crusader schrieb:
Warum aktivierst Du nicht 'Anruf-Weiterleitung' im ISDN-Netz ?
Das könnte zusätzliche Kosten verursachen...
Aber irgendwie ist der gesamte Ansatz nun ins Wanken geraten, denn es hört sich für mich an, als wollte jemand seine ISDN-Nummern nicht hergeben (portieren), aber dennoch permanent umleiten... Hmm... und das noch ohne ISDN-Anschluß?
Was ist denn das Ziel?
Frage 1: Willst Du Deinen T-ISDN kündigen?
JA - dann kannst Du auch Deine Nummern portieren ;-) Oh, der DSL-Anschluß hängt noch dran? Nun, den kann man schnell auch per neuer Analognummer wieder bekommen... dauert max. 2 Wochen bei Eilauftrag an T-Com.
NEIN - dann kannst Du den ISDN S0 in die FBF stecken und weiterhin Festnetzgespräche zumindest annehmen... Anrufumleitung im Amt könnte temporär auf Deine Festnetznummer des VoIP-Accounts gehen und wird dann auch die Anrufernummer signalisieren...
Frage 2: Willst Du primär in Zukunft VoIP nutzen?
JA - dann propagiere ab sofort Deine neuen VoIP-Festnetznummern an alle Freunde, Bekannten, Kunden, Partner, etc. und leite für eine gewisse Frist noch die alten Nummern auf die neuen um. Dann gehen die alten eben ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr.
NEIN - na dann kann der ISDN S0 an der FBF bleiben. ;-)
Ich glaube, das Problem, um das wir hier die ganze Zeit diskutieren, kommt daher, daß Du eine Entscheidung für VoIP und gegen ISDN getroffen hast, diese aber nicht zu 100% konsequent umsetzen willst.
Persönlich traue ich mich nicht, heute meine gesamte Telefonie über VoIP abzuwickeln, obwohl das alles seit über einem Jahr sehr stabil läuft. Zuerst Softphones, dann ein Sipura 3000, nun eine FBF 5050... Meine ISDN-Anlage von Auerswald ist jedoch immer noch das Hauptsystem für alle Telefonie... jedenfalls so lange, bis ich genug Stabilität in VoIP sehe ;-) Wenn der bestehende Service-Level für Dich ausreicht, dann kannst Du den Sprung wagen... jedoch dann zu 100% mit allen Konsequenzen... und die involvieren eben Portierung, ggf. Neuanschluß für Internet und neue VoIP-Nummern.
--gandalf.