Internet über FB mit Freetz hinter FB ohne Freetz

JohnDoe42

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Hallo zusammen,

ich stehe vor einem Problem, welches vermutlich simpel zu lösen ist - allerdings sehe ich g'rad' nach einem VoIP-Umstellwochenende den Wald vor Bäumen nicht mehr.
Ich hatte (bis vor der Umstellung von ISDN auf VoIP) eine tadellos funktionierende 7360 mit Freetz-Modifikationen im Einsatz.
Da ich nunmehr aufgrund einer Telefonanlage über S0 eine 7490 betreibe(n) muß und die VoIP-Telefonie mit Freetz-ersetztem Kernel (bei mir aktuell, s. hier) nicht sauber laufen, würde ich gerne Folgendes tun:

1. Den WAN-Zugang und die Telefonie nur über die 7490 abwickeln - das klappt.
2. Den Internet-Zugang der Clients im LAN weiterhin über die 7360 abwickeln.

Die 7360 sollte wahrscheinlich hierbei als IP-Client an LAN1 der 7490 kommen und Entsprechendes in den AVM-Einstellungen gewählt werden. Nun meine Frage: Da ich auf der 7360 einige Freetz-Dienste laufen haben, die ich auch gerne weiterhin aus dem I-Net erreichen möchte, müßte gewährleistet sein, dass Zugriffe auf Port X der 7490 (als Boarder Device) auch an die 7360 durchgereicht werden. Reicht es hierzu, auf der 7490 entsprechende Port-Weiterleitungen einzurichten ?
Beste Grüße,

JD.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moins

Zu...
2. Den Internet-Zugang der Clients im LAN weiterhin über die 7360 abwickeln.
...plus der Möglichkeit auf Dienste der 7360, oder an ihre Klienten zu kommen...

"http://fritz.box/internet/internet_settings.lua"

Internetanbieter:
[ Weitere Internetanbieter ]
[ Anderer Internetanbieter ]

Anschluss:
(o) Externes Modem oder Router

Betriebsart:
(o) Internetverbindung selbst aufbauen (mit Firewall und eigenen Subnetz)

Zugangsdaten:
Werden Zugangsdaten benötigt?
(o) Nee

Übertragungsrate in beide Richtungen: 999999

Testen geht am Einfachsten mit dem Fernzugang (HTTPS) der 7360 als Freigabe in der 7490.

Reiner Internetzugang ohne Freigaben über Gastzugang.
...auch: <7490 Lan4>----<Lan1 7360>

Dann kommt es noch auf die Dienste an.
Teredo und Netbios Filter müssten/könnten in der 7360 eventuell deaktiviert werden.
Ob UPnP/TR-064 (HTTP/HTTPS 49000/49200/49443) gebraucht wird,
bzw. sich freigeben lässt, wäre auch noch eine Frage.
Für SIP/RTP benutzt die auch weiterhin die bekannten Ports.
...zur LAN Seite der 7490.

Aber da kommts drauf an, was davon benötigt wird.
Ich mein in erster Linie, was davon im LAN der 7490 benötigt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der von Dir beschriebene Weg funktioniert.

Am Rande: Warum nutzt Du nicht z.B. eine 7390?
 
@ koy:

Betriebsart:
(o) Internetverbindung selbst aufbauen (mit Firewall und eigenen Subnetz)

Wenn ich das wähle, bricht der WAN-Zugriff für alle Clients im Netz der 7360 zusammen. Könnte es sein, daß ich die seitens der 7490 vorhandene WAN-Anbindung benutzen muß ? Nochmal kurz die Verkabelung:

DSL-->(WAN-Port)7490(LAN1) <-> (LAN1)7360(LAN2) <-> Client-Netz
(S0)
|
v
Eumeg

(Der S0-Bus geht natürlich aus der 7490 raus und am Ende soll das Client-Netz stehen, die Formatierung /CR streikt)

@ andiling: Weil die 7390 noch größere Probleme bei ersetztem Kernel mit iptables (conntrack) und VoIP hat, s. Ticket.
 
Zuletzt bearbeitet:
Abend

Ist nur eine Vermutung, aber schnell getestet...
Schliess die 7360 mal an Lan2, 3 oder 4 an.
Ich meide Klienten am Lan1 des Routers, intuitiv. :mrgreen:

Die Klienten im Subnetz der 7360 müssen alle ihre IP neuanfordern.
...die kriegen sie ja jetzt von der 7360. ;)
 
Okay, die 7360 soll aber weiterhin die I-Net-Verbindung selbst aufbauen ?
Was ist mit DHCP ? Aktuell sind beide Boxen so eingestellt - verteilen bzw. erhalten IPs hierdurch.
Sollte ich bei der 7360 eine feste IP, z.B. 192.168.178.2 einstellen ?
Und wie beeinflussen sich die DynDNS-Clients der beiden Boxen, die mit der gleichen IP die gleiche DynDNS-Domain updaten wollen ?
Ich würde gerne erreichen, daß die7360 wirklich für alle Clients in ihrem LAN (wieder) die Rolle spielt, die aktuell die 7490 inne hat.
 
Also ist die 7360 Router am Anschluss und die 7490 IP-Client. Wenn letztere Client ist stehen dort DynDNS und DHCP automatisch nicht zur Verfügung. In der 7360 sollten idealerweise keine Nummern eingetragen sein.

Die 7360 hat dann zwingend eine feste interne IP, die 7490 bekommt sie z.B. von der 7360 zugeteilt.
 
Aber da doch die IP-Telefonie über die 7490 abgewickelt werden soll, muss diese doch den I-Net-Zugang aufbauen...?
Grüße,

JD.

Edit: Ich werde das hier mal, wie Du vorgeschlagen hast, mit der 7360 als Boarder device und der 7490 als IP-Client probieren und weider berichten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht bei Anbietern ohne zweite Einwahl wie die Telekom. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß das ganz komplikationslos geht, wobei ich die Telefonie nur in der Client-7490 mit Direktanmeldung bei der Telekom eingerichtet habe.
 
Moins

Da bin ich gespannt.
Denn wenn der STUN SIP(UDP/TCP 5060)/RTP(UDP 7078+32) Ports benutzt dürfte dies mit denen der 7360, die diese ja auch benutzt und in dieser auch nicht deaktivierbar ist, kollidieren.

Mit anderen Worten: Für STUN müssten idealerweiser dynamische SIP/RTP Ports geöffnet/benutzt werden.

DynDNS

Bei routenden IP-Klienten mit eigenen Subnetz, die die Internetverbindung selbst aufbauen, beginnt das Internet im LAN des vorgeschalteten Routers.
Die öffentliche IP ist die vom Borderdevice vergebene dynamische, oder statische. Wobei ich immer DHCP bevorzugen würde (IPv4 & IPv6).
Deswegen kann der 2. Router die DynDNS nicht mit seiner PublicIP erfolgreich verifizieren.
Das heisst aber nicht, das der DynDNS Klient nicht updaten könnte, er macht das schon, wenn der Dienst anstatt der lokalen die REMOTE IP benutzt.
Viele DynDNS Dienste erlauben/machen das so.
Allerdings werden in der 2. Fritz!Box jede Menge Fehlermeldungen diesbezüglich auftauchen.
 
Bei der 7390/7490 werden ja keine genutzt, wenn keine Telefonnummer eingerichtet ist, ist das bei der 7360 anders?
 
Also nun nochmal zusammenfassen:

Ich baue, entgegen meines ursprünglichen Plans, die früher funktionierende 7360 als Boarder device wieder ins LAN ein.
Die IP-Telefonie richte ich in der 7490 ein.
Diese hänge ich als IP-Client an die 7360 ("Vorhandenen Internetzugang mitbenutzen") und hoffe, das die Nummern, genauso wie beim Betrieb der 7490 als Boarder device, erfolgreich registriert werden.
Stimmt das so?

@koy: Die DynDNS - Fehler gibt es in der Tat zuhauf.
 
Ja, wenn das nicht klappt, registrierst Du die Nummern an der 7360 und richtest z.B. für jede Nr. ein IP-Konto ein, die dann als Telefonnummern an der 7490 dienen.
 
Wieso genutzt?

Da hängt doch ein Programm dran: voipd
Auch bei meinen 7113 ist das so: SIP/RTP Ports wie bei der 7360, bloss ohne Registrare.

7113 nmap scans

SIP
Code:
#  nmap -Pn -sTU deepblue -p5060

Starting Nmap 6.00 ( http://nmap.org ) at 2015-07-07 15:11 CEST
Nmap scan report for deepblue (192.168.178.4)
Host is up (0.0045s latency).
rDNS record for 192.168.178.4: deepblue.fritz.box
PORT     STATE         SERVICE
5060/tcp open          sip
5060/udp open|filtered sip
MAC Address: 00:1C:4A:FF:FF:FF (AVM GmbH)

Nmap done: 1 IP address (1 host up) scanned in 1.16 seconds

Und hier der immer chaotisch resultierende RTP scan
Code:
#  nmap -Pn -sU deepblue -p7078-7110

Starting Nmap 6.00 ( http://nmap.org ) at 2015-07-07 15:16 CEST
Nmap scan report for deepblue (192.168.178.4)
Host is up (0.0038s latency).
rDNS record for 192.168.178.4: deepblue.fritz.box
PORT     STATE         SERVICE
7078/udp closed        unknown
7079/udp open|filtered unknown
7080/udp closed        empowerid
7081/udp open|filtered unknown
7082/udp open|filtered unknown
7083/udp open|filtered unknown
7084/udp closed        unknown
7085/udp open|filtered unknown
7086/udp closed        unknown
7087/udp open|filtered unknown
7088/udp closed        unknown
7089/udp open|filtered unknown
7090/udp open|filtered unknown
7091/udp open|filtered unknown
7092/udp closed        unknown
7093/udp open|filtered unknown
7094/udp closed        unknown
7095/udp closed        unknown
7096/udp closed        unknown
7097/udp open|filtered unknown
7098/udp closed        unknown
7099/udp closed        unknown
7100/udp open|filtered font-service
7101/udp open|filtered unknown
7102/udp closed        unknown
7103/udp open|filtered unknown
7104/udp closed        unknown
7105/udp open|filtered unknown
7106/udp open|filtered unknown
7107/udp closed        unknown
7108/udp open|filtered unknown
7109/udp closed        unknown
7110/udp closed        unknown
MAC Address: 00:1C:4A:FF:FF:FF (AVM GmbH)

Nmap done: 1 IP address (1 host up) scanned in 11.61 seconds
Die bis zu 3 7113 sind bei mir als WDS am Laufen.
Einer über Lan-Kabel an Lan2 der 7360 als WDS Basis
Die anderen, je nach Bedarf, als WDS Repeater.
Alle VoIP Fritz!Boxen haben diese offenen Ports, ob als LAN Klient, oder wenn sie es noch könnten (kein VDSL), zur Internetseite.
 
Hallo zusammen,

kurzer Zwischenstand:
Die 7490 ist durch nichts dazu zu bewegen, in den IP-Client-Modus zu wechseln. Zwar kann ich die entsprechenden Einstellungen in den Zugangsdaten vornehmen, aber nach "Übernehmen" wird festgestellt, daß keine INternetanbindung vorliegt.
Die Einstellungen nehme ich "Offline" vor (also 7490 nur mit PC verbunden), da ich sie an LAN2 der 7360 überhaupt nicht ansprechen kann, sprich: Sie bekommt vom DHCP der 7360 keine IP.
Hat dazu jemand einen Tip ?
 
Hm, eventuell den: Erstmal alle Lan1-Lan4 Anschlüsse auf 100Mbit einstellen
...und beim Offline Einstellen: [] Internetzugang nach dem "Übernehmen" prüfen nicht anhaken
 
Letzteres hab' ich gemacht ....
Obwohl der Weg dahin etwas eigenartig war:
Die Checkbox war nur im originären Zustand (also Internet über DSL) sichtbar, bei Einstellung von IP-Client-Modus gab 's diese Checkbox nicht mehr.
Komisch war auch, das die gesamte Providerliste ganz oben nicht mehr existierte ... Lediglich Mobilfunk, Anderer Anbieter und "Standard" ... ich hoffe, daß das nicht am Freetz-Remove-TR69-Patch liegt.
Ich werde das ganze noch mal ohne Remove-Patches testen.
 
Also am TR069 remove sollte es nicht liegen (eigene Erfahrung) und die Checkbox gibt's auch nicht mehr bzw kann mich an einen Test nicht erinnern.

Wieso bekommt die Box keine IP?
 
Das ist schon ziemlich lang und unübersichtlich wegen der teilweise diametral entgegengesetzten Vorschläge ... da traut man sich kaum, noch einen weiteren in den Ring zu werfen.

Warum nicht ganz einfach die 7490 mit Internet-Anmeldung und allem Pipapo an den DSL-Anschluß und die 7360 mit Freetz dahinter als "exposed host" (ohne DynDNS, aber als Router)? Dann übernimmt die 7490 alles, was mit dem Provider und der Einwahl, dem DynDNS und der Telefonie zu regeln ist und alles, was nicht direkt auf der 7490 "verarbeitet" wird, geht über den LAN-Anschluß zur 7360.

Die regelt dann auch wieder mit ihren eigenen Freigaben, welche dahinter liegenden Dienste aus dem Internet erreichbar sind und blockiert ihrerseits alles, was im LAN dahinter nicht erwünscht ist. In dieser Konstellation wäre es sogar möglich, IP-Telefone im LAN der 7360 an der 7490 als Telefonie-Geräte anzumelden.

Daß ich dabei der 7360 eine feste IP-Adresse extern (also im LAN der 7490) zuweisen würde, liegt nur an mangelndem Vertrauen in die Zuverlässigkeit der IP-Adresszuordnung der 7490, weil man ja nicht will, daß ein versehentlich an der 7490 angemeldeter Client plötzlich seinerseits anstelle der 7360 "direkt im Internet" steht.

Solange auf der 7360 jetzt keine Freetz-basierten Dienst laufen, die unbedingt die richtige externe Adresse kennen müssen (selbst wenn, holt man sie eben über einen STUN-Server oder einen "what's my address"-Dienst, ist ja schließlich Freetz und der DynDNS-Dienst gehört hier auf die 7490), kann die 7360 die auf ihr selbst laufenden Dienste ganz normal bereitstellen (als ob sie direkt am DSL wäre) und für weitere Dienste auf Clients dahinter richtet man dann eben Freigaben ein.

Welchen Teil der Aufgabenstellung habe ich dabei jetzt übersehen oder außer acht gelassen?
 
Solange auf der 7360 jetzt keine Freetz-basierten Dienst laufen,
...
Welchen Teil der Aufgabenstellung habe ich dabei jetzt übersehen oder außer acht gelassen?

Das ist der für mich wichtige Punkt: Es laufen eben auf der 7360, die, wie ich eingangs schrieb, bis vor der Umstellung auf VoIP einwandfrei gelaufen ist, einige Freetz-Dienste, insbesondere iptables mit connection tracking und fein ausnivellierten Regeln. Genau deshalb würde ich gerne die 7360 wieder ans DSL hängen und die 7490 dann (erst einmal) nur die Telefonie bereitstellen lassen.
 
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