IP-Telefonie an Telekom Glasfaser (Gigaset N870 IP PRO ?)

Snoopy17

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Für eine Neuinstallation bin ich auf der Suche nach einer Telefonie-Lösung. Die Grund-Konstellation sieht wie folgt aus:
  • Glasfaser-Anschluss von Telekom
  • Glasfasermodem von Telekom
  • Router: Unifi USG
  • Switch: Unifi SW-24-250
Über diesen Anschluss sollen in 2 Gebäudeteilen (zu weit für DECT-Repeater o.ä. aber im selben LAN) jeweils mehrere Telefone betrieben werden. Die Telekom-Limitierungen (3 Rufnummern, 2 gleichzeitige Gespräche) sind tolerierbar. Meine Idee ist jetzt, 2 Gigaset N870 IP PRO zu nehmen, einer in einem Gebäudeteil mit den Funktionen INT+DM+BS, der andere nur als BS im anderen Gebäudeteil. Was mir nicht klar ist und was ich nirgendwo gefunden habe, ist die Frage, ob sich der erste N870 mit dem Telekom VOIP-Service verträgt.
Somit die Kernfrage: kann sich ein N870 direkt mit dem Telekom-VOIP-Service verbinden oder wird zusätzlich noch eine "Telefonanlage" benötigt.

Wer hat hier schon Erfahrungen? Vielen Dank für hilfreiche Informationen.
 

NDiIPP

IPPF-Promi
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Die Telekom-Limitierungen (3 Rufnummern, 2 gleichzeitige Gespräche) sind tolerierbar.
Diese Limitierung wäre mir neu, sowohl bei PK- als auch GK-Tarifen der Telekom für FTTH-Anschlüsse. An meinem FTTH-Anschluss (PK-Tarif) der Telekom habe ich bspw. 10 Rufnummern und kann bis zu 4 gleichzeitige Gespräche führen (wobei davon maximal 2 ausgehend sein dürfen, eingehend können es 2-4 sein). Und bei GK-Tarifen sind ebenfalls bis zu 10 Rufnummern oder alternativ ein SIP-Trunk (Durchwahlrufnummer) möglich. Mehr als 2 Sprachkanäle (dann auch ausgehend) sind auch bei den GK-Tarifen möglich, kosten aber extra.

Meine Idee ist jetzt, 2 Gigaset N870 IP PRO zu nehmen, ...
Die N870 IP Pro ist nur im Zusammenhang mit einer Telefonanlage zu empfehlen. Entweder lokal (Hardware oder Software) oder alternativ auch Cloud basiert. Direkt beim Provider (keine Cloud-PBX) würde ich diese nicht registrieren lassen.
 

NDiIPP

IPPF-Promi
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Allein schon wenn es darum geht, dass bei eingehenden Anrufen auf eine bestimmte Rufnummer mehr als nur ein Mobilteil klingeln soll, scheitert u.U. die Sache (wobei die Telekom bis zu 5 parallele Registrierungen zulässt, womit man das Problem wiederum umgehen könnte). Spätestens wenn jedoch ein Mobilteil nicht nur auf eine Rufnummern reagieren soll, geht das dann nicht mehr. Oder das verbinden von Anrufen. Oder das Rufen von anderen Mobilteilen. Kurzum, die N870 IP Pro ist als reine (dumme) IP-DECT Basis ausgelegt, die hinter einer TK-Anlage betrieben wird.

Edit:
In diesem Fall (keine TK-Anlage gewünscht) könnte es sich ich dann ggf. anbieten auf Roaming und Handover zwischen den beiden Gebäuden zu verzichten und IP-DECT Basissationen zu verwenden, die auch (rudimentäre) PBX-Funktionen anbieten (bspw. GO-Box 100 oder N510 IP Pro).
 
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DukeFake

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diese Menge an Argumenten wird auch der Thread-Ersteller verstehen und hoffentlich keine Anfängerfehler bei der Planung seines Vorhabens machen.
 

Snoopy17

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Vielen Dank für die interessanten und hilfreichen Kommentare, die mich in Verbindung mit weiterer Recherche dazu gebracht haben, den ursprünglichen Plan dahingehend zu ändern, doch eine PBX lokal zu installieren. Da mir die Einarbeitung in Asterisk zu lange dauert, soll doch eine "graue Box" zum Einsatz kommen.

Die Ziel-Konfiguration sieht jetzt folgendermaßen aus:
  • Gebäudeteil 1: Glasfaseranschluss, Router, Switch, Auerswald Compact 4000, Gigaset N870 IP PRO als INT+DM+BS
  • Gebäudeteil 2: LAN von 1, Switch, Gigaset N870 IP PRO als BS
Hat jemand Erfahrungen mit solch einer Konstellation?