen lassen. Während es lief, habe ich Live-Streams geschaut, gearbeitet, aber es gab auch Leerlaufphasen und natürlich habe ich auch meine Echtzeitanwendung verwendet.
Die Echtzeitanwendung lief mal gut, aber auch mal richtig schlecht.
Es ist wirklich wie mit Docsis-Internet mit hoher Auslastung + Einstrahlung. Damit habe ich leider schon viele Erfahrungen gemacht.
Man kann sagen:
- Morgens und Mittags ist es meistens gut (Montags bis Freitags)
- Ab ~17.00 Uhr wird es schlimmer und erreicht ab ca. 20.00 Uhr seinen Höhepunkt (es wird erst ab ca. 22.00 Uhr wieder besser)
- An Wochenenden und Feiertagen ist es dauerhaft schlecht(er)
Das Problem: Ich kann es nicht messen. Ping ist eigentlich immer gut. Bandbreite liegt immer an.
Es macht alles keinen Sinn.
Würde es irgendwo zu einer Verzögerung kommen würde, sollte es sich am Ping ablesen lassen müssen. Egal ob am Router, am DSLAM, an einem Knotenpunkt unterwegs oder auf dem AWS-Server. Man kann so ein Problem doch nicht vertuschen? Es muss sichtbar gemacht werden können.
Überlegungen von Freunden:
- Pakete kommen nicht geordnet an und werden vom Server verworfen (kein Packet Loss)
- Packet Coalescing (Paketbündelung)
Das der AWS-Server oder die Echtzeitanwendung das Problem sein könnten, kann ich ausschließen, da es bei dutzenden Freunden problemlos funktioniert.