nfsroot auf 7050 und Einrichtung des NFSroot (und usbroot)

lord-of-linux

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Hallo,

ich habe eine 7050 zum Basteln und wollte mit dieser mal mit NFSroot spielen, bevor ich die "echte" Box, unsere 7170 neu flashe und dann mit usbroot ausstatte.

Beim Build des Images für die 7050 kann man leider kein nfsroot auswählen. Funktioniert nfsroot mit der 7050 nicht oder wurde es vergessen?

Und gibt es schon eine Anleitung zur Nutzung von usbroot und nfsroot? (mangels Paket kann ich gerade ja schlecht selbst forschen)
 

olistudent

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Für nfsroot musst du "replace kernel" aktivieren.

MfG Oliver
 

lord-of-linux

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So,

hab nun eine Firmware mit nfsroot. Wie richte ich das nun aber ein? Gibt es dazu schon ein Howto? Was muss ich beim nfs-Server beachten (Einstellungen)?
Und kann man das nfsroot nacher einfach wieder deaktivieren?


Und was passiert bei nfsroot, falls der Server mal nicht verfügbar ist. Wird dann trotzdem das flash-Image gebootet oder startet die Box dann nicht?

Edit: Verträgt sich nfsroot eigentlich mit dem mini_fo-Paket? Ist mit im Image fiel mir gerade auf. Scheinbar läuft es aber sowieso nicht.
 

RalfFriedl

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Wie richte ich das nun aber ein?
Alles unter build/modified/filesystem auf die NFS Freigabe verschieben/kopieren.

Was muss ich beim nfs-Server beachten (Einstellungen)?
Dafür sorgen, daß die Box das Verzeichnis mounten kann. Notfalls Beschreibung über NFS-Server lesen.
Und kann man das nfsroot nacher einfach wieder deaktivieren?
Das Skript, mit dem man nfsroot aktivieren kann, kann es auch wieder deaktivieren.
Und was passiert bei nfsroot, falls der Server mal nicht verfügbar ist. Wird dann trotzdem das flash-Image gebootet oder startet die Box dann nicht?
Das Flash-Image wird gestartet.
 

lord-of-linux

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Mir geht es vorrangig darum, wo man die nfs-Serveradresse und den Pfad angibt. Welche Files man braucht war mir klar.

Also konkrett: Wo konfiguriere das Addon selbst?
 

olistudent

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Sowohl mini_fo, wie NFS- als auch USB-Root werden über das rc-Skript konfiguriert. Dafür wäre natürlich eine Weboberfläche nicht schlecht.
Ruf mal "/etc/init.d/rc.nfsroot help" auf.

MfG Oliver
 

frank_m24

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Hallo,

benötigt man auch für USB-Root "Replace Kernel"?
 

olistudent

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Nein. Das funktioniert auch so, da die USB-Module ja schon alle mit an Board sind.

MfG Oliver
 

lord-of-linux

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OK, danke, dann werde ich mir das mal anschauen. Je nach Aufwand versuch ich vielleicht auch, ein kleines WebIF zu basteln.
 

frank_m24

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Hallo,

sehe ich das auf die Schnelle richtig:
- Ich baue ein "kleines" Image, welches mehr oder weniger nur "USB-Root" enthält und das in die Box geflasht wird.
- Ich baue danach ein "großes" Image mit allen gewünschten Paketen (was mir wahrscheinlich ein "Image too big" erzeugt), wovon ich den /build/modified/filesystem Tree auf den USB Stick packe
- Ich boote das Image aktiviere das ganze gemäß Anleitung mit /etc/init.d/rc.usbroot "store" und "on".

Hab ich was wichtiges vergessen? Die Kernel sollten wohl in beiden Images gleich sein, richtig?
 

olistudent

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Auf dem Stick hast du keinen Kernel. Und bei store musst du noch das Device und das Verzeichnis auf dem Stick angeben.
Dann kannst du auf dem Stick noch die Dateien in ../dev löschen oder richtig anlegen.

MfG Oliver
 

matze1985

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Muss man die /dev vom stick dann nach /oldroot/dev linken oder muss man die devices richtig erstellen?

Wenn ich das richtig verstanden habe muss man schauen, das auf dem Stick und der Box der gleiche Kernel verwendet wird, da der Kernel der Box verwendet wird, aber die Daten vom Stick, aber ansonsten könnte man versuchen die Firmware von der Box so klein wie möglich zu halt oder wie?
z.b. Alles entfernen wie Kindersicherung, Assistenten usw was halt geht. vielleicht auch wie hier erwähnt wurde die Daten aus /usr/www/ löschen und was man noch rausschmeißen kann, sodass die FW eingentlich ja nur Fehlerlos booten muss.
Nachdem USBRoot dann aktiviert wurde müsste man ja theoretisch alles haben und auch das Webinterface oder?
Würde man nicht so automatisch noch etwas RAM sparen, da die RAM-disk der Fritzbox nich so voll wäre?
 

olistudent

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Die Devices sollten beim Booten der Box richtig erstellt werden. Eigentlich sollte man sich darum nicht kümmern müssen.
Die Firmware auf dem Stick sollte zum Kernel im Flash passen!
Rauswerfen kannst du eigentlich alles bis auf die Busybox und ein paar Module. Aber die Hauptsache ist ja, dass das Image ins Flash passt. Und wenn du ein funktionsfähiges Image im Flash hast, dann kannst du auch mit der Box ein kaputtes USB-Root reparieren...
Es könnte theoretisch sein, dass USB-Root RAM spart, weil normalerweise ein paar Blöcke vom Squashfs im RAM gecached werden. Für Details müsstest du Ralf fragen.

MfG Oliver
 

Silent-Tears

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Prinzipiell ist es egal, wie viel du denn auf den Stick packst. Die einzige Begrenzung ist, dass der Stick ebne die Datenmenge abkann. Allerdings ist die Einschränkung eine Andere. Nämlich tatsächlich RAM und Rechenleistung der Box.

Im RAM nämlich ändert sich gar nichts, denn auf dme Stick liegt letztendlich auch die Firmware, wie man sie auch auf die Box flashen könnte. Mit allen RAMDisk- und was auch immer Verrenkungen, um das eben am Laufen zu haben.

Ob du letztendlich aus dem Image der Box (das im Flash bleibt) alles entfernst oder nicht, ist reine Geschmackssache. Denn im Endeffekt ist es ja nun so, dass dies dein Notfallimage ist, sollte das mit dem Stick mal schiefgehen.
Ich persönlich würde glaube ich ein Stinknormales Image auf meine Box schieben, mit allem, was ich für den Betrieb so brauche. Der Rest ist eigentlich Spielerei und nötigenfalls verzichtbar.
 

matze1985

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Super danke für die Info, ich werde es mit bei gelegenheit mal Anschauen, aber da ich jetzt bald für 7 Wochen in den USA bin wird das vorher wohl nix. :(
 

*winckie*

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funkioniert das ganz auch mit einem ext3 speicherstick ? ich habe es bei mir nicht zum laufen bekommen. folgende schritte habe ich ausgeführt.

- cp -a build/modified/filesystem/* my_ext3_target_dir
- sudo chown -R 0:0 my_ext2_target_dir/*
- dann diese datein gepackt und auf meine fritzbox geschoben. dort dann
entspackt
- /etc/init.d/rc.usbroot store /dev/sda1:/usbroot
- /etc/init.d/rc.usbroot on

nach dem reboot, bekomme ich von STATUS, STOPPED zurück.
kann es sein, dass mein usb-stick zu spät gemounted wird und es deswegen nicht klappt ?
 

*winckie*

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nun habe ich den stick in ext2 formatiert. beim starten der box rebootet sie sich ständig. ich habe nur noch zugriff, wenn ich den stick herausziehe. hat jemand ne ahnung wie ich herausbekommen kann, warum sich das olle ding rebootet ?
 

MrXYZ

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Hi

Hab da mal ne Frage, ich habe noch ne alte CF Karte (256MB) die ich über nen Kartenleser an der Fritz betreibe. Diese Karte habe ich in 3 Partitionen aufgeteilt. Part 1 ist Fat (auch schon mit ext2 versucht) und 128 Mb groß, Part 2 (64MB) ist ext2 für usbroot und Part 3 ist linux swap. Alle 3 Partitionen erscheinen im syslog sda 1-3 ,auch wird brav von sda2 mit usbroot nachgeladen und die Swap Part wird auch mit einbezogen. Nur die sda1 wird nicht mit eingebunden und ich bekomme die auch nicht gemountet. Kann es sein das usbroot das einbinden der sad1 unterbindet, da der "Stick" ja nicht abgezogen werden sollte,da rootfs filesystem?

/var/mod/root # cat /proc/filesystems
nodev sysfs
nodev rootfs
nodev bdev
nodev proc
nodev sockfs
nodev pipefs
nodev tmpfs
nodev inotifyfs
nodev eventpollfs
nodev devpts
squashfs
nodev ramfs
nodev nfs
nodev nfsd
nodev rpc_pipefs
nodev usbfs
ext2
vfat

/var/mod/root # cat /proc/partitions
major minor #blocks name

31 0 6732 mtdblock0
31 1 883 mtdblock1
31 2 64 mtdblock2
31 3 256 mtdblock3
31 4 256 mtdblock4
31 5 8192 mtdblock5
8 0 250880 sda
8 1 120456 sda1
8 2 64260 sda2
8 3 64260 sda3

/var/mod/root # mount -t vfat -o rw /dev/sda1 /var/media/USB
mount: mounting /dev/sda1 on /var/media/USB failed: No such device

/var/media/USB existiert.
 
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matze1985

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MrXYZ

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Ah danke für den Hinweis. Das Ticket ist noch offen. Wird also anscheinend nichts mit der Partition?
 

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