[Frage] Möglichkeit der zukunftssicheren Verbindung einer TK mit kabellosem Tischtelefon

Soenke2

Neuer User
Mitglied seit
11 Sep 2015
Beiträge
4
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
1
Hallo zusammen,

schon seit langem versuche ich - ohne Kabel zu verlegen - einen zweiten Anschluss zu meiner Sekretärin (ich bin Einzelanwalt) so zu verlegen, dass sie über ein vollwertiges Tischtelefon telefonieren, vermitteln, etc. kann. Das Verlegen eines Kabels wäre äußerst mühsam. Ich habe einen ISDN-Anschluss der Telekom (einfacher Call-und-Surf-Tarif) an meinem Arbeitsplatz.

Über eine Fritzbox 7390 habe ich eine Gigaset DX 600-Anlage mit zwei DECT-Telefonen, ein Telefax sowie auch einen Türsprechanschluss über ein Gira-TK nach langen Mühen (und nicht zuletzt auch durch Artikel in diesem Forum ;)) zum Laufen gebracht. Inzwischen kann ich weitgehend Anrufe über die Fritzbox auf dem Computer auslesen und bin eigentlich relativ zufrieden mit der jetzigen Lösung. Allein der Anschluss meiner Sekretärin über ein einfaches Gigaset 810-Handgerät scheint mir noch nicht gelungen zu sein. Möglicherweise könnte auf das Auslesen der Kontakte über Outlook und nicht über das interne Telefonbuch der Fritzbox komfortabler sein.

Mein erster Lösungsansatz für den Anschluss der Sekretärin war ein Siemens DECT-Tischtelefon 2000. Dieser Ansatz scheiterte aber daran, dass es sich um ein altes Gerät handelt. Mandanten beschwerten sich darüber, dass meine Sekretärin nicht laut genug zu verstehen war (über andere Telefone war das kein Problem). Jetzt hat sie wieder das „Handgerät“. Schöner und praktischer wäre aber ein „Tischgerät“.

Nun werde ich ja wahrscheinlich in mehr oder weniger absehbarer Zeit auf VoIP umgestellt. Kann hier jemand eine zukunftssichere Methode nennen, wie ich meinen Anschluss jetzt schon so gestalten kann, dass meine Sekretärin ein komfortables Tischgerät hat? Gibt es dabei eine Möglichkeit, ca. 3000 Adressen zu verwalten und ggf. schon beim Anruf den Anrufer - wie bisher auch - auf dem Bildschirm sicher anzuzeigen? Ich habe z. B. von einer Auerswald Comfort 3000 mit devolo-Stromadapter und dazu gehörigen Tischtelefonen gelesen. Worauf müsste ich da möglichst von Anfang an achten? Lohnt sich dazu eventuell die schon jetzige Bestellung von VoIP? Ist es tatsächlich so, dass dann bei VoIP (z. B. im Tarif "Magenta" der Telekom) nur noch eine Leitung pro Rufnummer für Telefon, Telefax und Türsprechanlage zur Verfügung steht?

Vielen Dank für Hilfe!
Grüße 8-)
 
Moins & Willkommen im Forum

Du kannst jedes Kabelgebundene Gerät zu einem Funkgerät machen, wenn es am LAN Anschluss eines Repeaters betrieben wird.
So mach ich das z.B. mit einem Epson Multifunktionsgerät um dessen Fax am TAE des Repeaters über WLAN zu betreiben.
Auch jedes Kabelgebundene IP-Telefon wird so zu einen Funkgerät.
Und die Fritz!Boxen* die ich dafür benutze sind superbillig. :D

* FRITZ!Box Fon WLAN 7113 (EoL und EoS) €1 bei EBay
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob das aber eine zuverlässige zukunftssichere Verbindung für die Telefonie ist, wage ich zu bezweifeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zuletzt bearbeitet:
Erst einmal vielen Dank für die Tipps!!! :)

Ich werde mir also eine Fritzbox B zulegen, diese mit der FB 7390 verbinden und dann an FB B ein gut bedienbares Tischtelefon (z. B. ein weiteres DX 600?) anschließen ... intern rufen und vermitteln müsste über die Funktionstasten und die Belegung von Kurzwahltasten an DX 600 machbar sein - auch der Türöffner wäre kein Problem ... gibt es da noch "Haken"? Die FB 7312 werde ich ins Auge fassen!

Grüße und Dank!



p.s.: FB 7312 für 10,01 € bei ebay ersteigert!


Würdet ihr als Telefon für das Sekretariat z. B. auch ein Comfortel 2500 von Auerswald als günstig ansehen oder sollte ich möglichst bei gigaset bleiben (um nachher nicht zu "kunterbunt" da zu stehen)? Ich hoffe, dass ich mit Funktionseinbußen nicht rechnen muss.

Grüße noch einmal
 
Zuletzt bearbeitet:
An einer Fritzbox 7312 kann man nur ein analoges Telefon anschließen. Das Gigaset DX600A ist jedoch schnurgebundenes ISDN Telefon und das Auerswald COMfortel 2500 ist ein Systemtelefon, das nur an Auerswald Telefonanlagen vernünftig funktioniert.
Für den Anschluss eines ISDN Telefons wäre z.B. eine günstige Fritzbox 7050 oder eine Fritzbox 7170 geeignet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ... noch einmal besten Dank für die Tipps!!!

Mit einer Fritzbox 7170 konnte ich heute recht zügig ein weiteres DX 600 Gigaset-Tischtelefon an dem schon vorhandenen DLan-Adapter anstelle des Computers meiner Sekretärin anschließen und das scheint recht gut zu funktionieren ...

Das ISDN-Telefon ließ sich über S0 einfach an der FB 7170 anschließen und dann habe ich die FB 7170 als Switch für den ursprünglich direkt mit dem DLan-Adapter verbundenen Computer genutzt. Das ISDN-Telefon konnte ich auch noch an den dritten Lan-Anschluss der FB legen (wahrscheinlich Spielerei). Bisher konnte ich im Netzwerk an dem jetzt über den Umweg der FB 7170 angeschlossenen Computer keine Leistungseinbußen feststellen ...

Ein kleines Problem ist für mich noch, wie ich von der Sekretärin an der FB 7170 allein die ISDN-Basis der zweiten DX 600 an meinem Arbeitsplatz über eine interne Rufnummer anwählen soll. Bisher hat dieses Telefon an der FB 7390 die interne Rufnummer **51. Bei einer Wahl der internen Rufnummer **51 wird aber auch ein weiter daran angebundenen DECT-Telefon angesprochen. ...

Die täglichen Probleme mit dem "Makeln" von Anrufen hoffe ich über die Kurzwahlen in den Griff zu bekommen ...


[FONT=&quot]Mit dem Janrufmonitor bin ich immer noch recht zufrieden, obwohl nicht zuverlässig die Anruferdaten angezeigt werden. … Möglicherweise muss ich da aber noch mit den dort verwalteten Telefonbüchern experimentieren …

Grüße noch einmal ... :)[/FONT]
 
Kostenlos!

Statistik des Forums

Themen
248,914
Beiträge
2,304,898
Mitglieder
378,623
Neuestes Mitglied
mwsss