ISDN auf analog/IP umbauen

MaMus

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Hallo!

Ich habe 3 ISDN-Telefone im Haus. Die 3 Kabel wurden im Keller vom Elektriker auf ein Kabel verschaltet, welches dann im ISDN-S0 Steckplatz der Fritzbox 7590 gesteckt wird. Funktioniert soweit. Nur die Telefone geben langsam den Geist auf.

Ich würde gerne auf analog oder IP umstellen. Welche Möglichkeiten habe ich, die möglichst günstig selbst umsetzbar sind? Mir reicht es eigentlich mit einem Telefon gleichzeitig telefonieren zu können. Ich würde die drei Standorte aber gerne behalten.

Evtl noch zur Erklärung. Die Fritzbox steht mit deaktiviertem WLAN im Keller. Das WLAN erzeugt ein einzelner Router mit OpenWRT. Für meinen Bedarf war dies Abdeckung bisher ausreichend.

Danke
 
An allen Standorten muss ein LAN-Kabel zur Fritz vorhanden sein. Dort dann einfach ein IP-Telefon anklemmen und in der Fritz anmelden.
Dazu in der Fritz für jedes externe Gerät ein IP-Telefon als Nebenstelle einrichten udn die dort gewählten Anmeldedaten ins Telefon eintragen, fertig.
 
Ich habe 3 ISDN-Telefone im Haus. Die 3 Kabel wurden im Keller vom Elektriker auf ein Kabel verschaltet,
Wie? Mir erschließt sich daraus noch nicht klar, wie das aktuell gelöst ist und ob die drei Leitungen einzeln an der Fritzbox ankommen.
Ich würde gerne auf analog oder IP umstellen.
Das ist schon mal ein großer Unterschied, wie die Endgeräte am Ende sein werden, ist dir das bewusst?
Welche Möglichkeiten habe ich, die möglichst günstig selbst umsetzbar sind?
Welche Kabelart ist denn verlegt?
Mir reicht es eigentlich mit einem Telefon gleichzeitig telefonieren zu können. Ich würde die drei Standorte aber gerne behalten.
Möglich wäre, drei analoge Telefone auf die zwei analogen Anschlüsse der Fritzbox zu verteilen, das dritte dann über entsprechende TAE.
Oder vielleicht nur zwei analoge und eines per DECT?
IP-Telefone mit WLAN verwenden wäre auch eine Option.
 
Ich würde auch die Variante 2 * Analog + 1 * DECT wählen.
Falls das DECT-Signal aus dem Keller nicht ausreicht kann man auch eine DECT-Basis analog "nach oben" anschließen und dann eben
2 * DECT + 1 * Analog anschließen (da die 7590 ja nur 2 analoge Ausgänge hat).

Wenn es dennoch IP-Telefone sein sollen kann man eventuell die ISDN-Kabel (die ja i.d.R. 4-adrig ausgeführt sind) als Netzwerkkabel mit 100 MB/s missbrauchen.
 
Wie? Mir erschließt sich daraus noch nicht klar, wie das aktuell gelöst ist und ob die drei Leitungen einzeln an der Fritzbox ankommen.
3x mutmaßlich 4-adrige Telefonkabel, die dann auf ein Lan-Kabel verschaltet wurden und in den ISDN-S0 Steckplatz der Fritzbox gesteckt wurden.

[Edit Novize: Beiträge gemäß der Forumsregeln zusammengefasst]

Das ist schon mal ein großer Unterschied, wie die Endgeräte am Ende sein werden, ist dir das bewusst?
Ich brauche eigentlich nur die Funktion zu telefonieren. Daher wäre analog eigentlich ausreichend.
 

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WENN ausreichend DECT-Empfang an allen Standorten vorhanden ist ginge auch das Gigaset T480 HX, wenn es denn ein Tischtelefon sein soll...
 
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2 Telefone können analog sein, weil die Fritzbox dafür 2 Anschlüsse bereitstellt. Ein drittes müsste man parallel schalten, dann wäre aber unbemerktes mithören möglich. Also das dritte Telefon entweder vorerst bei ISDN lassen, per LAN oder Wlan anschließen oder ein DECT-Gerät verwenden. Oder mit 2 Geräten auskommen.
 
Gibt es die noch?
 
Falls es die richtigen Kabel sind, ließe sich darüber auch 100 Mbit/s LAN betreiben, für IP Telefone ausreichend.
 
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3x mutmaßlich 4-adrige Telefonkabel, die dann auf ein Lan-Kabel verschaltet wurden und in den ISDN-S0 Steckplatz der Fritzbox gesteckt wurden.

Ich brauche eigentlich nur die Funktion zu telefonieren. Daher wäre analog eigentlich ausreichend.
3 Leitungen und eins von der Fritzbox --> das mutmaßt nach einem durchgehenden hin-und-rück ISDN-Bus aus, d.h. 8adriges vermutlich "buntes Elektrikerkabel" zu den Telefonen. "LAN-Kabel" klingt auch 8adrig. Damit eigentlich gute Voraussetzung - wie schon Karl. meinte - , darüber gar Gigabit- oder zumindest Fastethernet-Netzwerk hinzubekommen für IP-Telefone. Netzwerkkabel kann man später immer für was gebrauchen - PC, Kamera, Accesspoint etc. ;)

Wenn der Elektriker damals auch 8polig beschaltete UAE(8)-Dosen verbaut und nicht nur die ISDN-Sparversion mit 4 Kontakten, könntest Du auch die Anschlussdosen ggf. noch auf Netzwerk-Belegung rumrüsten.

Also mal die Verteilerdose und die ISDN-Anschlussdosen aufmachen und ein Bild machen.

Ich sehe dann vermutlich zwei Szenarien:
- Telefonkabel auf Netzwerkdose o.ä. auf legen und Verteilerdose gegen Switch tauschen, Switch an die Fritzbox
- Telefonkabel verlängern bis zur Fritzbox (Netzwerkdose plus lose Patchkabel oder festverlegte Leitung) und dann direkt an die Fritzbox anschließen

Nützliche Infos zur "Umwidmung" von Telefonkabel für Netzwerkzwecke finden sich hier [ngb.to] Ethernet über Netzwerk- und Telefonkabel
(gerade offline - probier hier eine archivierte Variante). Hab so auch erst neulich bei den Eltern eine alte ISDN-Leitung zur Netzwerkleitung ertüchtigt.

Analoge Telefone gehen als weiters Szenario natürlich immer noch - finde ich heutzutage von der Sprachqualität veraltet, langsam, wenn man sich an das Bessere einmal gewöhnt hat. Und da müsstest du auch basteln die Leitungen auf TAE oder RJ-45-Stecker an die Fritzbox zu bekommen. Dann lieber einmal etwas mehr Aufwand und richtig.
 
Irgendwelche phonetauglichen Fritzboxen als Repeater und/oder Client kannste nicht einsetzen? Im Master/1.Fritzbox mehrere IP-Telefone einrichten und die Clients mit diesen Zugangsdaten füttern. Daran dann per DECT oder Telefonkabel normale Analogtelefone anschließen ist dann kein Problem. Die Client-Boxen können per LAN/WLAN angeschlossen sein. Da können auch uralte Modelle, entbrandete Kabelboxen genutzt werden.
Michael
 
3 Leitungen und eins von der Fritzbox --> das mutmaßt nach einem durchgehenden hin-und-rück ISDN-Bus aus, d.h. 8adriges vermutlich "buntes Elektrikerkabel" zu den Telefonen.
Muss nicht, kann auch Sternverdrahtung sein.
Vielleicht funktioniert die auch nicht stabil und das wird fehlinterpretiert als "die Telefone geben den Geist auf"? Nur mal so als Gedanke.
Also mal die Verteilerdose und die ISDN-Anschlussdosen aufmachen und ein Bild machen.
Ja, bitte.

IP-Telefone einzusetzen bedeutet aber:
  • Pro Telefon deutlich höherer Preis
  • An allen Standorten müssen 230V in der Nähe sein, je nach IP-Telefon wird kein Netzteil mehr mitgeliefert (erhöht den Kaufpreis abermals)
  • Alternative wären mehrere PoE-Injektoren oder ein PoE-Switch. Ein Switch ist ggf. eh noch erforderlich, wenn nicht mehr genug Ports an der Fritzbox frei sind -> weitere Kosten
Der TE hat ja um meine möglichst günstige Lösung gebeten. Auch wenn die vorhandene Verkabelung IP-Telefone erlauben würde, es wäre von den Anschaffungskosten sehr wahrscheinlich die teuerste Lösung.
 
Für die paar mal im Monat, wo man noch Festnetz verwendet, sind eigentlich schon die 5 Mobilteile an meiner Fritzbox zu viel des Guten. Aber sie sind nun mal noch da...

Ich würde keinen großen Aufwand mehr treiben, ausser ins Ausland nutzen wir nur noch die Handys.
 
Es sind nur 4 adrige ISDN Stecker verbaut und ich bin mir ziemlich sicher, dass die Kabel auch nur 4 Adrig sind. Die daneben verbauten Internetkabel sind nämlich dicker. Ich mache die Dose später mal auf und ein Foto.

Ich war damals dabei, als der Elektriker das verschaltet hat. Der hat das irgendwie nach dem Schaltplan aus Anleitung der Easybox 802 verschaltet. In der Dose ist vermutlich nur Kabelsalat.
 
daneben verbauten Internetkabel
Für IP-Telefone braucht man ja gar keine eigene Leitung, wenn am vorgesehenen Standort ein Netzwerkanschluss vorhanden ist. Dann reicht ggf. ein kleiner Switch, vielleicht ist auch im Telefon schon einer eingebaut.
 
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