Neuer Interanschluss am besten von wem?

ymca72

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Hallo zusammen,

die Frage ist bestimmt duzentfach gestellt worden, aber ich hab hier den Fall so:

Derzeit habe ich zuhause einen Telekom Comfort-Anschluss (16000) mit ISDN und 10 Nummern.

Da ich den Anschluss derzeit privat und dienstlich nutze war das soweit ok. Nun kommt mein Brötchengeber auf die Idee, das privat und Geschäft getrennt werden muss...warum keine Ahnung.

Das heisst, der Telekomanschluss übernimmt die Firma komplett und ich soll mir schnellstmöglich einen privaten Anschluss besorgen. Von der Firma habe ich damals ne 7270V3 bekommen und mit der Zeit und dank dieses Forums des öfteren getunt (der Admin wird mich dafür killen :p )

Nun hab ich die letzten Tage wild durch das Netz gesurft und Angebote verglichen und festgestellt, das Magenta die teuerste Farbe ist.

Komplett auf Festnetz will ich auch nicht verzichten, weil ich A) über UMTS nicht alle Schweinereien machen kann, die ich so eingerichtet habe und B) ne Kiddis im telefonfähigen Alter habe und kein Goldesel bin, um ihnen die Handyrechung zu bezahlen.

Ich hab jetzt mal Unitymedia in die engere Wahl gezogen. Ich würde mir gerne nen 32000 mit Telefon+ bestellten, weil da auch wieder ne Fritzbox 6360 dabei ist (brauch die VPNs wegen ganzen Tunings)

Ist das die richtige Wahl?

Klar, könnte ich die blauen aus dem Westerwald,die roten oder Lizbeth nehmen, aber ich hab die Befürchtung, das die Brüder das nicht gebacken bekommen, wenn die zwei Anschlüsse auflegen sollen und mir dann den Telekomanschluss plötzlich trocken legen.

Wichtig ist mir, es sollte schneller wie Magneta sein, vorallem günstiger und es sollte eine Fritzbox mit dazu kommen. Bei uns sind alle großen Anbieter dabei ausser Kabel-BW.

Für Tips und Hinweise bin dankbar!

Gruß ymca72

PS: Ich sehe gerade, das ich meine Frage wohl im falschen Bereich reingesetzt habe. Wenn ja, bitte in den entsprechenden Bereich verschieben...
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich habe mir vor paar Tagen Alice bestellt - ist gerade günstig und Flat in gesamtes o2-Netz ist für Lau dabei.
In deinem Fall können die echt etwas versauen und den Telekom-Anschluss abschalten beim Einschalten der neuen DSL-Leitung. Das wäre natürlich blöd. Aber eigentlich müssten doch in jedem Haushalt zwei bis drei DSL-Anschlüssen möglich sein, da es eigentlich immer zwei Adernpaare gibt.
 
Du musst halt einfach bei der Bestellung darauf achten, dass du eine zusätzliche Leitung orderst und nicht die alte übernehmen lässt.
Das dürfte bei dem Alice Bestellvorgang nicht ganz einfach sein, aber sicher auch nicht unmöglich. ;)
 
Nun kommt mein Brötchengeber auf die Idee, das privat und Geschäft getrennt werden muss...warum keine Ahnung.

Ist wohl aus abrechnungstechnischen Gründen so. Ist bei mir auch, so kann man aber die Kosten besser trennen und auch steuerlich verrechnen.

Gruß
Sandra
 
Zuletzt bearbeitet:
Grr, sollte natürlich Gründen heißen. ;)

Gruß
Sandra
 
mit freundlichen Gründen ;)

jo
 
Hallo zusammen,

naja der Preis ist ok, aber Lisbeth macht bei mir nur maximal 6000 down...das ist mir zu langsam für das Geld.
Da verschlechtere ich mich, dann kann ich mir ehr nen Magenta-Anschluss holen, da hab ich nen 16000er...kostet aber auch ein hellbraunen Schein :(
Klar, man merkt den Unterschied kaum zwischen 6k und 16k...für das Geld bekomm ich bei Unity nen 32k-Anschluss aber hier surfen auch zwei Erwachsene und Kiddis auf dem Anschluss und da will ich nen bissel Reserve haben, wenn ich schon was neues mache.
Das Umbauen des Netzwerks wird sowieso noch ein spassiges Unternehmen, weil das ja irgendwie getrennt muss...und das bei einem gewachsenen Hausnetzwerk! Ich hatte zwar LAN-Kabel überall hingelegt, aber leider nicht genug Adernpaare...naja aber erstmal nen Provider und dann der Rest...ich hab ja bis ende des Quartals Zeit, das alles zu trennen...

Gruß YMCA72
 
Also ich habe mir vor paar Tagen Alice bestellt - ist gerade günstig
Alice und günstig? Hab' ich was verpasst? Ein Komplettanschluss mit Doppelflat kostet da mindestens 30 Euro im Monat. Das ist zwar billiger als Telekom, aber teurer als z. B. Easybell. Letzteres hat auch den Vorteil, dass man beliebige Hardware einsetzen kann, während man bei Alice zwangsweise verkrüppelte Hardware aufs Auge gedrückt bekommt. Auch Vodafone ist mit 24,95 Euro billiger als Alice und hat außerdem noch den Vorteil, dass man gegen 4 Euro Aufpreis (was immer noch billiger wäre als Alice) echtes ISDN mit 2 Sprachkanälen und bis zu 10 Rufnummern bekommen kann.

und Flat in gesamtes o2-Netz ist für Lau dabei.
Aber nur dann, wenn man mindestens eine Alice Mobile-SIM ordert oder einen O2-Postpaid-Mobilfunkvertrag abschließt. Beides gibt es aber auch ohne Grundgebühr, deswegen trifft "für lau" tatsächlich zu (wenn man mal von den Bereitstellungskosten absieht).

Grüßle

Der Mikrogigant
 
nimm doch nur das Telefon von Easybell oder Sipgate und gehe weiterhin über den DSL-Anschluss von der Firma. Es interessiert doch nicht wieviel Traffic darüber läuft, somit hättest du einen tatsächlichen Spareffekt, nachweisen kann es auch niemand, weder Finanzamt noch die Firma.
 
Und wie erbringst du den Nachweis, das zwei DSL bzw. Telefonie Accounts dennoch auch technisch getrennt laufen, wenn nur die Telekom DSL liefert ? Es geht nicht immer nur um Abrechnungen, physikalische Trennungen auf Grund von Datenschutz u.ä. sind auch ein Thema.

Gruß
Sandra
 
wem gegenüber bin ich denn nachweispflichtig? Meinem Arbeitgeber? ==> Antwort ich habe kein Festnetz mehr (ist ja nicht einmal gelogen), ich habe nur noch ein Handy.
Dem Finanzamt? Da fragt keiner, du machst ja auch nichts darüber geltend, im übrigen könntest du auch einen voip Anschluss, welchen du ja dann privat benutzt auch über ein Handy, bzw. Smartphone benutzen.
 
@ microgigant
Also ich habe mir das durchgerechnet: 6x15 ¤ + 18x25 ¤ = 540 ¤; - 50er Willkommensbonus + 10er für Versand bin ich bei so ziemlich genau 500 Euro für die zwei Jahre. Den Handyvertrag o2o habe ich vorher bestellt - mit Aktion für 0 Euro Anschlussgebühr (und 0 ¤ Grundgebühr sowieso). Für eine 16000er Leitung samt o2-Flatrate sind 500 Euro für zwei Jahre meiner Meinung nach doch ganz OK.
Beim Spaß was o2 sich da ausgedacht hat für 22 Cent pro Minute ins Festnetz zu telefonieren mache ich eh nicht mit, da ich weiß wie ich mir helfen kann mit Betamax & Co.
Bei Vodafone und anderen könnte ich zum vergleichbaren Preis natürlich auch eine 16000er Leitung bekommen, aber wohl ohne o2-Flat.
Mit einer 7390er lässt sich Alice übrigens auch benutzen - man muss nur wissen wie.

Nun zurück zum ursprünglichen Thema: Ich würde es auch so machen wie hier vorgeschlagen: Die Firma zahlt den DSL-Anschluss und privat lass ich darüber VoIP laufen. Und wenn da jetzt einer sagt "oh nein, das geht ja nicht, dass man privat über die öffentliche IP der Firma surft", dann miete ich mir für einen 5er monatlich einen Vserver an und VPNne die ganze Sache eben da drüber. Und schon hätte ich den Anschluss wirklich und tatsächlich voneinander getrennt und spare noch dabei.
 
@ microgigant
Also ich habe mir das durchgerechnet: 6x15 ¤ + 18x25 ¤ = 540 ¤;
Du willst Alice S? Mit satten 22 (in Worten: zweiundzwanzig!) Cent pro Minute für Gespräche ins Festnetz? (nein, nicht zum Mobilfunk, ins Festnetz!)

Ich bin davon ausgegangen, dass du wieder eine Doppelflat willst. Wenn man die weglässt, ist es kein Wunder, dass es (zumindest oberflächlich betrachtet) billiger wird.

50er Willkommensbonus + 10er für Versand bin ich bei so ziemlich genau 500 Euro für die zwei Jahre.
Willkommensboni gibt es auch bei anderen Anbietern. Zusätzlich bekommt man von anderen Anbietern Hardware, die man behalten oder verkaufen darf. Alice-Hardware ist nur geliehen, man muss sie bei Vertragsende zurückgeben.

Abgesehen davon lasse ich bei Preisvergleichen irgendwelche Einmalzahlungen und Willkommensboni immer unter den Tisch fallen. Es kann ja sein, dass ich den Anbieter länger nutzen will, und irgendwann zählt dann nur noch der reguläre Preis.

Beim Spaß was o2 sich da ausgedacht hat für 22 Cent pro Minute ins Festnetz zu telefonieren mache ich eh nicht mit, da ich weiß wie ich mir helfen kann mit Betamax & Co.
Was aber auch nicht für lau zu bekommen ist, schon gar nicht mit Flatrate.

Bei Vodafone und anderen könnte ich zum vergleichbaren Preis natürlich auch eine 16000er Leitung bekommen, aber wohl ohne o2-Flat.
Ja, die O2-Flat macht Alice-Anschlüsse interessant, zumal sie ja nicht nur für Gespräche vom Festnetzanschluss ins O2-Netz gilt, sondern auch für Gespräche vom Handy zum eigenen Festnetzanschluss und zu anderen eigenen Mobilfunkanschlüssen. Ich weiß jetzt nicht, ob es etwas Vergleichbares auch bei Vodafone gibt (dann natürlich im D2-Netz), aber selbst wenn es das gäbe, wäre es vermutlich nicht kostenlos.

Mit einer 7390er lässt sich Alice übrigens auch benutzen - man muss nur wissen wie.
Man muss zunächst frickeln, was je nach Hardware, die man bekommt, auch fehlschlagen kann. Und wenn man es dann einmal zum Laufen gebracht hat, muss man jeden Moment damit rechnen, dass es plötzlich nicht mehr funktioniert, weil es Alice beliebt hat, mal wieder was an der VoIP-Konfiguration zu ändern.

Nun zurück zum ursprünglichen Thema: Ich würde es auch so machen wie hier vorgeschlagen: Die Firma zahlt den DSL-Anschluss und privat lass ich darüber VoIP laufen.
Das halte ich auch für eine gute Idee. Zwar verlierst du dann Vorzüge wie z. B. die O2-Flat, dafür hast du aber drastisch niedrigere Grundgebühren. Und das Gefrickel mit dem Auslesen der VoIP-Konfiguration entfällt auch.

Grüßle

Der Mikrogigant
 
Gibt es dann auch getrennte LANs/WLANs und verschiedene PCs?

Der Hintergrund für die "Trennungen" bei Internet und Telekommunikation ist ganz einfach, die private Nutzung müsste als geldwerter Vorteil versteuert werden, wo dann der buchhalterische Aufwand das Steueraufkommen um Zehnerpotenzen übersteigt und Firma wäre auch noch TK- und Internetanbieter mit allen rechtlichen und Stαsi-2.o-Konsequenzen. Daher wird so etwas offiziell nicht gestattet oder eben sauber getrennt. Üblich ist dann aber das stillschweigende Zulassen von Privat-Nutzung im kleinen Rahmen.

Bei o2(Alice) sollt man bedenken, dass man die Community-Flat etc. nur richtig nutzen kann, wenn man die gelieferte Krüppel-Hardware nutzt.

Im 3. Jahr kann man ja zu easybell gehen für dauerhafte 21,95.

Bei Kabel.D gibt es den 16er mit FN-Flat für 543,50 oder Flex32(ohne FN-Flat) für 507,50 oder 16 ganz ohne Tel. für 507,50 für dauerhafte und ungeschlagene 19,90!
 
Gibt es dann auch getrennte LANs/WLANs und verschiedene PCs?
An einem T-DSL-Anschluss lässt sich dieses Problem sehr einfach lösen:
http://www.easybell.de/fuer-telekom-kunden/dsl-by-call.html
Hierbei handelt es sich um einen Internetzugang für T-DSL-Anschlüsse. Da es bei T-DSL (und nur bei diesem!) möglich ist, mehrere PPPoE-Sessions mit unterschiedlichen Zugangsdaten und unterschiedlichen IPs aufzubauen, ist es auch kein Problem, den Firmenanschluss (Telekom-Zugang) und den Privatanschluss (Easybell-Zugangsdaten) parallel zu nutzen.

Bei o2(Alice) sollt man bedenken, dass man die Community-Flat etc. nur richtig nutzen kann, wenn man die gelieferte Krüppel-Hardware nutzt.
Das ist schlicht falsch. Man kann die Community Flat mit jeder Hardware nutzen, die man an einem Alice-Anschluss zum Laufen bekommt. Bei Alice NGN-Anschlüssen ist es zwar schwierig, fremde Hardware zum Laufen zu bekommen, aber wenn man es einmal geschafft hat, kann man darüber selbstverständlich sämtliche Leistungsmerkmale eines Alice-Anschlusses nutzen, darunter auch die Community Flat.

Im 3. Jahr kann man ja zu easybell gehen für dauerhafte 21,95.
Man kann auch sofort zu Easybell gehen für dauerhafte 4,99 Euro/Monat (VoIP-Flat) oder für dauerhafte 11,92 Euro/Monat (VoIP-Flat + DSL by Call für Telekom-Kunden).

Bei Kabel.D gibt es den 16er mit FN-Flat für 543,50 oder Flex32(ohne FN-Flat) für 507,50 oder 16 ganz ohne Tel. für 507,50 für dauerhafte und ungeschlagene 19,90!
4,99 Euro oder auch 11,92 Euro schlagen 19,90 Euro deutlich. BTW: die gleichzeitige Nutzung mehrerer Internetzugänge unterschiedlicher Anbieter ist nur bei Telekom DSL möglich. Bei Kabelinternet nicht.

Grüßle

Der Mikrogigant
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hm...ja, das besten für den Threadersteller wäre wirklich den Festnetzanschluss samt DSL auf die Firma laufen zu lassen und privat dann Telefon über VoIP zu betreiben und fürs Surfen eine zweite PPPoE-Session aufzubauen. So hätte man für die Firma eine IP, für privat dann eine andere. Alles schön getrennt.

Nebenbei (wollte ich einfach erwähnt haben): Auch bei Alice kann man mehrere PPPoE-Sessions aufbauen, aber es gehen nur Alice-DSL-Benutzerdaten. Beim Telekom-Anschluss ist es natürlich bequemer: da gehen viel mehr Benutzernamen von vielen Anbietern.
 
Die Trennung per Telekom-2.-PPPoE-Lösung würde ein gewisses Sicherheitsbedürfnis befriedigen, dass aber kaum existieren dürfte, sonst würde ymca72 nicht im ungesicherten Bereich "zu hause" arbeiten können. Steht also wieder die unentgeltliche Mitbenutzung eines Zuganges der Firma, was rund 20,- pro Monat geldwerten Vorteil ausmacht. Klingt nicht viel, aber die Höhe des Verstoßes wäre dem Finanzamt aber egal. ;-)
ymca72, du solltest dich vielleicht mal mit der Buchhaltung und der IT deiner Firma unterhalten. Vielleicht hat man dort nur Bedenken wegen p2p-Traffic, denn es wäre ja trotz 2. PPPoE-IP immer noch eine Firmen-IP.

mikrogigant:
Die erste Frage war eigentlich nicht für dich, ich wollte nur wissen, wie ernst die IT das mit der Trennung meint.
Deine Alice-NGN-(Er)Lösung klappt z.B. beim IAD3232 nicht, außerdem wäre Alice ja viel viel teurer. ;-)
 
Hallo zusammen,

danke für die regen Tips für mein Problem.

Nun ist es (ich hab mal nachgefragt in der Firma) in der Tat so, das da wohl bei der Buchprüfung da die eine oder andere Sache dem FA nicht gefallen hat und es eine Frist gesetzt hat, das abzustellen. Hier ist es aktuell ende erste Quartal! Es betrifft halt die Home-Office Anschlüsse. Geldwerter Vorteil ist hier wohl das richtige Stichwort...

Mein Netz ist schon soweit geschützt, das der Firmenrechner nochmal hinter einer Firewall extra geschützt ist und alle Kommunikation hieraus über VPN direkt in die Firma geht. Heisst, wenn ich surfe, geht das erst über VPN in die Firma und dann raus über die Firmen-IP. Konkrekt, ich habe meist dann zwei Rechner auf dem Tisch stehen, links meiner, der direkt ins Netz geht (wenn man so will in der DMZ) und vor der Firmen-Firewall steht und mein Notbuch der Firma. Das Thema hat die IT bei uns natürlich jubeln lassen, damit sie endlich auf die externen Anschlüsse mehr Kontrolle hat. Ich hab ja im Grunde einen vollwertigen Arbeitsplatz hier zuhause mit Voip-Telefon usw. Und rechtlich kommt hinzu, wenn über Anschluss eine Dummheit gemacht wird wie Musik runterladen oder ähnliches, was eine kostenpflichtige Abmahnung nach sich zieht, bekommt das die Firma erstmal ab und fängt dann an dämliche Fragen mir zustellen. Auf die Beantwortung habe ich und ich denke mal meine Kiddies dann keine Lust! Wen das auf dem privaten aufläuft, stelle ich dann die dämlichen Fragen:hehe::boxer:

Klar könnte ich Voip weiter über DSL laufen lassen, aber offen gesagt: Ich will das gar nicht. Weil ich verstosse dann ganz klar gegen ne Richtlinie der Firma, und wenn das rauskommt, gibt das richtig Ärger.

Die Firma sagt ganz klar, am 1.4. ist der Anschluss uns, wir werden Anschlussinhaber und zahlen die Rechnung. Punkt! Ich kann dann noch Nummern vorher Portieren lassen und das wars. Neue Finanz und IT-Richtlinie, Diskussion ausgeschlossen. Ich bekomm am ersten neue VPN-Daten und muss das Fernwartungspasswort der Firma aushändigen und hab dann zwar noch Kontrolle über die Fritzbox, aber die IT auch! Wenn die was in der Konfig sehen, was nicht sein darf, gibt das mal vorsichtig ausgedrückt, einen kräftigen Klaps auf die Finger!

Deswegen eigener Anschluss, eigene IP, eigene Rechnung! Am Telekomrouter wird nur noch Firma hängen und der neue Provider versorgt das private Netz und es wird keine physikalsche Verbindung im Haus mehr geben, höchstens durch das Internet! Es lief jahrelang gut so, aber jetzt ziehen die das radikal durch. Wems nicht passt, bekommt die Vergünstigung Home Office entzogen und kann wieder jeden Tag in der Firma antanzen. Da löt ich lieber jeden Monat 30¤ ab für nen zweiten Anschluss, da ich sonst mehr Sprit verballer, wenn ich jeden Tag ins Büro fahren muss.

Das als Hintergrund für mein Problem.

Also es kann nur ein neuer sein, nix anderes! Ich hoffe ihr versteht die Problematik. Ich hab von Kollegen übrigens gehört, die rotieren ähnlich wie ich :(

Gruß
YMCA72
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Firma sagt ganz klar, am 1.4. ist der Anschluss uns, wir werden Anschlussinhaber und zahlen die Rechnung. Punkt! Ich kann dann noch Nummern vorher Portieren lassen und das wars.
Da hast du (bzw. deine Firma) aber Glück, dass der bisherige Anschluss ein Telekom-Anschluss ist, denn bei Telekom-ISDN hat man noch die besten Chancen, einzelne (!) Rufnummern herausportieren zu können. Bei vielen anderen Anbietern lassen sich nur alle Nummern auf einmal portieren, was dann eine Kündigung des Anschlusses zur Folge hat. Oder die Portierung wird unter Hinweis auf die Vertragslaufzeit gleich ganz verweigert.

Deswegen eigener Anschluss, eigene IP, eigene Rechnung!
Rein technisch ließe sich all das auch ohne zusätzlichen DSL-Anschluss über eine zweite PPPoE-Session realisieren. Allerdings muss die Firma damit einverstanden sein, denn am Telekomrouter müsste dazu an einen LAN-Port dein eigener Router angeschlossen und "PPPoE Passthrough" aktiviert werden. Dein eigener Router wählt sich dann per PPPoE Passthrough bei deinem Zugangsprovider (z. B. Easybell) ein und bekommt auch eine eigene IP. Der Telekomrouter selbst verbindet sich weiterhin über den Telekom-Zugang mit dem Internet und bekommt eine Telekom-IP. Auch deine privaten Telefongespräche lässt du dann über deinen Router und deinen Zugang laufen, während dienstliche Telefonate über den Telekom-Anschluss geführt werden.

Aber das ist alles nur graue Theorie. Wenn es sich aus welchen Gründen auch immer nicht in die Praxis umsetzen lässt, kannst du es vergessen. Rein technisch spricht aber nichts dagegen, auch die Sicherheit dürfte gewährleistet sein.

Grüßle

Der Mikrogigant
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Rein technisch ließe sich all das auch ohne zusätzlichen DSL-Anschluss über eine zweite PPPoE-Session realisieren. Allerdings muss die Firma damit einverstanden sein, denn an der Fritzbox müsste dazu an einen LAN-Port dein eigener Router angeschlossen und "PPPoE Passthrough" aktiviert werden. Dein eigener Router wählt sich dann per PPPoE Passthrough bei deinem Zugangsprovider (z. B. Easybell) ein und bekommt auch eine eigene IP.

Die Firma hat ganz klar nen Pflock reingeschlagen: Im Router (der übrigens ohnehin der Firma gehört), steckt exakt ab 1.4. nur noch ein Lan-Kabel: Das in die zweite Firewall geht! Und das hat sie ziemlich unmissverständlich geschrieben! Ich muss sowieso die Fritzbox vorher komplett neu aufsetzten und alles zu entfernen, was da modifiziert worden ist, bevor ich das Passwort rausgebe. Die sind da immer sehr tolerant gewesen, aber jetzt sind die da plötzlich ziemlich Spassreduziert und nicht besonderes diskussionsfreudig.

Naja was solls.. tue ich ihnen Gefallen und hab meine Ruhe...

Gruß
YMCA72
 
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