Kondome vom Sozialamt

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HabNeFritzbox

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Ein Sozialhilfeempfänger beantragte in Hamburg die Bewilligung von zwölf Präservativen pro Woche. Das Sozialamt lehnte dies ab, woraufhin der Mann klagte. Er versicherte, mit seiner Freundin im Durchschnitt 1,7 X pro Tag Sex zu haben. Er lasse sich vom Sozialamt nichts vorschreiben, wie oft er mit seiner Freundin schlafen dürfe. Das OLG Hamburg wies die Klage mit folgender Begründung ab:

„Legt man den vom Kläger genannten Preis von knapp einer Deutschen Mark pro Kondom zugrunde, so ermöglicht ihm die gewährte Hilfe, gut zwanzig Mal im Monat mit seiner Freundin ohne Risiko einer Empfängnis geschlechtlich zu verkehren. Unter Berücksichtigung der Tage, die denen ein Geschlechtsverkehr nicht möglich ist oder nicht gewünscht wird, kann der Kläger praktisch Tag für Tag ohne Risiko den Geschlechtsverkehr ausüben. Dass eine dahingehende Beschränkung ihm nicht möglich wäre oder seine Menschenwürde verletzen oder seine partnerschaftliche Beziehung gefährden könnte, ist nicht ersichtlich, zumal seiner Freundin und ihm neben dem vaginalen Verkehr noch andere Formen befriedigender sexueller Kontakte offen stehen. Dass der Kläger möglicherweise mehr leisten will, ist unerheblich. Für das Geschlechtsleben gilt nichts anderes als für alle anderen existenziellen Lebensbedürfnisse (Essen und Trinken, Bekleidung und Unterkunft): Es ist nicht Aufgabe des Sozialhilfe, ihm eine bestmögliche, maximale Bedürfnisbefriedigung zu ermöglichen.“

OVG Hamburg NJW 1991, Seite 941
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Richtig so, wenn die mit ihrer Libido Kinder zeugen würden, könnte die sich vom Kindergeld locker die Kondome leisten.
Also, ran an den Speck!

Ausserdem ist es statistisch bewiesen: In armen Ländern werden die meisten Kinder gezeugt.
(Wegen der Kirche? Oder dem Sozialamt? Man weiß es nicht!)

Uns gehts doch noch viel zu gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
@koyaanisqatsi

In armen Ländern haben Kinder einen anderen Stellenwert und es macht sich dort auch keiner Gedanken darüber ob die Kinder versorgt werden können. Dementsprechend ist nicht nur die Geburtenrate hoch, sondern auch die Kindersterberate. Warum dort mehr Kinder geboren werden weiß man schon. Nennt man bei uns Generationenvertrag und funktioniert nicht mehr weil der Wohlstand aus dem notwendigen Muss ein individuelles Kann gemacht hat.
In armen Ländern gibt es keine gleichwertige Alternative zu einem konservativen Lebensverlauf, daher sind Kinder dort in jeder Hinsicht eine Bereicherung.
 
Eine Bereicherung, die dann in Menschenhandel ihren Höhepunkt findet?
Wie auch immer, der Generationenvertrag hat ausgedient, auch in den armen Ländern.
Denn weg ist weg, aus Ende und vorbei.
 
@koyaanisqatsi

Der Generationenvertrag hat nur in Wohlstandsgesellschaften wie unserer keinen Bestand durch die staatliche soziale Absicherung. In armen Ländern gibts sowas nicht.
 
Gelöscht ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde das vollkommen gerechtfertigt! 20 Mal pro Monat ist vollkommen i.O., oder? Wer mehr will muss eben Karriere machen....oder sie nimmt die Pille?
 
Oder mal bei der Kindergeldkasse anfragen. ;)
 
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